Ja, bin da. Können wir machen
Lg
Ja, bin da. Können wir machen
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So läuft das bei uns auch öfter ab. Und wir sind nur in zwei Abteilungen leistungsorientiert.
Wir haben sogar Welpen und junghundestunden, die mich ehrlich teilweise extrem frustrieren und wenig Spaß machen. Ich tröste mich damit, dass etwa 90 % der welpenbesitzer eh nicht weiter machen und ich kaum Ressourcen bzw. nerven an sie verschwenden brauche. In der junghundestunde sehe ich schnell, wer arbeiten will und wer bespasst werden will. Wer arbeiten will, kommt recht flott in eine andere uo Gruppe, den Rest bespassen wir, bis sie irgendwann nicht mehr kommen, ohne dass ich mich zu sehr engagiere.
Uo Gruppen machen erst Spaß, wenn die Leute schön mit ihren Hunden arbeiten wollen und da ist mir die Rasse dann auch egal. Wollen die meisten eh nicht und wenn jemand am Telefon oder per Email sagt, sein Hund kann schon ganz viel, kann der Hund meistens nichts.
Lg
Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass einige interessierte wirklich denken, der Verein hat nur auf sie und ihren Hund gewartet. Und wenn sie dann vor Ort feststellen, dass dem nicht so ist, dann ist der Verein schuld, die Ausbilder und Trainer sind unhöflich, die Mitglieder nicht offen usw.
Und ich muss auch sagen, seitdem zwei Abteilungen im Sport bei uns komplett dicht sind und ich den Leuten gleich sagen kann "nein, sorry! Im agi ist absoluter aufnahmestopp! Da ist gar kein Platz mehr frei, auch wenn ihr 6 Jahre alter, dicker Labrador bestimmt der nächste WM Teilnehmer werden wird. Aber leider nicht bei uns!" Sind die Leute sofort auf 180 und poltern schimpfend los, oder im besten Fall, verschwinden umgehend wieder.
Lg
Ich, als Trainer in einem Verein, kann dazu nur sagen, dass es öfter zu Absprache Fehlern kommt. Bei uns z.b. ich stehe mit meiner longiergruppe auf dem Platz, sonst ist niemand da. Plötzlich fährt ein Auto vor, Mann und Frau steigen aus, ich kenne sie nicht, beide schauen erwartungsvoll zu mir. Ich mitten im Training.
Daraufhin verlasse ich meine Gruppe, stiefel über den Platz und dann kommt entweder, sie haben mit dem ausbildewart (der vergessen hat, mich zu informieren) telefoniert und der hat gesagt, einfach mal vorbeikommen, oder die Leute haben sich auf der HP die Trainingszeiten herausgesucht und stehen dann völlig unverhofft auf dem Platz und möchten jetzt intensivst über ihren Hund sprechen.
Eines davon kommt monatlich mindestens einmal vor. Natürlich begrüße ich die Leute freundlich, biete das zuschauen an und sage, dass ich mich gerne in zwei Stunden, wenn mein Training beendet ist, mit ihnen unterhalte oder sie warten sollen bis der Vorstand oder ausbildewart auftaucht. Aber Zeit für Erklärungen, Gespräche und Informationen kann ich mir dann leider nicht nehmen.
Oft verweise ich auch auf einen anderen Tag, bzw. empfehle telefonisch erstmal zu klären, ob überhaupt noch ein Platz in der gewünschten Abteilung des hundesports frei ist.
Evtl. muss man seine Erwartungen auch etwas herunterschrauben. Während ich trainiere, interessiert mich die Leidens und Lebensgeschichte von fremden Hunden und fremden Menschen, wirklich nicht. Und das meine ich nicht böse, aber mehr als zuschauen, kann ich in dem Moment nicht anbieten.
Lg
Hier bringt Zuviel fett, Durchfall und ich weigere mich einen gesunden, fitten junghund zu mästen.
Kohlenhydrate erhöhen, ok, aber selbst das, mache ich bei junghunden nicht.
