Beiträge von Shalea

    Hallo,

    wie schon weiter oben geschrieben wurde, würde ich auch empfehlen, das Blut an Parasitus oder an Laboklin zu schicken. Zu empfehlen wäre ein Nachweis mittels Züricher ELISA.

    Es kommt nicht selten vor, dass ein Hund kurz vor der Ausreise untersucht wird und nicht lange danach trotzdem erkrankt und die Ohren wären für mich auf jeden Fall Anlass, das nochmal genauer unter die Lupe zu nehmen!

    Toll, dass du so engagiert bist! :gut:

    LG
    Shalea

    Also das mit dem Bild mag nicht so recht klappen. :???:
    Ich hatte damit noch nie Probleme und habe keine Ahnung, woran es liegt. Mein Mailprogramm zeigt mir an, dass ein Bild angehängt wurde, aber ich kann es nicht sehen. :hilfe:

    Zitat

    Ach und Fred steht leider fast gar nicht auf Hundedamen, aber eventuell auf Hundesnacks, die aussehen wie eine Bifi, die liebt er. Und auf säuselnde Frauenstimmen. Ich konnte ihn immer nur über die Stimme steuern. Solltest du irgendwie eine Leine um ihn bringen, denke er ist ein Mustang und in null Komma nix draussen, außer man geht mit seiner Bewegung mit. Ein Versuch ist es allemal Wert.

    Ok, das ist ein guter Hinweis.

    Na der Mustang kennt mich noch nicht. :D

    Abgemacht, das mit dem Olympiapark machen wir so. :gut:

    Ein Hinweis zu deinem Flyer:
    Wichtiger als ein neues Bild und die Angabe, dass Fred kein Halsband mehr trägt, wäre die Info, dass Fred hinten links lahmt, welche Schulterhöhe er hat und wie viel er etwa wiegt. Das ist anhand eines Fotos nämlich sehr schwer einzuschätzen.

    Huhu,

    so, ich wollte erst die neuen Befunde abwarten bevor ich selbst was dazu schreibe. Heute hatte ich sie im Briefkasten.

    Ebby:
    Ebby kommt aus Deutschland und war maximal mal zum Wandern in Österreich. Unser langer Weg bis zur gesicherten Diagnose begann im Dezember 2010 (damals war sie dreieinhalb) und endete erst heute...
    Mein ehemals sportlicher, lebensfroher Hund wurde im Dezember 2010 zunehmend lethargischer. Sie hing beim Spaziergang hinterher, war extrem langsam und zu nichts zu begeistern. Kurz vorher wurde auf HD geröngt (sie hat links HD Grad C-D), also vereinbarte ich bald einen Termin zur Goldakupunktur und versuchte, ihr Leben mit Schmerzmitteln erträglicher zu machen. Es half kaum. Bereits das machte mich stutzig, es passte nicht zur HD...
    Ich ließ die GA durchführen, doch auch das brachte keinen Durchbruch. Phasenweise ging es ihr gut, dann ging es ihr wieder so schlecht, dass ich weder ein noch aus wusste. Immer hieß es, ich solle mehr Geduld haben, das braucht Zeit. Ich ließ ihr die Zeit, doch nichts wurde besser...
    Im Juni 2011 gab ich ein großes Blutbild mit einigen Antikörpertests in Auftrag (SD-Werte, Toxoplasmose, Neosporose, Anaplasmose, Borreliose). Das Blutbild war unauffällig, die SD-Werte grenzwertig, Toxoplasmose hoch positiv, die Anaplasmose ebenfalls deutlich positiv, Borreliose und Neosporose waren negativ.
    Es gab einen Versuch, ob die Schilddrüse das Problem war und im August ein neues Blutbild. Das Ergebnis: Blutwerte gut, Schilddrüsenwert tiptop, Anaplasmosetiter unverändert, Toxoplasmosetiter im Aufwärtstrend.
    Anschließend folge auf mehrere Empfehlungen hin eine Doxycyclintherapie über 22 Tage - gegen die Anaplasmose, die eigentlich nie das Problem sein konnte. Die Doxytherapie brachte den Durchbruch. Seitdem geht es ihr überwiegend gut, nur an manchen Tagen hängt sie etwas schlapp in der Ecke.

    Heute kam der aktuelle Befund: chronische Borreliose...

