Beiträge von Gammur

    Ich denke auch, wenn der aussie zu einem passt, dann sind das die besten Hunde die jeden scheiss mitmachen. Will man everybodys Darlings, will man absolute Verträglichkeit mit Mensch und Hund, will man keinen jagdtrieb, will man eher stoische Hunde, will man einfach einen lieben, netten, anspruchslosen Begleiter ist der aussie die falsche Rasse und man wird sehr wahrscheinlich nicht glücklich mit dem Hund.
    Kann man die Rasse nehmen wie sie ist, akzeptiert dass sie ihre Eigenheiten haben, die man ihnen nicht unbedingt aberziehen, abtrainieren kann, akzeptiert dass sie oft eine unumstößliche Meinung zu etwas haben und lebt man im passenden Umfeld, dann kann der aussie der Hund für einen sein.

    Lg

    Mir fehlt immer noch das blöde kicklee, dann habe ich europaweit den pokedex voll. Na ja, hab wieder zwei 10 km Eier. Daumen drücken. Irgendwann muss das ja dabei sein.
    Auf Generation 2 freue ich mich auch.

    Lg

    Hier habe ich die Hunde ausgesucht, aber im Hinterkopf eben das gehabt was ich zu dem jeweiligen Hund gut gebrauchen kann und was dazu nicht passt bzw. ein vorhandenes Problem evtl verstärken könnte.
    Somit zog June ein. Zu Hudson und June war es dann nicht mehr so wichtig was dazu kam, nur ein freudiger, aufdringlicher, tutnix Clown wäre zu Hudson und mir keine gute Idee gewesen. So kam erst das kleinteil aus Rumänien und dann Reeba. Passte beides. Wobei das kleinteil und Reeba zwar auskommen miteinander und das in der Gruppe auch geht, aber die beiden keine gute Kombi sind. In der Gruppe läuft das aber problemlos.

    Nächster Hund müsste aber wieder ein rüde sein. Eine weitere Hündin zu den vorhandenen vier Hündinnen geht nicht. Vor allem zur alten Chefin dazu, ähm ja, besser nicht. Und für das kleinteil wäre ein chilliger rüde auch besser. Nur eben ein freudiges hüpfhörnchen ist wieder ausgeschlossen. Einer davon reicht mir.

    Lg

    Begründung ist " im rassestandard steht, der aussie hat keine Rute". Früher hieß es noch wäre um Verletzungen bei der Arbeit an und mit Rindern an der Rute zu vermeiden, nur der Punkt zieht nicht wirklich, denn andere/ viele hütehundrassen die auch an Rindern arbeiten, haben normal lange Ruten. (Border collie, Kelpie, Koolie, usw)

    Lg

    Völlig OT beim aussie gibt es eine angeborene stummelrute, aber die allermeisten in den USA und anderen Ländern ohne kupierverbot werden aussies kupiert. Und selbst die mit angeborener stummelrute werden oft nachkupiert, um eben gar keine Rute zu haben. In Ländern mit kupierverbot kommen aussies mit allen möglichen rutenlängen vor.
    Auf Ausstellungen sollte die Rute beim aussie deshalb z.b. nicht bewertet werden, weil er laut Standard eben keine haben sollte.

    Lg

    Ich weiß jetzt auch nicht recht, hier leben drei Hunde vom Züchter und zwei aus dem tierschutz (Inland und Ausland). Dazu lebten hier noch 6 Meerschweinchen die ertränkt werden sollten. Konnte ich nicht übers Herz bringen, so zogen die ein. Der auslandshund lief Gefahr tot gebissen zu werden, so half ich und die Prinzessin zog hier ein.
    Genauso wie der Igel der nun überwintert, usw.
    Ich bin Tierfreund, trotzdem darf ich dem ersthundebesitzer von der blindbestellung eines Hundes aus dem Ausland abraten. Ich muss mich auch nicht für einen tierschutzhund entscheiden, sondern für einen Hund vom guten Züchter und kann dennoch Tierschützer und Freund bleiben.
    Das eine schließt doch das andere nicht aus. Vielleicht kann ich auch einfach das was ein (ängstlicher) auslandshund braucht nicht bieten. Soll ich deshalb keinen Hund haben dürfen? Vielleicht möchte ich mit meinem Hobby: Hund, in einer Sportart, einer Arbeit gute bzw. sehr gute und wichtige Arbeit leisten und möchte darum kein Ü-Ei.
    Ohne Zucht, wäre der Hund, die Katze, das Schaf, die Kuh, das Schwein usw. nie domestizierte Haustiere geworden.
    Es gibt doch die Theorie, dass wir Menschen ohne unsere Haustiere nie so lange überlebt hätten. Somit ist Tierzucht alte Tradition, kulturell mit uns verankert und hat unser überleben gesichert.
    Somit hat auch Tierzucht ihren Platz nach wie vor. Genauso wie der tierschutzgedanke. Vor der eigenen Tür und weltweit. Es gibt seriösen Tierschutz, der unser aller Unterstützung verdient und es gibt gute Züchter, die man unterstützen kann, wenn man einen gezüchteten Hund kaufen möchte und dabei alte Traditionen bewahrt. (Und teils alte oder seltene rassen).

