Beib bei Rad/Roller, solange bis du wirklich das Gefühl hast, dass das Ganze langsam gefährlich wird. Dann kannst du immer noch auf einen Trainingswagen umsteigen.
Ich bin eigentlich noch recht zufrieden mit meinem Downhill-roller (20kg) und den drei Hunden davor. Man kann selbst die schmalsten Wege fahren, bergauf muss ich gerade noch nicht helfen und bergab, naja... da bete ich, dass uns kein Viech über den Weg lauft .
Wichtig ist doch, dass erlernt auch bergab dem Geschirr zu vertrauen. Also dass er weiss, er kann sich ins Geschirr lehnen auch wenn es bergab geht. Das kann er ruhig auch im Trab lernen, wenn ihm das lieber ist.
Wichtig ist nur, dass auch im Trab die Leine immer auf Zug bleibt.
Geniesse es, solange du dir noch die drei Hunde an den Bauchgurt tun kannst! Spätestens wenn nämlich alle drei scharf aufs Ziehen sind, ist es dann vorbei damit... Einer geht dann noch halbwegs, bei zwei darf es echt nicht rutschig sein und bergab geht gar nicht, und bei drei... gute Nacht, das probiere ich lieber nicht aus !
PS: Da spürt man auf einmal Muskeln im Hintern, von denen man gar nicht wusste, dass man sie hat, nicht???
Ich würde dem Hund auch zusätzlich ein Würgehalsband umtun und es am Geschirr festmachen. Wenn sich so der Hund im schlimmsten Fall der Fälle sich aus dem Geschirr rauszieht, ist er immer noch am Würger und er kann zumindest nicht weg.
Leine wird natürlich immer am Geschirr angehängt, der Würger ist echt nur zur Absicherung für totale Ausbruchskünstler.
Ja also dieses Schräglaufen von Roots, das ist echt sein Tick. Er macht das garantiert immer, wenn er sehr stark zieht. Ich weiss auch nicht wirklich, ob ich was dagegen machen kann. Aber er macht es zumindest beidseitig, er legt sich sozusagen in die Kurve (also er lauft immer mit dem Hintern zu Kurvenaussenseite).
Aber Daika hat mich überrascht, bei ihr habe ich echt am Schwanz sehen können, wie sehr sie sich reinlegt. Bei Jaakko sehe ich es noch nicht so richtig. Ich habe das Gefühl, dass er zwar ordentlich zieht, sich aber nicht bis ins letzte reinhaut. Bei Roots ist das ja SO zu sehen, er lauft ganz schräg und schrammt mit dem Bauch fast am Boden, so sehr krallt er sich in den Boden. Sobald wir zu lange stehen, fangt er zu seiern an (auch nach 20 Minuten Bergziehen ). Er ist echt ein Wahnsinn!
Mithelfen tu ich nicht. Wenn ich sehe, wir kommen nicht so recht weiter, oder sie wollen bald stehenbleiben, sage ich STOP, lass sie ein paar Sekunden verschnaufen und dann gehts mit OK weiter. Ich will vermeiden, dass sie ohne mein Kommando stehenbleiben.
Bei uns gibt es regelmässig Lobepausen. Also wo ich stehen bleibe, und dann vor gehe jeden einzeln streicheln und loben. Roots freut sich da immer wie blöd (wildes Schwanzwedeln), Daika gefallt es inzwischen auch (letzte Saison hat sie irgendwie nicht kapiert, warum ich da jetzt an ihr herumtatsche), nur Jaakko zeigt noch keine Reaktion. Ich mache das jedes mal, wenn sie in einer besonders schwierigen Steigung stecken bleiben und auch sonst immer wieder, wenn ich das Gefühl haben sie sind ziemlich fertig. Es motiviert sie dann immer enorm. Oft auch 300 Meter vor dem Auto, so haben wir immer einen tollen Homerun.
Fressen hab ich noch nicht probiert. Weiss auch gar nicht, ob das nötig ist . Die sind ja so high, wenn sie ziehen, hauptsache es geht weiter! Auch ist ja die Bergabstrecke danach automatisch die Belohnung für das Hochackern ?