    Laut aktuellem Blutbefund hat sie ebenfalls eine chronische Anaplasmose und einen sehr hohen Toxoplasmosetiter - für beide Erkrankungen gibt es im Moment keine Anhaltspunkte und die gab es auch in der Vergangenheit nicht.

    Was mir neu war, ist, dass bei einer Borreliose im chronischen Stadium kein Fieber auftritt. Trotzdem soll ich laut Dr. Naucke eine Fieberkurve anlegen, um den Entwicklungszyklus der Borrelien speziell bei Ebby herauszufinden.

    die Rennsemmel:
    Ali ist Italiener und seit über acht Jahren in Deutschland.
    Er wurde positiv auf Anaplasmose und Rickettsia conorii getestet und zeigt im Moment leicht anämische Tendenzen. Das Blutbild wird überwacht und ggf. wird mit Doxy therapiert. Ich erwarte keine größeren Probleme dabei.

    Ich war heute am Hauptbahnhof und im Ostpark, sowie am Einkaufszentrum in der Quiddestr. und hab Flyer aufgehängt. Ein paar hängen auch in der Studentenstadt und an der alten Heide. Im Minihofbräu durften wir auch eins hinhängen! :gut:

    Ich hab jetzt immer ne Retrieverleine im Gepäck, vielleicht nehme ich ab morgen noch was stark riechendes als Lockmittel mit.

    Zitat

    Hallo, bin zurück vom Zettel verteilen. Hatte gerade einen Anruf, Fred wurde gestern im Luitpoldpark, Scheidplatz gesehen. Er lies sich leider nicht fangen. Ich werde morgen dort hin fahren und Flyer verteilen. Dann ist der Olympiapark mit der Hundeausstellung auch nicht weit.

    Ich hoffe so sehr, dass das Fred ist.

    Wie ist er im Umgang mit anderen Hunden? Meinst du, er lässt sich von ner Hündin locken?

    Versuch bitte nochmal mir das Foto zu schicken, da ging irgendwas schief. Ich seh da nur Hieroglyphen. :???:

    Der Olympiapark ist groß. Sollen wir uns aufteilen?
    Ich würde die Seite übernehmen, in der das Olympiastadion steht und du könntest die andere Seite (also auf der anderen Seite der Isar) übernehmen.

    Ich muss Flyer nachdrucken. =)

    Huhu,

    ich sehe das eigentlich recht positiv, denn die ewige Suche hat für mich an diesem Punkt ein Ende. Das Problem war die ganzen langen Monate die Borreliose. Ich finde es furchtbar, dass mein Hund leiden musste, weil ein Labor zu blöd zum Testen war.
    Die Aussage von Dr. Naucke, dass die Borreliose bereits chronisch ist, passt zu meinem Eindruck, dass es jetzt, wo es ihr schon 1000 mal besser geht, nach wie vor immer wieder mal Zeiten gibt, wo es ihr schlechter geht. Jetzt gilt es, Fieberkurven anzulegen (laut Naucke trotz Fehlen von erhöhter Temperatur sinnvoll - im chronischen Stadium sei es auch normal, dass der Hund kein Fieber hat) und die Entwicklungszyklen herauszufinden.

    Zitat

    Ach je, die Rennsemmel hat den Mist auch :schockiert:
    Wie kann das denn sein, dass gleich beide Hunde so krank sind? :verzweifelt:
    Wie geht es den Beiden denn aktuell? =)

    Es geht beiden Hunden gut! Ebby hat immer mal wieder kurze Phasen, in denen es nicht ganz so gut läuft, aber der Rennsemmel geht es prächtig. Er rennt durch's Leben und freut sich darüber.
    Beide Hunde hatten im Jahr 2010 wirklich irre viele Zecken und haben sich in diesem Jahr wohl ein nettes Paket geschnürt...

    Rennsemmel's Paket bereitet mir eigentlich keine Bauchschmerzen. Er wird nun ebenfalls engmaschig überwacht und sobald sich die Blutwerte verschlechtern oder er sonstige Symptome der Anaplasmose oder Rickettsiose zeigen, bekommt er Doxy. In seinem Fall wird es in jedem Fall ein Monohydrat werden, weil er ohnehin ein bisschen empfindlich im Magen- und Darmbereich ist und ich kein Risiko eingehen will.

    Die Borreliose bereitet mir schon etwas Kopfzerbrechen.

    Alles in Allem zeigt sich hier mal wieder, dass es besser gewesen wäre, wenn ich auf mein Bauchgefühl gehört und nicht mit Doxy therapiert hätte. Die Diagnose stand auf sehr wackeligen Beinen und das war mir auch klar. Andererseits wurde sie ja negativ auf die Borreliose getestet... Wir hatten nichts, aber auch gar nichts in der Hand...

    Naja, sei's drum, es ist wie es ist. Wir werden das schon schaukeln! Ich hoffe nämlich, dass wir das Schlimmste bereits hinter uns haben! Jetzt kann es eigentlich nur noch aufwärts gehen!

    cazcarra:
    Dann drücke ich mal die Daumen für gute Werte! :gut:
    Die Toxoplasmose sehe ich eigentlich nur sehr begrenzt als Bestandteil des Pakets, da hat Ebby halt einfach nen Titer - den haben viele Hunde und leben ohne Probleme damit.

    LG
    Shalea

    Huhu,

    so, nachdem Parasitus mich nun 2 Wochen auf die Folter gespannt hat, konnte ich heute die Ergebnisse aus dem Briefkasten fischen.

    Das Blutbild sieht jetzt sehr gut aus, der Harnstoffwert ist vom oberen in den unteren Refernzbereich gesunken (ich hab da ja ne gemeine Theorie, die ich jetzt nicht äußere, weil ich meine TÄ mag), das Kreatinin ist weiterhin leicht erhöht, allerdings mache ich mir darüber nun keine Sorgen mehr.

    Die Thrombozyten sind im unteren Referenzbereich.

    Interessant wird's da, wo's um die Parasitosen geht. Mein Anfangsverdacht war Borreliose, Ebby wurde von Vetmed aber mittels C6-Verfahren negativ getestet. Das Ergebnis jetzt ist aber mit einem Titer von 1:1000 (Ref <1:50) als hoch positiv zu werten und laut Dr. Naucke spricht der Titer für eine chronische Infektion. Das Doxy war zwar das richtige Medikament, aber für eine Borreliose haben wir schlicht zu kurz therapiert. Schöne Sch***, denn auch alle anderen Medikamente, die für eine Borrelien-Therapie in Frage kämen, haben wir schon ausgeschöpft (letztes Jahr als sie die Schnittverletzung an der Pfote hatte).

    Beim nächsten Mal lasse ich nun also noch einen Westernblot machen und ansonsten beobachte ich Ebby genau, das tue ich eigentlich eh schon. :roll:

    Das Blutbild hat nie wirklich zu einer Anaplasmose oder zu Rickettsia conorii gepasst - es fehlte einfach die Anämie.
    Rickettsia conorii ist jetzt negativ, Anaplasmose mit 1:1000 dafür weiterhin hoch positiv und nun leider wohl ebenfalls chronisch.

    Toxoplasmose ist ebenfalls mit 1:1000 getestet worden.

    Die Rennsemmel wurde ebenfalls getestet - Anaplasmose und Rickettsia conorii jeweils 1:500. Er bewegt sich in Richtung einer Anämie (Hämatokrit und Thrombozyten unterhalb des Referenzbereichs) und sein Blutbild wird daher nun ebenfalls engmaschig überwacht. :roll:

    Soweit mein "Kurzbericht".

    Ciao,
    Shalea

    Zitat


    Und wegen meiner Einstellung, naja... :blush: So besonders ist das doch nicht.
    Ich hatte die Wahl: Ich fange jedesmal wenn ich meinen Hund nur ansehe das Heulen an, oder aber ich krieg mich auf die Reihe und finde mich damit ab.
    Löle ist eine distanzierte blöde kleine Mistkröte, aber ich liebe sie und sie liebt mich. Also tue ich alles was ich kann um ihr Leben so angenehm wie möglich für sie zu machen und erfreue mich an jedem Tag mehr, den ich mit ihr habe. (Ja, sie ist eine blöde Mistkröte! Hat mich gestern beim Bürsten gebissen! Mistvieh, elendes...)

    Ich denke, die meisten Hundehalter würden den Hund in Watte packen und sich wenig dafür interessieren, ob der Hund damit glücklich ist. Das machst du nicht und das finde ich - bei diesem Krankheitsbild ganz besonders - bewundernswert!

    Das mit der Mistkröte kenn ich. Als meine Mistkröte (meine Hündin) erkrankte (keine Herzgeschichte) und nicht klar war, ob wir es schaffen, hat uns das erst richtig eng zusammen geschweißt. Sie ist ein ignorantes Mistvieh, aber ich liebe sie! =)