Beiträge von SilkeHH

    Hallo,


    ja, die Tage eines Projektmanagers können in der Tat lange und sehr streßig sein. Wahrscheinlich hast Du in Manier eines Projektmanagers erst mal eine Risikoanalyse usw. gemacht, bevor ihr das Projekt Hund in Angriff genommen habt ? :D


    Münsterländer sind in der Tat keine Bewegungsmuffel und brauchen ihren Auslauf. Aber: es ist auch immer alles eine Sache des Trainings. Vergiß das nicht. Wenn Hundi gewohnt ist, täglich viele km am Rad zu laufen, um sich auszupowern, dass braucht er das auch. Ist er das nicht gewohnt, nun dann fehlt`s auch nicht.
    Ich habe eine Husky-Hündin, bekannterweise ja auch nicht gerade eine Rasse, die stundenlang gemütlich auf dem Sofa zu liegen pflegt und erst animiert werden muss, überhaupt mal die Nase aus der Haustür zu strecken. Mein Mann und ich arbeiten Vollzeit. Inuschka ist tagsüber mit in der Firma bei meinem Mann. Morgens bekommt sie eine "ordentliche" Runde von 45- 60 Minuten. D.h. halt früher aufstehen! Dann gibt´s vormittags eine kurze Pieschrunde und gegen frühen Nachmittag kommt eine Hundesitterin, die mit ihr ganz ohne Streß mind. 1 Stunde unterwegs ist. Danach gibt´s dann noch Pieschrunden.
    Und am Wochenende fahren wir dann mit Inuschka Fahrrad oder machen längere Touren. Zusätzlich machen wir mit ihr täglich auch Kopfarbeit. Das liebt sie (vorallem die Leckerchen..) und lastet sie zusätzlich aus. Wir haben da ein paar Rituale, die wir täglich durchführen. Sie hat ihren Spaß daran und fordert die auch ein. Die Rituale kann man prima in den Tagesablauf einbauen. Laßt Euch da was einfallen. Das verbessert die Bindung zwischen Hund und Euch und bedeutet, dass auch immer ein bißchen Arbeit für Hundi dabei ist.


    Viele Grüße
    Silke aus HH

    Hallo Kim,


    Du solltest klären lassen, was für Milben Deine Kleine hat. Sollten es Demodexmilben sein, so ist es durchaus möglich, dass sie die von ihrer Mutter bekommen hat....dann solltest Du ein ernste Wörtchen mit dem Züchter sprechen. Egal, ob er die Kosten übernimmt oder nicht. Er hat Euch einen kranken Hund vermittelt und vielleicht leidet ja nicht nur Dein Hund darunter.
    Eine einmalige Behandlung mit Advocat oder sonstigen Milbenmitteln (es gibt auch gute Shampoos) wird wahrscheinlich nicht ausreichen.
    Meine Hunde hatten vor Jahren Sarcoptesmilden (Räude). Die Behandlung mit Ivomec dauerte einige Monate. Zusätzlich mußte das Immunsystem gestärkt werden. Sarcoptesmilben werden z.B. durch den Kontakt mit infizierten Füchsen übertragen.
    Im Interent findest Du auch hilfreiche Informationen zu Demodex- oder Räudemilben.
    Hier eine kleiner Ausschnitt zum Thema Demodex:
    Der Erreger ist die Haarbalgmilbe Demodex canis. Die Milbe lebt als Kommensale, also nicht schädigender Mitbewohner der Haut, in geringer Anzahl meist oberhalb der Talgdrüse. Bis heute ist ungeklärt, warum es plötzlich innerhalb kürzester Zeit zum aktiven Eindringen der Nymphen und Imagines in die Haarbälge kommen kann, wo sie sich dann massenhaft vermehren und pathologische Zustände hervorrufen. Angenommen wird ein erblich bedingter Defekt der T-Zelle mit Induktion eines immununterdrückenden Serumfaktors.


    Viele Grüße
    Silke aus HH

    Ich heiße Silke, bin (noch) 39 Jahre alt und komme aus Hamburg. Naja, eigentlich wohne ich in Schleswig-Holstein, arbeiten tue ich aber in Hamburg. Von dort schreibe ich auch meist Mails und stöbere in so einigen Hundeforen.
    Ich habe eine Sibirian Husky Hündin. Sie ist geschätzte 3-5 Jahre alt und heißt Inuschka.
    Viele Grüße
    Silke