Beiträge von blackbetty

    Hallo,

    @Asmo..: Hab mir diesen Wesenstest grade durchgelesen.

    Mal davon abgesehen, daß der Hund extrem bedrängt und bedroht wird, erschließt sich mir nicht, warum einmal ein "normaler" Hund vorbeigeführt wird und einmal ein Pitbull-ähnlicher...??? Dem Hund ist es doch völlig egal, WAS FÜR EIN HUND da vorbeigeht. Für ihn ist ein Hund doch ein Hund, oder nicht?

    Ronja würde wahrscheinlich bei Punkt 2, spätestens bei Punkt 3 der Aufgaben durchfallen. Da würde sie bereits bellen. Oder darf der Hund bellen beim Wesenstest...?

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Zitat

    oder rennen oa-mitarbeiter mit einer waage unter dem arm durch die gegend. *vorsicht ironie*

    ich denke, da werden jetzt ganz viele hunde auf diät gesetzt :lachtot:

    gruß marion

    Hallo,

    das habe ich mir auch schon gedacht. Wenn mein Hund 14kg wiegt, ist er ungefährlich...nimmt er 2kg zu, wird er auf einmal gefährlich. Wer kontrolliert das...? Muß der Hund dann 1x im Jahr zum Gewichts-Check...?

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja (die beim Wesenstest auch durchfallen würde)

    Hallo,

    mich würde interessieren, was unter einem "gefährlichen" Hund verstanden wird...??? Wie definiert man das...???

    Bin auch der Meinung, daß Vorbestrafte und Drogenabhängige keine Hunde halten sollten, auch keinen kleinen. Aber es ist nicht umzusetzen, solange man "an jeder Ecke" einen Hund erwerben kann.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    Rosina kommt morgen "zur Probe" mit Körbchen und Futter.

    Wenn sie die 6-8 Wochen hier ist, gibt es einen "Notfallplan". Die Halterin hat noch eine Pension an der Hand, die informiert wird. Wenn es gar nicht geht, kann ich Rosina da hinbringen, was ich natürlich nicht hoffe und auch nicht will.

    Bin gespannt, wie das WE jetzt wird. Werde berichten...!

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Zitat


    Und das bei einer Person wo ich als Außenstehende (weiß nicht genu wie man zur Sackunde gelangt) dachte ich hätte jemanden vor mir der geprüft ist und deshalb Ahnung hat was er macht :headbash:

    Hallo,

    es ist doch ein Leichtes, die Fragen für den Sachkundenachweis "richtig" zu beantworten, es aber in der Praxis ganz anders zu machen.

    Jemand, der seinen Hund mit solchen Methoden erziehen möchte, tut das auch. Im Test kann er trotzdem ankreuzen, daß Gewalt nicht anzuwenden ist.

    Ich persönlich halte es für sehr schwer, eine gute Linie zu finden. Sachkunde ist ja schön und gut, aber nicht zuverlässig genug. Das sind Multiple-Choice-Fragen, die man "lernen" kann. Rasselisten sind voll daneben, da sind wir uns ja einig. Und nen allgemeinen Wesenstest für Hunde bestimmter Größen oder Gewichts ist doch auch Quatsch. Ist meine Ronja jetzt ungefährlicher oder würde nicht beißen, weil sie nur 10kg wiegt...? In unserer Zeitung stand jetzt ein Bericht, daß ein Hundeführerschein für Hunde über 15kg für Niedersachsen zur Diskussion steht. Entweder alle oder keiner. Und wer soll es überprüfen? TH und Züchter, okay, da kriegt man das ja noch hin, aber der private Wurf um die Ecke...? Da wird es schon schwierig. Diejenigen, die nach dieser Regelung keinen Hund bekämen, finden schon eine Möglichkeit, an einen Hund zu kommen.

    Wenn ich heute in der Zeitung lesen muß, daß die Halterin der beiden Rottweiler 18x vorbestraft ist u.a. wegen Drogendelikten und Körperverletzung, dann sträuben sich mir die Nackenhaare. So wird der Beißvorfall schon wieder gar nicht mehr so "mysteriös". SOLCHE Menschen dürften keine Hunde halten. DER MENSCH selbst müßte sich einem Test unterziehen, ob er körperlich, geistig und psychisch in der Lage ist, einen Hund zu halten. Mir stellt sich nur die Frage, wie man sowas umsetzen kann. Dazu müßten das züchten und vermehren von Hunden erstmal strenger geregelt werden, damit man überhaupt ne Handhabe hat, WER sich VON WEM einen Hund holt. Manche Hunde sind ja nicht mal steuerlich erfaßt. Von der Seite aus kommt man an die schwarzen Schafe auch nicht ran.

