Hallo,
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Man kann auf Ängste nur Rücksicht nehmen, wenn man um sie weiß. Will mein Hund mit relativ kleinem Abstand ohne Kontaktaufnahme oder nur kuckend an jemandem vorbeilaufen, dann sehe ich da kein Problem drin. Weiß ich hingegen, dass dieser Mensch Angst hat, dann kann ich mir denken, dass auch 5 m Abstand für den Betroffenen schon zu wenig sein können.
Tja, nur leider ist es ja im Alltag so, daß man wahnsinnig viele Menschen trifft, die man nicht kennt. Und ich kann nicht wissen, ob der Mensch, der mir da entgegen kommt, Angst hat oder nicht. Erst zu reagieren, wenn der Mensch seine Angst zeigt oder es mir sagt, ist meiner Meinung nach viel zu spät. Warum nicht als verantwortungsbewußter HH IM VORFELD PRÄVENTIV agieren...?
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Das Problem ist einfach, das bei solchen Aktionen die gute Nachbarschaft leidet, und das stört den TE ja.
Hat die "gute Nachbarschaft" nicht bereits angefangen zu leiden, als sich der Vorfall ereignet hat bzw. als der Hund unkontrolliert auf den TE zugestürmt ist...? Warum wird der Fehler bzw. die Eskalation hier mitten drin in der Verkettung gesucht und nicht am Anfang beim Auslöser...?
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Wenn ein erwachsener Mensch die grundlegendsten Benimmregeln noch nicht verstanden hat – och ne, das ist nicht meine Aufgabe.
Da ist eine Person, die hat panische Angst vor Hunden und aufgrund dessen ist diese Person versucht sich zu verteidigen und das soll nicht ihr gutes Recht sein.
Übrigens, hat der Themenstarter das Gespräch gesucht 
Stimme ich Dir absolut zu. Okay, Pfefferspray und Schirm im Maul ist jetzt nicht grade die schönste Methode, aber ich habe dafür Verständnis. Der TE hat negative Erfahrungen gemacht und versucht sich zu schützen. Das kann ja nicht verkehrt sein. Und nicht der TE muß sich mit den Haltern auseinandersetzen, sondern die Halter mit ihm.
Ich begrüße es sehr, wenn Nicht-Hundemenschen sich mit dem Verhalten von Hunden auseinandersetzen, um diese verstehen zu können. Ich kann aber niemanden dazu verpflichten. Ich bin auch nicht interessiert daran, mich mit dem Sozialverhalten von Löwen auseinanderzusetzen. Muß ich auch nicht, denen begegnet man auch nicht täglich. Und ich will mich auch nicht mit Löwen beschäftigen. Genauso gibt es Menschen, die WOLLEN sich nicht mit Hunden beschäftigen. Sie MÜSSEN es aber, weil es Menschen gibt, die sich diese halten und einfach voraussetzen, daß jeder weiß, wie man sich Hunden gegenüber verhält. Nicht-Hundemenschen werden "genötigt", auf Hunde zu treffen. Der HUNDEHALTER ist verantwortlich, nicht derjenige, der Angst vor Hunden hat.
Im übrigen finde ich es schon sehr "mutig", sich mit diesem Problem an ein Hundeforum zu wenden. Und es ist für den TE ein erster Therapieschritt, Rat bei Hundehaltern zu suchen. Ich finde das klasse und genau den richtigen Weg. Vorwürfe hat er nicht verdient, eher Respekt.
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Würde mir jemand mit den Spinne entgegen kommen und versuchen mir das Viech unter die Nase zu halten, würde ich sie im aus der Hand schlagen und (wahrscheinlich) danach drauf treten. Klar war der Besitzer der Spinne Schuld, das ist mir in dem Moment aber sowas von egal!
Genau das meine ich...!
Wir waren jahrelang Schlangenhalter. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, die Tiere aus dem Terrarium zu lassen, wenn jemand uns besucht hat, der Angst vor ihnen hat. Bei einem Bekannten von uns mußte ich das Terra sogar mit nem Bettlaken abhängen, weil er nichtmal den Anblick hinter Glas ertragen hat.
Liebe Grüße
BETTY und Ronja