Beiträge von Iris + Berny

    Nur so als Beispiel: ich kenne Roller aus meiner Kindheit, aber am Anfang hatte ich doch bedenken zwei Huskies vor den (wenn auch massiven) Roller zu spannen.

    Mit jeder Ausfahrt kapier ich mehr wie das Ding funktionniert. Ich kann ja meine Füsse nebeneinander auf das Trittbrett stellen (Downhillroller), so kann ich inzwischen nur mit Gewichtverlagerung lenken (ich glaube ich könnte inzwischen sogar freihändig rollern). Auch mit dem Bremsen, das lernt man durch Erfahrung. Mein Mann hat bei seiner ersten Ausfahrt mit den 3 Huskies nur mit der Hinterbremse gebremst aus Angst über den Lenker zu fliegen :hust: (hat natürlich viel zu wenig gebremst, er hat sie noch nicht mal in den Trab gebracht). Ich fahr inzwischen mit 3 motivierten Hunden relativ starke Abfahrten. Vorderbremse voll gezogen, Hinterbremse voll gezogen und wenn das Hinterrad blockiert entweder mit blockiertem Hinterrad weitersurfen (da verhindert man mit Gewichtsverlagerung, dass das Hinterrad einfach seitlich wegrutscht), oder kurz loslassen und dann wieder anziehen (wie bei einem Auto ohne ABS).

    Wirst sehen, je mehr du fahrst (mit oder ohne Hund!) desto sicherer wirst du mit dem Teil. Nachdem Jabba "nur" 23 kg wiegt, kriegst du den am Roller locker zum Stehen. Einfach schön beide Füsse am Trittbrett lassen (sobald man mit einem Bein absteigt, bringt man ja weniger Gewicht auf den Roller und das Bremsen haut nicht mehr hin, Versuch macht kluch!) und beide Bremsen langsam voll anziehen.

    Alle meine Hunde stehen auf Katzenscheisse und haben auch regelmässig das Katzenklo geplündert. Trotz meiner Bemühungen sie zu Ermahnen, auf frischer Tat zu ertappen + grosser Anschiss, alles umsonst! Sobald sie das Gefühl haben, dass ich's eh nicht mitkrieg, gehen sie erst wieder hin.

    Gelöst ist das Problem, seitdem die Katze ein eigenes Katzenzimmer (mit Klo) im Obergeschoss hat, und die Hunde da generell nicht rauf dürfen.

    Also ich würde an deiner Stelle einfach mal intensiv den Roller testen und ein Gefühl für seine Bremskraft kriegen.

    Eventuell mal den Jabba vorspannen und ihn irgendwie dazu kriegen Vollgas durchzustarten (zb Freund, der vorne aus dem Gebüsch springt und ihn ruft). Und dann ziehst du voll die Bremsen. Im Normalfall solltest du ihn zum Stehen kriegen.

    Wie schwer bist du, dein Roller und Jabba?

    Nur so als Beispiel: Am Rad (15 kg) krieg ich (64 kg) zwei Huskies (21 und 24 kg) fast zum Stehen. Sie schaffen es noch das Rad mit blockierten Reifen im Schleichschritt ein paar Meter weit zu ziehen, wenn sie es WIRKLICH probieren (okay, das war aber auch auf Schotter). Am Roller (20kg) schaffen sie das nicht mehr.

    Wenn du dein Gefährt zu 100% kennst, ist dir dann auch Jabbas leichte Unberechenkeit egal. Weil du weisst, dass du auch mit einem crazy Jabba trotzdem noch dein Gefährt beherrscht.

    Beschreibe doch mal ein bisschen genauer in welchen Situationen sie aneinander geraten und wie das dann genau ablauft.

    Ist eine der Beiden klar überlegen? Wie reagierst du, wenn sie zu streiten anfangen? Kann es sein, dass es in dem Streit um dich geht? Also dass sie sich darum streiten, wer dir am nächsten sein darf und eine der anderen den Zugang zu dir verbieten will (weil sie sich draussen gut vertragen, und sich nur im Haus streiten)?

    Wie benehmen sich die Beiden fremden Hündinnen gegenüber?

    Was auch gut funktionniert, ist regelmässig die örtlichen Gebrauchtanzeigen durchzukämmen (im Internet, da geht das schneller :D ). Ich habe so meine 2 Trikes gefunden. Okay, beide reparaturbedürftig (brauchen neue Räder, und das leichte Trike auch einen Lenker) aber das Ganze (+ einen Transportanhänger) umd 180 Euro, da beklage ich mich nicht :D !

    Ich habe meinen 8kg Yorkie mit 10 Jahren in Narkose legen lassen um ihm den Zahnstein zu entfernen. Er hatte einen Inhalationsnarkose und hat das Ganze ohne Probleme überstanden.

    Er hatte da aber auch noch keine grossen Gesundheitsbeschwerden.

    Frage mehrere TAs um ihre Meinung, aber ich glaube du kommst um die Amputation nicht herum. Denn so wie es ist (angerissener Daumen) kann es ja auch nicht bleiben.

    Bungee hat schon recht, man muss da echt total konsequent. Heisst: wenn ich mittrete, weil der Ruckdämpfer ausgezogen ist, muss ich natürlich sofort wieder aufhören, wenn er NICHT mehr voll ausgezogen ist.

    Denn sogar meine Hunde fangen dann an locker die Steigung hochzutrippeln, Frauchen tritt ja eh mit :D .

    Was ich anfangs mit nur einem Hund am Rad gemacht habe: ich habe ganz leicht mitgetreten, sobald der Ruckdämpfer auf seine volle Länge ausgezogen war. Vor allem bei sehr langen und steilen Steigungen. Ein Hund alleine kann sich da ja wirklich schwer tun. Und bevor man da alle zwei Schritte stehenbleiben muss, damit der Hund verschnaufen kann (ist ja etwas frustrierend für beide), ist es hin und wieder vielleicht besser, man hilft, wenn der Ruckdämpfer auf das Maximum ausgezogen ist.

    Theorie: Hund lernt, dass es sich auszahlt sich voll reinzulegen. Ob das wirklich funktionniert, weiss ich natürlich nicht, Roots legt sich sowieso immer voll rein :roll: (mit ihm habe ich das damals gemacht).

    Wäre eine Idee, wenn ihr auf Steigungen echt GAR nicht weiterkommt. Später dann, kann man immer noch die Hilfe abbauen.