Beiträge von Lakasha

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    Zu Frage 2:
    gar nicht, weil es mir nicht wichtig war und ist. Wenn ich die Hunde allerdings heute in ein Cafe mitnehme, dann suche ich einen ruhigen, abseitsgelegenen Platz wo nicht jeder vorbei läuft.

    zu Frage 3:
    kommt darauf an wie sauber man trainiert hat. In dem Alter konnten meine Hunde bereits gut 3 Stunden alleine bleiben ohne Probleme.

    zu Frage 1:
    wie du es gemacht hast, ist es wirklich top :gut: Ein dickeres Fell bzgl. schwachsinniger Aussagen wird dir erst noch wachsen und manchmal wächst man da nie rein :roll:
    Ich würde es heute mit einem Welpen genauso machen. Du bestimmst die Kontakte die dein Welpe haben darf. Du bestimmst wie weit dieser Kontakt geht, ob evtl. zu wild, zu unsicher usw. Auf die Ausreden und Begründungen anderer solltest du erstmal nichts geben, wenn es zu einer unschönen Szene kommt, dann hast du später das Problem und nicht die.

    Du solltest allerdings auch an deiner eigenen Unsicherheit arbeiten, denn diese kann sich auf den Welpen übertragen und massive Probleme verursachen. Sprich ganz ehrlich mit deiner Trainerin, frag sie worauf du bei fremden Hunden achten mußt (Körpersprache, Ohrstellung, Bewegungsablauf usw.) Lies dich ruhig mal in div. Bücher ein, mit der Zeit lernt man zu beobachten und Hund sowie Situationen richtig einzuschätzen. Das kann dir bei deinem eigenen Hund auch sehr nützlich sein.

    Wenn er ein unsicherer Hund ist, dann braucht er unbedingt Führung von Dir. Er braucht die Gewissheit, daß du die Angelegenheit regelst und ihn nicht in unangenehme Situationen bringst. Da muß man eben ausweichen, die Distanz vergrößern, im Abseits absitzen usw.
    Diesen Link https://www.dogforum.de/zeigen-und-benennen-t128830.html solltest Du unbedingt lesen. Da sind unglaublich viele tolle Erklärungen und Tipps dabei. Hätte ich den schon früher gehabt, hätte ich mir einiges erspart.
    Du wirst allerdings nicht um separates Laufen und Trainieren mit deinem Hund herum kommen. Zusammen mit den anderen Hunden ist zu Beginn viel zu schwer und führt zu nichts.
    Du mußt keine 2 Stunden mit ihm laufen, sondern einfach mal ne halbe, dreiviertel Stunde wo Hundekontakt wahrscheinlich sind. Wo du mit ihm trainierst z.B. Seitenwechsel, sitz, Blickkontakt usw.

    Mit meiner Akasha bin ich immer Bögen um fremde Hunde gelaufen, habe immer versucht Fremdhunde zu blocken, so das Akasha nicht belästigt wurde. Sie durfte aber Kontakte zu ausgewählten Hunden aufnehmen (in ihrem Fall Rüden, oder Junghunde, Hündinnen haben wir lange gemieden)
    Sie mußte natürlich lernen ruhig zu bleiben, das funktioniert nur indem man die Distanz zum Fremdhund nach und nach verringert. Ich habe damals mit Leckerli/Clicker gearbeitet und ihr oft ganze Mahlzeiten draußen via Training gegeben.

    Anstatt zu pöbeln und sich aufzuführen mußte sie lernen anständig bei Fuß zu gehen, Blickkontakt mit mir zu halten und wurde dafür immer belohnt. Futtertuben sind da genial, aber auch Leberkäse, Lyoner, oder Käsestücke sind dafür ganz toll. Vielleicht kannst du deinen Hund mit einem Spielzeug belohnen. Es ist aber auch Belohnung, wenn man die Distanz zum Fremdhund vergrößert.

    Mit der Zeit hat sie auch gelernt Hunde die ihr die Nase in den Hintern rammen zu tolerieren, wenn auch nur kurzfristig, aber immerhin so lange das ich reagieren kann. Völlig problemfrei sind wir zwar nicht, aber immerhin so das wir unbeschadet durch die Stadt marschieren können, ohne das sich der Hund zum Monster entwickelt

    Ein Trainer wäre aber mit Sicherheit eine gute Wahl. Zumindest jemand Kompetentes der sich das Verhalten mal ansieht, der Fehler aufzeigt und Lösungen präsentiert.

