Beiträge von Gammur

    Hää? Welcher Hund denn? Wir hatten Vereine angeschrieben mit unseren Daten und wünschen ob sie einen passenden Hund haben. Wir!!!! hatten uns keinen Hund ausgesucht oder uns für einen Hund interessiert. Denn Farbe, aussehen, felllänge war uns egal.

    Es gab keinen Hund für den wir uns speziell interessiert hatten.

    Lg

    und wer entscheidet was welche Familie braucht? Ich finde z.b. das die wirklich großen Anforderungen an einen familienbegleithund, einem Hund viel abverlangen.

    Kinderlieb, nicht Beute fixiert, nicht hibbelig, nicht zu laut, nicht zu wild, wach und schutztrieb wenig bis gar nicht, jagdtrieb auch wenig bis gar nicht, im Trubel relaxt, in Stadt, Wald, Feld easy mitnehmbar, ohne Ende an viele Situationen anpassbar usw.

    nerven aus Drahtseilen, kein angsthund, gut sozalisiert.

    Kann man bestimmt im TS finden, wenn man lange und gründlich sucht. Viele tierschutzhunde werden aber grundsätzlich nicht an Familien mit kleinen Kindern vermittelt. Was wohl auch gut so ist.

    Lg

    Krankheit und Unfall kann immer passieren, dann findet man Lösungen. Aber als Grundvoraussetzungen, wollten wir natürlich nicht gleich, bei einem uns dann noch fremden Hund, nach Lösungen umschauen müssen, für Probleme dir wir als ist-Situation einfach nicht wollten.

    Ist doch doof, wenn vier Hunde übers Grundstück wetzen und der neue das niemals darf und dann separiert werden muss. Wenn vier Hunde die Treppen hoch düsen und der neue nur unten bleiben darf. Wenn man nur einen Hund hat, ist das leichter.

    Lg

    Erstmal gibt es viel weniger Züchter in Deutschland als du denkst. Ich rede von seriösen, guten Züchtern. Beim Labrador z.b. gab es in ganz Deutschland letztes Jahr 20.000 neu Anmeldungen von Labrador Welpen. Im VDH sind bei guten Züchtern allerdings nur 2.700 Labrador Welpen in ganz Deutschland überhaupt geboren worden.

    Das bedeutet 17.300 dieser Labrador Welpen kommen nicht aus guten, kontrollierten zuchten sondern aus upps würfen, von Privatpersonen ohne Zucht, aus Puppy Mills aus dem Ausland, aus dem Kofferraum, von Händlern usw.

    Das heißt die Nachfrage nach Labradorwelpen ist durch gute Züchter - nicht vermehrer, überhaupt nicht abzudecken, geschweige denn, dass viele dieser 17.300 Menschen die Preise beim Züchter hätten zahlen wollen.

    Und selbstverständlich ist doch sehr klar, dass man beim rassetypischen Welpen nicht nur das äußere, sondern auch das Innere kauft.

    Ich habe vier Rassehunde und jeder davon zeigt gewisse rassetypische Merkmale und nicht nur äußere.

    Mir hat mal jemand gesagt, dass zum gut veranlagten Hund drei T's wichtig sind, in jedem Bereich. Trieb, Talent und trainierbarkeit. Fehlt eines davon, lohnt sich die Ausbildung für Sport, Job, dienst, hüten kaum. Dann muss man mehr Zeit, Arbeit, Ressourcen ins Training stecken und bekommt meist trotzdem kein gutes Ergebnis raus, als mit einem Hund, der genetisch alles für den Bereich mitbringt. Genetik lässt sich nicht durch Training, Ausbildung wettmachen. Keine Chance.

