Ich kenne keine Züchter, der nicht entwurmte Welpen abgibt. Und ich kenne auch keinen Züchter, bei dem je ein Welpe an der wurmkur verstorben ist.
Ganz ehrlich, die Nebenwirkungen halten sich doch absolut in Grenzen. Mal schlapp, mal müder als sonst, mal ein bisschen Durchfall, das sind die gängigen und harmlosen Nebenwirkungen einer entwurmung. Das ist immer noch deutlich harmloser, als wurmbefall beim Welpen.
Ist doch bei Impfungen genauso. Die Mehrheit der Hunde, verträgt Impfungen problemlos mit minimalen, nicht wirklich beachtenswerten Begleiterscheinungen.
Allergien bei Mensch und Tier nehmen zu, weil wir auf der einen Seite zu steril leben und auf der anderen seite, Umweltverschmutzung und Klimaveränderung zunimmt. Winter zu mild, Sommer zu trocken, Luftverschmutzung (Feinstaub) nimmt zu. Lebensmittel sind belastet usw. usw. Das sind alles weitaus wahrscheinlichere allergieauslöser, als wurmkuren bei unseren Hunden.
Meine Hunde werden sehr robust gehalten, bekommen ständig wechselnde futtersorten, bekommen Essensreste oder auch mal fastentage, gehen täglich im Sommer 2-5 mal schwimmen und kommen von guten, seriösen Züchtern, die entwurmt u d geimpft haben. Allergien hat und hatte keiner meiner Hunde. Die pennen im Sommer draußen, bekommen sogar die bravecto zeckenmittel Tablette einmal im Jahr und Wunder aber auch, sind trotzdem gesund, oder evtl. gerade deshalb.
Übrigens haben viele gerettete strassenhunde, die als Welpen nicht entwurmt wurden, häufig futtermittelunverträglichkeiten. Das ist aber nur meine subjektive Erfahrung. Hat mich nur immer gewundert, das meine verpäppelten züchterhunde lebende Biotonnen sind und nicht wenige auslandshunde futtermittelunverträglichkeiten aufweisen.
Man kann ja vieles hinterfragen, aber beim entwurmen von saugwelpen und mutterhündin, gibt es keine Alternative.
Lg