Beiträge von Iris + Berny

    Ich finde 1-2 Stunden in der Box nicht schlimm, vorrausgesetzt der Hund war vorher draussen (und hat gepinkelt!).

    Mal ein ganz blöder Vorschlag: was passiert denn, wenn du ihm seine Pinkelstelle zustellst? Also ihm irgendwie den Weg dort verbaust (irgendwas hinstellen)?

    Pinkelt er dann wo anders hin?

    Meine persönliche Interpretation: wenn der Hund wo hinpinkelt obwohl er eigentlich kapiert hat, dass er draussen machen soll, muss er einfach dringend! Nach dem Essen gehen meine immer zum Wassernapf, und gerade die Welpen trinken dann auf einen Schlag den halben Wassernapf leer. Klar müssen sie dann auch spätestens 1 Stunde später pinkeln :roll: .

    Schau mal, ob dein Welpe das auch so macht. Wenn ja, versuche ihn früher zu fütter, oder sonst halt nach dem Alleinebleiben.

    Tja, bei uns hats auch so angefangen.

    Züchterin mal "nur so" besucht, dann alle 2 Monate immer wieder unter irgendeinem "Vorwand" hingefahren, und nach guten 6 Monaten dann Welpen geholt... und dann Roots.... und dann Jaakko :D (die kommen ja alle von dort)!

    Eure Beiträge helfen mir sehr!

    Also ich werde diese "Armer Berny, so alt, so weh"-Mitleidstour jetzt vollkommen sein lassen, denn so wird das nix!

    Wie Terry gesagt hat, Privilegien gibts nur, wenn er sich angemessen verhaltet. Und ich werde ihm klarmachen, dass wenn er Jaakko anstänkert, er MICH anstänkert und ich das überhaupt nicht dulde.

    Gleichzeitig aber schon aufpassen, dass die beiden nicht in dumme Situationen kommen (wenig Platz, Futter im Spiel,...).

    Ich werde ihm sein Futter jetzt nach den beiden Huskyrüden geben, mal sehen ob das einen Unterschied macht.

    Morgens, wenn die Huskies durch den Garten toben werde ich ihn an der Schleppleine mit raus nehmen (bis jetzt musste er drinnen warten). Eventuell ihn gar ins Platz legen und neben ihm bleiben, damit er kapiert, dass er Jaakko nicht hinterher darf wenn der rennt.

    Was ich verstärkt machen werde, sind Spaziergänge nur mit Jaakko und Berny. Das haut nämlich recht gut hin, da Berny da den Kopf beim "Zeitunglesen" hat und Jaakko einfach ignoriert.

    Ich halte euch auf dem Laufenden!

    So, ich versuche mal allen zu antworten:

    Leela

    Wenn ich nur Daika oder Roots inst Haus nehme ändert das nichts, weil ihm die total egal sind. Die dürfen machen was sie wollen, er kümmert sich nicht um sie und sie sich nicht um ihn. Aber wenn er Jaakko schon nur durch die Balkontür sieht, knurrt er leise.

    Anbinden haben wir auch schon gemacht, und draussen rufe ich ihn auch jedes mal weg, wenn er Jaakko anstänkern will, so wie ich es auch immer beim Spaziergang gemacht habe. Das hilft schon, ich hatte aber das Gefühl es reichte nicht aus.

    zwerglöwe

    Berny ist nicht der Rudelchef. Ich glaube das so zu sehen, wäre ein Irrtum. Er weist ja Jaakko nicht einfach zurecht für etwas, er stänkert ihn einfach nur blöd an! Wenn es nach ihm ginge, würde er Jaakko sogar das Atmen verbieten.

    Ein Rudelchef weist für mich die anderen zurecht, wenn sie über eine Grenze steigen. Aber wenn sie dann nicht mehr über die Grenze steigen, lasst er sie Leben! Berny jagt ja den Jaakko von mir weg, dann vom Haus weg, dann in den Zwinger rein, und dann lasst er ihn nicht mal wo sich in Ruhe hinlegen! Für mich ist das Tyrannerei, und hat nichts mit Rudelführung zu tun. Auch sind ihm die anderen Huskies vollkommen egal, er will nichts mit ihnen zu tun haben und sie behandeln ihn auch wie Luft.

