Huhu,
bei einem Rattenhalter ist das ja nicht selbstverständlich, aber nein, tatsächlich gab's hier keine Dramen und deshalb auch keine Veränderungen.
Timon, der ja schon seit Oktober zu den Todgeweihten zählt, schlägt sich unfassbar gut. Nach Pumba's Tumor-OP sah es eher so aus, als würde Timon seinen Kumpel überleben und nicht umgekehrt.
Momentan fällt ihm das Atmen zeitweise wieder sehr schwer. Antibiotika schlagen zwar kurze Zeit an, einen Durchbruch gab es aber leider nicht.
Pumba's Gewächs konnte zwar laut Pathologie komplett entfernt werden, leider handelte es sich dabei aber um ein Fibroadenom mit malignem Potential. Das zweite Gewächs am Rücken (wir haben es bislang für ein Atherom gehalten) bewerte ich seitdem etwas anders... Die OP war leider lang und kompliziert, sodass das zweite Gewächs nicht entfernt werden konnte. Da Pumba bislang sehr heftig auf jedes Nahtmaterial reagiert hat, ist eine weitere (dann seine dritte) OP im Moment nichts, was meine TÄ und ich anstreben. An sich ist er fit und ich würde ihn sofort in den OP schicken, aber er hat danach jeweils wochenlang mit riesigen, schmerzhaften Seromen zu kämpfen, was ja auch nicht das Ziel sein kann...
Das Bino-Rudel ist inzwischen fast ein Jahr alt. Irre! Aus den kleinen frechen, aber doch irgendwie schissrigen Rotzgören sind mitunter ganz schön stattliche Herren geworden, einer schöner als der andere.
Einer der Herren wurde kastriert, weil es im Rudel über Monate hinweg ziemlich viel Ärger gab, seitdem ist es zwar besser geworden, momentan werden die Unruhen aber wieder mehr. Auch wenn die Jungs ansonsten traumhaft sind, nervt mich das wirklich gewaltig. Ich hatte noch in keinem Rudel so viele Randale...
Meine 4er-Gruppe ist noch ganz gut drauf. Aus dem Beißer Ralf ist ein frecher Zwicker geworden. Er zwickt gern und oft, aber nicht wirklich schmerzhaft in Finger, ansonsten ist er jetzt sehr händelbar.
Duke ist ein dicker Brocken, charming Clausi weiterhin die weltbeste Ratte überhaupt und Don ist ein sehr netter Bursche. 
Ansonsten ist es leider so, dass ich für mich festgestellt habe, dass hier erstmal keine Ratten mehr nachkommen werden. Wenn sich mein Bestand reduziert, kommt nichts hinzu.
Bei mir steht über kurz oder lang ein Umzug an und je mehr Getier ich habe, desto komplizierter wird es. Außerdem fehlt mir einfach die Zeit mich jeden Abend stundenlang zu jedem in den Auslauf zu setzen. Hier hat natürlich jeder seinen täglichen Auslauf, aber faktisch halte ich mich hauptsächlich bei meinem Stammrudel (Clausi, Don, Duke & Ralf) auf, die anderen sind da etwas mehr sich selbst überlassen, was einfach schade ist. Pumba mag sein, wie er will, aber er ist an sich sehr menschenbezogen (mal menschenbezogen, mal psychopathisch aggro
), genau wie Timon und auch die Binos. Alle lieben den Kontakt zu mir, aber die Zeit reicht einfach vorne und hinten nicht für mehr als mal kurz reinsetzen und mit ihnen kuscheln.
So, du wolltest einen Rattenbericht. 