Beiträge von Shalea

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    Wir haben damals mit 8 Hunden zur Miete gesucht und auch gleich das 1. Objekt war es. Ein Resthof mit großem Grundstück.

    Wir hatten damals auch eher Glück (mit drei Hunden), Zeitung aufgeschlagen, Mietobjekt gesehen, angerufen, angeschaut, renoviert, eingezogen. Dem Vermieter wär's schnurz gewesen, was da gebaut oder getan oder gemacht wird und wie viele Hunde da wohnen. Aber sowas findet man auch eher selten...

    Aber ich Vollidiot ziehe danach freiwillig nach München, wo ich für 53qm mehr bezahle als vorher für n ganzes Haus mit 200qm und gigantisch großem Grundstück. :headbash:

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    Da fällt mir auf, dass ich kaum Hunde solcher Rassen kenne, scheinbar gibt es hier keine...wie ist das bei euch?.

    Naja.. ich wohne hier mitten in München, da gibt es ne ganze Menge solcher Hunde. Direkt in meiner Umgebung fallen mir ein:
    - 1 noch halbwegs akzeptabler Shar-Pei (Lakasha ist damit nicht gemeint, auch wenn die in meiner Gegend wohnt), der nicht ganz so viele Falten hat, aber doch sehr viel mehr als die ursprüngliche Rasse hat
    - mehrere Englische Bulldoggen
    - mehrere Französische Bulldoggen (scheinen schwer im Trend zu liegen...)
    - mehrere Mops-Vertreter
    - viele Hunde, die augrund ihrer Haarpracht oder sonstigen Merkmalen nicht mehr in der Lage sind, "normal" zu kommunizieren

    Joa... das fällt mir jetzt spontan ein...

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    Finde es ja ein bisschen schade, dass sich hier überhaupt keine Besitzer von Plattnasen, Faltenhunden und dergleichen hier zu Wort melden, dabei muss es doch Gründe geben, warum sie sich für so eine Rasse entschieden haben ...

    Solche Hunde haben wir hier im Forum bestimmt nicht... :hust:

    Lakasha hat sich allerdings zu Wort gemeldet und hier sehr sinnvolle Beiträge geleistet, wie ich finde. Sie hat einen Shar-Pei und hier mal Bilder gezeigt von der Rasse, wie sie ursprünglich aussah und was daraus wurde... Fand ich echt hilfreich, weil mir nicht klar war, dass der ursprüngliche Shar-Pei ganz anders aussieht - und sogar wunderwunderschön, wie ich finde. :gut:

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    Vom Lamm, glaub ich, kann man alles verfüttern, aber bei harten Knochen würd ich aufpassen.

    Beim Lamm wäre ich auch beim Pansen recht vorsichtig, Lamm ist angeblich der Parasitenwirt Nummer 1. Inwieweit längeres Einfrieren Eier abtötet, kann ich dir jetzt nicht sagen. :???: Vielleicht weiß das sonst noch jemand.

    Ei füttere ich 1x pro Woche.

    Laut NDF haben Hühnerhälse und -flügel 1000-1500mg CA pro 100g. Ich hatte irgendwo ne tolle Liste mit allen nur denkbaren Fleisch- und Knochensorten mit den einzelnen Nährwerten etc., leider find ich sie spontan nicht... Sollte ich sie finden, schreib ich dir noch mal.

    Falls dein Hund nicht herzkrank ist, ist das mit dem Sauerkraut kein Problem. Für herzkranke Hunde gilt bei Sauerkraut "Finger weg", da Salz zugesetzt wird.

    Sorry, ich seh grad, ich hab zwei verschiedene User zusammen gewürfelt. :ops:

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    wenn ich eierschalen verfüttern möchte, muss ich die mahlen/pürieren. kann ich auch die von gekochten eiern nehmen? oder geht da beim kochen was kaputt oder ist nicht mehr richtig? und wieviel ist in der schale eines eies drin? also wieviel bräuchte meine paula mit 30 kg?
    und wie oft gebt ihr ein ganzes ei?

    Du kannst auch die Schalen von gekochten Eiern mahlen, da Kalciumcarbonat durch Kochen nicht zerstört wird. 100g Eierschalenpulver enthalten 33-35g (!) Kalcium. Dein Hund hat einen Kalziumbedarf von etwa 80mg pro kg KG. Also 30x80mg --> 2500mg = Tagesbedarf deines Hundes.

