Beiträge von Gammur

    Gerade bei solchen Typen von Hunden wie dem aussie ist von Folgeschäden auszugehen. Ich habe selber einen solchen Hund. Er ist jetzt 12 Jahre alt und erfordert bis heute ein sehr enges managment.

    Hundesport mit ihm ist kaum möglich, er braucht bis heute Hilfe bei der stressregulierung, er fliegt dir um die Ohren, wenn etwas zu viel wird.

    Aber er ist auch ein ganz wunderbarer Hund. Er bleibt problemlos alleine, er ist überaus gehorsam, er ist sehr sozial mit anderen Hunden, er hat keinen jagdtrieb, er ist absolut nicht nachtragend, ich liebe ihn sehr. Aber einfach ist er nicht, wird er nie sein.

    Sein stressregulierungsproblem und was ihn stresst, dass ist seit der welpenzeit unverändert da. Jetzt mehr im Griff, aber nicht weg.

    Besuch stresst ihn, viele Menschen stressen ihn, hundesport stresst ihn, begrüßen stresst ihn, usw.

    Mit managment alles händelbar, oder machen wir einfach nicht mehr.

    Mein Hund hat Gott sei dank keine körperlichen Folgeschäden zurück behalten, denn ich habe ihn als welpe nur geistig überfordert.

    In unserem Alltag ist mein Hund mittlerweile unauffällig und expolodiert nur noch sehr selten. Vieles ist mit managment gut im Griff. Ohne managment geht es allerdings nicht/nie.

    Ich hoffe du hast Hilfe an der Hand, nimmst es jetzt so an und hilfst deinem Hund gut durchs Leben.

    Mein aussierüde hat mir viel beigebracht und mir viele Tränen, sorge und Verzweiflung beschert, und ganz viele glückliche und stolze Momente.

    Ich drücke die Daumen für euch.

    Lg

    Ich bin zwischendurch mit 7 Hunden Gassi. Das geht gut. Ich sortiere nach Nettigkeit. Die ignoranten, netten Hunde, kommen auf die Seite, bei der sie näher beim fremdhund vorbei gehen und die kotzbrocken kommen auf die abgewandte Seite.

    Sieht meist so aus meine Hündinnen , der border Rüde, der chi Mix laufen links, Hudson, die viszla Hündin und die border mix Hündin rechts von mir.

    Leinen hab ich in den Händen. Sollte ich einen fremdhund abwehren müssen, kann ich meine eigenen vier Hunde ablegen, weg schicken, hinter mich platzieren, habe dann eine Hand frei und kann so abwehren. Die gasthunde lasse ich dann natürlich angeleint.

    Sollten es mehr als 8 Hunde beim gassi werden, teile ich auf und gehe zweimal oder frage jemanden ob er mit geht, um mehr Hände zur Verfügung zu haben.

    Meist lasse ich die Wuffs aber eh ohne Leinen laufen, die hören alle sehr gut und sind brav.

    Lg

    Hmm, ich kann ja nur sagen, wie das bei unserem als gefährlich eingestuften Hund war und da gab es keine so glatte Trennung zwischen den Bereichen. Er hatte übersteigertes beutefangverhalten, er hatte Ressourcen und territoriale Aggression, er war misshandelt worden und man hatte ihn, was nicht schwer war, in den wehrtrieb gedrängt, er hatte sozialbasierende Aggressionen (er hat anderen Lebewesen die daseinsberechtigung abgesprochen), er hatte seltsame trigger, er löste völlig ungebremst aus, auch bei seinen Menschen, dazu hatte er ein hohes Verteidigungspotential und hatte keine angstagression, sondern hatte gelernt ungehemmt zu beißen.

    Und ja, das alles im packet zusammen. Da interessiert es dich wirklich zwischendurch nicht, welcher Bereich ihn jetzt aussteigen ließ. Klar war, ist ein gefährlicher Hund mit hohem aggressionspotential, der dies gegen Menschen, Tiere, Gegenstände einsetzte.

    Er war eigentlich nicht tragbar für die Gesellschaft.

    Ich kenne einige Hunde, die aus dem Militär oder Polizeidienst nicht an Privathaushalte gehen können und nicht von ihren Diensthundeführern übernommen werden können und ja, die gehen in die Spritze. nicht immer, aber wenn nach reiflicher Überlegung klar ist, dass es keine andere Möglichkeit gibt, dann ist das eine Entscheidung aus Verantwortungsbewusstsein. Gerade zugriffshunde sind nichts für die private Hand.

