Nur so als Beispiel: ich kenne Roller aus meiner Kindheit, aber am Anfang hatte ich doch bedenken zwei Huskies vor den (wenn auch massiven) Roller zu spannen.
Mit jeder Ausfahrt kapier ich mehr wie das Ding funktionniert. Ich kann ja meine Füsse nebeneinander auf das Trittbrett stellen (Downhillroller), so kann ich inzwischen nur mit Gewichtverlagerung lenken (ich glaube ich könnte inzwischen sogar freihändig rollern). Auch mit dem Bremsen, das lernt man durch Erfahrung. Mein Mann hat bei seiner ersten Ausfahrt mit den 3 Huskies nur mit der Hinterbremse gebremst aus Angst über den Lenker zu fliegen (hat natürlich viel zu wenig gebremst, er hat sie noch nicht mal in den Trab gebracht). Ich fahr inzwischen mit 3 motivierten Hunden relativ starke Abfahrten. Vorderbremse voll gezogen, Hinterbremse voll gezogen und wenn das Hinterrad blockiert entweder mit blockiertem Hinterrad weitersurfen (da verhindert man mit Gewichtsverlagerung, dass das Hinterrad einfach seitlich wegrutscht), oder kurz loslassen und dann wieder anziehen (wie bei einem Auto ohne ABS).
Wirst sehen, je mehr du fahrst (mit oder ohne Hund!) desto sicherer wirst du mit dem Teil. Nachdem Jabba "nur" 23 kg wiegt, kriegst du den am Roller locker zum Stehen. Einfach schön beide Füsse am Trittbrett lassen (sobald man mit einem Bein absteigt, bringt man ja weniger Gewicht auf den Roller und das Bremsen haut nicht mehr hin, Versuch macht kluch!) und beide Bremsen langsam voll anziehen.