Beiträge von Lakasha

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    Normal ist, daß Althunde einen Neuankömmling erstmal nicht mit großem Huhu willkommen heißen. Da wird einfach mal öfter geknurrt, oder anderweitig gewarnt. Es ist auch ein Unterschied, ob die Hunde vorher sich auf neutralem Boden getroffen haben, oder ob der andere plötzlich in den eigenen vier Wänden haust. War bei mir nicht anders und kenne ich auch so von Gassi-Bekanntschaften, wenn man die mal zu Hause besucht. Draussen sind die Hunde super und vertragen sich und zu Hause zeigen sie dann ganz deutlich Grenzen.

    Ich würde den Hunden zu Hause Freiheiten geben, die brauchen sie. Aber für mich gibt es halt Grenzen wie z.B. die Kontrolle eines kompletten Raumes. Ich mußte gerade meinen Senior öfter mal zur Ordnung rufen, weil er es hin und wieder in der Anfangszeit übertrieben hat.

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    dass du die Ersthündin mehr einschränken musst und DU bestimmst wie euer Zusammenleben abläuft und nicht der Ersthund


    So sehe ich das auch

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    Sag mal folgende Situation: Ersthund liegt im Flur, Zweithund an der Haustür dahinter. Er steht nicht auf um an ihr vorbei zu gehen. Ich kann aber nicht erkenne das sie was macht. Sie liegt nur. Machen lassen oder Situation auflösen?

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    Sagt mal wie seht ihr das aneinandervorbeigehen in der Wohnung? Also mal stört es Leonie nicht weil er sehr devot an ihr vorbei geht. Manchmal aber zeigt sie zähne und er soll einen anderen Weg gehen oder sich zurück ziehen. Ist das auch Ok?

    Das ist eher eine Frage an den Trainer. Vielleicht ergibt sich die Situation, wenn er im Haus ist. Ist ein wenig schwierig zu beantworten die Fragen, vor allem wenn man die Hunde nicht live sieht und so auch keine Einschätzung machen kann. Bei dem einen Hund mag es ok sein, bei dem anderen Hund sollte man das dringend unterbinden.

    Mein Senior hat das so ähnlich beim Jungspund gemacht, der kroch dann förmlich an dieser Ecke vorbei. War ok, weil mein Senior da wirklich liegen bleibt und einfach nur keinen direkten Kontakt möchte. Hätte er jedoch Tendenzen ihn zu attackieren.... wäre ich auf jeden Fall eingeschritten. Das ist zuviel Kontrolle, die der Hund nicht haben sollte.

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    Teilt ihr die Plätze eurer Hunde ein oder nicht? Da gibt es ja auch verschiedene Meinungen


    Die Hunde haben sowohl im Büro, als auch zu Hause die Möglichkeit auf jeweilse einen eigenen Liegeplatz. Diese befinden sich bei mir alle in einem Raum, jedoch in verschiedenen Ecken. Die Hunde dürfen ihre Liegeplätze auch mal verteidigen, also den anderen durch knurren zu verstehen zu geben, daß man seine Ruhe will. Den Liegeplatz, oer gar den Raum aus Spaß an der Freude einfach so verteidigen und den anderen massive einschüchtern.... nein, da werd ich dann stinkig. Das geht mir zu weit

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    Er ist seit Samstag hier und darf nicht viel. Sie schrämkt ihn recht stark ein. Setzt aber keine unnötigen Korrekturen. Meist wenn er ihr zu nahe kommt oder er zu stürmisch ist. Sie verteilt auch mal die gelbe Karte. Soll heissen lefzen hochziehen oder Zähne zeigen oder brummeln. Meist wenn er den Raum betreten will in dem Sie gerade schlummert. Er fügt sich gut Ihren Korrekturen bewegt sich dadurch aber nur sehr sehr vorsichtig in der Wohnung. Im Garten geht es. Meist schränkt sie erst ein und will dann toben.


    Wenn es so abläuft wie von dir beschrieben, dann ist das eigentlich sehr gut :gut: Sie warnt sauber und er handelt entsprechend, das ist vollkommen ok. Dennoch solltest du die Hunde für die nächste Zeit gut im Auge behalten und im Falle eines Falles einschreiten.

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    Meist wenn er den Raum betreten will in dem Sie gerade schlummert.


    je nachdem wie das aussieht, oder ausartet..... würde ich hier evtl. einschreiten. Das der Rüde sich ihrem Schlafplatz nicht unbedingt arg nähert.... ok, aber den Zutritt zum kompletten Raum zu verbieten.... das würde mir zumindest zu weit gehen.

    Als hier vor einigen Monaten ein Dritthund eingezogen ist (jünger, agiler, lauffreudiger, verrückter :lol: ) hat es auch öfter mal geknallt. In den ersten Tagen wurde oft geknurrt, Zähne wurden gezeigt, es gab auch mal nen ordentliche Maßregelung von meinem Senior.
    Von Tag zu Tag legte sich das Ganze, es wurde immer weniger geknurrt, es wurden immer weniger Zähne gezeigt und geknufft wurde auch nicht mehr. Der Neue mußte einige Dinge erst lernen, mußte vor allem lernen sich in gewissen Situationen zu beherrschen und nicht einfach ins nächste Ohr zu tackern und meine mußten lernen mit diesem Flummi zurecht zu kommen, ihn einfach mal zu ignorieren, oder ihm auch mal etwas Benehmen beizubringen.

