Beiträge von Gammur

    Witzig finde ich an der zaunfrage nur, dass mich noch nie ein Züchter, nach der Höhe des Zaunes gefragt hat. Und ich habe einen working kelpie der senkrecht Schrankwände nach oben klettert.

    Mir war natürlich klar im Nachhinein, dass die von mir angeschriebenen Vereine einfach keinen passenden Hund in der Vermittlung hatten und anstatt mir das einfach so mitzuteilen, suchte man den Fehler bei uns bzw. unseren Ansprüchen und unserem Umfeld.

    Gott sei dank steht es ja jedem frei wo er seinen Hund kauft und ich habe halt die Erfahrung gemacht, dass es beim Züchter weniger Vorhaltungen und Auflagen gibt und für uns das besser zu passen scheint.

    Trotzdem unterstütze ich guten Tierschutz, aber eben mit Sachspenden und Geld.

    Lg

    Und insbesondere den letzten Satz möcht ich nochmal hervorheben.. Hab ich bereits einen oder mehr Hunde wird man zwangsläufig anders an die Hundeanschaffung gehen als wenn man nen Hund holt der Einzelhund wird.

    In Bezug auf die interne Dynamik, darauf das möglichst keiner arg zurück stecken muss, das die Interessen nicht völlig konträr sind und die Gruppe nicht zu unruhig wird und unharmonisch.

    Das man da dann halt anders guckt und weniger Abstriche machen kann idt ja jetzt nicht so überraschend

    Nein, ist es nicht.

    Aber es ist genausowenig verwerflich, dass Tierschutzvereine sagen: das können wir nicht liefern.

    Absolut. Nur dann zu sagen, es ist überhaupt kein Problem einen passenden Hund für jede erdenkliche Lebenslage im Tierschutz zu finden, entspricht dann halt auch nicht der Realität. Denn gesucht haben wir fast 4-5 Monate.

    Züchter ging dann schnell. Telefoniert, Züchter den passenden Welpen aussuchen lassen, hingefahren, angeschaut, 3 Wochen später abgeholt. Und passt heute 2 1/2 Jahre später noch immer perfekt.

    Lg

    Hier würde ich auch entweder einen Hund mit assistenzhundetrainern ausbilden, oder einen Erwachsenen Hund aus dem tierschutz suchen, der dies erfüllt.

    Solltest du Richtung Rasse gehen, würde ich Richtung Malteser, bichon Frise, Havaneser gehen.

    Lg

    Hää? Welcher Hund denn? Wir hatten Vereine angeschrieben mit unseren Daten und wünschen ob sie einen passenden Hund haben. Wir!!!! hatten uns keinen Hund ausgesucht oder uns für einen Hund interessiert. Denn Farbe, aussehen, felllänge war uns egal.

    Es gab keinen Hund für den wir uns speziell interessiert hatten.

    Lg

    und wer entscheidet was welche Familie braucht? Ich finde z.b. das die wirklich großen Anforderungen an einen familienbegleithund, einem Hund viel abverlangen.

    Kinderlieb, nicht Beute fixiert, nicht hibbelig, nicht zu laut, nicht zu wild, wach und schutztrieb wenig bis gar nicht, jagdtrieb auch wenig bis gar nicht, im Trubel relaxt, in Stadt, Wald, Feld easy mitnehmbar, ohne Ende an viele Situationen anpassbar usw.

    nerven aus Drahtseilen, kein angsthund, gut sozalisiert.

    Kann man bestimmt im TS finden, wenn man lange und gründlich sucht. Viele tierschutzhunde werden aber grundsätzlich nicht an Familien mit kleinen Kindern vermittelt. Was wohl auch gut so ist.

    Lg

    Krankheit und Unfall kann immer passieren, dann findet man Lösungen. Aber als Grundvoraussetzungen, wollten wir natürlich nicht gleich, bei einem uns dann noch fremden Hund, nach Lösungen umschauen müssen, für Probleme dir wir als ist-Situation einfach nicht wollten.

    Ist doch doof, wenn vier Hunde übers Grundstück wetzen und der neue das niemals darf und dann separiert werden muss. Wenn vier Hunde die Treppen hoch düsen und der neue nur unten bleiben darf. Wenn man nur einen Hund hat, ist das leichter.

    Lg

    Erstmal gibt es viel weniger Züchter in Deutschland als du denkst. Ich rede von seriösen, guten Züchtern. Beim Labrador z.b. gab es in ganz Deutschland letztes Jahr 20.000 neu Anmeldungen von Labrador Welpen. Im VDH sind bei guten Züchtern allerdings nur 2.700 Labrador Welpen in ganz Deutschland überhaupt geboren worden.

    Das bedeutet 17.300 dieser Labrador Welpen kommen nicht aus guten, kontrollierten zuchten sondern aus upps würfen, von Privatpersonen ohne Zucht, aus Puppy Mills aus dem Ausland, aus dem Kofferraum, von Händlern usw.

    Das heißt die Nachfrage nach Labradorwelpen ist durch gute Züchter - nicht vermehrer, überhaupt nicht abzudecken, geschweige denn, dass viele dieser 17.300 Menschen die Preise beim Züchter hätten zahlen wollen.

    Und selbstverständlich ist doch sehr klar, dass man beim rassetypischen Welpen nicht nur das äußere, sondern auch das Innere kauft.

    Ich habe vier Rassehunde und jeder davon zeigt gewisse rassetypische Merkmale und nicht nur äußere.

