Beiträge von Shalea

    Das hier entwickelt sich sehr zur Grundsatzdiskussion über die GA und hat mit dem eigentlichen Thema nur noch wenig zu tun. Daher nur noch kurz von mir so viel:
    Für mich ist das A und O bei HD der Muskelaufbau. Ein Hund, der schmerzfrei ist und aus diesem Grund vernünftig bewegt werden kann, bleibt meistens ziemlich lange beschwerdefrei. Für mich ist das ein Grund für die GA - auch bei jungen Hunden.

    Mein Hund wurde erst vor einem halben Jahr behandelt und hat zudem noch viele andere Baustellen, sodass ich keine Langzeiterfahrungen habe und unter Umständen auch nie haben werde, daher kann ich keine eigenen Erfahrungen beisteuern und nur das wiedergeben, was meine Recherchen ergeben haben.

    Aber nochmal:
    GA grundsätzlich ja, aber ob das in Murphy's Fall Sinn macht, steht auf einem ganz anderen Blatt.

    @wiosna:
    Ich finde, du machst es genau richtig und richtest dich nicht nach dem Behandlungsvorschlag von nur einem TA, sondern fragst bei mehreren an. Ich denke, das ist der richtige Weg und so werdet ihr sicher die richtige Methode für Murphy finden.

    Huhu,

    ich denke schon, dass Dr. Rosin sehr häufig die GA empfiehlt, nur frage ich mich: Warum auch nicht? Wenn's zum Hund passt, ist es doch okay! Ich bereue jedenfalls nicht, dass ich den Schritt mit meinem Hund gegangen bin, denn die Hüfte ist schmerzfrei (lt. Physiotherapeuten und Dr. Rosin).

    Ich habe in vier Tierkliniken angefragt, ob sie die PIN-Op bei Hunden mit Hüftdysplasie durchführen. Die Antwort war durchweg "Nein, wir setzen ausschließlich künstliche Hüften ein." Keine einzige der Kliniken hat jemals die Röntgenbilder meines Hundes gesehen, aber eine andere Methode wurde überhaupt nicht in Erwägung gezogen. Nur eine einzige der vier Kliniken konnte mir zumindest eine Klinik empfehlen, die die gewünschte OP durchführt.

    LG
    Shalea

    Zitat


    Und nur weil man gegen AB ist zu sagen, nö, das kann es nicht sein, wir müssen weitersuchen, ist für mich keine Option.

    Da interpretierst du meinen Post wohl etwas falsch. ;)
    Ich bin keineswegs gegen AB, aber dagegen, sich Möglichkeiten durch die Bildung von Resistenzen zu verbauen. Bei der Borreliose hättest du ja noch Ausweichmöglichkeiten in Form von Amoxicillin oder Tetrazyklin, bei der Anaplasmose hättest du ggf. nur noch die Mögllchkeit mit Carbesia / Imidocarb zusätzlich dran zu gehen und zu hoffen, dass das hilft. Aus diesem Grund käme Doxy für mich nur dann in den Hund, wenn die Diagnose durch ein Blutbild abgesichert ist.

    Wie gesagt... auch mein Hund hat Antikörper gegen Anaplasmose und Toxoplasmose und sie zeigt auch Symptome, aber das Blutbild spricht nicht für einen akuten Schub, also gehe ich das Risiko einer Resistenzbildung nicht ein. Hat mein Hund dann nämlich einen akuten Schub inkl. Anämie und sämtlichem Spaß und Spielen, haben wir ohne Doxy verloren.

    Zitat

    Positiver Antikörper-Befund bedeutet natürlich noch nicht, dass ein Hund krank wird.
    Der Zustand von Arnies Wuffti ist aber durchaus schon ein klinischer Befund.

    Lethargie kann ziemlich viele Ursachen haben und ich habe immer den Eindruck, dass man mit einem Hund, der lethargisch ist, schnell abgespeist wird. Wenn ein Titer gefunden wird, egal ob Toxoplasmose, Anaplasmose, Borreliose oder sonstwas... da wird AB reingeknallt und gehofft, dass es dann schon passen wird.

    Wir fahnden inzwischen seit acht (!!!) Monaten nach der wahren Ursache für die Probleme meines Hundes, allerdings bin ich nicht bereit, einfach mal Doxy einzuwerfen, um zu gucken, ob's zufällig passt. Die Blutwerte passen nicht zu einem akuten Schub und deswegen gibt es auch kein Doxy.

    Bei nem akuten Borreliose-Schub halte ich persönlich nicht viel von alleiniger homöopathischer Behandlung, aber das muss jeder für sich entscheiden. Unterstützend gerne, aber nur Homöopathie käme an diesem Punkt nicht für mich in Frage.

    cazcarra:
    Aber sicher doch. :)

    Zitat


    da fällt mir noch Borna Virus ein.Der Borna-Virus überschreitet die Blut-Hirn-Schranke und setzt sich im zentralen Nervensystem fest und kann das Wesen des Hundes dadurch völlig verändern.

    Danke für die Links. Ich hab sie kurz quer gelesen und werde mich noch näher damit beschäftigen. =)

    "Nur" aufgrund eines Titers würde ich kein Doxy geben. Wenn die Anaplasmen, Toxoplasmen, Borrelien oder was auch immer sich irgendwohin verzogen haben, kommt das da ohnehin nicht ran.

    Zitat


    Mein Hund hat jetzt übrigens 4 Wochen das Doxi bekommen.

    Sind die Symptome verschwunden?

    Zitat


    Wie wird Dein Hund denn nun behandelt?

    Aktuell gar nicht, da sie keinen akuten Schub hat (leider sind auch diese beiden Sachen bei uns nicht des Rätsels Lösung und wir fahnden weiter... :roll: ).

    Ich würd die Neosporose auch gleich noch mitnehmen, weil es da oft Kreuzreaktionen mit der Toxoplasmose gibt.

    Ist kein Schnäppchen, aber dann weiß man im Idealfall zumindest, woran man ist...