Beiträge von Gammur

    Nein, denn die Würmer Schwächen die Welpen dann noch zusätzlich. Ich glaube mittlerweile du hast irgendwie ein Problem mit der Schulmedizin, kann das sein?

    Nach entwurmung wochenlang Durchfall, ohne weiteren Infekt, habe ich noch nie von einem züchter bei seinem Wurf gehört.

    Bei meiner kelpie Hündinn hatten sich die Welpen kokzidyien oder wie die heißen, Bonadea zu Hilfe, eingefangen. Da hat sich dann die Abgabe verzögert und der ganz Wurf wurde behandelt, bis die Dinger ausgemerzt waren.

    Welpen, die nicht entwurmt wurden beim Züchter, sollte man nicht kaufen.

    Lg

    Beim Erwachsenen, gesunden Hund kann man je nach Bedarf nach kotuntersuchung entwurmen, dass haben doch hier alle gesagt. Beim saugwelpen, seinen wurfgeschwistern und der Mutter geht das nicht. Ein saugwelpe hat noch nicht die widerstandskräfte und das Gewicht, eine verwurmung, die durchs säugen und durch den engen Kontakt zwischen den Welpen und der Mutter vorkommt, ohne Schäden zu überstehen. Darum entwurmt der Züchter die Welpen meist 3-4 mal, bevor er sie abgibt. Damit sie Parasitenfrei wachsen und gedeihen können und eben einen guten Start ins Leben haben.

    Ein erwachsener Hund, mit intaktem Immunsystem, kommt mit einer leichten verwurmung nicht gleich in den kritischen überlebensbereich. Ist doch auch ganz logisch. Ein erwachsener Hund, hat viel mehr entgegenzusetzen, als ein Welpe mit ein paar hundert Gramm. Ein erwachsener Hund hat viel mehr Reserven übrig und kann mehr wegstecken.

    Wenn ein erwachsener Hund mal einen Tag Durchfall hat (ausgenommen die mini winz Hunde) muss man nicht sofort Panik schieben. Bei einem Welpen sieht das gänzlich anders aus. Den kann ein Tag Durchfall so austrocknen und schwächen, dass er kurz vor dem Ableben steht.

    Lg

    Ich kenne keine Züchter, der nicht entwurmte Welpen abgibt. Und ich kenne auch keinen Züchter, bei dem je ein Welpe an der wurmkur verstorben ist.

    Ganz ehrlich, die Nebenwirkungen halten sich doch absolut in Grenzen. Mal schlapp, mal müder als sonst, mal ein bisschen Durchfall, das sind die gängigen und harmlosen Nebenwirkungen einer entwurmung. Das ist immer noch deutlich harmloser, als wurmbefall beim Welpen.

    Ist doch bei Impfungen genauso. Die Mehrheit der Hunde, verträgt Impfungen problemlos mit minimalen, nicht wirklich beachtenswerten Begleiterscheinungen.

    Allergien bei Mensch und Tier nehmen zu, weil wir auf der einen Seite zu steril leben und auf der anderen seite, Umweltverschmutzung und Klimaveränderung zunimmt. Winter zu mild, Sommer zu trocken, Luftverschmutzung (Feinstaub) nimmt zu. Lebensmittel sind belastet usw. usw. Das sind alles weitaus wahrscheinlichere allergieauslöser, als wurmkuren bei unseren Hunden.

    Meine Hunde werden sehr robust gehalten, bekommen ständig wechselnde futtersorten, bekommen Essensreste oder auch mal fastentage, gehen täglich im Sommer 2-5 mal schwimmen und kommen von guten, seriösen Züchtern, die entwurmt u d geimpft haben. Allergien hat und hatte keiner meiner Hunde. Die pennen im Sommer draußen, bekommen sogar die bravecto zeckenmittel Tablette einmal im Jahr und Wunder aber auch, sind trotzdem gesund, oder evtl. gerade deshalb.

    Übrigens haben viele gerettete strassenhunde, die als Welpen nicht entwurmt wurden, häufig futtermittelunverträglichkeiten. Das ist aber nur meine subjektive Erfahrung. Hat mich nur immer gewundert, das meine verpäppelten züchterhunde lebende Biotonnen sind und nicht wenige auslandshunde futtermittelunverträglichkeiten aufweisen.

    Man kann ja vieles hinterfragen, aber beim entwurmen von saugwelpen und mutterhündin, gibt es keine Alternative.

    Lg

    Ein SL Labrador ist aber schlicht und einfach zu schwer für solche dauerhaften distanzen und die Geschwindigkeit. Sagen wir ein SL labi wiegt bei 59 cm schulterhöhe 35-40 kg. Mein Aussie z.b. wiegt bei 56 cm schulterhöhe 22,8 kg. Welche Gelenke, welcher Hund, wird bei fast gleicher Höhe wohl weniger belastet werden?

    Egal wie der trainingszustand ist, ein Labrador ist für solche laufbelastungen einfach zu schwer.

    Lg

    Erstmal prinzipiell liegen die Preise für die meisten VDH rassen zwischen 800 und 2000 Euro. Damit deckst du das preissegment gut ab. Viele rassen bewegen sich zwischen 1200 Euro und 1500 Euro, falls du es konkreter wissen magst, musst du nachfragen.

    Auch gesundheitsauswertungen, kannst du bei den infrage kommenden Züchtern erfragen. Alle Züchter die ich kenne, haben mir da ehrlich geantwortet. Wer sagt, in meiner Zucht gibt es keine Erkrankungen, da kaufe ich nicht. Ist nicht glaubwürdig.