    Das tut mir leid für dich und Amy :sad2: Ich drück euch die Daumen

    Lucky darf trotz seiner Rückenbeschwerden & Arthrose auch mal losfetzen, egal ob er dann seinen Treibball jagt, oder mal nem Dummy hinterflitzt. Wir machen das regelmäßig, immer auf seinen Zustand bedacht.

    Dummy außer Sicht verstecken und suchen lassen bringt die notwendige Ruhe, wobei ein Spurt immer dabei ist :roll: Ich lasse Lucky auch Futter suchen, oder werfe ungesehen aus meiner Tasche Mini-Dummys, da schicke ich ihn dann zurück und lass ihn suchen. Oder er muß mir einen bestimmten Dummy bringen. Seit kurzem hat er ein kleines Apportierholz, das ist zur Abwechslung ganz in Ordnung.

    Hin und wieder richtig Gas geben muß einfach sein, vor allem wenn man so bewegungsfreudige und eifrige Hunde hat. Und die notwendige Ruhe bzw. Schonung kann man ebenfalls einbauen. Da muß Mensch und Hund durch.

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    Und es ist ja in dem Sinne auch keine Leinenaggression - er verteilt ja Kloppe, wenn er nicht an der Leine ist wäre.

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    Kommt aber nichts, bleibt er ruhig und lässt sich vorbeiführen, sogar ohne straffe Leine. Als ob er nur darauf wartet Kloppe zu verteilen. Ist der andere Hund nicht interessiert, fährt Smart auch schnell wieder herunter.


    Kann es sein, daß dein Hund unsicher ist und nicht weiß wie er sich richtig verhalten soll ? Du schreibst ja selbst, wenn sich der andere Hund nicht für ihn interessiert, ihn also völlig ignoriert, ist alles nur halb so schlimm. Weil einfach in seinen Augen keine Gefahr droht. Wenn der andere aber ihn bemerkt und vielleicht Kontakt aufnehmen will, dann weiß er nicht wie er sich verhalten soll. Das ist eher unsicheres Verhalten. So einige Punkte kommen mir da bekannt vor

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    Wenn ich nämlich an meine Kindheit und Jugend zurückdenke, dann kenn ich Boxer eigentlich nur vollkupiert, an Kettenwürger oder Stachler im Stechschritt geführt, hin und wieder auf dem Platz gearbeitet...und die waren im Alltag oftmals ne Katastrophe...


    Die Zeiten ändern sich.... man wird älter und denkt an "früher" :lachtot: :lol: ;)

    Wie von dir beschrieben kenne ich Schäferhunde. Auch hier hat sich das Klientel gebessert bzw. verändert.

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    sondern weil die anderen Hunde mit der ruppigen Art teilweise nicht klarkommen


    Kann ich bestätigen. Akasha wird jedes mal stocksauer, wenn so ein rüppeliger Boxer mit ihr spielen will und das zarte Seelchen zum Mond boxt :roll: Baha findet das toll...... also nicht das boxen, aber das Gas geben und davon rennen, gefolgt vom jaulenden Boxer :/

    Ich kenne zwar nicht viele Boxer, aber die meisten davon sind verträglich und sogar sehr tolerant, dafür allerdings ziemlich distanlos und trampelig ;)

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    aber mit Fremdhunden war da ab nem bestimmten Alter nichts mehr zu machen...

    Da gibt es aber viele Rassen die dann später vor allem beim gleichen Geschlecht mal Probleme machen können.

    Wobei mir persönlich auffällt, daß man den Boxer eher in ländlichen Gegenden, als in der Stadt trifft :???:

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    Ich hatte die Hoffnung, dass es reicht, wenn Langfinger den grossen Hund hören und auch durch die Glasscheibe in der Tür sehen können


    Da fällt mir der Postbote bei meiner Oma wieder ein. Es klingelt.... zuerst kommt eine Dogge um die Ecke, dann die zweite, bei der dritten trat der Postbote schon den Rückzug an und bei der vierte stand er ganz unten auf der Straße :lol: Die Doggen hätten wohlgemerkt keine Möglichkeit gehabt aus dem Garten zur Tür zu kommen

    Ich bin gespannt wie sich die Situation bei mir entwickelt, jetzt mit Garten. Auf Akasha muß ich wohl ein Auge haben. Wenn sie draußen im Garten ist, dann checkt sie erstmal die Umgebung und wichtelt mir ein klein bißchen zu sehr draußen rum.