    Ich habe da den Hunden untereinander viel Freiraum gegeben. Selbstverständlich mit einer Grenze, an der ich dann eingeschritten bin. Die aber zu erläutern ist schwer, da doch sehr individuell und auf die Lebensverhältnisse bzw. die Anforderungen abgestimmt.

    Mittlerweile leben wir recht harmonisch zusammen. Die Hunde liegen alle auf dem gleichen Platz, meine Hündin hat endlich jemanden zum Kuscheln und für "Schnauzenspiele". Dennoch brummt und maßregelt mein Senior, wenn es ihm zu dolle wird. Dann sehe ich natürlich zu das mein alter Herr etwas mehr Abstand bekommt und der junge Hüpfer bekommt auch mal eine auf den Deckel. Wobei mittlerweile ein gesunder Respekt vor dem Senior herrscht ;)

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    werden Nackthunde doch nicht gesünder?


    Nö, hat aber hier niemand behauptet. Fakt ist, daß gesundheitliche Probleme bestehen. Bei der einen Rasse ist man auf einem guten Weg, bei anderen beginnt man gerade damit.
    Ob die Hunde allerdings unter ihrer Nacktheit leiden, weil zu kalt, zu heiß usw.??? Die, die ich persönlich erleben durfte.... nein. Die brauchen keine Cremchen und die brauchen auch nicht unbedingt einen Mantel. Die liegen nicht eingerollt auf einer Decke und sind sterbenskrank. Da gibt es einige Vorurteile die sich hartnäckige halten, aber nicht mehr oder weniger wahr sind als Schäferhund = Heckschäden, Bulldogge, Mops = Atembeschwerden usw.

    Aber so wie bei den Bulldoggen nun ein Umdenken stattfindet, so ist dies beim Nackthund auch möglich. Beim CC wird sehr viel Wert auf ein vollständiges Gebiss legt und ganz offensichtlich mit Erfolg. Es ist also durch züchterische Bemühungen möglich diese Schäden zu beheben. Ob und inwieweit diese Gebissanomalien wirklich und komplett beseitigt werden können..... muß dir allerdings jemand anderes beantworten.

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    Was treibt einen Menschen dazu sich bewußt einen Hund anzuschaffen, der der mitteleuropäischen Witterung nichts, aber auch rein gar nichts entgegen zu setzen hat?


    Das ist eine Verständnis- und Geschmacksfrage, die kann man nicht beantworten.

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    Mach die Wohnung "kleinkindsicher" und gut ist. Der Lütte wird mit dem Alter ruhiger werden.
    Klar müssen solche Sachen wie "auf die Decke schicken" geübt werden, auch sollte das Spiel nicht über Tisch und Bänke gehen ... doch Spielen grundsätzlich in der Wohnung verbieten? Nein.


    Spiel in der Wohnung komplett untersagen - Nein

    Zu wilde Spiele abbrechen und die Hunde auf ihren Platz schicken (vorher aber bitte trainieren) - JA

    Hunde draußen richtig beschäftigen und auslasten, kann zu Hause für etwas mehr Ruhe sorgen. Muss aber nicht

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    Was Du beschreibst, Lakasha, trifft auf meinen Hund zu. Ich denke nicht, dass die CC so sind. Das Wesen bzw. die Wesensfestigkeit setzt sich aus versch. Faktoren zusammen - das sollte Dir mit Shar-Pei ja eigentlich bekannt sein. Falls nicht, kuckst Du hier, Klick ganz unten.


    Und genau aus diesem Grund, weil ich mich damit auseinandersetze, selbst so einen Hund habe und mich für Rassen interessieren, die nicht immer wie der Fels in der Brandung dastehen, habe ich das geschrieben. Denn wie du selbst schreibst hängt Wesensfestigkeit von vielen Faktoren ab. Wobei viele Shar Peis (die ich persönlich kenne) viel zu arrogant und wichtig sind ;)

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    Es scheinen keine Malteser-Gemüter zu sein, oder täusche ich mich da? Und jetzt bitte nicht wieder: agil, robust und lebhaft. Ich wüsste es gerne genauer. Vorstellen tu ich ihn mir, von den Beobachtungen, wie einen JRT mit einem eigentlich typisch durchgeknallten Pudelgemüt


    Ich kenne nur einen Malteser und der ist total durchgeknallt. Ich kenne ein paar Pudel und die sind recht aktiv, aber welches Gemüt.... kann ich nicht beurteilen. Ich habe Xolos als sehr aufgeschlossen, quirlige und lustige Hunde kennengelernt. Die gerne laufen, sich wie jeder andere Hund auch knabbern und kabeln.