Lg
Meine hütejunghunde sahen in dem Alter bis teilweise 2-3 Jahre furchtbar dünn aus. Reeba hatte da den Vogel abgeschossen. Bilder von der durften nur gemacht werden, wenn sie ausatmete, alles andere war so dünn, dass man dachte man sieht die Organe durchschimmern. Und der Hund bekam mehr Futter, als mein 10 kg schwererer aussierüde. Ree brachte es in der Zeit bei 49 cm Höhe auf sagenhafte 12,3 kg. Muskeln ohne Ende und dann so dürr, dass du dachtest ein Windhauch und weg ist das laufende Gerippe. Ree ist fast 5 Jahre alt und wiegt nun gesunde 13,5 kg. Sie ist nicht fett, sieht gut aus, hat viele Muskeln, ist aber kein wandelndes Gerippe mehr.
Der Border jetzt ist 19 Monate alt und ist auch so ein dürres Ding. Sieht man Gott sei dank mit dem Fell nicht so krass.
Mein Fazit, hütejunghunde sind zumeist laufende Gerippe und da kannst du Futter reinstopfen ohne Ende, die kacken dann nur mehr und bleiben dürr.
Lg
Es kann halt nicht jeder seinen Hund daheim lassen, wenn er nicht alleine bleiben kann
Als Mieter ist ein Hund, der ordentlich Krach macht beim Alleinsein einfach Mist, genauso wie ein Hund, der einem Türen zerkratzt oder gleich den Putz von den Wänden holt (anderes fällt mir nicht ein, da meine nichts kaputt machen).
Also meinetwegen erweitere ich um - kommt darauf an wo bzw. wie man wohnt und was für einen Hund man hat, aber irgendeinen Tod wird man sterben müssen, wenn Hund nicht stressfrei alleine bleibt und das auch zeigt.
Wobei ich mich bei deinen grad frage, wie du auf die ganze Truppe kommst? Es ist ja ein Unterschied, ob man einen verhaltensoriginellen Hund irgendwo unterbringen muss, weil der nicht allein bleibt oder 3+.
Ich behaupte mal für einen findet man noch einen Sitter, darüber wirds schwierig - aber auch hier - kommt halt auf den Wohnort an.
Einen sitter für auch nur einen verhaltensorginellen Hund zu finden ist fast unmöglich. ehrlichgesagt ist überhaupt einen vertrauenswürdigen, kundigen sitter für täglich zu finden, fast unmöglich. Wenn dann auch noch der Hund, nicht nur fiddelt, dann kannst du es gleich vergessen.
Ich habe eine Freundin, deren Hund kann nur zu mir, wenn was ist. Die Hündin mag Männer nicht, fremde nicht, ist nicht ganz gesund, muss umsichtig geführt werden, da geht außer mir kein sitter. Ich bin eine der ganz wenigen, die den Hund aus dem eigenen Haus holen kann, ohne dass der Hund vorwärts geht, wenn Frauchen nicht da ist.
Der Hund muss noch nicht mal vorwärts gehen, z.b. Angst oder Panik vor fremden Menschen würde schon reichen, um die sitteridee zu verwerfen. Hier auf dem Land in der Pampa findest du auch für einen lustigen, verspielten, freundlichen Hund keinen täglichen sitter. Außer du fährst den Hund täglich 35 min. einfache Strecke mit dem Auto zur nächsten huta. Und die nehmen keine verhaltensorginellen Hunde und nur kastrierte auf.
Darum geht der banale tipp "dann musst du dir einen sitter nehmen" oft auch nicht.
Gott sei dank, bleiben meine gut 7-8 Stunden alleine, somit habe ich das Problem nicht.
Lg
Sitter ist je nach Hund auch nicht so einfach. Hier ginge z.b nicht einfach ein sitter. Zwei Hunde lassen ohne mich, niemand fremdes aufs Grundstück, einer respektiert und akzeptiert nur wenige Menschen und testet dann sofort und zwei gehen nicht mit fremden mit. Zudem würden sie, alleine daheim, ihr Haus verteidigen, gegen fremde. Und wer hat schon die Zeit, monatelang seinen Hund an einen sitter zu gewöhnen und diesen ernst zu nehmen?
Ich finde diesen Tipp ja immer total banal dahin gesagt, aber finde mal einen sitter der mit etwas verhaltensorginellen Hunden klar kommt, viel Erfahrung mit arschnasenhunden hat und dann auch noch selber Wochen/Monate die Hunde an den sitter gewöhnen. Was das kostet. Gott sei dank, können meine Hunde alleine bleiben, ansonsten würde ich wohl den Schuppen zum Zwinger umbauen müssen. Denn die Zeit, meine arschnasen an einen sitter zu gewöhnen hätte ich nicht. Und ob ich hier überhaupt einen sitter fände, der sich das zutraut und Händeln kann, wage ich zu bezweifeln.
