Beiträge von Gammur

    Hier zog der border rüde ein, weil ich einen Nachfolger für Hudson wollte, solange es Hudson noch gut ging. Ich muss jetzt nicht erzählen, dass das jetzt fünf Jahre her ist und Hudson 14 ist und noch da ist und der Nachfolger im mai 5 Jahre alt wird. :roll:

    Aber ich würde es nie anders wollen :p und das war die beste Entscheidung.

    Jetzt ist Hudson gerade krank, muss operiert werden, wer weiß ob das nochmal wird? Der Weg mit den 5 Hunden könnte bald zu Ende sein. Und dann? Bereue ich dennoch nichts.

    Ich hätte nie damit gerechnet, dass selbst Snow noch einige Jahre mit dem Opa verbringen kann. Und ja, das hilft mir, der Realität ins Auge zu blicken.

    Und sollte am Dienstag Hudson und unser gemeinsamer Weg enden, bin ich froh, hier noch vier wuffs zu haben.

    Lg

    In den USA gibt es das sogenannte Rehoming für Adoptivkinder. Es muss kein Geld fließen, aber Adoptiveltern können ein Adoption eines Kindes rückgängig machen. Sowohl bei über den Staat laufenden Adoptionen, wie auch bei diesen privaten.

    Sorry, fürs OT, aber in den USA ist eine Adoption bei weitem nicht so rechtlich bindet wie bei uns.

    Geld muss übrigens nicht fließen.

    Leihmutterschaft usw. wird vertraglich mittlerweile geregelt und ist in Californian rechtlich abgesichert z.b.

    Lg

    Gassi ist hier mit den Fünfen easy möglich. Total entspannt. Klar, müssen die Hunde den Menschen teilen, aber dadurch ist auch eine Last genommen. Nämlich die, ständig der Sozialpartner für den Menschen zu sein und der Mittelpunkt der ständigen Aufmerksamkeit zu sein. Wenn nicht mehr jedes schiefe Haar und jeder Kratzer beim Menschen eine emotionale vollpanik verursacht, ist das für den Hund deutlich leichter.

    und der Hund kann in der Gruppe auch einfach mal mit seinesgleichen kommunizieren und sich gedanklich vom Menschen kurzzeitig lösen.

    Und vor allem diese emotionale Überfrachtung verteilt sich einfach besser.

    30 Hunde ist Zuviel, ganz klar, aber hätte ich die passenden Umstände könnte ich mir bis 10 Hunde echt gut vorstellen.

    Lg

    Wir haben keinen Hund in 2 Tierschutzvereinen bekommen, weil ich unter anderem gewagt habe zu sagen, dass der Hund hier sehr gerne als Wachhund arbeiten darf. Damit waren wir raus, weil wir den Hund ausnutzen und benutzen würden. :ka:

    Obwohl es hier keinen Zwinger gibt und alle Hunde mit im Haus leben dürfen.

    Lg

    Nach ein bisschen Erfahrungen mit Tierheimen und Züchtern, kann ich hier evtl. auch etwas beisteuern. Erstmal ich kaufe, bzw. erwerbe meine Hunde. Egal ob Tierschutz oder Züchter.

    Alle meine Hunde vom Züchter passen viel besser hier ins Leben, als die tierschutzhunde.

    Das kleinteil aus Rumänien habe ich schließlich an die Vermieter abgegeben, weil sie auch nach Monaten nicht im Auto mitfahren konnte und meine Hunde täglich im auto mitfahren, schlafen müssen. Irgendwann hatte ich echt keinen Nerv mehr und als dann der Tag kam, an dem ich den Hund 12 Stunden alleine gelassen habe, weil sie nicht mit zum hütetraining konnte, ohne mein auto und die anderen Hunde vollzuspeicheln und das nach 8 Monaten Training, war klar, passt nicht ins Leben. Jetzt lebt sie glücklich bei der Vermieterin, muss kein Gassi mehr gehen, muss nicht im auto fahren, muss nicht hören, sie ist happy, ich auch.

    Dann starb die alte wachhundedame und wir suchten im Tierschutz einen neuen passenden Hund. Durfte groß sein, muss verträglich mit Hunden und Menschen sein, 3-6 Jahre alt, am besten kastrierter Rüde, darf draußen und im Haus leben, kein Jagdtrieb, kein listenhund, kein Angsthund, bereits in Deutschland, bestenfalls Bayern. Auch nach Monaten - kein passendes Tier zu finden. Nicht im Tierheim, nicht bei auslandorgas, oder die Vereine vermittelten nicht in hundegruppen, oder nicht zu geschlechtsgenossen, oder nicht auf ein großes Grundstück, oder nicht als Wachhund, oder oder oder.

    Wir haben das Thema dann beendet und es ist ein weiterer passender Hund vom Züchter eingezogen.

    Ende vom Lied ist, ich muss dem Tier und auch mir gerecht werden können. Es muss passen, ich bin unflexibel in meinen Ansprüchen. Und ich muss und kann nicht die Welt retten. Ich kann es für meine passenden Tiere und mich schön machen.

    Ich kann an kastrationsprogramme spenden, kann Menschen nur dringend von direktimporten abraten und ansonsten hin und wieder im Ferienhaus in Griechenland die Streuner füttern ( nicht auf dem eigenen Grundstück).

    Der Spruch Adopt don’t shop, passt auf Deutschland nicht. In den USA hat er seine Berechtigung, hier bei uns eher nicht.

    Und ob ich jetzt kaufen, übernehmen, erwerben sage, ist doch egal.

