Also ich trainiere im Moment ausschliesslich nach Daumen-mal-Pi. Ich habe ein grobes Trainingsziel im Kopf, aber keinen niedergeschriebenen, detaillierten Plan.
Ziel: Die Hunde sollen sich bei jedem Training voll reinlegen. Tun sie das nicht mehr, habe ich sie überfordert. Gleichzeitig will ich alles aus ihnen rausholen rausholen, was in ihnen steckt. Heisst: geht es flach und das Gefähr rollt leicht, sollen sie flott galoppieren, geht es schwer, sollen sie ackern.
Gott sei Dank habe ich die beiden "Grossen", so habe ich einen Anhaltspunkt. Denn beide ackern nicht, bis zu Bewusstlosigkeit (wie es junge Huskies sehr wohl tun können!). Wenn es wirklich zu viel wird, hören sie einfach auf zu ziehen und traben nur noch im lockeren Trab mit, egal wie schnell ich fahre.
Auch weiss ich, dass sie darauf trainiert waren gute 30 km/ bis zu 4 Stunden täglich zu ziehen.
Ich versuche das Training möglichst abwechslungsreich zu halten. Schnelle Abschnitte, sehr steile Abschnitte, und auch mal nur flottes Traben.
Ich meine, dass mal ohne einen groben Plan, und mit "fahren wir einfach mal los" gerade mit nur einem Hund und am Rad/Roller sehr, sehr leicht den Hund überfordert und ihm regelrecht beibringt NICHT zu ziehen.
Klar, Hund rennt Vollgas los, man rollt lustig hinterher, nach einer Weile geht Hund in den flotten Trab über (man weiss ja nie, wie lange das noch dauern soll) und das wars dann. Man hat einen Hund, der ein ungebremstes Rad im lockeren Trab durch die Gegend zieht. Zugarbeit ist das für mich keine...
http://www.youtube.com/watch?v=0F60mbYu860
Das Video ist für mich das beste Beispiel von "So nicht!" . Diese beiden Hunde sollte man vor ein schweres Gerät spannen und sie dort ackern lassen, wie es für Malamutes ja auch gedacht ist.