    Okay, aber ER sieht sich als Häuptling, da hast du sicher recht! Aber anstatt ihn als Häuptling zu bestätigen, würde ich ihn eigentlich lieber auf den Boden der Tatsachen runterholen.

    Ronja
    Ich will Berny nicht mit Futter für "gutes" Verhalten bestätigen. Denn damit gebe ich ihm ja erst wieder Extra-aufmerksamkeit und Futter für sein Theater.

    Draussen mich abwenden und einfach mit Jaakko spielen geht nicht, denn sobald Jaakko springt oder rennt, will Berny hinterher und ihm das verbieten.


    Ich meine auch, draussen muss Berny zur Not an die Schleppleine, damit er kapiert, dass ein laufender Jaakko für ihn genauso tabu (und total gefahrlos für ihn!) ist wie ein gehender Jaakko.

    Was ich probiert habe, ist seinen Status als alter Sofahund zu bestätigen, und Jaakkos als Huskychef. Also jeder ist auf seine Art Chef. Ich glaube Jaakko sieht das so und deswegen lasst er sich alles gefallen ("Berny ist Maskottchen von Frauchen, auch wenn er nicht zum Hunderudel gehört"). Er fühl sich von ihm nicht in seinem Status bedroht und lasst ihn aus Respekt mir gegenüber in Ruhe. Nachdem kriegt Berny nach wie vor viel Extra-aufmerksamkeit, Jaakko aber einfach auch und Berny muss damit leben.

    Gleichzeitig muss ich aber diese "Berny = alt und arm" Geschichte aus meinem Kopf kriegen, denn Berny kriegt das ganz genau mit und benimmt sich dann ekelhaft gegenüber den anderen.

    Ich weiss nicht, warum Berny sooo auf Jaakko reagiert. Denn "Konkurrenz" waren doch Daika und Roots viel mehr (die haben ja damals in der Wohnung bei uns im Bett geschlafen und so). Ich streichle auch jetzt noch Daika viel mehr als Jaakko.

    Ich glaube Berny reagiert ausschliesslich aus altem Reflex: "Unkastrierter grosser Rüde = Feind!". Das muss ihm doch irgendwie in den Schädel gehen, dass von Jaakko keine Gefahr ausgeht! Denn es geht glaube ich mehr um Jaakko=Gefahr, als darum, dass Berny ihn dominieren will.

    Also ich probiere mal ein bisschen herum mit den neuen Ansätzen und halte euch am Laufenden.

    Ein kleiner Blick von aussen hilft schon sehr, denn in manchen Dingen war ich glaub ich einfach ein bisschen blind.

    Ich glaube du hast vollkommen recht, dass ICH die Schwachstelle in dem Ganzen bin...

    Berny wie die anderen behandeln... ich habe normalerweise einen total direkten Zugang zu allen Hunden, aber bei Berny bin ich halt verklärt...

    Er hat halt nicht nur ein paar Wehwehchen, ich zittere jetzt schon darum, wie wir den Winter überstehen sollen. Letztes Jahr war der totale Horror, von Jänner bis März ist er morgens fast nicht aus seinem Körbchen gekommen und hat richtig geschrien, wenn man ihn nur irgendwie angefasst hat. Ich habe 5 TAs und mehrere hundert Euros mit ihm durch.

    Tja, ich glaube ich habe mit der Situation mehr Probleme als der Berny. Aber ich gebs zu, wenn ich sehe, wie er beim Spazierengehen geht, er mehr stolpert als geht und ganz einfach seine Beine nicht mehr richtig unter Kontrolle hat... dann kämpfe ich jedes mal mit den Tränen. Er ist doch erst 13, das ist doch für einen Yorkie kein Alter!

    Aber ich habe du hast vollkommen recht, kein Wunder, dass Berny sich für den King haltet!

    Ich werde versuchen einfach mal machen zu lassen, und nicht bei jedem Knurren dem Berny (wenn auch eher negative) Aufmerksamkeit zu geben. Und ihm alle Privilegien streichen, kein Sofa mehr (auf das ich ihn ja jedes zweite mal sogar raufheben muss, weil er nicht mehr springt), kein steicheln und kraulen jedesmal wenn er kommt und darum fragt.

