Beiträge von SilkeHH

    Hallo,


    bei unserem Hunden hilft Bactisel HK sehr gut. Bekommt man auch im Internet bestellt. Das Bactisel ist probiotisch und bringt die Darmflora wieder ins Gleichgewicht.
    Unsere Hündin hatte gerade einen Samonellenbefall und den haben wir 4 Wochen lang mit Bactisel HK behandelt. Sie hat es prima vertragen und auf Antiobiotika haben wir gänzlich verzichtet.


    Viele Grüße
    Silke

    Hallo,


    unsere Hündin hatte vor einigen Wochen einen Samonellenbefall. Sie bekam zu dem Zeitpunkt ab und an mal Fertigbarf, welches aus rohem Lachs bestand. Ansonsten hat sie nur Dosenfutter wie z.B. Real Nature von Fressnapf oder Granata Pet bekommen. Rohes Geflügel bekam sie gar nicht.
    Ob das Fertigbarf der Auslöser für die Samonellen war, haben wir nicht untersuchen lassen. Sicherheitshalber haben wir den Vorrat aber entsorgt.
    Sie hätte es sich auch vom Auflecken von z.B. Taubenkot oder durch kontaminiertes Wasser holen können. Da sie zu dem Zeitpunkt auch Giardien hatte, haben wir eher verunreinigtes Wasser im Verdacht.
    Wir haben die Samonellen nur mit Baktisel HK behandelt. Nach 4 Wochen war wieder alles okay.


    Viele Grüße aus HH
    Silke

    Hallo,


    ich würde dringend auf Milben untersuchen lassen. Sarcoptesräude kann mittels Blutbild nachgewiesen werden (Sarcoptesräude ist hochgradig ansteckend!) Demodex mittels Hautgeschnapsel. Wenn der ganze Hund schon so starke Hautprobleme hat, ist es auch nur mit der Gabe von einmal Spot-On nicht getan. Da ist meist eine längerfristige Behandlung angezeigt. Eine Besserung tritt meist auch erst nach einige Zeit ein, da das Abtöten der Milben nur langfristig funktioniert.
    Lass dem Hund auf keinen Fall Kortison verabreichen, wenn nicht klar ist, ob Milben das Problem sind. Kortison ist da kontraproduktiv.


    Auf getreidehaltige Futter würde ich auch verzichten. Sollte das die Ursache sein, wird der Juckreiz wohl aber auch nicht von jetzt auf gleich aufhören. Vielleicht wäre eine Weile Schonkost angezeigt. Auf Reis solltest Du vorerst aber verzichten.


    Ansonsten würde ich auf juckreizlindernde Mittelchen erst zugreifen, wenn die Diagnose gesichert ist.


    Gute Besserung Shira!


    Grüße
    Silke

    Hallo,


    bei einem Giardienbefall ist es normal, dass die Konsistenz des Kots unterschiedlich ist. Mal fest, dann Durchfall, dann wieder fest, dann wieder Durchfall...und das ist insbesondere dann so, noch kein massiver Befall vorliegt. Bei einem massiven Befall gibt´s meist nur noch Durchfall. So war es jedenfalls bei unserem Hunden.
    Giardien kann sich deine Hündin überall eingefangen haben. Wenn sie aus Pfützen trinkt, verunreinigtes Trinkwasser zu sich genommen hat oder an infiziertem Hundekot geschnuppert hat (das ist wohl der Klassiker).
    Die Biester sind äußerst resistent und überleben lange Zeit auch an der frischen Luft. Und wenn deine Hündin sich an Orten aufhält, wo viele Hunde sind und somit viele Hinterlassenschaften der Hunde, dann ist die Gefahr einer Ansteckung immer gegeben.
    Ich würde jetzt erstmal eine Kotuntersuchung machen lassen und zwar auf Parasiten und Bakterien.
    Sollten die Ergebnisse negativ sein, dann wäre ein Futterwechsel vielleicht der nächste Schritt.


    Viele Grüße aus HH
    Silke

    Hallo,


    gib doch erst mal nur eine Porteinquelle. Und wenn sie die verträgt, dann die nächste. Oder Du fängst dann mit einem Gemüse oder Obst an. Ich würde anfangs auch die Fleischsorten nicht mischen.
    Ich würde auch kein Trockenfutter probieren, weil Du nicht weißt, ob dein Hund auf Zusätze darin reagiert.
    Wenn Du deinem Hund über 1-2 Wochen nur Schonkost gibst, ist das sicherlich noch nicht schlimm.


