Beiträge von Shalea

    Oftmals werden Golden Retriever als Therapiehunde eingesetzt, aber nicht ausschließlich.
    Wo genau du einen solchen Hund bekommst, kann ich dir nicht sagen, aber ich kann dir sagen, dass die Anschaffungskosten für einen ausgebildeten Therapiehund in die Tausende gehen.

    Tiergestützte Therapie:
    Grundsätzlich gibt es zwei Arten für den Einsatz von Hunden zur Verbesserung des Wohlbefinden und des Gesundheitszustandes des Patienten:

    Die Hundgestützte Therapie ist eine Form der Tiergestützten Therapie. Sie wird ausschließlich von ausgebildeten Fachkräften aus dem Bereichen Therapie, Pädagogik, Soziales oder Medizin mit einer Fortbildung zum tiergestützten Therapeuten angewandt. Denn die krankheitsheilende Wirkung von Tieren allein ist nicht bewiesen. Tiergestützte Therapeuten, oder Therapiebegleithundeteams arbeiten mit dem ausgebildeten Therapiehund als Medium, um die Therapie/ Behandlung der Erkrankung oder Behinderung des Patienten zu erleichtern oder angenehmer zu gestalten. Die hundegestützte Psychodiagnostik ist besonders in den Bereichen, in denen verbale Diagnoseverfahren scheitern, angezeigt. In Bereichen, in denen keine oder nur minimale Verbalkommunikation möglich ist (Sprachstörungen, Sprachbarrieren, Gehörlosigkeit, Autismus) gilt die hundegestützte Psychodiagnostik bei ihren Anwendern als besonders effektiv. Sie versuchen zu belegen, dass verschiedene autistische bzw. psychotische Störungen nur über die hundegestützte Psychodiagnostik unterschieden werden könnten.

    Die andere bekannte Form ist die tiergestützte Förderung mit dem Hund, oder Hundgestützte Aktivität genannt, z.B. Besuchshundedienste in Pflegen- und Altenheimen oder Kindergärten. Diese ist viel bekannter und verbreiteter und wird häufig mit der Tiergestützten Therapie/ Therapiebegleithundeteams verwechselt, jedoch ist für die Hundeführer keine therapeutische, pädagogische, soziale oder medizinische Grundausbildung obligatorisch. Bei der hundgestützten Förderung besucht ein Hundeführer mit seinem Hund (evtl. auch mit Zusatzausbildung) Einrichtungen um mit dem Klienten gezielte Aktivitäten zur Förderung des Allgemeinbefindens und der Lebensqualität zu gestalten. Diese findet ebenso in Einzelsitzungen, wie auch in Kleingruppen statt.

    Hunde wirken einerseits beruhigend und als Sicherheitssignal, andererseits funktioniert ihre Kommunikation anders als die zwischenmenschliche Kommunikation. Diese Verschiebung der Kommunikationsweise bewirkt, dass zwischen Hund und Patient verletzungsfreier und offener interagiert wird. Hunde besitzen einen hohen Aufforderungscharakter, was Kontaktaufnahme und Zuwendung betrifft. Darüber hinaus wirken sie integrierend. Die Befindlichkeit aller Beteiligten (Therapeut/ Hundeführer, Klient und etwaige Hospitanten) verbessert sich bei Anwesenheit eines Hundes in der therapeutischen Situation.

    Die meisten Therapiehunde stammen aus stringenten Gebrauchshundezuchten, vorrangig aus den Rassen Magyar Vizsla, Irish Setter, Golden Retriever, Labrador und verschiedenen Hütehundrassen. Der Trend geht heute zu gezielter Zucht und Auswahl geeigneter Hunde.


    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Tiergest%C3%BCtzte_Therapie

    Du musst mir das nicht beantworten, aber befindest du dich aktuell in therapeutischer Behandlung? Ich will dir nicht zu nahe treten, aber ein Hund allein - auch ein Therapiehund - kann dir nur bedingt helfen, aber deine Probleme nicht dauerhaft lösen.

    Ich werde demnächst bei einer Therapiestunde mit einem Goldie dabei sein, weil derzeit Überlegungen meinerseits da sind, ob das nicht ne Alternative zur Rettungshundeausbildung wäre - ich kann die Dame gerne mal fragen, wie hoch die Anschaffungskosten sind.

    LG
    Shalea

    Zitat

    Gecheckt bedeutet was? Abgehört wurde sie heute nur - alles normal.

    Wenn das Abhören normal war, ist das ja ein gutes Zeichen. Wobei bei meinem Hund die Herzkrankheit von drei Tierärzten überhört wurde... Als Halterin eines herzkranken Hundes werde ich bei Husten immer hellhörig.

    Sprich den Husten auf jeden Fall bei deiner Tierärztin an, denn ne halbe Stunde Dauerhusten ist ja schon ganz schön heftig.

    Hey,

    sorry, ich muss jetzt mal blöd fragen: Meinst du Borderline? Ansonsten kann ich mit der Abkürzung nämlich nichts anfangen... :ops:

    Wenn du Borderline meinst, ist mir offen und ehrlich gesagt nicht ganz klar, warum es ein ausgebildeter Therapiehund für dich sein muss. :???: Von so einer Empfehlung habe ich in diesem Zusammenhang auch noch nie etwas gehört.
    Wäre ne tiergestützte Therapie denn keine Alternative?

    LG
    Shalea

    Heyho,

    ich kenne diese Macke.. mein Rüde hatte sie lange Zeit. Es hat sich glücklicherweise gebessert, aber ganz aufgehört hat er nie. Er heult aber auch, wenn wir auf der Hundewiese sind und die Kirche um 18:00 Uhr läutet... sonst nie, nur um 18:00 Uhr. :???:

    Zitat

    Ich finde das toll, schöner als Bellen allemal!

    Keine Ahnung, ob du das auch noch toll finden würdest, wenn dein Hund dich 3x pro Nacht aus dem Schlaf reißt, weil er anfängt zu jodeln - ich persönlich fand es ziemlich scheiße.

    LG
    Shalea

    Huhu,

    auch für mich ist es völlig unverständlich, warum es Qualzuchten gibt und warum sich immer weiter Abnehmer dafür finden. Für mich kommt zwar ein Hund vom Züchter per Grundsatz nicht in Frage, aber wäre es der Fall würde bei mir nur eine Rasse einziehen, die noch nicht komplett versaut ist...

    Mein Hund...
    ... muss sich normal bewegen können,
    ... soll in der Lage sein mit anderen Hunden zu kommunizieren (z.B. beim Bobtail oftmals aufgrund der Fellbüschel im Gesicht nicht möglich...),
    ... sollte nicht von Anfang an HD oder andere Krankheiten eingraviert haben,
    ... muss normal atmen können.

    LG
    Shalea