Beiträge von Shalea

    Zitat


    Dann hab ich den Wasserkong auch noch in der Pause ein klein wenig zu weit geworfen: Dann musste Frauchen doch samt Klamotte ins Wasser, um ihn zu "retten" :hust:

    :p :lachtot:

    Die Schwimmweste wäre mir zu teuer, wenn ich sie "nur" dafür benötigen würde. Ich hab da vor ewigen Zeiten mal geschaut, aber die haben ja wohl nen :irre3: Da würd ich lieber selbst nach dem Kong tauchen. :lol:

    Huhu,

    also erstmal vielen Dank für die vielen Ratschläge. Trotzdem nochmal, es bleibt dabei: Ich werde das Vetamt auf gar keinen Fall informieren, sollten sich die Bedingungen nicht noch verschlechtern. Ich kenne die örtlichen Gegebenheiten, habe sowohl mit dem TH als auch mit dem Vetamt schon zusammen gearbeitet und ich weiß, warum ich das in diesem Fall nicht tun werde. Es geht um eine Verbesserung für den Hund, nicht um eine Verschlechterung.

    Rönchen:
    Ich habe so gut wie es eben ging versucht nicht allzu viel zu nörgeln. Angesichts der Umstände ein schwieriger Job... :sad2: Ich hab versucht zu erkären und beim Ca-Gehalt z.B. vorgerechnet, dass man das so nicht decken kann und warum nicht.

    Zitat

    Du schaust mal in Deinem Bekannten- oder Freundeskreis, ob sich nicht da jemand geeignetes finden würde.

    Problem Nummer 1:
    Ich wohne in einer Großstadt - hier kann niemand mal eben ein riesiges Fellmonster mit diversen Verhaltensproblemen aufnehmen. Dieses Tier gehört irgendwo ins Nirvana, aber nicht in die Stadt.

    Problem Nummer 2:
    Die HH will den Hund derzeit überhaupt nicht abgeben. Ich arbeite daran - es wäre nämlich wirklich das Beste für alle Beteiligten, wenn sie das freiwillig täte.

    bungee:
    Entschuldige, aber das mit den Schafen hast du doch hoffentlich nicht ernst gemeint, oder? :skeptisch:

    Auch muss man die Anschaffung des Hundes hier mal außen vor lassen. Dem Hund wurde damit noch viel Schlimmeres erspart (darauf möchte ich nur in nem öffentlichen Forum nicht so gerne eingehen). Zudem muss man auch mal sagen, dass es diese Haltungsbedingungen nicht von Anfang an gab, sondern erst als ein neuer Lebensgefährte ins Spiel kam. Ich weiß es nicht genau, aber ich schätze, dass hier das Problem liegt, denn vorher hatte der Hund sehr viel mehr Kontakt zur Halterin. Vor ca. zwei Jahren begann die schrittweise Ausgrenzung des Hundes aus dem Leben der HH, erst Schlafzimmerverbot, dann Küchenverbot, dann Wohnzimmerverbot.

    Ich sehe das Probem auch nicht hauptsächlich in der mangelnden Bewegung an sich. Dem Hund wäre schon mal sehr geholfen, wenn er wieder mehr ins Leben der HH integriert werden würde, nur habe ich keine Ahnung, wie ich das anstellen soll.

    @Bibi:
    Nein, es ist kein Schreibfehler. Der eingezäunte Garten ist gerade mal ca. 20qm groß (von mir aus 25... keine Ahnung, ich kann sowas nicht einschätzen, aber so wahnsinnig viel größer als mein Wohnzimmer mit seinen 20qm ist der Garten nicht). Es gehört ein absolut RIESIGES Grundstück zum Haus, das müsste nur eingezäunt werden, dann könnte auch der Hund drauf... Lange Zeit war das geplant, aber offensichtlich scheitert es an den Kosten...

    Mh naja, aber wenn du sagst er wird auf 5-7 geschätzt, dann wird das auch der Tierarzt tun, sollten von der Agila Fragen kommen.

    Zitat


    shalea, wie kann man sich denn besser absichern?

    Die notwendige Deckungssumme hängt immer schwer vom Hund ab. Wie gesagt, für einen völlig unproblematischen Hund reicht die Deckung der Agila völlig aus. Für meine alte Rotti-Dame reichte das vollkommen aus, sie war dort versichert, weil davon auszugehen war, dass nie was passiert (ist es auch nicht). Bei einem frisch importierten Straßenhund würde ich das Risiko fast nicht eingehen. Wie ist er denn vom Wesen her? Welche Angaben hast du vom Verein bekommen?

    Die Agila ist vermutlich deswegen so beliebt, weil sie dafür bekannt ist, dass sie schnell und unkompliziert bezahlt - bei allen von ihr angebotenen Versicherungen.

    Zitat

    Nein, aber dann solltest Du mit den Leuten reden, dass dieser Hund in andere Hände gehört.

