Beiträge von Gammur

    Wenn man sich eine bestimmte rasse, egal welche rasse übrigens, kauft dann möchte man doch auch das ich sag mal Wesen, Charakter, arbeitsverhalten, Interieur der ausgesuchten rasse und nicht nur die äußere Hülle kaufen. Und somit muss man sich einfach überlegen, ob die rasse mit all ihren möglichen Verhaltensweisen in das eigene Leben passt.

    Wenn man verantwortungsvoll kauft und aussucht überlegt man beim hier jetzt Mali natürlich, komme ich damit klar und kann ich ihn rassegerecht halten, wenn er fremde (Tiere, Menschen) doof findet? Wenn er lautstark Ressourcen verteidigt? Wenn er großen Schutz- und Wachtrieb zeigt? Lebe ich so, dass ich trotzdem ihm und mir ein gutes Leben ermöglichen kann? Kann ich ihn rassegerecht auslasten? Und selbst wenn der worst case sich entwickelt habe ich die Voraussetzungen (bauliche, zeitliche, Kenntnisse) um damit gut zurecht zu kommen?

    Das nennt sich Verantwortung beim hundekauf, die verhindert, dass der eigene Hund im Tierheim landet, der Hund oder ich unglücklich werden.

    Und wenn man einen Rassehund kauft, dann erwartet man auch, dass er sich wie diese rasse verhält und rechne bitte nicht mit den Ausnahmen. Rasseliebhaber sind von diesen untypischen Ausnahmen übrigens enttäuscht. Wenn die einen Mali kaufen und der nicht arbeiten, Sport treiben möchte, jedem auf den Schoß kriecht und weder wacht noch schützt, dann ja sind diese Menschen nicht unbedingt glücklich.

    Lg

    Ja, meine Tierärztin ist zugleich eine gute Bekannte und sie und ich reden offen und ehrlich miteinander. Sie weiß ganz genau, was ich für meine Hunde möchte und das ich mit reinem Wein einschenken und einer klaren, pragmatischen Einschätzung der gesundheitlichen Situation besser klar komme, als mit, wie drücke ich mich am besten aus, lebensverlängernde Maßnahmen, die nicht im Sinne des Tieres sind.

    Sollte Hudson die op nicht überstehen bzw. in der Folge versterben, dann ist das so. Das ist ein Risiko und für seine gesteigerte Lebensqualität gehe ich das ein. Wäre jetzt die Lunge, das Herz, die Organe fertig gewesen, dann wäre die op keine Option.

    Ich liebe den Hund zu sehr um ihm etwas zuzumuten, was nur mir helfen würde, den Schmerz aufzuschieben.

    Lg

    Ein Update von uns. Entscheidung gefallen, am 4.1,2022 wird Hudson am Kehlkopf operiert.

    Ihm geht es bis auf diese Symptome noch richtig gut, die Ärzte sind dafür, trauen es dem alten Herrn zu danach wieder fit zu werden und bevor er zu einem Notfall wird, lieber eine geplante op. Ich habe immer gesagt, große ops kommen nicht mehr in Frage, aber laut Chirurgen ist es kein so großer Eingriff und eine andere Möglichkeit gibt es nicht, seine Lebensqualität hoch zu halten.

    Somit wird es gemacht und ich hoffe er packt es, wenn nicht, habe ich wenigstens das mögliche für ihn getan, ohne ihm Zuviel zuzumuten. Herz, Lunge, Organe sehen gut aus. Ein paar spondylosen hat er, aber nix was ihn einschränkt.

    Ich hadere nicht mit der Entscheidung, er lebt noch sooooo mega gut und die Tierärzte und Chirurgen haben mir gesagt, dass sie einen so fitten Hund nicht einschläfern werden und würden, wenn ihm so eine op vollständig helfen kann.

    L

    Aufgewachsen bin ich mit LZ DSHs, einer Golden Retriever Hündin und einem westi Rüden.

    Selber halte ich Aussies, Border Collies und working Kelpie.

    Retriever und Terrier würde ich jetzt nicht mehr wollen. Hütehunde und gebrauchshunde sind meine Kragenweite. Ich kann mir auch DSH oder Belgier vorstellen irgendwann. Mein Vater liebt die gebrauchshundeecke, meine Mutter ist durch mit Hunden. Wenn dann was kleines, unkompliziertes. Das will mein dad aber unter gar keinen Umständen.

    Mein Bruder hat Katzen, ihm sind Hunde zu anstrengend.

    Lg

    Kannst du dauerhaft, auch im Haus, trennen? Kannst du komplett getrennt gassi gehen und jeden Hund einzeln trainieren, auslasten, führen und gerecht werden? Hast du eine geeignete zwingeranlage? Getrennte Ausläufe? Sichere Zäune, Türen und Tore?