    Ich denke als Tierfreund muss man nicht radikal wie PETA sein, Man muss nicht fanatisch wie manche sein, man kann einfach seinen kleinen Beitrag leisten. In dem man kein tierelend unterstützt und eben nicht beim vermehrer, auf dem polenmarkt, aus dem zoogeschäft, oder von irgendwelchen Puppy Mills, seinen Hund erwirbt.

    Sobald man sich mit einem Thema näher, intensiver und umfassender auseinander setzt, ist es leider zumeist nicht mehr so einfach. Das ist wieder diese schwarz/weiß Geschichte. Es gibt so viele Grautöne überall, da seine fundierte Position zu finden, zu suchen, ständig neu zu definieren ist so gar nicht einfach und klar.
    Das Leben ist komplex und lässt sich nicht auf mildmädchenrechnungen immer herunterbrechen.

    Lg

    Ernsthaften Stress gab es hier auch noch nie. Hier bleiben alle 5 Hunde zusammen alleine. Nur wenn eine der Damen läufig ist, machen wir zwei Gruppen.
    Auch Ressourcen können dabei ohne probs liegen bleiben, oder gegeben werden.
    Gibt in der Gruppe darum keinen Streit.

    Lg

    Was soll denn nun dieser Quatsch? So geht ein guter Austausch kaputt. Ein Forum lebt von unterschiedlichen Meinungen und dem Austausch darüber. Gute Diskussionen und ein fairer Austausch von Meinungen und Argumenten ist hier im Forum selten geworden. Ich bin z.b. nicht immer @Fusselnases Meinung, aber ich kann ihre Einstellung, Meinung, Ideen, Überlegungen usw. oft nachvollziehen und bewundere sie für ihre Arbeit und ihre Einstellung zum tierschutz, auch wenn meine eine völlig andere ist.

    Einfach wie Fusselnase schreibt und argumentiert imponiert mir und ich respektiere sie dafür sehr.
    Dieser kinderkram und Populismus wirkt auf viele und auch auf mich ziemlich ignorant.

    Lg

    Und was hat einen Hund treten mit strassenhundproblematik und tötungsstationen zu tun?
    Ist doch auch nur Populismus. Und Armut und fehlende Bildung und den daraus resultierenden Kulturen und Problemen gehen eben Hand in Hand.
    Zudem "die Griechen" ist genauso falsch wie "die deutschen". Wie genau sind den alle Griechen? Und wie genau sind denn alle Deutschen? Ich verwehre mich dagegen alle über einen Kamm zu scheren, nur weil ich deutscher bin, muss ich nicht humorlos, langweilig, und überkorrekt sein. Und nur weil ich Grieche bin, muss ich keine Tiere treten, oder wie dreck behandeln.
    Wie viele Griechen muss man kennen gelernt haben um sich eine Meinung über das ganze Land und seine Bewohner zu erlauben? Oder reicht es da hin und wieder in den Urlaub hin zu fahren und alle drei Wochen zum Griechen essen zu gehen?

    Und Dummheit hat natürlich auch etwas mit fehlender Bildung zu tun. Tiere treten ist natürlich nicht in Ordnung. Kinder misshandeln und schlagen ja ebenfalls nicht. Beides kommt aber auch in Deutschland noch vor. Und uns geht es im Durchschnitt ja recht gut.

    Lg

    Ich glaube bzw. ich weiß, dass sich nachhaltig nur etwas verbessern kann, wenn man nicht beim Tierschutz anfängt, sondern den Menschen hilft. Geht es den Menschen gut, besser, geht es auch ihren Tieren gut, besser. Mehr Bildung, mehr Geld, mehr Wohlstand, mehr wissen, mehr Möglichkeiten.
    Ist denke ich ein zu weites Thema für ein hundeforum. Es geht um Politik, um Wirtschaftlichkeit, um Geld und um Menschen.

    Das tierelend ist ein Symptom aller Probleme die, die Menschen dort haben. Angefangen von Arbeitslosigkeit, über Korruption, bis zu existenzsorgen. (Nahrungsknappheit, kein sauberes Trinkwasser, kein Strom, keine, oder unzureichende medizinische Versorgung usw.)

    Nur Züchter haben mit dieser Not (tierischer und menschlicher) nicht mehr oder weniger zu tun bzw. tragen nicht mehr oder weniger dazu bei, wie jeder andere auch. Züchter können nichts für strassenhunde.

    Lg