    Ich denke allerdings, dass du den zweiten Schritt, vor dem ersten tust. Als erstes such dir mal die infrage kommenden rassen, dann tritt in Kontakt mit Besitzern, Züchtern der rassen, dann fahr auf Ausstellungen, Trails, Turniere, Prüfungen eben je nach Rasse, um dir ein Bild über die rassen zu verschaffen und dann findet man im Internet nicht soooo schwierig Züchter die einen interessieren/ oder einen Wurf der einen interessiert. Und dann stell dem Züchter fragen.

    Altersdurchschnitt ist eben ein Durchschnitt. Bernersennen werden durchschnittlich angeblich nur noch 6-8 Jahre alt, ich kenne vier Bernersennen und der jüngst davon ist gerade 11 Jahre geworden. Die älteste Hündin ist fast 14 Jahre. Der Durchschnitt ist eben der Durchschnitt und sagt nicht aus, wie alt oder jung dein Hund wird.

    Er gibt etwas Orientierung, aber eine Garantie gibt es bei Lebewesen leider nicht.

    Ich würde beim mittelgroßen Hund, egal welcher Rasse immer so von 10-15 Lebensjahren ausgehen. Beim großen Hund liegt die Spanne eher zwischen 8-12 Jahren und beim kleinen Hund 12+. Durchschnittlich. Ausnahmen wie im Moment z.b. der Dobermann mit seinen Herzproblemen, mal außen vor gelassen.

    Lg

    Bei den aussies hatte ich mit sämtlichen strassenteilen keine Sorge. Bei junes strassenteil war ich dann allerdings erbost. Hund wurde angebunden, Besitzer ging um Kurve, zwei andere Hunde im abstand vorbei. Bis hierhin alles gut. Dann allerdings bin ich ungehalten geworden, denn der Richter ging auf den angebundenen Hund zu, hockte sich vor den Hund hin, der nicht wegkonnte und dessen Besitzer außer Sicht war, und grabbelte nach den Hunden und tatschte meiner aussiehündin mitten ins Gesicht.

    Da bin ich dann um die Kurve gerauscht, habe ziemlich deutlich um abstand gebeten und meinen Hund losgemacht uns zu mir genommen. Ich war stinke sauer.

    June war ignorant, man hat aber gemerkt, das ihr das nicht taugte.

    Ich hatte danach noch eine ziemliche Diskussion mit dem Richter, weil er meinte, das das in der prüfungsordnung so stehen würde und er die Hunde ungefragt und in die Enge gedrängt anfassen dürfe und müsse. Und ich habe ziemlich klar gesagt, das er meinen Hund, ohne mein Einverständnis auch als Richter nicht zu betatschen hat.

    Durchfallen lassen konnte er uns nicht, happy war er über meinen Aufstand allerdings auch nicht. Das war der einzige strassenteil, der bei uns echt doof ablief. Die anderen waren immer sehr fair.

    Lg

    Bei uns war der letzte BH strassenteil super easy. Einmal über die Straße, einmal in Kreis von Menschen mit Hund. Da ein Sitz. Gratulation, bestanden. Dauer: 10 Minuten. Chip abgelesen hat der Vorstand, den alle anwesenden Hunde kannten.

    Also sehr übersichtlich.

    Lg

    Ich entwurme hier sehr selten, bei meinen Erwachsenen Hunden. Einen Welpen würde ich allerdings niemals nicht entwurmt kaufen. Bei 6-10 Welpen, plus muttertier und andere im Hause lebenden Hunde, die mit den Welpen Kontakt haben, geht es nicht anders. Und die meisten Welpen stecken wurmkuren problemlos weg.

    Würmer können Welpen sehr schnell entkräften und Schwächen und saugwelpen müssen einfach regelmäßig entwurmt werden um Ansteckungen und gesundheitliche Risiken so klein wie möglich zu halten.

    Da gibt es keine durchführbaren Alternativen. Genauso wie grundimunisieren. Krankheiten wie parvo, Staupe usw. sind nur dann in der Population im Griff zu behalten, wenn man seine gesunden Hunde/Welpen impfen lässt.

    Wir alle wollen unsere Hunde gesund und munter. Die Schulmedizin und ihre Arzneimittel sind mehr Segen als Fluch und ja, dazu gehören auch gut verträgliche und wirkungsvolle wurmkurren und Impfungen.

    Lg

    Ich hoffe das auch irgendwie. Die BH an sich finde ich jetzt nicht super schwierig und so großartig stört sie mich auch nicht, für agility ist sie allerdings einfach völlig überflüssig. Nichts was in der BH abgefragt wird, brauche ich beim Agility. Und mit alltagsgehorsam hat eine BH ja auch null zu tun.

    und ich ertappe mich, dass ich ständig was für den agility Aufbau trainiere und übe und das BH Training immer zu kurz kommt. Agitraining macht mir einfach viel mehr Spaß.

    Allerdings werde ich mit Nevis auf jeden Fall die BH im September laufen. Einfach für sein Selbstbewusstsein.

    Und dafür habe ich mir jetzt einmal die Woche BH Training mit Nevis verordnet. Das reicht dann locker bis zur BH. Die meisten Aufgaben kann er eh schon ganz gut. Das Fuß klappt, die Ablage klappt und alles andere, kann ich hintricksen.

    Lg