    Mir hat mal jemand gesagt, dass zum gut veranlagten Hund drei T's wichtig sind, in jedem Bereich. Trieb, Talent und trainierbarkeit. Fehlt eines davon, lohnt sich die Ausbildung für Sport, Job, dienst, hüten kaum. Dann muss man mehr Zeit, Arbeit, Ressourcen ins Training stecken und bekommt meist trotzdem kein gutes Ergebnis raus, als mit einem Hund, der genetisch alles für den Bereich mitbringt. Genetik lässt sich nicht durch Training, Ausbildung wettmachen. Keine Chance.

    Lg

    Wir wollten keinen ganz jungen Hund dazu, weil er vom Alter zu den vorhandenen Hunden passen sollte. Aus dem Ausland direkt wollten wir auch nicht, weil wir den Hund kennen lernen mussten, bevor er einzieht, um zu sehen ob er und die vorhandenen 4 Hunde auf einer Wellenlänge sind. Mit Angsthunden kann ich nicht gut, darum schlossen wir das aus, weil der Hund ja auch zu uns Menschen passen muss. Kein jagdtrieb, bzw. wenig jagdtrieb da wir mitten in der Pampa wohnen und es hier vor wild nur so wimmelt. Das Wild kommt bis an den Gartenzaun. Allergie hat man beim 3-6 Jahre alten Hund bestimmt schon festgestellt. Wir hatten allen Vereinen geschrieben, dass wir auf eigene Kosten eine AU (ankaufsuntersuchung) machen lassen würden, wenn sie einen passenden Hund in der Vermittlung hätten.

    Bei uns gibt es Treppen und vier schnelle Hunde, ich möchte das keinem gelenkkranken oder überhaupt krankem Hund zumuten.

    Ich hatte natürlich reichlich Text zu unseren Anforderungen dazu geschrieben und erklärt warum uns das wichtig ist. Wenn ich nach einem 3-6 jährigen Rüden schaue, dann möchte ich aus wichtigen hundegruppengründen keine 1 Jahr alte Hündin, die noch voll in der Entwicklung steckt. Hier leben bereits 3 Hündinnen, die im Alter zu nah beieinander sind und wir wollten unser Glück auf ein friedliches Zusammenleben nicht mit einer weiteren Hündin riskieren.

    In gewissen Lebens und umfeldsituationen fehlt einem einfach der Spielraum, jeden Hund toll, süß, passend zu finden. Darum hatten wir ja sehr ehrliche und direkte Anforderungen an den gesuchten Hund. Und Dinge die wir ihm hätten bieten können. Viel Auslauf, eine hundegruppe, wenig alleine sein, kein Stadtleben, gutes Futter, liebe Menschen, hundesport, von Frühjahr bis Herbst offene Türen (rein und raus, wie Hund will) ein riesiges Grundstück zum bewachen, usw.

    Lg

    Der garten ist "nur" 1,80 Meter hoch eingezäunt und das war dem Verein nicht hoch genug eingezäunt. Zudem wurde uns dann durch die Blume unterstellt, wer so ein großes Grundstück hat, würde mit den Hunden nicht mehr gassi gehen.

    Somit, waren wir wieder raus. Und direktimport aus dem Ausland war mir zu heikel, da wir den Hund kennen lernen wollten und testen wollten, ob das mit den 4 vorhandenen Hunden auch klappt. Meinen border hatte ich da noch nicht.

    Na ja, mittlerweile sind wir happy mit dem Züchterhund, ohne VK und NK und ohne Vorhaltungen.

    Lg

    Ich bewege mich in gewissen Sport (agi, Obi) und hütekreisen und habe mehrere Hunde aus rettungshundestaffeln im Training. Das sind fast durchgängig alles Rassehunde vom guten, seriösen züchter. Auch im jagdgebrauch und im schutzhundesport sind praktisch ausschließlich Rassehunde zu finden und erfolgreich.

    Hat seine Gründe.

    Wir haben übrigens vor zwei Jahren bei 7 Tierschutzvereinen versucht einen Hund mit folgenden Eigenschaften zu finden:

    Rüde, 3-6 Jahre alt, kastriert, mindestens 60 cm groß, verträglich mit Menschen, Hunden und anderen Tieren, kein jagdtrieb, kein schutztrieb, kein angsthund, gesund, keine Allergien.

    Zwei Tierschutzvereine meinten, einen solchen Hund müsse man sich backen (wirklich nett), eine warf uns vor eine Alarmanlage zu suchen, eine meldete sich gleich gar nicht, eine erklärte zu gleichgeschlechtlichen Hunden vermitteln sie nicht, eine meinte, dass wir doch wohl schon genug Hunde hätten, und eine vermittelt nicht an hundesportler, der garten war dann auch noch ein Problem. (beim einen Tierschutzverein war es ein Problem, dass es hier ein großes umzäuntes Gelände gibt, beim anderen hieß es dann gleich, der Hund würde dann draußen leben müssen).

    Danach hatte ich die Faxen dicke und habe mir einen Hund beim Züchter gekauft. Habe mir vier Züchter angeschaut und jeder davon, hätte uns einen Welpen verkauft.

    Und wir hatten mit VK und NK noch nicht mal ein Problem. Bei uns war das Problem, dass wir Vorstellungen und Anforderungen an einen für uns passenden Hund hatten und das fand keine der kontaktierten Tierschützer gut.

    Lg