    Ich verwende überhaupt keinen Pürierstab, sondern eine Küchenmaschine. 1x pro Woche schmeiße ich das gute Stück an und schmeiße 3,6kg Obst, Gemüse, Salat, Nüsse, Kerne, Kräuter und Zusätze rein. Ich hab das Teil bei L*dl gekauft und nutze sie seit einem Jahr, wobei die Maschine mitunter schon leicht überfordert ist mit den Mengen, die ich so verarbeite. :hust:
    Bitte nicht erschrecken wegen den Mengen, die ich an Obst & Gemüse verfüttere - meine Hunde sind nicht so ganz der Durchschnitt was den Futterbedarf angeht. :hust:

    Dibo kenne ich nur bedingt, die Qualität des Fleisches scheint mir total okay, der Preis hingegen überhaupt nicht. Such dir nen Online-Shop und bestell deine Sachen da, da bekommst du mindestens genausogute Qualität und kommst am Ende günstiger weg...

    Ich glaube nicht, dass du beim Metzger richtig alte Hühner bekommst. ;) Alt werden eigentlich nur Suppenhühner...

    Ochsenschwanz kannst du verfüttern, ist aber eher für erfahrenere Hunde geeignet. Wenn du also gerade erst auf Barf umstellst, würde ich in nächster Zeit die Finger davon lassen und erstmal Puten- und Hühnerhälse als Kalziumquelle verwenden.

    LG
    Shalea

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    aber kann man im gegenzug bei einem welpen nicht auf seine erziehung einfluss nehmen, so dass der hund keine macken mitbringt?
    weil sicher ist man sich ja nie bei solch einem hund im tierheim, warum ist er dort, etc...

    Sicher kann man viel Einfluss nehmen oder aber daran verzweifeln.
    Um eventuelle Macken auszuschließen, hast du ja die Möglichkeit den Hund beim Gassigehen zu "testen". Nicht jeder Tierheimhund ist automatisch ein totaler Flegel, oftmals gibt es durchaus durchschnittlich erzogene Hunde, die z.B. aus Krankheitsgründen oder wegen einem Todesfall abgegeben werden (nur mal als Beispiel).

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    dazu kommt von einem züchter sollten hunde weniger ed-hd-krankheitsanfällig sein`?

    Naja... ich sag mal so... mein Golden (kommt ursprünglich aus ner Zucht mit Papieren), den ich aus... ähm... dritter Hand habe hat mit nicht einmal drei Jahren Arthrose... Ein Hund vom Züchter ist kein Garant dafür, dass das Tier gesund bleibt...

    Was genau spricht dich am Golden eigentlich an`?

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    genau da liegt auch ein problem aus der krankheit heraus, ich tu mir sehr schwer wenn ich mich an etwas gewöhne es gehen zu lassen, bsplsweise der hund wird vermittelt.
    und wenn ich nen therapiehund mir aus dem kopf schlagen "soll", dann würde ich gerne ein welpen haben.

    ja tierheim gibt es, aber komme aus ner sehr kleinen stadt, da gibt es nur ein kleines mit wenig tieren, hab schon geschautt

    Du musst dir den Therapiehund ja nicht aus dem Kopf schlagen. Wenn du so viel Geld investieren kannst wie andere für nen neuen Kleinwagen bezahlen, kannst du die Sache angehen. ;) Ich meinte nur einfach, dass es zu teuer ist.

    Von einem Welpen würde ich dir DRINGEND abraten, damit du dich nicht überforderst. Falls du dich dann für einen Hund entscheiden solltest, sollte es aus meiner Sicht ein bereits erwachsenes Tier sein, das keine großen Baustellen (Macken) hat.

    Auch mit wenigen Hunden kann man Gassi gehen - die freuen sich auch und um das mit der Gewöhnung zu vermeiden, kann man die Hunde ja immer wieder mal wechseln. Das jedenfalls wäre mein Vorschlag, keine Ahnung, ob das dann praktikabel ist - das handhabt jedes TH anders.

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    laut arzt aber, soll er meiner persönlichkeit sicherheit verleihen, mir die fehlende stabilität und nähe geben die mir fehlt, versteht ihr worauf ich hinau will?

    Das verstehe ich voll und ganz und ich kann auch sehr gut nachvollziehen, dass du dir einen Hund wünschst, würde dir aber raten, es langsam anzugehen (und dir aus Kostengründen den Therapiehund aus dem Kopf zu schlagen).

    Gibt es in deiner Nähe ein Tierheim? Ich würde dir vorschlagen, dass du dich dort erstmal hinwendest und erstmal anfängst dort regelmäßig nen Hund zum Spaziergang abzuholen. Das würde doch schon mal helfen, um Struktur zu schaffen, oder? Danach kann man immer noch sehen... zumal... vielleicht findest du dort genau den Hund, der zu dir passt...