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    Wann dürfen Eure Hund anschlagen, also Bescheid sagen, dass sie was gehört haben und wann
    unterbindet ihr es ?


    Ich hab das bei mir GsD recht gut strukturiert, allerdings hat sich das einfach so ergeben.

    Lucky ist recht "lautstark" bellt und knöttert also immer recht gern sobald es klingelt. Ich hab da schon recht gute Vorteile daraus gezogen, vor allem wenn man die Klingel selbst nicht hört... klein Lucky überhört man eben nicht :roll: Einzig und allein sein ständiges nachknöttern regt mich manchmal echt auf

    Akasha schlägt zu Hause nie an. Es sei denn, es steht direkt jemand vor der Wohnungstür und der benimmt sich komisch. Sie bellt aber dann nicht, sondern brummt wie ein Trafohäuschen.
    Draußen sieht die Sache schon anders aus: wenn wir in einsamen Gebieten unterwegs sind, oder auch abends und uns begegnet jemand (oder schleicht mal wieder durch die finsterste Nacht am Buschrand) dann bleibt sie stehen, zeigt mir die Richtung durch fixieren an und brummt auch mal. Das ist für mich absolut akzeptabel. Obwohl sie eher ein bißchen doof ist :ops: sehen und hören tut sie alles. Sie bellt allerdings äußerst selten, also man muß immer ein Auge auf sie haben. Aber das habe ich sowieso ;)

    Baha..... der bellt nicht, der jodelt. Ist aber für seine Rasse normal und gar nicht anders möglich. Er jodelt, wenn Lucky sich meldet und er jodelt, wenn Akasha meldet. Er ist zwar sehr aufmerksam und bekommt alles mit, aber eben stumm. Er geht nachsehen, aber er würde nicht bellen, eher brummen. Ganz ähnlich wie Akasha

    Obwohl ich noch vor einiger Zeit Flexis immer abgelehnt habe und meiner Mutter die Dinger madig gemacht habe, benutze ich seit einiger Zeit selbst wieder welche :lol:

    Es hat durchaus Vorteile und mittlerweile finde ich die Flexi gar nicht so schlecht. Man kann dem Hund ein wenig mehr Freiraum geben, ohne an der Straße sich umständlich die 10 Meter umzuwickeln. Es baumelt nichts rum und bei Sauwetter hat man keine nassen Hände :rollsmile: Eigentlich ne saubere Sache

    Akasha hat diesen Flexi-Kurzführere, den man am HB befestigt und dann bei Bedarf abnehmen kann. Ist auch praktisch und vor allem immer am Hund. Kein umständliches kramen in Taschen & Co.

    Ich gehöre allerdings nicht zu jenen, die dem Hund volle Leinenlänge lassen und dann höchst umständlich das Ding wieder einholen, oder die Stopptaste nicht benutzen können. Hund darf die Leine voll nutzen, solange es die Umgebung/Situation zulässt. Der Hund wird normal abgerufen, dann wird die Leine eingelassen und wir gehen normal an X vorbei, wie mit einer 2 Meter Leine auch.

    Es ärgert mich maßlos, wenn die Hunde die volle Leinenlänge bekommen um anderen mal Hallo zu sagen. Man selbst steht schon im schönsten Matsch und der andere Hund hat immer noch 3 Meter. Das :schweig: mich jedes Mal an.

    Eine Flexi sollte nicht dazu benutzt werden, einem Hund nur mehr Radius zu geben und auf Erziehung komplett zu verzichten. Der Hund sollte sich daran auch nicht selbstständig machen und der Halter sollte die Verantwortung nicht abgeben. Auch eine Flexi ersetzt keine Erziehung, aber sie kann eine Hilfestellung, eine Erleichterung sein.

    Ich würde auch in Zukunft wieder zu einer Flexi greifen. Mein oberstes Ziel wäre allerdings immer der Freilauf

    Noe, garantiert nicht. JEDER soll sich frei bewegen dürfen. Das muß auch deine Hündin respektieren. Sie darf es ja auch, ohne von dir, oder dem Rüden eingeschränkt zu werden. Wäre es jetzt nur der Liegeplatz... ok, da können meine auch stinkig werden, aber einen kompletten Raum unter der Fuchtel zu haben...... mein Haus - meine Regeln