    Aber wenn er draussen wirklich versucht dem Jaakko in den Hintern zu beissen, nur weil der es "wagt" auch mal Spass am Leben zu haben... Ihn zurückrufen? In niederschimpfen? Ihn von Jaakko verprügeln lassen?

    Wäre es eine Idee den Berny öfter mit den Huskies zusammenzutun? ZB wenn ich unter Tags kurz wegfahre, und die Huskies in den Zwinger kommen und Berny ins Haus. Sollte ich Berny bei Schönwetter nicht mit in den Zwinger tun (das letzte Mal, als wir das gemacht haben, gab es nicht mal ne Rauferei, besser war es danach allerdings auch nicht)?

    Ich werds versuchen und sag dann, wie es so lauft.

    So, also gebe ich jetzt auch mal meinen Senf dazu.

    Und zwar aus der Sicht einer Mehrhunde-halterin.

    Mag sein, dass ein Hund einen anderen nur am Nackenfell nimmt und beutelt um ihn zu töten. Aber regelmässig wird unser Welpe durch unsere Hündin erzogen, indem sie ihn von oben am Hals packt und auf den Boden drückt. Und zwar dann, wenn Welpe auf ein blosses Knurren nicht hört.

    ABER: Damit bringt sie dem Welpen weder Sitz, noch Platz, noch Herkommen, noch Fussgehen bei. Und das ist der springende Punkt!

    Man kann (ob es der beste Weg ist, ist wieder eine andere Frage) einem Hund auf die Art die wichtigen Verbote im Leben beibringen, so wie es auch unsere Hündin tut.

    "Du darfst nicht an mein Spielzeug ran", "Du darfst keine schlafende Hunde nerven", ...

    Aber zu einem alltagstauglichen Familienhund gehört dann schon mehr dazu. Und das kann einem keine Beobachtung vom Hunderudel zeigen, denn dort brauchen die gewisse Dinge (herkommen, bei Fuss gehen, Sitz, Platz) einfach nicht.

    Ich habs gelernt:

    Gezeigt hat man es mir mit "Kreis machen mit Daumen und Zeigefinger", ich finde aber es geht leichter nur den beiden kleinen Fingern.

    Das Prinzip ist immer das gleiche, du brauchst zwei Finger, die ein V machen, tust die von unten gegen deine Zungespitze und rollst die Zungenspitze so nach hinten. Und dann blasen.

    Ich hab am Anfang echt ewig gebraucht, bis es funktioniert hat, aber Übung macht den Meister!

    Wichtig: es dem Hund erst als Hier-Signal beibringen wenn man es richtig und zuverlässig beherrscht. Sonst kann man nicht mal mehr auf den Hundespaziergängen pfeiffen üben, ohne dass der Hund andauernd angewetzt kommt und sein Leckerli abholen will.

    Ich kenne mich mit Katzen null aus, ich war schon immer Hundefan.

    Aber mein Mann hat seine Katze in die Beziehung mitgebracht, also habe ich mich doch ein bisschen damit auseinandergesetzt. Und jetzt bin ich es, die sich hauptsächlich um die Katze kümmer.

    Ich wollte wissen, wie alt eine Katze wird: man sagte mir Freiläufer 4 - 6 Jahre, Wohnungskatzen bis zu 18 :schockiert: . Ganz ehrlich.... diese Zahlen sprechen doch für sich, oder?

    Unsere Katze war 11 Jahre lang Wohnungskatze. Mein Mann hat sie zu sich geholt in eine 45 qm Wohnung in der Innenstadt. Ungeplanterweise, Isis sollte eingeschläfert werden weil sie aggressiv (??? wie das geht, frage ich mich heute noch) sei, also hat der TA angeboten sie einfach meinem Mann (der gerdade zufällig dort war) mitzugeben und alle sind glücklich.

    Jetzt sind wir in ein Haus mit Garten umgezogen, und die Frage war, wie wir das jetzt mit Isis machen. Sie permanent im Haus zu lassen gefallt mir nicht, ich will aber auch nicht, dass sie herumstromert und überfahren wird/sich mit anderen Katzen anlegt/von einem Hund erlegt wird.

    Im Moment funktionniert das prima, sie geht zwar gerne in den (sehr grossen) Garten, ist aber noch nie über den Gartenzaun geklettert. Ich hoffe es bleibt so, sonst kommt sie nur noch unter Aufsicht raus.