Huhu,
naja, ist ja gut und schön, wenn der Hund bis zur Vermittlung auf seinem alten Platz bleiben kann, aber eine Vermittlung ist im Moment überhaupt nicht spruchreif, weil die HH ihn derzeit nicht abgeben will. Ich schätze, das wird auch ein ziemlich schwerer Brocken. Vielleicht schaffe ich das, vielleicht auch nicht.
Die Umzäunung des Grundstücks besprechen wir seit fast drei Jahren, aber es scheitert am Geld. Zumal ich ehrlich gesagt nicht finde, dass das Umzäunen des Grundstücks die Lösung schlechthin wäre (ok, dem Hund wäre immerhin geholfen, ich wäre auch nach wie vor dafür!), denn die "Aufgabe" besteht dann darin, den ganzen Tag nur kläffend durch die Gegend zu rennen. Das Bellen hört man ziemlich weit. Zwar sind die nächsten Häuser ne ganze Ecke weg, aber dort hört man das noch ganz schön laut (hab's getestet).
Verhaltensauffälligkeiten... im Grunde könnte man einfach nur Mangel an Erziehung und vernünftiger Sozialisierung dazu sagen. Außer Sitz und Platz hat der Hund noch nie im Leben was gelernt. Er ist nicht leinenführig, hat Jagdtrieb (was bei der Masse an Hund schon etwas schwierig ist - deswegen kann ich ja auch nicht mehr mit ihm gehen, ich kann ihn im Ernstfall einfach nicht mehr halten). Glücklicherweise kennt der Jäger den Hund und es ist auch mit ihm vereinbart, dass der Hund nicht abgeknallt wird. D.h. wenn er doch mal auskommt, ist es nicht sooo dramatisch - das Wild ist viel schneller als er und der Jäger informiert. Ansonsten ist er hsh-typisch einfach sehr territorial, lässt weder fremde Menschen und schon gar keine fremden Hunde auf's Grundstück oder ins Haus (holt man erst den Menschen ins Haus und dann erst den Hund, ist's kein Problem). Trifft man beim Spaziergang andere Hunde, ist das kein Problem - auch Rüden nicht. Aber wehe ein Streuner würde sich auf's Grundstück verirren... :kruecken: Da ist es auch egal, ob Rüde oder Hündin, derjenige wird vermöbelt. Ansonsten ist er - hsh-typsich - einfach nur stur, das paart sich aber auch noch damit, dass er vor fremden Sachen Angst hat. Vor einiger Zeit wurde die Straße zum Haus neu geteert. Er geht die Straße solange bis der frische Teer kommt, dann ist er nicht mehr weiter zu bewegen. Solche Erfahrungen habe ich mit ihm auch schon als Junghund mit wenigen Monaten gemacht.
Ich sehe auch das Territorialverhalten als Problem an, HSH hin oder her. Was ist denn, wenn man mal nen Krankenwagen braucht? Wie bitte sollen die Rettungskräfte ins Haus, wenn ein tobender HSH drinnen ist?
Ich feile noch an ner Mail an die HSH-Orga. Vielleicht fällt denen ja noch was außer der Abgabe ein. Nochmal, ICH fände die auf jeden Fall sinnvoll, aber für ne Beschlagnahmung ist die Haltung noch viel zu gut, insofern geht das nur mit Einwilligung der Halterin. Ich kann den Hund ja schlecht vom Grundstück entführen...
LG
Shalea