Beiträge von Iris + Berny

    Okay, ich kenne mich mit Goldens genau null aus.

    Ich kann aber was zu Arbeitshuskies und Showhuskies sagen. Und Huskies sind ja als total bewegungsfordernd und etwas anstrengend (für den Otto-normal-hundehalter ;) ) bekannt.

    Arbeitshuskies sind NICHT durchgeknallte Monster die alles zerstören, sobald sie nicht 50 km täglich vor dem Schlitten sind! Sie sind ausgeglichen, sehr sozial und können genau zwischen ON und OFF unterscheiden. Vor dem Rad/Roller/Schlitten/... geben sie alles, daheim sind sie angenehm und nicht anstrengender als ein anderer Hund.

    Beim Husky ist es zumindest so, dass beim Arbeitshusky vermehrt auf Führigkeit und soziales Wesen gezüchtet wird, was beim Showhusky leider oft wegen Fell- und Augenfarben auf der Strecke bleibt.

    Beim Husky würde ich nur noch zur Arbeitslinie raten. Denn wenn mit seinem Husky GAR NICHT arbeiten will, dem würde ich generell von der Rasse abraten, mit einem Showhusky wird der eh auch nicht glücklich.

    Okay, jetzt brauchen wir nur noch einen Retriever-spezialisten, der uns sagen kann, ob das bei denen genau so ist.

    In den Kofferraum tun hab ich auch schon probiert. Er hört dann auf zu winseln und legt sich (stark hechelnd) hin. Aber ich kriege ihn absolut nicht dazu sich RICHTIG zu entspannen. Im besten Fall reisst er sich halbwegs zusammen und kläfft nicht wie wild oder springt durch die Gegend.

    Wenn ich ihn in den Kofferraum tu, muss ich ja dann alle "Stationen" wieder von vorne durch gehen. Also raus aus dem Auto und dann einspannen.

    Ich habe auch schon versucht Roots wieder auszuspannen, als einen Radau gemacht hat. Aber ich weiss nicht... ich glaube er kapiert das nicht so recht. Er regt sich eher noch mehr auf, dadurch dass sich das Ganze so rauszögert. Ich hab das Gefühl ich erziehe ihn zum Seiern, weil er dann nach 45 Min. halt noch immer total aufgeregt ist (wenn er auch nicht wild heult) und wir dann trotzdem losfahren.

    Aber Roots IST nie ruhig. Wenn ich Roots als erster einspanne, beruhigt der sich sowieso nie bevor wir nicht losfahren. Und sobald ich dann nur einen Hund hinter ihm einspanne ist es endgültig vorbei.

    Mein Plan (sofern ich einen habe) ist die anderen ruhig anzuspannen. Roots möglichst lange von Roller und co. fern zu halten und erst im allerletzten Moment dazuzuspannen. Nur noch kurz ein Sitz verlangen, damit ich den Panikhaken aufmachen kann und dann schnell los.

    Ja also Canirando ist was Tolles.

    Ich machs am Liebsten mit einem Hund, und wenn es stark bergab geht die Leine aufs Halsband umhängen und den Hund nach hinten schicken (also in den "du darfst nicht ziehen"- Modus).

    Mit zwei Hunden.... naja, ich habe das einmal gemacht. Und ganz ehrlich... nie wieder! Zum Stehenbleiben habe ich mich an Bäumen festhalten müssen, und da ging es noch nicht mal bergab.

    Ach ja, ich kanns ja gar nicht oft genug betonen :D : Das erste Video, das Bungee reingestellt hat zeigt Daika und Roots Züchterin. Praktisch alle Hunde sind Daikas Geschwister, Onkel, Tanten, Grosseltern und so weiter.

    Ich leg ja sogar schon die Geschirre und Zugleinen aus, bevor die Hunde aus dem Auto kommen.

    Roots kommt als letzter aus dem Auto und wird als letzter eingespannt. Solange noch alle Hunde ans Auto gebunden sind, gehts ja noch (aufgeregtes Hecheln, aber das wars), aber sobald der der erste Hund eingespannt wird, wird er total aufgeregt und beruhigt sich dann absolut nicht mehr. Vor ein paar Wochen hatte ich ja schon Daika und Jaakko eingespannt und dann fast 45 Min gewartet. Daika und Jaakko haben sich hingelegt und waren total ruhig. Roots war immer noch am herumzappeln, wimmern und KONNTE einfach nicht nur ruhig sein.