    Lg

    Wir wollten keinen ganz jungen Hund dazu, weil er vom Alter zu den vorhandenen Hunden passen sollte. Aus dem Ausland direkt wollten wir auch nicht, weil wir den Hund kennen lernen mussten, bevor er einzieht, um zu sehen ob er und die vorhandenen 4 Hunde auf einer Wellenlänge sind. Mit Angsthunden kann ich nicht gut, darum schlossen wir das aus, weil der Hund ja auch zu uns Menschen passen muss. Kein jagdtrieb, bzw. wenig jagdtrieb da wir mitten in der Pampa wohnen und es hier vor wild nur so wimmelt. Das Wild kommt bis an den Gartenzaun. Allergie hat man beim 3-6 Jahre alten Hund bestimmt schon festgestellt. Wir hatten allen Vereinen geschrieben, dass wir auf eigene Kosten eine AU (ankaufsuntersuchung) machen lassen würden, wenn sie einen passenden Hund in der Vermittlung hätten.

    Bei uns gibt es Treppen und vier schnelle Hunde, ich möchte das keinem gelenkkranken oder überhaupt krankem Hund zumuten.

    Ich hatte natürlich reichlich Text zu unseren Anforderungen dazu geschrieben und erklärt warum uns das wichtig ist. Wenn ich nach einem 3-6 jährigen Rüden schaue, dann möchte ich aus wichtigen hundegruppengründen keine 1 Jahr alte Hündin, die noch voll in der Entwicklung steckt. Hier leben bereits 3 Hündinnen, die im Alter zu nah beieinander sind und wir wollten unser Glück auf ein friedliches Zusammenleben nicht mit einer weiteren Hündin riskieren.

    In gewissen Lebens und umfeldsituationen fehlt einem einfach der Spielraum, jeden Hund toll, süß, passend zu finden. Darum hatten wir ja sehr ehrliche und direkte Anforderungen an den gesuchten Hund. Und Dinge die wir ihm hätten bieten können. Viel Auslauf, eine hundegruppe, wenig alleine sein, kein Stadtleben, gutes Futter, liebe Menschen, hundesport, von Frühjahr bis Herbst offene Türen (rein und raus, wie Hund will) ein riesiges Grundstück zum bewachen, usw.

    Lg

    Der garten ist "nur" 1,80 Meter hoch eingezäunt und das war dem Verein nicht hoch genug eingezäunt. Zudem wurde uns dann durch die Blume unterstellt, wer so ein großes Grundstück hat, würde mit den Hunden nicht mehr gassi gehen.

    Somit, waren wir wieder raus. Und direktimport aus dem Ausland war mir zu heikel, da wir den Hund kennen lernen wollten und testen wollten, ob das mit den 4 vorhandenen Hunden auch klappt. Meinen border hatte ich da noch nicht.

    Na ja, mittlerweile sind wir happy mit dem Züchterhund, ohne VK und NK und ohne Vorhaltungen.

    Lg

    Ich bewege mich in gewissen Sport (agi, Obi) und hütekreisen und habe mehrere Hunde aus rettungshundestaffeln im Training. Das sind fast durchgängig alles Rassehunde vom guten, seriösen züchter. Auch im jagdgebrauch und im schutzhundesport sind praktisch ausschließlich Rassehunde zu finden und erfolgreich.

    Hat seine Gründe.

    Wir haben übrigens vor zwei Jahren bei 7 Tierschutzvereinen versucht einen Hund mit folgenden Eigenschaften zu finden:

    Rüde, 3-6 Jahre alt, kastriert, mindestens 60 cm groß, verträglich mit Menschen, Hunden und anderen Tieren, kein jagdtrieb, kein schutztrieb, kein angsthund, gesund, keine Allergien.

    Zwei Tierschutzvereine meinten, einen solchen Hund müsse man sich backen (wirklich nett), eine warf uns vor eine Alarmanlage zu suchen, eine meldete sich gleich gar nicht, eine erklärte zu gleichgeschlechtlichen Hunden vermitteln sie nicht, eine meinte, dass wir doch wohl schon genug Hunde hätten, und eine vermittelt nicht an hundesportler, der garten war dann auch noch ein Problem. (beim einen Tierschutzverein war es ein Problem, dass es hier ein großes umzäuntes Gelände gibt, beim anderen hieß es dann gleich, der Hund würde dann draußen leben müssen).

    Danach hatte ich die Faxen dicke und habe mir einen Hund beim Züchter gekauft. Habe mir vier Züchter angeschaut und jeder davon, hätte uns einen Welpen verkauft.