    Viele Grüße
    Silke

    Hallo,


    es gibt Hunde die vertragen das Grünlippenmuschelextrakt magenmäßig nicht besonders gut. Lass doch die Zusätze mal weg. Vielleicht liegt es an denen.
    Und dann würde ich es erstmal mit Schonkost über einige Tage probieren, damit sich der Magen beruhigen kann. Dabei gibst Du am besten nur gekochte Pute oder nur gekochtes Hühnchen, denn Du weißt ja im Grunde gar nicht, worauf dein Hund magentechnisch reagiert. Und nichts weiter dazu.
    Wahrscheinlich wäre eine Ausschlußdiät eine gute Idee, damit Du raus finden kannst, was dein Hund gut verträgt und was nicht.


    Viele Grüße ebenfalls aus HH
    Silke

    Zitat von "Rittho"

    Bauchspeicheldrüsenentzündung lässt sich eigentlich besser und sicherer im Blut nachweisen.
    Und zwar mit dem Entzündungsmarker CRP und cPli (Canine Spezifische Pankreaslipase - ELISA) für den Pankreaswert.


    Ja, das stimmt. Habe mich unglücklich ausgedrückt. Wir haben das bei unserem Rüden auch checken lassen, weil die TA schon die Befürchtung hatte, dass die Bauchspeicheldrüse was ab bekommen haben könnte. Die Werte waren aber super.


    Grüße aus HH
    Silke

    Zitat von "GeliWa"

    zu den giardien: ich weiss dass man da mehrmals behandeln muss (btw echt lästig). das ist jetzt auch bobs 2.te metronidazol behandlung, vor 2,5 wochen gabs schon mal eine. aber wenns echt giardien sind: müsst da bei der behandlung nicht wenigstens IRGENDEINE reaktion kommen? also... wenigstens die farbe wieder normal vielleicht? ;)


    Wenn dein Hund einen heftigen Giardienbefall hat, dann kann es Monate dauern, bis der Durchfall weggeht, weil die Giardien die Darmwand beschädigen und das heilt nicht so schnell ab. Auch nicht mit Schonkost oder der Möhrensuppe. Da hilft nur Zeit.
    Als wir unseren Rüden im Februar diesen Jahres bekamen, hatte er einen heftigen Befall. Da reichte schon die Kotprobe von einem Tag zum Nachweis. Er ist 3x mal mit Panacur behandelt worden und es hat gut 4 Monate gedauert bis der Durchfall weg war. Wir sind futtertechnisch auf Fertigbarf umgestiegen.


    Ich würde an deiner Stelle da nicht weiter auf eigene Faust rumdoktern. Sieh zu, dass Du so schnell wie möglich eine Kotprobe zur Untersuchung gibt. Notfalls muss halt die Hundesitterin auch sammeln. Lass den Kot auf Giardien und Bakterien und natürlich auch Bauchspeicheldrüse untersuchen, denn auch die kann aufgrund eines Giardienbefalls böse in Mitleidenschaft gezogen worden sein.
    Unabhängig von dem Ergebnis der Kotprobe würde ich weiterhin Schonkost füttern und zukünftig das bisherige Futter durch ein anderes ersetzen. Auf den Futterlink wurde ja schon verwiesen.


    Gute Besserung!