    Echt solange nur Jaakko und Daika ruhig bleiben, und Roots zumindest nicht laut bellt oder heult, wäre ich ja eh schon zufrieden.

    Die Idee mit den Heizkissen ist nicht schlecht :D !

    Erzähl mal genauer was für Hund du hast und warum genau du den Mantel brauchst.

    Braucht dein Hund bei jedem Spaziergang einen Mantel weil ihm kalt ist, investier in Qualität.

    Braucht dein Hund nur ein Teil, damit ihm bei Schnee nicht dauernd Schneeklumpen im Fell hängen bleiben, nimm dir ein moglichst leichtes Teil, dafür aber mit "langen Ärmeln".

    Brauchst du nur ein Teil für wenn der Hund mal kurz herumsitzen muss/ du zeltest und dem Hund zu kalt zum Schlafen ist, würde ich mir selber was basteln.

    Ich habe zwei Mäntel für Riesenyorki Berny. Ein wasserfestes Teil von zoo+ (und zwar den Orléans). Und ein selber gebasteltes, ultrawarmes Teil (ich nenn ihn den Pullover). Für den Pullover habe ich eine 3 Euro Fliessdecke aus dem schwedischen Mobelshop gekauft, zusammengelegt, so dass er 4 Lagen macht, die passende Form rausgeschnitten und das Ganze schnell zusammengenäht. Das Teil ist urwarm und ist ausschliesslich fürs Zelten in Herbst und Winter gedacht.

    So nach einer Woche Pause nun endlich wieder Training! Ich habe 3 Tage gebraucht, den Roller wieder einsatzfähig zu bekommen, und dann war es tagelang zu warm (über 15 Grad in der Früh).

    Inzwischen haben wir auch 2 Mopedräder einsatzfähig gemacht und die Chancen stehen gut, dass wir bald zumindest eines de Karts verwenden können.

    Zeit wirds, denn ganz ehrlich, mit dem Roller und 3 Huskies bergab, das ist schon sehr haarig. Die halbe Zeit blockiert das Hinterrad. Ich komme gerade so mal runter, wenn ich die Hunde alle 10m stehen bleiben lasse.

    Heute beim Start hab ich leider die totale Krise bekommen. Roots fing an zu jammern, Daika dann auch und zu zweit haben sie ein ganzes Rudel Jagdhunde aus der Nachbarschaft zu bellen gebracht. In solchen Situationen würde ich am liebsten im Boden versinken, Gott sei Dank hat uns keiner gesehen.

    Mit schimpfen und co. kommt man dem einfach nicht an, die Hunde sind so auf "Drogen", die kriegen dann nix mehr mit. Ich bin sogar am überlegen, ob ich es nicht überhaupt aufgeben soll und die Hunde einfach bellen lasse... immerhin kläffen alle Jagdhunde der Gegend auch wegen jedem Käse... ich weiss nicht. Ich hätte schon gerne, dass wir einen ruhigen, zivilisierten Start zusammenkriegen, aber langsam bin ich mit meinem Latein am Ende.

    Ich hätte gerne, dass Daika und Jaakko komplet ruhig bleiben, und Roots zumindest nur leise winselt und sich bei Bedarf einfach hinsetzt und wartet.

    Der Lauf dann war problemlos. Wieder 20 Minuten steil bergauf, die die Hunde problemlos geschafft haben. 100 Meter vor dem Auto war dann auf einmal ein Huhn mitten auf dem Weg :schockiert: . Es ist dann Gott sei Dank seitlich ein bisschen vom Weg runtergegangen, und Roots hat (von mir verbal weiter"gepeitscht") die anderen beiden daran vorbei gezogen.

    Roots ist ja echt klasse, wenn er erst mal ziehen darf. Aber vorher, echt... da dreht er komplett durch.

    Nachdem es jetzt ordentlich kalt ist (3 Grad heute Früh) werde ich wohl wieder anfangen zu warten, bis zumindest Jaakko und Daika ruhig sind. Ich zieh mich halt warm an, und nimm mir was zu lesen mit.