    Und wir hatten mit VK und NK noch nicht mal ein Problem. Bei uns war das Problem, dass wir Vorstellungen und Anforderungen an einen für uns passenden Hund hatten und das fand keine der kontaktierten Tierschützer gut.

    Lg

    Viele hier im Forum sind selber als Kinder mit Hunden aufgewachsen und lassen jetzt ihre eigenen Kinder mit Hunden aufwachsen.

    Ehrlich erziehen kann man Hunde und auch Kinder. Keinem Hund wird irgendwas genommen, wenn man ihm untersagt Kinder/andere Hunde über den haufen zu ballern. Meine Hunde würden übrigens jedem Welpen der versucht sie umzuballern, sehr deutlich die Meinung geigen bzw. die Hammelbeine lang ziehen.

    Ich kenne viel Hunde in Haushalten mit Kindern, die wunderbar erzogen sind und zu ihrem Recht kommen. Und gerade hier liest es sich ganz wunderbar. Drei Generationen Haus, ein weiterer Hund im Haus, Mutter und Vater hundeerfahrung, Großeltern hundeerfahrung. Da wird niemand zu kurz kommen. Weder die Hunde und noch wichtiger das Kind nicht. Wenn Mutter was mit dem Hund macht, passen die Großeltern aufs Kind auf, wenn Eltern mit Kind im Sommer einen Tag im Freibad verbringen wollen, passen die Großeltern auf den Hund auf, wenn die Großeltern mal ohne Hund in den Urlaub wollen, passt die junge Familie auf deren Hund auf. Perfekter geht doch gar nicht.

    Ich wünsche viel Glück bei der hundesuche. Und ich finde einen goldi eine sehr vernünftig und gute Überlegung.

    Lg

    Ich lasse mich ungerne auf eine Seite einteilen. Fakt ist, ich habe vier Hunde von seriösen Züchtern und ein Hund aus dem TS. In meiner Kindheit hatten wir 4 Hunde von seriösen Züchtern und einen aus dem TS. Die meisten Probleme bis jetzt im Alltag machten die beiden TS Hunde. Der eine TS Hund meiner Kindheit, hat nach reichlich Kampf, Ärger und Verletzungen wenigstens noch Leistung im Sport gebracht, die momentane TS Hündin musste zu unserer Vermieterin ziehen, denn sie konnte sich einfach nicht in unseren aktiven, abwechslungsreichen, vor allem autolastigen Alltag einfügen. Somit habe ich sie abgegeben und wieder bei Züchtern gekauft.

    Ich finde guten tierschutz absolut unterstützenswert und Spende regelmäßig Sachspenden und Geld an seriöse Vereine.

    Nach zwei TS Hunden, die jetzt nicht wirklich in unseren Alltag/leben passten, kaufe ich lieber bei seriösen, guten Züchtern.

    Das heißt nicht, dass ich den TS ablehne. Auslandstierschutz stehe ich aber tatsächlich sehr kritisch gegenüber. Wobei es auch da Vereine gibt, die ich klasse finde. Deren hauptaugenmerk ist dann allerdings nicht hundevermittlung in Mitteleuropa, sondern ändern der Zustände vor Ort und kastrationsprogramme vor Ort.

    Vermehrer, wühltischwelpen und Puppy Mills lehne ich ab.

    Zu sagen ist zudem auch:

    Ich habe absolut keinen Spaß daran mit Hunden an alltagsdingen ewig und drei Tage (teils Monate und Jahre) zu trainieren und hinzubiegen. Ich möchte mit meinen Hunden zusammenarbeiten beim hüten, im hundesport, auf Prüfungen, mit meinen Hunden Spaß haben. Und ich habe gemerkt, dass bei Welpen vom guten, seriösen züchter, der Alltag ein absoluter Spaziergang und Selbstläufer ohne viel Aufwand ist und man seine Energie und die des Hundes in lustigere Dinge wie Sport oder /und Arbeit stecken kann.

    Ich suche bei Züchtern genau aus, welche ich unterstütze durch meinen Kauf (bei meinen rassen übrigens auch außerhalb des VDHs/FCIs) und bei TS Hunden genauso.

    Lg