    Diese diensthunde retten menschleben, verteidigen Demokratie und demokratische Werte. Und ja, sie werden benutzt, sie tun ihren Job, es ist kein rosaroter ponyhof.

    Aber die ethischen,moralischen Fragen wozu kriege da sind, wozu man zugriffshunde braucht und warum es Konflikte gibt, in denen der Mensch Tiere und andere Menschen einsetzt, führt hier zu weit. Fakt es, es gibt sie. Fakt ist, diese zugriffshunde sind nicht einfach händelbar, ihre Ausbildung ist eben auf Ernstfälle ausgerichtet.

    Lg

    Nein, weder zu Geburtstagen, noch zu Weihnachten bekommen die Hunde hier Geschenke. Ist total unnötig und wir versuchen eh den Konsum einzuschränken, da muss es nicht das zigste Halsband oder Spielzeug sein. Zudem ist den Hunden Weihnachten und Geburtstag doch eh völlig schnuppe.

    Sie bekommen die Reste vom weihnachtsessen, aber Essensreste bekommen sie auch sonst das ganze Jahr.

    Lg

    Ich fände ja einen collie, auch Kurzhaar Collie ganz passend. Da kannst du eine schöne BH aufbauen, wenn du magst, oder halt auch nicht. Sind gut zu erziehen, für Familien was, fürs reinschnuppern in den hundesport was, im Alltag sehr gut händelbar, für die Tante gut zu betreuen. Jagdtrieb absolut händelbar.

    Fände ich hier gut passend. Oder halt Labrador oder Golden Retriever.

    Natürlich nichts für IGP, aber für anderen hundesport durchaus passend.

    Lg

    Hmm, im Grunde läuft es jetzt ja darauf hinaus, dass sich Leute hier auf etwas beziehen, was eine Zeitung in einem Artikel geschrieben hat. Ist erstmal doch klar, dass geglaubt wird, was eine Zeitung berichtet.

    Diese Zeitung berichtete, dass ein junger schulhund kinder maßregelt und zwickt. Es geht absolut gar nicht, dass ein Schulhund kinder maßregelt und zwickt. Es geht schlicht bei keinem Hund, dass der irgendwelche Menschen maßregelt und zwickt.

    Und ob das Hüteverhalten ist, oder nicht, ist völlig irrelevant. Nur weil ein Kind sich schneller bewegt, hat kein Hund das Recht den Schüler zu zwicken. Und Unterricht findet schon lange nicht mehr starr sitzend statt. Und Kinder dürfen sich während des Lernens mittlerweile bewegen.

    Ich hoffe, dass schlicht alles in diesem Artikel falsch berichtet wurde. Die Anwesenheit eines schulhundes, oder Tieres allgemein sollte zur Verbesserung der Atmosphäre in der Klasse beitragen. Die Aufgabe der meisten schulhunde ist es, Stress bei den Schülern zu senken, Lautstärke zu senken, Kommunikation zu fördern usw. Es geht vorrangig tatsächlich bei einem schulhund nicht darum, den Kindern etwas über Hunde (verhalten) beizubringen, sondern um das Lern und arbeitsklima in der Schule zu verbessern. Ein zwickender, maßregelnder Hütehund hat dann sehr schnell keine aufenthaltsberechtigung mehr in einer Schule.

    Natürlich lernen die Kinder auch etwas über Hunde (verhalten), aber das ist eher ein kleines Kapitel, denn den Lernstoff für die jeweilige Jahrgangsstufe muss man schließlich auch vermitteln und da kommt Hunde und deren verhalten nicht grundsätzlich in jeder Jahrgangsstufe vor.

    Lg

    Hier gibt es so round about 15 Hunde die wir regelmäßig treffen und mit denen meine Hunde ohne managment laufen können. Sind Hunde die wir ewig kennen, mit denen die Hunde teils aufgewachsen sind, Hunde von Freunden und bekannten. Drei von meinen vier Hunden, würde der rudelkontakt hier völlig reichen. Spielen eh nur untereinander und selten.

    Mit den hundekumpels trifft man sich, damit Frauchen mal ratschen kann. Die Hunde laufen relaxt und entspannt zusammen gassi. Dazu muss man sagen, dass alle unsere hundekumpels selber in hundegruppen leben und somit zuhause auch mindestens zu zweit sind.

    Da ist der Bedarf nach aufdringlichem hundekontakt total gedeckt bei den Hunden.

    Zudem alles recht ähnliche Hunde vom Typ her. Hütehunderassen, gebrauchshunderassen, teils nicht so verträglich, keine infantilen Hunde dabei und selbst neue Welpen sind relativ schnell erzogen.

    Lg