    Adoptieren passt für mich nicht, Kinder, Teenager, Menschen kann man adoptieren, Tiere nicht.

    Lg

    Hier sind es gerade 5 Hunde und einen Einzelhund möchte ich nicht mehr. Allerdings ist es so, dass diese Gruppe so super funktioniert und auch so zusammengestellt wurde. Der einzige ich sag mal, etwas nicht so passende Hund, ist der alte rüde. Er ist jetzt 14 Jahre alt, aber er verkompliziert die Gruppe ein Stück weit.

    Die anderen 4 sind eine eingeschworene Gemeinschaft und hängen unglaublich aneinander.

    Vom Alter her ist es schön durchgemischt 14 Jahre, 10 Jahre, 8 Jahre, 5 Jahre, 1 Jahr.

    Geschlechter sind auch gemischt Rüde, Hündin, Hündin, Rüde, Hündin.

    Wenn der alte verstirbt, bin ich nicht sicher ob wieder ein 5. Hund dazukommt. Wahrscheinlich nicht. 2-4 Hunde ist so für mich eine gute Gruppe. Finanziell ist es eine Hausnummer. Putzen und dreck ebenso. Pflege der Hunde auch. Hundesport dazu, gassi gehen Gott sei Dank alle problemlos gemeinsam.

    Ich denke, wenn der alte irgendwann nicht mehr ist, stocke ich nur auf, wenn mir ein passender Hund praktisch in die Hand fällt, ansonsten wird auch meine älteste Hündin nicht jünger und mit 10 Jahren ist sie halt auch bereits in der Senioren Zeitrechnung angekommen. ( ja sie ist mega fit und mega gesund) aber die Realität ist halt, dass ein 10jähriger Hund die beste und längere Zeit hinter sich hat.

    Einen einzelhund möchte ich allerdings wirklich nicht mehr, dann lieber gar keinen.

    Mindestens zwei wird es hier immer geben.

    Lg

    Ganz grundsätzlich bringt übrigens jedes Wirbeltier aggressionsverhalten mit sich. Ohne Aggressionen, kein überleben. Tiefergehend kommen dann aggresionsstufen bzw. Treppen dazu, verhalten in Konfliktsituationen (die 4 Fs), Genetik, epigenetik, Sozialisierung, habituation, Erziehung und Führung.

    Unterschiedliche rassen und Individuen können Konflikte völlig anders lösen. Grundsätzlich lösen die meisten Schäferhunde (belgische, Holländische, deutsche) ihre Konflikte bzw. Konfliktsituationen nach vorne. Das macht sie zu den besten diensthunden für Zoll, Polizei, Militär weltweit.

    Ich hatte eine goldi Hündin. Der liebste hund auf diesem Planeten. Jeder fremde Hund und Mensch, alles was atmete musste Ihr Freund werden. Ich war tödlich genervt. Der Hund war ein top Familien und Kinderhund, aber Gott hat mich ihre freundliche Art genervt. Was blieb? Retriever passen nicht zu mir und meiner Vorstellung vom Hund. Mich nervt ihre distanzlose hyperfreundliche fiddelei und darum wird hier nie wieder einer einziehen.

    So sind Menschen eben verschieden. Mir wäre jeder biestige Mali mit schlechter Laune lieber, als der Standard distanzlose Retriever, der alles und jeden liebt und aufdringlich ohne Ende ist.

    Lg

    Verstehe jetzt nicht, was meine Hunde hiermit zu tun haben? Sie sind in so vielem rassetypisch und das ist mir bewusst, kann ich händeln und wir leben da gut mit.

    Na ganz einfach, du hast dir diese Rassen entgegen des eigentlichen Verwendungszwecks angeschafft. Dass sie alle Jagdmotivation haben, klar, aber darum geht es ja gar nicht primär, sondern um den initialen Anschaffungsgrund. Hast du dir diese Hunde spezifisch für das Hüten von Vieh gekauft?

    Nur teilweise. Wäre es jetzt so, dass sie unbedingt hüten müssten um glücklich zu sein, gäbe es die Möglichkeit, sonst hätte ich mir die rassen nie gekauft. Allerdings habe ich mir keine hüteleistungszucht gekauft, damit eben auch andere Auslastung Spaß macht. Wenn nicht, habe ich arbeitsmöglichkeiten an der Hand für die Hunde. Ich bin Gott sei Dank so flexibel, darum passt das so gut.

    Was das mit dem Thema hier zutun hat? Weiß ich nicht. Ich bin darauf eingestellt, dass die Hunde ihrer rasse entsprechend arbeiten möchten bzw. evtl. müssen und könnte das ermöglichen.

    Lg

    Sie haben alle hütetrieb und über den beschwere ich mich nicht. Ist doch klar, dass sie den haben. Hudson hat diesen übrigens am wenigsten und hat immer die größten Probleme gemacht. Am Vieh getestet habe ich alle, bis auf die jüngste. ( die werde ich nächstes Jahr testen, ist erst 1 Jahr alt)

    Meine aussie Hündin und meine kelpie Hündin waren sehr regelmäßig am Vieh. Der border rüde ist leider untypisch und ist sehr unsicher bzw. hat Angst vor Vieh.

    Ich hoffe mit der kleinen borderhündin, dass ich wieder etwas hüten kann.

    Verstehe jetzt nicht, was meine Hunde hiermit zu tun haben? Sie sind in so vielem rassetypisch und das ist mir bewusst, kann ich händeln und wir leben da gut mit.

    Lg