    Wenn das alles gegeben ist, du damit leben könntest, die Hunde wahrscheinlich dauerhaft getrennt zu halten, ja, dann kann das mit Management, wissen und Erfahrung funktionieren.

    Ich persönlich habe einmal so gelebt und lege auf eine Wiederholung absolut keinen Wert.

    Ich habe vor etwa 3-4 Jahren einen mit fremdhunden unverträglichen erwachsenen Hund bei mir in die Gruppe integriert. Das hat Tage/Wochen gedauert. Der Maulkorb war unsere Lebensversicherung und diese Hündin die ich integriert habe, lebt mit einem zweithund zusammen. Somit war klar, dass sie Kommunikation kann, nur bei fremdhunden, ich sag mal, ungnädig reagiert.

    Aber, ich wusste was ich tat, ich habe selber Hunde die gut kommunizieren können, ich konnte immer wieder Pausen machen, konnte gezielt abbrechen und ich hatte und habe bis heute, einen ganz ganz guten Draht und einen sehr respektvollen Umgang mit dieser Hündin. Seitdem kommt dieser Hund mit meinen Hunden und wenn ich sie vergesellschafte auch mit ausgewählten anderen Hunden zurecht. Allerdings sichere ich sie noch heute mit dem Maulkorb ab, wenn es eng wird. Bei meinen Hunden ist das allerdings nicht mehr nötig, sie warnt mittlerweile sogar wieder angemessen und man kann sie abbrechen.

    Die Frage die du dir stellen solltest, willst du so mit Hunden zusammenleben? Willst du im hochsicherheitstrakt existieren? Stellst du dir das schön für die Hunde vor? Möglich ist ja auch, dass es klappt, aber Garantien gibt es keine. Rechne mit dem schlimmsten und wenn das nicht eintritt, Glück gehabt. Ich würde mein Glück allerdings nicht so herausfordern.

    Mit Erfahrung, Management, wissen und den baulichen Voraussetzungen ist so eine Zusammenführung machbar und möglich, allerdings würde ich persönlich, dass nicht riskieren. Am Ende kann es völlig in die Hose gehen und die Szenarien können sehr blöd aussehen.

    Lg

    Gammur

    Besprich mit deiner TÄ mal, ob man ggf zusätzlich nen Schleimlöser geben kann, Theophyillin für die Bronchien zum Erweitern und/oder Aerodog mit Flutide als Inhalat.

    Dann könnt ihr ggf dem Husten Abhilfe schaffen. Falls es die Lunge ist, Altersbronchities zb, dann könnt das helfen.

    =)

    Lunge ist es wohl eher nicht. Es könnte eine Entzündung in der Nähe des Kehlkopfs sein, aber die nächsten Schritte sind Röntgen und dann op ja/nein.

    Aber das predni scheint etwas zu helfen. Nacht war viel besser als gestern Nacht und tagsüber war kaum noch gehuste/gekeuche da.

    Eben nächste Dosis predni rein, gerade wurde es nämlich wieder schlimmer.

    Lg

    Hier ist auch gerade guter Rat teuer. Hudson ist fast 14 Jahre alt, grundsätzlich noch echt fit, aber sein Kehlkopf macht immer mehr Probleme, jetzt ist sein bisschen gehuste hin und wieder, einem vor allem nachts immer wiederkehrenden gehuste, gekeuche und gewürge, gewichen.

    Jetzt ist guter Rat teuer. Grundsätzlich ist der Kehlkopf für eine op noch zu gut, aber so kann es auch nicht weitergehen. Jetzt bekommt er erstmal predni und es scheint zu helfen. Ich hoffe so, dass sein Kehlkopf bis zum bitteren Ende durchhält und wir um die op herumkommen und selbst wenn er jetzt dauerhaft predni braucht, wäre echt egal.

    Die op als letzte Option möchte ich uns einfach noch offenhalten und wenn predni reicht, damit es ihm gut geht, dann würde ich erstmal diese Option wählen.

    Das böse E-Wort steht noch nicht im Raum. Er frisst, läuft große Runden mit und ist gut drauf. Tierärzte sind sich auch unsicher. Im Moment plädieren alle dafür abzuwarten und mit predni zu probieren. Denn es könnte auch chronischer Husten sein und nur bedingt mit dem Kehlkopf zusammenhängen.

    Herz und Lunge sind gut, da ist nichts dran.

    Drückt mal die Daumen, dass wir die richtige Entscheidung für den Buben treffen. Danke.

    Lg