Beiträge von Lakasha

    Zitat

    Eigenartig ist einfach, dass nach einigen Tagen noch mal ein spürbarer Unterschied kommt, und der dann eben nicht sofort verschwindet wenn alle wieder zusammen sind. Nicht mal wenn ich mit beiden Hunden gehe.


    Könnte das nicht daran liegen das die Hunde es erst "verarbeiten" müssen das sie jetzt alleine sind??? Sozusagen warten wann der andere wieder kommt und dann nach 2-3 Tagen kapieren, da kommt keiner mehr also orientiere ich mich mehr an Herrchen ????

    Zitat

    JA wollte ich ja, aber mein Mann hat mir den Vogel gezeigt, hat er ja auch REcht, der war echt teuer, und wir mussten den ganzen Kurs vorab bezahlen und nun sagt mein Mann, wir versuchen es jetzt mit dem weiter weil er schmeisst das Geld nicht zum Fenster raus.


    Für einen Trainer der immer und bei jedem die gleiche Schiene fährt, ist das Geld allerdings wirklich zum Fenster raus geworfen. Du siehst ja selbst, daß es zu keinen nennenswerten Erfolg führt. Also muß ein anderer Trainer her, der Alte bringts nicht ;)

    Zitat

    GEnauso habe ich das gemacht, aber er sagt, dass is alles n scheiss, damit gehe ich der Situation aus dem Weg, ich muss den Hunden indem ich sie packe und hinter mich nehme zeigen dass ich die Kontrolle habe, obwohl es besser wurde mit dem einfach weiter gehen und dann loben


    Meine Hündin macht auch hin und wieder anstalten bei Hundebegnungen und wenn ich diese Hunde bereits aus der Ferne sehe, dann gehe ich diesen größtmöglichen aus dem Weg, wenn es möglich ist.
    Warum sollte ich diese Alternative nicht nutzen, wenn doch die Möglichkeit besteht??

    Hast du schon mal die Distanz getestet, wo sie noch ruhig und ansprechbar zum Artgenossen bleiben???

    Das hinter sich nehmen ist eine Möglichkeit, mache ich aber nur wenn uns ein Hund offline entgegenkommt.

    Zitat

    Es wird ihm nicht abgesprochen, darum geht es überhaupt nicht


    Ich hatte hier mehrmals den Eindruck, daß Hund sich alles gefallen lassen muß und IMMER ohne Murren den Rückzug anzutreten hat. Das behagt mir persönlich nicht so ganz. Ich finde es völlig legitim, wenn ein Hund durch Knurren seinen Unmut äußerst. Was man daraus macht, ob nun Alternative, Training oder Sonstiges - da führen viele Wege nach Rom

    Auch was Schnauzermädl bzgl. knurren und dann weggehen geschrieben hat, konnte ich bei meinen Hunden auch schon beobachten

    Zitat

    Es muss natürlich nicht weitergehen, doch es kann. Und das hier offenbar gern viele über die Möglichkeit hinwegsehen find ich schlimm


    ok, da magste natürlich Recht haben, aber da müssen mehrere Faktoren mitspielen und passieren kann mit Hund immer etwas, egal wie gut erzogen oder sozialisiert er wurde. Wenn ich also um eine Besonderheit meines Hundes weiß, dann sorge ich dafür das Mensch und Hund damit umgehen können oder es lernen

    Zitat

    Es ist, denke ich, eine Frage der Grundhaltung. Ich weiß, was bei mir daheim rumspringt. Ich kenne die Vorteile meiner Hunde und deren Nachteile. Und darauf stelle ich mich ein. Ich arbeite an den Baustellen und manage den Teil, der sich durch reines Training nicht wegschaffen lässt.


    Das finde ich absolut passend :gut: :gut:

    Zitat

    ich denke Futter ist eine wichtige Ressource?! Was denn nun? Ist es nur eine Ressource wenn ich es ihm gegeben habe? Sprich ich gebe ihm das Recht Dinge zu verteidigen die ich ihm gebe?


    Offensichtlich ist dem Hund eher der Napf eine Ressource als die Nahrung.

    Und warum wird einem Hund ständig das warnen in Form von knurren abgesprochen?????? Was ist denn bitte so schlimm am Knurren, ist doch ein Zeichen von Kommunikation. Wir machen uns doch auch bemerkbar, wenn uns etwas mißfällt.

    Was soll der Hund denn sonst machen???????????

    Zitat

    ir wollen nicht, dass ein Welpe so wie unsere Ersthündin wird, die vor allem und jedem Angst hat.


    Das hängt manchmal auch ein wenig von der Rasse oder dem einzelnen Hund ab. Meine Hündin ist Fremden gegenüber auch zunächst mißtrauisch, was im Hinblick auf ihre mitgemischte Rasse allerdings relativ normal ist.

    Mit einem Welpen lernt man immer neue Menschen kennen. Es findet sich immer jemand der den Welpen anspricht, ihn mal streicheln möchte usw. auch Hundehalter werdet ihr mit Sicherheit treffen.
    Es ist ja nicht so, daß der Hund völlig isoliert von Menschen aufwachsen muß.

    Ich würde da völlig relaxt an die Sache gehen und erstmal sehen welchen Charakter der Welpi mitbringt.

    Zitat

    Hier wird um die Rechte, Gefühle und Bedürfnisse der Hunde heiß diskutiert. Wunderbar und wichtig. Doch sollte man bei all dem nicht vergessen das wir von Tieren reden und wenn wir ihnen in jeder Lebenslage zugestehen sich als solche zu verhalten wird es für sehr sehr viele Hundehalter mit wenig Wissen und Erfahrung mitunter sehr unangenehm


    Ist ja auch immerhin ein Hundeforum. In einem Kinderforum wäre es mit Sicherheit komplett anders.
    Und klar reden wir hier von Tieren, die unberechenbar reagieren können.

    Wenn also der Hund beim Fressen seine Ruhe fordert, dann sollte die gleiche Ruhe auch dem Kind beim Essen zuteil werden.
    Da kann man als Mutter und Hundehalterin doch ein Auge drauf haben und beide maßregeln. Den Hund wenn er bettelt und das Kind, wenn sie ihre Kekse teilt.

    Und außerdem wissen wir gar nicht wie das mit den Keksen genau aussieht. Könnte einfach nur sein, daß der Hund bettelt und gar nicht die Absicht hat sich den Keks ungefragt zu nehmen.....

    Zitat

    Wenn ihr den Hunden soviel zugesteht, prima, jeder so wie er mag. Doch darf ein Menschenkind doch nicht weniger Rechte in dieser Beziehung haben


    Weniger Rechte.............. ich sehe es eher als Schutzmaßnahme für beide Partein an und ja du hast Recht, selbstverständlich sollten dann ALLE das Recht haben in Ruhe essen zu dürfen.
    Das sollte man aber dann auch dem Kind vermitteln und zusammen daran arbeiten.