    Vielleicht helfen dir die Videos ein wenig, um einen besseren Einblick zu bekommen:
    Ein Jungspund:
    http://www.youtube.com/watch?v=EMydRnGVXjM

    http://www.youtube.com/watch?v=Yqh0Ewnkp_0

    Das hier sind zwei ganz tolle Videos (so habe ich Xolos erlebt):

    http://www.youtube.com/watch?v=8aJO8jes2ic

    http://www.youtube.com/watch?v=eUXHvLA8Z3c&feature=channel

    Falbala
    deinen eingefügten Link mußte mir erklären. Weiß nicht worauf du hinweisen willst, oder wohin ich klicken soll

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    Auch vor 4000 Jahren gab es schon Hochkulturen und auch damals schon, wurden Dinge forciert, die dem Tier ansich eher Nachteile brachten, aber für den menschlichen Gebrauch sinnvoll wahren.

    Auch damals schon war es durchaus möglich, einen Hund, der eigentlich so immense Probleme hat, durchzubekommen - Weil er ein Statussymbol etc war.


    Absolut richtig und wer den Thread verfolgt hat: darauf wurde sogar hingewiesen, daß diese Mutation vermutlich vom Menschen durchaus ausgenutzt worden ist. Eine wissenschaftliche Bestätigung gibt es hierzu allerdings nicht

    Nur irgendwann einmal ist diese Hochkultur verschwunden, es gab Kriege, Naturkatastrophen & co. und die Hunde waren auf sich allein gestellt, gerieten in Vergessenheit und sind nicht gleich ausgestorben. Auch das ist nicht wissenschaftlich bewiesen, aber die Existenz der Hund in heutiger Zeit eher schon.

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    Wirklich normal fressen zu können (und damit meine ich nicht das man eingeweichte Kunstnahrung irgendwie runter krigt und mit viel Mühe einen Ochsenziemer weichlutscht) ist für mich eine Sache, die ein Hund schlichtweg können sollte, um ein normales Leben zu führen. Genauso wie er ausdauernd laufen können sollte


    Wie auch mehrmals erwähnt gibt es mittlerweile genug Nackthunde die vollständigen Gebissen. Gerade bei den CC wird darauf großen Wert gelegt, bei den Xolos ist man gerade dabei. Eine große Problematik die man erkannt hat und die in Angriff genommen wird.
    Ausdauernd laufen ?? diese Hunde können ausdauernd laufen, die sind nicht an den Beinen, oder den Atemwegen behindert. Wer hat dir denn das erzählt??

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    Interessant ist auch die fehlende Wesensfestigkeit bei offensichtlich vielen


    Das betrifft aber doch eher viele Hunde :hust: Gerade Hunde vom Urtyp sind eben meist nicht wesensfest, denn auf welches Wesen will man denn genau einen Hund vom Urtyp festlegen, der eigentlich keine konkrete Aufgabe hat, so wie z.B. Schäferhund, oder Border Collie? Ein Hund der grundsätzlich erstmal vorsichtig ist, der Scheu vor gewissen Dingen zeigt und zurückhaltend ist?? Zudem hängt diese "Wesensfestigkeit" auch sehr stark vom Halter ab. Also das ist wirklich kein Grund

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    Seltsam finde ich eher, wenn mich jemand mit aller Gewalt überzeugen will und alles in rosaroten Tönen färbt.


    Problematiken wurden angesprochen und bei den Rassen gibt es bereits Anforderungen hierzu. Probleme die allerdings über Jahre hinweg toleriert wurden, kann man nicht einfach innerhalb eines Wurfes eliminieren.

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    weil, wenn eine Rasse gequält ist


    Da stellt sich doch die Frage WANN ist eine Rasse gequält? Da müßte man wieder andere Rassen hinzu holen, was aber verpöhnt ist. Man müßte auch mit einbinden wo welche Rassen gehalten wird und wie.
    Es gibt Exemplare die finde ich wirklich "eklig und bedenklich", aber wenn ich mir dann verantwortungsbewußte Zuchten ansehe, deren Hunde mit voller Lebensfreude und Energie übers Feld fetzen und anderen Hunden in nichts nachstehen.... Deren Rasseproblematiken in Arbeit sind um diese zu beheben...

    Ich weiß nicht mehr, aber jemand hat hier geschrieben, daß er für VERANTWORTUNGSVOLLE ZUCHT ist und das trifft den Nagel auf den Kopf.

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    Und da hilft es auch nicht, wenn "Deine" Züchterin nicht so ist.


    Aber einer muß den Anfang machen und wo einer ist, gibt es immer welche die Gleich oder Ähnlich ticken

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    Kümmerlinge werden im Regelfall genauso wie ihre Geschwister


    Ich habe nicht den berühmten "Schwächsten" im Wurf gemeint, denn diesen gibt es in jedem Wurf. Einer hinkt immer nach. Sondern die Welpen die eher teilnahmslos an der Seite liegen, sich nicht wirklich regen, sich nicht selbständig auf die Suche nach Mutter und Milch machen. Aber auch die, die selbst durch Hilfestellung nicht so recht wollen.