Beiträge von Gammur

    Extra runden wären nicht jeden Tag drin und wenn ich dann mit dem jungvolk unterwegs wäre, wäre der alte Hund eben zusätzlich zu meiner Arbeitszeit alleine daheim. Das wäre eben genau meine Befürchtung.

    Plan b wäre wir haben ein sehr großes umzäuntes Grundstück, eben dann für den alten Hund statt gassi gehen. Aber eben wieder alleine bzw. mit den beiden Hunden meiner Vermieterin.

    Vielleicht ist das bei uns noch zu früh. Evtl wenn mein rüde noch etwas älter ist und die Aktivitäten nicht mehr so mithält, dass ich dann einen weiteren älteren Hund dazu hole.

    Ich dachte nur ihr könntet meine Bedenken evtl zerstreuen, aber ich denke so unbegründet sind meine Sorgen da nicht.

    Lg

    Ich überlege auch immer mal einen älteren Hund noch dazu zu nehmen, habe aber bedenken ob der mit meinen Jungen Hunden dann noch so mithält und extra runden gehen, wäre nicht jeden Tag drin.

    Mein rüde wird im März 8 Jahre alt, ist aber top fit, noch voll im hundesport aktiv und ein power Paket.
    Meine Hündinnen sind 3 1/2 und fast 2 Jahre alt und geben natürlich noch Vollgas.

    Einen weiteren jungen Hund bekäme ich sportmässig nicht ausgelastet, aber ein älterer, der keinen hundesport braucht und dem eben täglich 2-4 Stunden gassi gehen reichen würde? Nur ist halt die Frage, ob ein älterer aus dem Tierschutz diese Runden über Stock und Stein, Berg auf, Berg ab noch mithalten und durchhalten könnte.

    Kann mir da jemand berichten? Ach ja, 10-12 km joggen gehe ich noch 2-3 mal die Woche, da sollten die Hunde auch mitkommen. Ich bin mir da einfach unsicher, ob das für einen älteren Hund nicht viel zu viel ist und ich ihn dann ständig hier lassen müsste und er somit von der Gruppe ausgeschlossen wäre.

    Ja, mein rüde wird natürlich auch älter, aber er ist ja sportlich, durchtrainiert und wenn dann würde ich eher einen Hund aufnehmen der älter als er ist. Also älter als 8 Jahre.

    Evtl könnt ihr mir ja von euren Erfahrungen berichten.
    Evtl. auch ob den älteren Tierschutzhunden, junge Hunde dann öfter mal auf den Geist gehen.

    Lg und danke

    Ich habe schon einige Tiere gehen lassen, manche konnte ich bis ins hohe Alter begleiten und manche gingen früh.

    Es schmerzt, ist von Trauer und Verzweiflung geprägt, aber es geht immer weiter. Die Welt dreht sich und man überlebt. Was bleibt sind die Erinnerungen, Erfahrungen und Erlebnisse mit dem Tier. Und bei mir sind das Monate später vor allem die lustigen.

    Ich denke mit Freude und Spaß an das tolle Leben meiner Tiere zurück, nicht an die schlimmen, traurigen Momente.

    Ich denke an den Diebstahl des noch halbtiefgefrorrenen Mittagessens, ich denke an das kreise schwimmen im Teich und nicht herauskommen, bis ich da rein bin und den Hund aus dem Wasser geholt habe, ich denke an meine erste BH Prüfung als Kind, wo ich geradeaus ging und der Hund, wie vorgeschrieben einen rechten Winkel machte und ich mich lachend beeilen musste, wieder an seine Seite zu kommen, ich erinnere mich, wie das Kaninchen die nachbarskatze verprügelt hat und wie eines der Kaninchen ins Beet eingebrochen ist und sich genüsslich durch den Kohl gefuttert hat.

    Das sind die Erinnerungen die mir bleiben, an die Tiere die mich ein Stück in diesem Leben begleiten. Und ich will keine Erinnerung missen. Jeder Abschied, jeder Anfang ist anders, jedes Tier bringt sein eigenes Wesen mit.

    Der Abschied ist schwer, aber die Trauer und die Tränen weichen der dankbaren Erinnerung und den lustigen Erlebnissen.