    Daran arbeite ich. Ich bringe das ständig ein, aber das Thema ist wirklich ein schwieriges. Bei meiner Hündin, die ebenfalls dort gelebt hat, hab ich's geschafft, insofern... ich bin dran.

    Ja, ich habe mir auch überlegt, ob es gut ist, das Futter zu bezahlen, andererseits wird er einfach mies ernährt und im Moment geht es mir darum, Verbesserungen für den Hund zu schaffen.

    Ich kenne das TH - die Bedingungen sind dort nicht so prickelnd und die Prognose wäre für ihn eher ungünstig.

    Aber das sind auch alles Dinge über die ich mir aktuell keine Gedanken machen muss, denn selbst wenn ich das Vetamt einschalten würde, so würde das alles nicht für eine Beschlagnahmung ausreichen. Maximal würde gefordert werden, dass im Garten eine Hütte aufgestellt werden würde, aber selbst das bezweifle ich, da der Hund Zugang zu einem Kellerraum hat, wenn er draußen ist.

    Du darfst natürlich ehrlich sein, aber ich frage dich: Welche Perspektive hat er dann? Ich kenne das örtliche Vetamt, die würden einen Wesenstest fordern und den würde er nicht bestehen. Lieber hat er diese Umstände als die nächsten Jahre im örtlichen TH zu sitzen, wo nicht mit ihm gearbeitet wird und sich keiner mit nem HSH auskennt.

    Mit Veterinärämtern habe ich so meine Erfahrungen gemacht - darüber äußere ich mich lieber nicht, sonst wird's echt hässlich... :zensur:

    Huhu,

    ich habe einen anderen Thread vollgespammt und susami hatte Recht, ich sollte einen eigenen Thread eröffnen. Ursprünglich ging es um eine Futterfrage, nun geht es mehr darum, einem Hund zu helfen, der nicht beabsichtigt schlecht gehalten wird, dem aber doch irgendwie geholfen werden sollte. *HIER* geht es zum Thread.

    Ich fasse zusammen:

    - HSH (ziemlich groß, geht mir mit dem Kopf über meine Hüfte)
    - ca. 50kg schwer
    - wenig Bewegung (wenn es nicht zu nass und nicht zu heiß ist, geht er mal ne halbe Stunde Gassi, ansonsten hat er ca. 20qm Garten, wo er eigentlich nur rumliegt und alles ankläfft - das war's)
    - wenig menschliche Ansprache (Hund darf zwar ins Haus, wird aber eigentlich überall ausgeschlossen, darf weder ins Wohn-, noch ins Schlafzimmer oder gar in die Küche)
    - schlechte Ernährung (ist aber mehr oder minder bereits geklärt - ich bezahle das Futter und falls sie sich drauf einlässt, ein Blutbild)
    - HH ist nicht bereit sich auf einen Trainer einzulassen
    - HH zeigt sich sehr uneinsichtig und sieht die Not des Hundes nicht

    Zunächst einmal: Der Hund ist nicht verwahrlost und es geht auch nicht darum, dass der Hund beschlagnahmt werden müsste. Es geht um einen Hund, dessen Bedürfnisse nicht gesehen werden, der in erster Linie schon mit etwas mehr Ansprache zufrieden wäre. Ich glaube, im Großen und Ganzen ist das jetzt eigentlich auch der Knackpunkt. Wie schaffe ich es, eine uneinsichtige Halterin davon zu überzeugen, dass ihr Hund Zuneigung braucht? Wie ist es möglich, ihr zu vermitteln, dass der Hund Anschluss braucht, nicht überall ausgeschlossen werden sollte?

    Dem Hund würde es schon unglaublich helfen, wenn ich öfter kommen würde, aber das kann ich aus diversen Gründen einfach nicht leisten. Der Hund liebt mich und ich weiß das auch, aber a) habe ich wirklich ein Problem damit ein Tier zu halten, das so viel wiegt wie ich selbst (lass da mal ein Reh kommen :schockiert: ), b) muss ich jedes Mal jemanden für meine eigenen Hunde organisieren, da ich die nicht mitnehmen kann und c) leide ich persönlich einfach unglaublich mit dem Hund. Es mag egoistisch klingen und vielleicht ist es das auch, aber mir tut es einfach nur weh den Kerl jedes Mal zurück zu lassen, auch wenn ich nichts für ihn geändert habe. Ja, er hatte einen einzelnen schönen Tag, aber was bringt das schon? Der eine Tag ist ein Tropfen auf den heißen Stein...

    Ich hab eigentlich selbst keine Ahnung, was ich mir erhoffe, aber vielleicht fällt ja jemandem was ein, wie man dem Hund das Leben erleichtern kann oder wie man die Halterin doch überzeugen kann, dass das Leben MIT dem Hund eigentlich viel schöner ist...

    LG
    Shalea