    So, meine kriegen täglich abends Trockenfutter. Und zwar das Troll Ekstrem (30/21) in der Trainingszeit und das Troll Elite oder Troll Sport im Sommer (die haben zwar recht unterschiedliche Werte, ich hab aber in der Praxis keinen Unterschied erkennen können).

    Genaue Details über das Troll kann jeder dens interessiert auf der Seite von BestesFutter nachschauen ;) .

    Sie kriegen ungefähr 300g am Tag (Jaakko mit seinen 28 kg etwas mehr, Daika mit ihren 21kg etwas weniger).

    Sollten sie im Winter abnehmen, werde ich eventuell die Futtermenge erhöhen (sie leben ja auch draussen) und/oder Fett zufüttern (vom Fleischer um die Ecke kriegen wir Rinderfett und Knochen gratis).

    Ja, also unser Ziel (sofern wir eines haben) ist Schlitten/Wandertour mit den drei Huskies.

    Eine Person am Schlitten plus 3 Huskies davor bedeutet echt hartes Arbeiten, sobald es nur eine minimale Steigung bergauf gibt. Und de facto sind die Schlittenpisten, die es bei uns gibt nun mal alle in bergigem Gelände.

    Deswegen ist mir die Kraftkomponente so wichtig. Weil ich weiss, dass sie es vor dem Schlitten brauchen werden. Und alles was Maximalgeschwindigkeit angeht, fallt bei uns sowieso raus, wegen dem Altersunterschied. Roots und Jaakko wollen einfach nicht nur so dahinrasen (Daika hätte nichts dagegen :roll: ).

    Wir haben eh Ende des Monats einen Besuch bei Jaakkos Vorbesitzer geplant, wo wir dann auf eine Trainingsfahrt mitwollen (DAS wird ein Erlebnis, 16 Hunde vor einem Armee-Lastwagen), die Hunde genau beobachten werden (wieviel Zugarbeit verlangt er von ihnen über welche Strecken?) und natürlich ihn mit Fragen löchern werden. Von wegen wie lange, wie weit, wie hart und wie oft trainieren. Ausserdem kennt er Roots und Jaakko ja persönlich, und auch deren Trainingsstand.

    Du hast schon recht, es ist nicht ganz das Gleiche. Es ist ja aber eher gedacht für Leute, bei denen es einfach nur flach IST. Die haben dann ja nicht die Wahl. Da gehts nur über die Bremse.

    bungee

    Tja, Sprint, Mitteldistanz und LD, das ist so ne Sache.

    In Alaska sehen sie 40km als Sprint, bei uns ist das Mitteldistanz. Auf brettl-ebenen, beinhartem Trail laufen die 40 km in deiner guten Stunde. Wenn du aber in den Alpen fahrst (Skipisten hoch und runter), bist du für 40 km wohl mindestens den halben Tag unterwegs.

    Deswegen habe ich ja als momentanes Trainingsziel ganz einfach, dass die HUNDE immer alles geben. Aber keine fixen Tempo/Distanz-ziele. Weil das so schwierig zu vergleiche ist.

    Ich kann von meinen Hunden keinen permanenten Galopp verlange, wenn es steil bergauf geht. Auf flachem Weg hätte ich gerne einen konstanten Galopp, aber auch nur dann, wenn wir nicht gerade uns einen Berg hochgekämpft haben, dann sollen sie doch ruhig im lockeren Trab laufen und sich ein bisschen ausruhen :???: (bevor es zur nächsten Steigung geht).

    Und zu Daika: sie kommt anscheinend mit ihrem Puls extrem schnell wieder runter, ist aber trotzdem irgendwie "anders". Normalerweise ist Daika immer unser Scherzkeks vom Dienst, wenn sie fertig ist, legt sie sich nur noch hin und ist irgendwie abnormal (für ihre Verhältnisse :roll: ) ruhig. Zumindest kommt mir das so vor, bin mir auch nicht sicher.

    Ich finde es gar nicht so einfach sein Training zu planen, abhängig von seinen Hunden, den Wegen die man hat und dem, was man mit den Hunden vorhat.