    Und ich weiß, dass alles seine Zeit hat, die Zeit sich zu freuen und die Zeit der Trauer.

    Musik hilft mir auch immer. Traurige und lustige.

    Und immer ziehen hier wieder neue Tiere ein. Jedes ist anders, jedes bringt wieder lachen und Tränen ins Haus und eben leben.

    Und keines dieser Tiere ist vergessen, wie sang Trude Herr "niemals geht man so ganz" und das stimmt. Die Erinnerungen bleiben lebendig.

    Lg

    Hudson wäre nicht der geeignete bürohund. Er bellt nicht, er freut sich extrem.
    June wäre als bürohund gut geeignet, würde gänzlich fremde, aber durchaus melden, sollten diese klingeln oder klopfen.

    Auslastungsmässig super easy. Machen alles mit, haben an allem Spaß.
    June hat ausgeprägten wach und schutztrieb. Sie mag fremde Menschen und Hunde nicht besonders.

    Hundewiesentauglich wäre Hudson schon, June absolut nicht.

    Ob der aussie der passende bürohund, auch noch mit Kundenverkehr ist, möchte ich bezweifeln. Es gibt aussies, die eignen sich dafür, aber viele aussies auch absolut gar nicht.

    Hundewiesentauglich sind die wenigsten aussies. Sie verteidigen und kontrollieren einfach zu gerne.

    Lg

    Ich kenne einen dieser schwedischen Hunde aus dem agi. Null jagdtrieb, total leise, kein Gebell, absolut toll.
    Die Besitzerin meinte, sie kenne einige und die wären alle sehr ähnlich. Darum habe ich die vorgeschlagen.

    Züchter kenne ich leider nicht.

    Lg

    Ich schmeiß mal den Papillons ins Rennen. Oder ein Spaniel? Cavaliers King Charles, oder cocker? Swedischer gard hound vielleicht? Ansonsten Terrier? Westi, Border Terrier, oder Cain Terrier?

    Nur ein paar Ideen.
    Vom toller würde ich abstand nehmen.

    Lg

    Dass bei Riesenrassen die Gelenke im Laufe der Zeit in Mitleidenschaft gezogen werden bestreite ich nicht. Aber Deine Behauptung, sie könnten "weder schneller laufen noch ausdauernd gehen".... sei mir nicht böse, ist absoluter Unsinn. Meine Drei flitzen durch Wald und Flur und in Punkto Ausdauer gibt es sicher Defizite im Vergleich zu anderen Hunderassen, aber gute 1 1/2 Stunden sind bei uns täglich angesagt und da geht es richtig ab. Also nix mit Couchpotatoe...
    Musste ich jetzt mal loswerden... :winken:

    Als absoluten Unsinn würde ich dies nicht hinstellen. Ich kenne weder einen bernardiner, noch eine Dogge, die eine Wanderung, eine Fahrradtour, einen Ausritt neben dem Pferd, locker wegstecken, mithalten, noch aushalten können. Sie sind einfach zu groß und zu schwer. Allen mittelgroßen, gesunden Hunden ist dies locker zuzumuten.

    Vor 20 Jahren hatten Freunde von uns einen Neufundländer. Der lief jeden Tag neben dem Fahrrad her, wurde fast 14 Jahre alt und wog knappe 50 kg. Heutzutage kenne ich persönlich kaum noch Hunde dieser rassen, die so "normal" belastet werden können.

    Aber das ist auch völlig OT.

    Mag sein, dass ich Unsinn schreibe, ist aber nunmal meine Beobachtung. Und sorry 1 1/2 Stunden gassi, sollte jeder Hund, ohne viel Training locker wegstecken. Meine werden dann gerade mal warm.

    Lg

    Meine Hunde dürfen keinen Kontakt zu kleinsthunden haben. Zu kleinhunden wie jrt, westis und eben in der Größen und Gewichtsklasse schon, die halten aber auch etwas aus. Alles unter ca. 6 kg ist hier tabu. Es ist mir einfach zu gefährlich.

    Meine Hunde sind höchstens als mittelgroß zu bezeichnen, wiegen 22kg, 16 kg und 13 kg. Trotzdem könnten sie einem kleinhund gefährlich werden.