Heute bei unserer Ausfahrt mit dem Roller, hab ich wohl ein so ein Schraubenteil verloren, jedenfalls hat sich Mitten in der Abfahrt der Lenker sich auf einmal vom Rest des Rollers abzulösen angefangen . Das ist ja so eine gefederte Motoradgabel, die oben und unten am Rollerrahmen festgeschraubt ist. Die obere Schraube ist jetzt weg.
Riesenstress wieder heil vom Berg runterzukommen (wir hatten nämlich Bergtraining gemacht, und das ist mir natürlich am Anfang der Runter-fahrt passiert).
Jetzt ist der Roller out-of-order, bis ich eine Motoradwerkstatt finde, die mir das Teil ersetzen kann (normale Schraubenteile aus dem Baumarkt tuns natürlich nicht :motz: ). Und unser Trainingswagen ist auch noch nicht Einsatzbereit. Die Trommelbremsen der Hinterräder sind im Eimer, wir brauchen also neue Räder. Die Federung der Hinterräder schaut auch arg mitgenommen aus und muss eventuell ausgetauscht werden.
Beibt also für morgen Früh nur das Mountainbike *wollte sowieso einen Tempolauf machen *. Ich werds mal auf flachem, übersichtlichem Weg probieren, da kann ja nicht viel passieren.
Bis zu diesem Vorfall war unser Training heute trotzdem genial. Die Hunde haben 20 Minuten lang richtig hart bergauf geackert, danach war die Abfahrt relativ flach, ein paar Bergaufstücke und sehr viel bergab. Insgesammt waren wir 50 Minuten unterwegs, nachdem da aber etliche Rollercheck-stops dabei waren, waren es wohl effektiv gute 35 Minuten Laufzeit.
Was mir heute sehr aufgefallen ist, ist Daikas und Roots Körperhaltung, wenn sie sehr stark ziehen. Roots fangt an im Krabbengang zu gehen (also leicht seitwärts), Daika hat ihren Schwanz starr ausgestreckt und verwendet ihn wie ein Ruder.
Ich habe ja Packtaschen für Roots gekauft (den Little Yak von Berghund) und ja, ich hab ihm (24 kg) schon mal fast 6 kg reingepackt (also ein Viertel seines Körpergewichts). Nur sind wir damit auf flachem Asphalt 200 Meter gegangen.
Er ging recht schwer, mit locker Traben war da nix.
Im Endeffekt kann man das ziemlich gut mit einem Rucksack für Menschen vergleichen. Du kannst einen kleinen Rucksack nehmen, für 3-4 kg Wasser und Jause reintun und du wirst locker und leicht durch die Gegend spazieren. Oder du kannst dir (ich wiege gute 60 kg) einen ordentlichen Bergrucksack umtun (meiner wog 13 kg), wo Zelt, Essen und Trinken für ein paar Tage usw. drinnen sind, und du wirst halt nur im langsamen Wanderschritt weiterkommen.
Man muss halt wissen, was man für seinen Hund will. Ich persönlich würde meinem Hund nur dann ein Drittel seines Körpergewichts aufpacken, wenn ich für mich das selbe mache (20kg Rucksack *ächz*) und ich keine bessere Möglichkeit habe.
Tja, Daika blieb schon von Klein auf sehr schlecht alleine. Und das obwohl sie mit dem Altrüden aufgewachsen ist (der sich allerdings genau null mit ihr abgibt). Als sie 7 Monate alt war, kam ein zweiter Husky dazu. Die beiden spielen wunderbar und haben sich unglaublich gut vertragen. Nur alleine bleiben konnte sie trotzdem nicht besser (sie zerlegte nach wie vor jedes zweite mal irgendwas).
Nur so nebenbei: ich hoffe dass der Hund dann nicht alleine draussen in seiner Hütte sein muss.
Meine sind ja auch zu 4. draussen, da fühlt sich keiner alleine und langweilig wird ihnen so schnell auch nicht. Und sogar zu 4. sind sie im Endeffekt nur in der Nacht und wenn wir nicht da sind im Zwinger. Die restliche Zeit können sie im Haus ein- und ausgehen wie sie wollen.
Soll deine Hütte wetterfest sein oder nicht? Hast du schon Ideen, wie genau du sie machen willst? Welches Material? Was für Kosten peilst du an?
Ich hab ja meine erst vor einem Monat gemacht, ich bin da also noch ganz frisch .