Hi,
ich bin durch und durch Hundemensch und bin auch ganz ehrlich: Bei einem entsprechendem Ultimatum eines Partners könnte ich sofort und ohne zu zögern entscheiden - und ganz sicher wären es nicht die Hunde, die gehen würden...
Mein Leben ist insgesamt sehr auf Tierhaltung ausgerichtet. Ich habe Hunde und Ratten und das bedeutet einen großen Zeitaufwand. Bin ich bei Freunden eingeladen, gehe ich frühzeitig, wenn ich Medikamente verabreichen muss. Die für die Hunde kann man ggf. mitnehmen, aber ich weiß nicht, ob meine Freunde es witzig fänden, wenn ich das auch bei den Ratten so praktizieren würde.... 
Der Begriff "Schutzbefohlener" trifft es für mich ganz gut. Tiere können sich ihren Halter nicht aussuchen und deshalb sehe ich es als meine Verantwortung an, ihnen ein artgerechtes Leben zu bieten.
Meine Hunde sterben nicht, wenn sie mal einen Tag nur kurze Runden hatten und meine Ratten fallen nicht um, wenn sie mal an einem Tag keinen Auslauf hatten, aber insgesamt sollten diese Tage eben nicht zu viel werden.
Durch Ebby's Erkrankungen sehe ich manche Hundehalter kaum noch, mit denen ich früher gerne große Runden gelaufen bin. Ebby kann da halt nicht mehr mithalten und ich will und werde sie nicht jedes WE abgeben oder allein daheim lassen. Ich habe nun einmal zwei Hunde - und das in guten, wie in schlechten Zeiten...
Fazit:
Meine Hunde bzw. Tiere allgemein haben einen hohen Stellenwert in meinem Leben - und je nach Situation durchaus einen höheren als ein Partner oder Freunde.