    Meine kelpiehündin hat vor ein paar Tagen eine mehr als doppelt so schwere schäferhündin einfach über den haufen gerannt. Die schäferhündin hat sich überschlagen, mehr ist nicht passiert. Wäre das ein kleinsthund gewesen, oh je. Es war keine Absicht, aber Unfälle passieren nunmal und ich minimiere die Gefahr lieber.

    Wobei ich ehrlich sagen muss, dass für mich sowohl diese kleinsthunde, die unter 3 kg wiegen, wie auch riesenrassen die über 60 kg und mehr wiegen, zu den qualzuchten zählen.
    Sorry, aber ein solches minitier, mit solch zerbrechlichen Knochen, was nur etwas mehr wie ein Meerschwein wiegt, ist für mich wirklich eine arme Socke, denn sein Leben besteht ja wirklich aus ständigen gefahren. Ein Zwerg in einer monsterwelt.

    Genauso gilt dies aber für diese riesenrassen, wo die Gelenke die schiere Masse kaum noch tragen können, die weder schneller laufen, noch ausdauernd gehen können.

    Mir tut das einfach nur leid, was kleinsthundehaltern so passiert, aber evtl. sollte man sich als Käufer und Züchter überlegen, ob es wirklich sein muss kleinhund zu kleinsthunden zu züchten und ob ein chi mit 5 kg nicht genauso süß ist, wie einer mit 1,9 kg.
    Und gleichzeitig ob eine große Rasse wirklich noch riesiger gezüchtet werden muss.

    Lg

    Meine Hunde dürfen beim gassi auch nichts jagen, aber da bin ich auch dabei. Auf dem Grundstück sind die Hunde aber frei und alleine unterwegs tagsüber und da bin ich nicht so naiv zu hoffen oder zu erwarten, dass eine Gruppe von fünf Hunden, sollten sie die Katze erwischen und ich bin nicht da, leben lassen.
    Fremde Hunde auf dem Grundstück ginge auch nur dann gut, wenn ich dabei wäre und kontrolliere. Sie würden den Hund wohl nicht töten, aber in die Ecke drängen, mobben, jagen, vermöbeln ist im Bereich des möglichen, wenn nicht wahrscheinlichen.

    Rehe kommen nicht aufs Grundstück. Igel muss ich jedes Jahr retten, einer der Hunde hat leider eine ausgefeilte Technik um Igel kalt zu machen. Eichhörnchen haben wir auf dem Grundstück nicht, wegen der Hunde.

    Ich bin Tierfreund, aber für die dumme nachbarskatze fühle ich mich nicht verantwortlich. Und fremde Hunde kommen ohne Hilfe nicht aufs Grundstück. Entweder der Besitzer oder ich muss dir hereinlassen. Und welcher Hundebesitzer ist schon so bescheuert, seinen Hund auf ein Grundstück zu lassen, wo fünf wütende Hunde drauf sind? Und nicht nur bellen, sondern auch Knurren und "Lächeln".

    Wenn ich dabei bin, geht das teilweise, ansonsten eher nicht. Wenn ich dabei bin, lassen die Hunde auch Katzen leben, nur ich bin eben nicht immer dabei, weil es eben unter anderem die Aufgabe der Hunde hier ist, das Grundstück zu bewachen. Wir leben in der Pampa, recht abgeschieden.

    Unsere Nachbarn haben irgendwie 5-8 Katzen. Das wechselt eben ständig, ich kenne die auch nicht alle, weil sie mich nicht groß interessieren. Habe ja kaum Berührungspunkte mit denen.

    Zudem habe ich das katzentier ja gerettet, aber ich bin halt Realist. Eine Katze gegen fünf Hunde, die Katze hätte wenig Chancen.

    Lg

    Ich werde sicher nicht unser Ca. 7000 Quadratmeter Grundstück komplett nach Katzen absuchen bevor ich die Hunde rauslasse. Vor allem gibt es da einige Winkel und verstecke, zudem noch zugewachsene Ecken, in die ich gar nicht komme.

    Also für uns hier nicht praktikabel. Ich hoffe die Hunde erwischen nie eine Katze, aber garantieren kann ich es halt nicht und meinen Hunden das Grundstück verwehren, damit nachbarskatzen überall hin dürfen, es gut haben und unsere Hunde sich einschränken müssen, sehe ich nicht ein.

    Lg