    Hach Mensch...ich reg mich schon wieder auf und schreib hier viel zu viel dazu. Hab grad so drauflosgeschrieben, was mir dazu einfiel. Das Thema ist einfach zu emotional. Die beiden Rottis tun mir jedenfalls leid, daß sie in falschen Händen waren und nun im TH sitzen. Noch mehr tut mir die betroffene Familie leid. Besonders Kinder sind durch sowas traumatisiert und leiden womöglich ihr gesamtes Leben unter diesem Erlebnis und das macht mich verdammt traurig. Und daß, weil ein Mensch nicht in der Lage war, Verantwortung zu übernehmen und seine Hunde zu führen.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja (von der ich auch nicht gebissen werden will, wenn ich mir ihre Knabberleiste so ansehe)

    Hallo,

    ich habe die Möglichkeit, eine Malteser-Hündin für 6-8 Wochen bei uns aufzunehmen. Das Frauchen muß zur Reha in eine Klinik.

    Heute haben wir Rosina kennengelernt. Wir trafen uns an einem Waldstück, für beide Hunde neutraler Boden. Es gab ne kurze Begrüßung von Ronja's Seite aus. Rosina war sehr zögerlich. Beide Hunde haben einander mehr oder weniger ignoriert. Ich war echt baff...total ruhiger Spaziergang. Ronja hat nach ner Weile mal ne Spielaufforderung versucht. Sie rennt dann auf den anderen Hund zu, schmeißt sich in die Vorderkörpertiefstellung, bellt 1-2x und rennt dann los...in der Hoffnung, daß der andere drauf einsteigt und mitrennt. Rosina fand das gar nicht toll und wich zurück. Naja, okay, klappt nicht, also ist Ronja wieder schnüffeln gegangen. So 2 oder 3x hat sie es nochmal versucht, ging dann leicht ins Mobben über, Rosina wurde dann kurz gejagd, aber Ronja ließ sich zurückrufen und beruhigen.

    Ich fand das heute richtig schön und die zwei sahen recht harmonisch miteinander aus. Am Samstag kommt Rosina "auf Probe" zu uns und soll bis Sonntag bleiben. Bin gespannt, wie es hier zu Hause funktioniert und ob Ronja sich hier anders verhält. Ich hoffe, es klappt alles soweit, daß Rosina Ende Mai für 6-8 Wochen zu uns kommen kann. Beim letzten Mal war sie in einer gewerblichen Pension mit Familienanschluß und nach 6 Wochen war sie total verfilzt. Frauchen fand das nicht so toll und mußte 2x mit ihr zum Hundefrisör.

    Was meint Ihr? So als erste Einschätzung, könnte das klappen mit den beiden Hunden? Ich würde mich ja freuen. Wir könnten uns auch ein wenig an die 2-Hunde-Haltung gewöhnen.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja (und bald Rosina auf Zeit)

    Hallo,

    ich kann ja soooo gut mit Dir mitfühlen.

    Bei mir geht es zwar eher weniger um Hundebegegnungen, sondern eher um Ronja's Verhalten fremden Menschen gegenüber, aber grundsätzlich ist das Problem das selbe.

    Ich kriege es nicht gebacken, ihr zu signalisieren, daß ich alles regele und im Griff habe. Ronja meint ständig, motzen zu müssen, wenn uns jemand entgegen kommt oder Besucher unseren Garten betreten. Heute kam unser Nachbar mit dem Rad nach Hause und fährt um die Hausecke rum (wir haben nen Gemeinschaftsgarten). Unsere Nachbarn sind eigentlich okay für Ronja, schließlich wohnen die ja auch hier. Aber heute war ihr der Nachbar auf dem Fahrrad so suspekt, daß sie bellend aufgesprungen ist mit sämtlichen gestellten Nackenhaaren. Ich habe sie etwas schroffer zurechtgewiesen, hab sie am Halsband gepackt (auf mein Rufen hat sie nicht reagiert) und ins Platz gelegt. Sie hat sich sofort beschwichtigend auf den Rücken gedreht und blieb auch so liegen als ich mich entfernte.