Ich bin absolut kein Boxengegner, aber stundenlang einen Erwachsenen Hund täglich in eine Box stecken, geht sogar mir zu weit. Im Haus auf den Flur begrenzen, oder Hund in einem Raum alleine lassen, würde ich da vorziehen.
Lg
Ich kann dich gut verstehen. Ich habe einen Hudson. Dieser Hund hat mich wahnsinnig gemacht. Ich kam an den Punkt da wollte ich ihn einfach komplett ändern, sein Wesen, seine Art, sein Charakter, alles fand ich furchtbar. Furchtbar nervig,furchtbar überflüssig, furchtbar anstrengend und einfach furchtbar unnötig.
In der Zeit wuchs der Wunsch nach einem zweithund, der mich nicht mit jedem lauten hecheln, nervte.
June zog ein und war vom ersten Moment an, der Hund für mich. Sie ist das komplette Gegenteil von Hudson. Sie passt perfekt, sie macht immer alles richtig, sie ist der Hund für mich. Und genau diese Erkenntnis, nahm Druck und Stress aus der Beziehung zwischen Hudson und mir. Er musste sich nicht mehr an meinem Idealbild eines Hundes messen, er musste nicht mehr etwas sein bzw. werden, was er nicht erreichen bzw. leisten konnte. Mein Anspruch an Hudson war so wahnsinnig hoch geworden, dass er egal wie sehr er sich auch abmühte, meinem Anspruch nicht genügen konnte. Mit June durfte er wieder er selber sein und ich lernte seine Qualitäten zu schätzen und überhaupt wieder zu sehen.
Mit ree zog dann mein traum ein. Dieser wahrgewordene Traum machte mir von Beginn an klar, dass ich der Dreck unter ihrer Pfote bin und um eine Bindung mit und zu ihr musste ich kämpfen. Sie ist unabhängig, sich selbst genug und hat keine Verwendung für emotionale Ausbrüche bzw. Ansprüche. Wir haben uns darauf geeinigt, dass sie mein Hund ist, wir zusammen arbeiten und sie sich kompromissbereit zeigt.
Nevis, der jüngste im Bunde, ist wieder ein Hund der von Wesen, Art und Charakter absolut meines ist. Er passte, von Anfang an. Ist einfach immer brav und macht immer alles richtig. Ein total tolles Kerlchen. Er kam, sah und siegte.
Hudson und ich haben eine enge Bindung zu einander. Wir haben uns das erarbeitet, diese Bindung immer wieder mal verloren und dann wieder erarbeitet und wieder gefunden. Viel Arbeit, tiefe Täler und einiges an nerven.
Glaub mir, manches wird erst durch Arbeit eng. Und nimm Druck raus. Du versuchst glaube ich zu verkrampft, zu viel. Kenne ich, war ich auch schon an dem Punkt.
Lg
Huskies neigen ja dazu ein Problem mit dem alleine bleiben zu haben. Unsere ehemaligen Nachbarn, mit zwei tierschutzhuskies, haben nach ich glaube 3 Jahren Training, dass alleine bleiben im Haus aufgegeben und den Hunden einen Zwinger im garten gebaut. Diese Maßnahme hat dann für alle Erleichterung verschafft. Sie kamen tatsächlich nicht vorwärts. Ihr rüde zerstörte auch alles.
Sie haben sich danach keine Huskies mehr angeschafft, aus unter anderem diesem Grund.
Beide Huskies zogen dann ganz nach draußen dauerhaft, weil sie es im Zwinger, draußen deutlich besser fanden und viel entspannter waren.
Wäre das evtl. eine Möglichkeit? Oder wenn das nicht möglich ist, ihm eben nur einen sehr begrenzten Raum zur Verfügung zu stellen beim alleine bleiben, wo er weniger zerstören kann. Flur, Bad, oder so? Wir hatten für unseren schäferrüden der ähm verhaltensorginell war, einen indoorzwinger, heute würde man das größeren kennel nennen.
Beim alleine bleiben sind Huskies wohl wirklich sehr speziell. Habe ich schon oft gehört.
Lg