Gerade bei solchen Typen von Hunden wie dem aussie ist von Folgeschäden auszugehen. Ich habe selber einen solchen Hund. Er ist jetzt 12 Jahre alt und erfordert bis heute ein sehr enges managment.
Hundesport mit ihm ist kaum möglich, er braucht bis heute Hilfe bei der stressregulierung, er fliegt dir um die Ohren, wenn etwas zu viel wird.
Aber er ist auch ein ganz wunderbarer Hund. Er bleibt problemlos alleine, er ist überaus gehorsam, er ist sehr sozial mit anderen Hunden, er hat keinen jagdtrieb, er ist absolut nicht nachtragend, ich liebe ihn sehr. Aber einfach ist er nicht, wird er nie sein.
Sein stressregulierungsproblem und was ihn stresst, dass ist seit der welpenzeit unverändert da. Jetzt mehr im Griff, aber nicht weg.
Besuch stresst ihn, viele Menschen stressen ihn, hundesport stresst ihn, begrüßen stresst ihn, usw.
Mit managment alles händelbar, oder machen wir einfach nicht mehr.
Mein Hund hat Gott sei dank keine körperlichen Folgeschäden zurück behalten, denn ich habe ihn als welpe nur geistig überfordert.
In unserem Alltag ist mein Hund mittlerweile unauffällig und expolodiert nur noch sehr selten. Vieles ist mit managment gut im Griff. Ohne managment geht es allerdings nicht/nie.
Ich hoffe du hast Hilfe an der Hand, nimmst es jetzt so an und hilfst deinem Hund gut durchs Leben.
Mein aussierüde hat mir viel beigebracht und mir viele Tränen, sorge und Verzweiflung beschert, und ganz viele glückliche und stolze Momente.
Ich drücke die Daumen für euch.
Lg