    Grüße aus HH
    Silke

    Die roten Huskies sind groß in Mode. Und leider landen dann einige davon im Tierheim wie z.B. bei der http://www.nothilfe-polarhunde.de.
    Denn unabhängig von ihrer Farbe, sind sie Husky durch und durch und brauchen ebenso eine liebevolle und konsequente Erziehung, wie ein andersfarbiger Husky.
    Wir haben anfangs des Jahres einen Husky-Irgendwas-Mix-Rüden und eine kleine rote Huskyhündin von der Nothilfe übernommen. Beide sind also als erwachsene Tiere zu uns gekommen. Bei ihren Vorbesitzern hatten sie es nicht schlecht, leider haben beide aber kaum Erziehung genossen oder sehr viel kennengelernt.
    Der Rüde ist lernbegierig, will was machen. Mit ihm gehe ich einmal die Woche in die Hundeschule. Wir haben erstmal die Basiskommandos eingeübt. Haben damit eine Bindung aufgebaut. Die Leinenführigkeit ist und bleibt ein großes Projekt, weil es dem Husky in ihm nicht gefällt, locker an der Leine zu laufen. Apportieren findet er gut, aber auch Nasenarbeit liegt ihm. Aber eben alles nur so viel und so oft wie der Huskyanteil in ihm es zulässt. Hat er keinen Bock mehr, den Ball zum 5. Mal zu bringen, dann tut er das nicht. Keine Chance, ihn dann zu motivieren. Er guckt den Ball mit dem Hintern nicht mehr an. Das notfalls auch über mehrere Tage nicht. Wir machen dann wieder Unterordnung, das findet er klasse und da macht er dann begeistert wieder mit. Allerdings muss man Abstriche machen, er verhält sich dabei natürlich nicht, wie ein Labbi, Retriever oder Schäferhund. "Fuß" heißt für ihn nicht, direkt neben mir zu gehen, sondern eher "in der Nähe" von mir. Damit muss ich mich zufrieden geben.
    Er joggt mit mir und wir fahren zusammen Dogscooter. Das sind aber keine Sportarten, die ausschließlich dem Husky vorbehalten sind.
    Die Huskyhündin ist mit ihren 16 Kg ein tiefer gelegtes Expemplar. Total nett und süß. Läuft angenehm an der Leine, bis uns was Jagdbares begegnet. Dann ist es vorbei mit nett und süß. Dann legt sich der Huskyschalter um und sie ist null ansprechbar. Während man den Rüden relativ schnell wieder runtergefahren bekommt (da scheint der Nicht-Huskyanteil durchzuschlagen), ist die Hündin bis in die letzte Haarspitze angespannt, jault, springt wie ein Flummi rum, will die Leine oder das Geschirr durchbeißen, um der Beute nachzulaufen. Husky eben. Sie ist dann bis zum Ende des Spaziergangs so drauf. Keine Chance, sie da runterzuholen. Und wenn sich 16 Kilo ins Geschirr schmeißen, dann holen die mich auch mal locker von den Füssen.
    In der Hundeschule ist sie ebenfalls typisch Husky. Sie macht 15 Minuten artig mit, dann findet sie das alles langweilig und doof und verweigert jede Art von Mitarbeit. Auch sie bekommt man dann kaum wieder motiviert. Es gab schon die eine oder Stunde in der Hundeschule, in der wir nur da standen und den anderen zugeschaut haben, weil Madame nicht mitmachen wollte.
    Bisher hatten wir nur Huskies. Und alle hatten bzw. haben die typischen Huskyeigenschaften, insbesondere was den Jagdtrieb angeht. Das ist also nichts, was uns überrascht und für uns ist es auch normal, dass die Hunde nicht von der Leine kommen. Sie dürfen sich im Garten oder im eingezäunten Freilauf austoben oder am Rad/Dogscooter laufen.
    Leckerlies suchen auf den Sparziergängen finden beide super. Dummy suchen: sie machen es ein vielleicht zweimal, dann wissen sie wie´s geht und reicht ihnen.


    Ich kann mir vorstellen, dass man den Jagdtrieb besser in den Griff bekommen kann, wenn der Husky schon im Welpenalter zu einem kommt. Allerdings ist es auch dann kein Selbstverständnis, dass der Husky nicht doch das Jagen für sich entdeckt. Das wird ggf. immer mit Arbeit verbunden bleiben.
    Beim Gehorsam kann man eine Menge erreichen, aber man muss sich dafür ein anderes Zeitfenster einräumen und viel Geduld mitbringen. Und man muss einplanen, dass ein Husky eben nicht so perfekt an der Leine läuft.


    Ich möchte meine beiden nicht tauschen, auch wenn ich ehrlich gestanden schon oft neidisch auf andere Hundebesitzer mit ihren freilaufenden und sehr gut gehorchenden Hunden bin. Sobald dann aber mein Rüde auf einer Distanz von 8 Meter beim 3."Sitz" ins Sitz geht und mich erwartungsvoll anschaut, dann verraucht mein Neid ganz schnell ;)


    Viele Grüße aus HH
    Silke