    So habe ich bisher nie reagiert. Wollte ich auch eigentlich gar nicht. Es tat mir im Nachhinein richtig leid. Ich habe ihr nicht wehgetan, hab sie auch nicht runtergedrückt oder sowas. Sie war so überrascht wegen meiner Reaktion, daß sie beschwichtigt hat. Außerdem hatte ich echt Angst, daß sie dem Nachbar ins Fahrrad läuft.

    Ich kriege es einfach nicht hin, daß Ronja darauf vertraut, daß wir das im Griff haben. Ihr passiert ja rein gar nix, wenn sie in der Sonne liegt und der Nachbar 4 Meter weiter vorbeifährt. Oder wenn auf der anderen Seite des Hauses Besucher auftauchen, die nicht mal zu uns wollen, sondern drüben auf der anderen Seite des Gartens bleiben. Ronja macht nen Motz.

    Du siehst, ich habe ein ähnliches Problem. ICH, nicht der Hund. Ronja ist unsicher und meldet fremde Leute, sie will sie verbellen und auf Abstand halten. Große Klappe...nix dahinter. Komm mir nicht zunahe, tust Du's doch, hau ich ab. Ich sorge aber dafür, daß sie niemand bedrängt. Ich lasse sie nicht streicheln, ich unterbinde sogar, daß Leute sie ansprechen. Ronja vertraut da einfach nicht auf mich.

    Bei Hundebegegnungen allerdings tut sie das. Da kommt sie zu mir, versteckt sich hinter mir und läßt mich das regeln, wenn sie überfordert ist.

    Sorry, wenn's jetzt lang geworden ist, aber so hab ich mir das auch mal von der Seele geredet und wir sind beide nicht mehr allein.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    ich hatte als 12Jährige mal ein schlimmes Erlebnis.

    Ein Zirkus gastierte hier in Goslar. Die Elefanten kamen mit dem Zug hinterher und sollten (als Attraktion und Werbung) in Kolonne durch die Fußgängerzone laufen. Es waren 2 Pfleger dabei, einer vorne und einer hinten, dazwischen 6 Elefanten.

    Genau auf unserer Höhe wollte eine ältere Dame einen Elefanten füttern (mit nem Brötchen). Dieser fand aber die Handtasche spannender und griff mit dem Rüssel danach. Die Oma versuchte, sie festzuhalten und stürzte. Der Elefant hat sie mit dem Vorderfuß 2x hin und her gerollt (Hey, was liegt da vor meinen Füßen..?). Er hat NICHT draufgetreten. Trotzdem starb die alte Dame an ihren inneren Verletzungen. Die Pfleger hatten keine Chance, einzugreifen.

    Für mich und meine Freundin war das ein traumatisches Erlebnis. Trotzdem hat Zirkus für mich seine Faszination bis heute nicht verloren. Bei genau diesem Zirkus habe ich dann noch 10 Tage gearbeitet, die Pferde gestriegelt, für die Show fertig gemacht, habe sie gefüttert und "ausgeführt". Es war für mich sehr spannend, hinter die Kulissen zu schauen. Auch den Elefanten habe ich kennengelernt und durfte auch auf ihm reiten. Ich denke, das hat mir auch geholfen, dieses Erlebnis zu verarbeiten, weil ich dabei gelernt habe, daß nicht das Tier an sich Schuld an einem solchen Unglück ist, sondern der Mensch.

    Große, exotische und wilde Tiere gehören für mich nicht in einen Zirkus.
    Das Risiko ist einfach nicht tragbar und kalkulierbar und die artgerechte Haltung nicht realisierbar.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    Ronja wird nächsten Monat zwei Jahre alt.

    Ich denke schon, daß sie weiß, daß sie sich auf mich verlassen kann. Sie rennt nicht weg, bleibt in meiner Nähe und sucht auch Schutz bei mir, wenn es ihr zu viel wird.

    Bei solchen Begegnungen steht sie meist völlig steif einfach nur da und läßt sich beschnüffeln. Dabei sieht sie sehr unglücklich aus.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja