Beiträge von Marula

    Dackel, Pudel und die kleineren Spitze (von den großen kenne ich zu wenig) werden tatsächlich oft steinalt, Jack Russell Terrier ebenfalls. "Steinalt" ist für mich 15 Jahre und älter, das ist auch für nen kleinen Hund schon sehr tüchtig.

    Auch Deutsch Kurzhaar und Deutsch Drahthaar kenne ich viele, die über 12 Jahre alt geworden sind, manche auch Richtung 14-15, und dabei noch bis ins höhere Alter recht fit waren. Dalmatiner kenne ich ebenfalls einige sehr alte.
    Whippets auch, im eigenen Bekanntenkreis wurden die fast immer 14-16 Jahre alt und waren dabei auch zeitlebens ziemlich günstig was TA-Kosten angeht.


    Salukis würde ich insgesamt schon als recht langlebig einschätzen - es gibt auch Linien, wo die Hunde mit 8 alt aussehen und zwischen 10 und 12 versterben, aber die Mehrheit wird, so zumindest mein Eindruck, zwischen 12 und 14 Jahre alt und Ausreißer nach oben sind nicht ganz selten.


    Einerseits finde ich es natürlich gut, wenn ein Hund die Lebenskraft hat, so alt zu werden. Andererseits finde ich es auch nicht soooooo erstrebenswert, wenn der Hund zwar ein bibilsches Alter erreicht, aber die letzten Jahre blind, taub, dement, nur eiegschränkt mobil und eventuell noch inkontinent ist... manche diese steinzeitlichen Kreaturen sind zwar alt und werden immer älter, aber sonst ist da auch nix mehr los.
    Dann lieber nur 12-14 Jahre, aber bis so ziemlich zum Ende Herr seiner Sinne und soweit ganz fit.

    Nja, so ein Hund wie der aus dem Ausgangsposting müsste ja nichtmal groß resozialisiert werden.

    Der bräuchte ja bloß mal eingesperrt werden wenn ihn keiner direkt unter Aufsicht hätte (in der Wohnung, im Zwinger, in nen ordentlich eingezäuntem Grundstück) und ansonsten ein bisschen besser kontrolliert (Leine dran, notfalls in manchen Situationen Maulkorb drauf, vielleicht reicht auch schon ganz schnöder, einfacher Grundgehorsam -weiß ja nicht, wie gut der überhaupt erzogen war, aber Schäferhunde sind da ja durchaus ganz empfänglich).

    Solange so ein Hund mit der Familie ok ist und nur in bestimmten, definierbaren und (wie in diesem Fall) leicht vermeidbaren Situationen beißt, ist das ja alles noch gut zu machen. Das sehe ich es dann wirklich als reine Faulheit und Dummheit der Besitzer, dass der Hund nicht besser gesichert wird.

    Aber mal ganz ehrlich, wir haben ein geltendes Tierschutzgesetzt, trotz aller Nörgelei eins der besten und fortschrittlichsten weltweit, und wir haben geltende Mindesthaltungsbestimmungen für Hunde.
    Wenn ich gegen's Gesetz verstoße oder gegen andere durchaus sinnvolle Regelungen wie die zum Lärmschutz oder zur Geruchsbelästigung, dann kann und darf man mir von Amtswegen auf die Pelle rücken - egal ob ich einen oder 6 Hunde hab.

    Und davon ab bestimmt es meiner Meinung nach weder Frau Schulze im Stadtrat ebensowenig wie CheshireFox im Dogforum, ob 4 Hunde zu viele sind oder 6 oder 10.


    Zumal es ja von offizieller Seite her auch gar nicht um Tierschutzaspekte geht, sondern eben ganz offen gesagt wird, dass man damit eine Regulation des Hundebestandes erreichen möchte (und außerdem eben nebenbei die Einnahmen erhöhen, wenn so ein paar Asoziale denn meinen, ein oder zwei Hunde wären nicht genug).

    Ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass es die Finanzverwaltung der Gemeinden interessiert, ob Mehrhundehalter denn auch wirklich bei jedem Hund gut nachgedacht haben, ob sie sich den auch noch leisten können?

    Noch kein einziger Hoarder hat sich von Hundesteuer oder auch von anderen Auflangen von sowas abhalten lassen... wir hatten hier einen Fall, wo eine Frau fast 200 Hunde auf ihrem etwas abgelegenen Gehöft hatte. Als das alles hochgegangen ist, gab es eine große Welle und viel Geplärre und anschließend ein Haltungsverbot auf Lebenszeit. Vier Jahre später waren es schon wieder über 150 Hunde. Weil die Frau psychisch krank war, einsam und sich keiner gekümmert hat (auch die Ämter nicht).

    Dagegen dann richtige, vernüftige Züchter (bis auf einige Ausnahmen fast immer nur Züchter im VDH), die für ihre 8 ordentlich gehaltenen Hunde in manchen Orten 1800 € Steuern im Jahr bezahlen müssten...
    Die machen es dann wie ich, die ziehen um und zahlen dann in dem betreffenden Ort eben gar keine Steuern mehr, weder Hunde-, noch andere Steuern. OK, das sind nur ein paar Verrückte und die zu verlieren tut keiner Gemeinde weh.

    Aber meiner Meinung nach schikaniert man dadurch nur ordentliche Leute und hält die wirklichen Chaoten trotzdem von nix ab.

    Und du meinst, nur weil irgendjemand irgendwas erzählt, könnte das Finanzamt die Wohnung durchsuchen lassen?
    Das durfte ja nichtmal die GEZ. :D
    Deshalb gibt es ja jetzt die flächendeckende "Fernsehsteuer".
    So ähnlich könnte man das ja auch mit der Haustiersteuer machen: Jeder muss zahlen, ob er ein Haustier hat oder nicht. Denn theoretisch könnte er ja eines haben. Vielleicht schaffen sich dann mehr Leute ein Haustier an, wenn sie sowieso Steuer dafür zahlen müssen. Das kommt den Tierheimen zugute und der Wirtschaft.
    Ist das nicht eine geniale Idee? :D

    Ja, finde ich nicht schlecht. :D

    Was ich ehrlich gesagt viel dringender fände als weitere Haltungsregulation und Besteuerung von Hundehaltung wäre eine richtig strenge Regulation der Haltung von nicht-domestizierten Tieren/Wildtieren als Liebhabertiere. Da passiert unsäglich viel Tierleid und solange die Tiere nicht unter Artenschutz stehen oder extrem gefährlich sind (Giftschlangen z.B.) interessiert es keinen.

    Aber es geht ja eben nicht um Tierschutz, auch wenn der manchmal bei der Hundesteuer als Feigenblatt mit vorgeschoben wird ("Wir wollen verhindern, dass sich Leute zu viele Hunde anschaffen und ihnen nicht mehr gerecht werden."... als hätte sich je ein sozial isolierter, vereinsamter, psychisch kranker Animal Hoarder von der Steuer abhalten lassen...), sondern um Einnahmen und nebenbei um die Begrenzung der Hundehaltung aus Gründen der Spießigkeit (so würde ich das zumindest nennen).

    Also die 30€ die wir im Jahr hier zahlen und ab nächsten Jahr am neuen Wohnort tuen nicht weh. Wo es hier nichts gibt für die 30 Euro, nicht mal eine Steuermarke.

    In der Ortschaft wo wir bauen werden , gehen 70% der Hundesteuereinnahmen an der zuständige Tierheim, damit die sich über Wasser halten können.
    Nehme ich aus diesem Tierheim einen Hund auf, hat dieser lebenslange Steuerbefreiung. Was kriegt die Gemeinde als noch groß von diesen 30€, ganze 9 Euro noch.

    Ich denk bei 2,50 € im Monat würde auch kaum einer was sagen, das können sich ja auch Studenten, Hartzer, verarmte Rentner, Mehrhundehalter (sofern sich die Steuer dann nicht bei jedem weiteren Hund verdoppelt und verdreifacht) etc noch leisten.
    Wenn ein Großteil (korrekt wäre aber trotzdem der komplette Betrag, finde ich zumindest...) auch noch an den TS geht, dann würde sogar ich nicht mehr meckern. ;)


    Grade als Halter von mehreren Hunden geht es mir aber zum Beispiel auf den Keks, dass ich für jeden Hund mehr, je nach Wohnort teilweise erheblich mehr, zahle als für den ersten. Was bitte geht es die Gemeinde denn an, ob ich zwei oder vier oder sechs Hunde halte, solange die alle gut versorgt sind, keine Lärm- oder Geruchsbelästigung verursachen oder ich die Kacke irgendwo im Ort liegen lasse?
    Ganz genau gar nix.


    Ja, das weiß man vorher, und ich muss mich halt zähneknirschend damit arrangieren, aber gut und gerecht wird's dadurch nicht.
    Die meisten Gemeinden haben ja heutztage nichtmal mehr ne Zwingersteuer für eingetragene Züchter, die gab's früher ja vielfach. Ich würd später gern mal züchten, ich hab jetzt schon und werde immer ein paar mehr Hunde haben und ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich deswegen bei der Wahl des Wohnortes unter anderem durchaus auf die Hundesteuer schaue und schauen muss.
    Orte, wo man z.B. für den ersten Hunde 120 € im Jahr und für den zweiten und jeden weiteren Hund 240 € im Jahr zahlt, kommen für mich nicht in Frage. Das sind ja für meine derzeit 3 Hunde schon 600 € im Jahr. Lass es mal so 4-6 Hunde sein, für einen Züchterhaushalt ja weiß Gott keine utopische Zahl. Das kann sich doch kein Normalverdiener mehr leisten. Dabei sind grade ordentliche Züchter das, was das Land braucht, weil sie ordentliche, sozialverträgliche Hunde produzieren.

    Ne leichte Anämie wäre mir persönlich völlig latte, haben zig Hunde die sonst fit und gesund sind. Blutwerte sind ja immer nur statistische Mittelwerte wo dann eine gewisse "von - bis" Spanne angegeben wird, ein Hund der leicht drüber oder drunter liegt muss bei den meisten Werten noch lange nicht krank sein, zumal wenn die Symptomatik fehlt.


    Was mir viel mehr zu denken geben würde wäre das vergrößerte Herz. Das kann auf eine noch kompensierte Herzerkrankung hindeuten, also eine Herzerkrankung, die noch symptzomlos ist, weil der Körper es noch schafft, dagegen anzuarbeiten.

    Wenn irgend möglich, würde ich das vor Übernahme abklären lassen. Ich würde es da wohl so machen, dass ich dem TH anbieten würde, den Herzultraschall und das EKG (das wären die beiden weiteren Untersuchungen die neben dem wohl schon erfolgten abhören und dem Röntgenbild wichtig wären) aus eigener Tasche zu bezahlen - wäre alles ok, würdet ihr den Hund übernehmen, wäre da was im Busch, dann haben sie wenigstens ne genaue Diagnose für die sie keinen Cent zahlen mussten.

    aber wieso soll ich als Hundehalter alleine einen Extrabetrag für die Erhaltung der Gemeinde Zahlen und mein Nachbar, der zufälligerweise nicht das Hobby Hund hat, nicht?

    Eben... ich hab gar nix dagegen, wenn mehr Geld für KIndergärten und Altenheime gebraucht wird, dieses irgendwo her zu holen, AUCH VON MIR, schließlich profitiere ich auch von solchen Einrichtungen.
    Aber dann bitte nicht für ein Hobby und "nur" von mir bzw von anderen mit dem gleichen Hobby, sonder dann bitte von allen Steuerzahlern.


    Was würden denn Hobby-Radler oder Kanuten sagen, wenn man auf den Besitz eines jeden Fahrrads oder Paddelbootes eine monatlich an die Gemeinde zu entrichtende Steuer rein für den Besitz zahlen müsste, weil doch nunmal die Ganztagskindergärten ausgebaut werden müssen?
    Nu stellt euch mal nicht so an, ihre Fahrradfahrer und Paddler, es ist doch für das Allgemeinwohl und maximal ein paar 100 € im Jahr sind doch zu verkraften, selbst wenn man es nicht so dicke hat. Wenn man sein Hobby liebt, dann zahlt man das halt, so ist das nunmal, man weiß das doch vorher!

    Das wäre doch absurd.

    Was wäre denn dann alles möglich?
    Ich sehe ein anlage vor mir, die einen "zwinger" nach dem anderen anbaut um ihren Dauergästen gerecht zu werden.
    [...]

    Wofür man mehr Geld im Tierschutz verwenden könnte ist hier sicher nicht ganz der richtige Ort, könnte man vielleicht mal nen eigenen Thread zu aufmachen.

    Aber allein schon, wenn jedes kommunale TH einen ausgebildeten Tierpfleger mehr in Vollzeit einstellen könnte, der auch regelmäßig fortgebildet wird, wäre meiner Ansicht nach ne Menge gewonnen.
    Oft fehlt einfach die Zeit und bei den ehrenamtlichen manchmal auch das know how - für ordentliche Vor- und Nachkontrollen samt anständiger Beratung der Interessenten und Neubesitzer, für etwas intensivere Betreuung der Tiere um kleine Probleme (ich red jetzt hier gar nicht von großartiger Verhaltenstherapie oder so, sondern eher von sowas wie scheue Katzenwelpen zweimal täglich für 15 min händeln, damit sie zahm werden) auszubügeln und damit ihre Vermittlungschance zu erhöhen, Zeit, sich um ne ordentliche, aktuelle Internetseite zu kümmern, was in der heutigen Zeit schon ziemlich wichtig ist und ähnliches.

    Kurzes gogglen ergab, dass es in Deutschland etwas mehr als 500 Tierheime gibt (weiß nicht, ob das nur die in kommunaler Trägerschaft sind? Ich denke mit den privaten müssten es mehr sein?). Ein Vollzeitmitarbeiter mehr für jedes wären also auch gleich nochmal ein paar Arbeitsplätze, auch wenn's nicht die Welt ist.

    Ist natürlich nur ein Gedankenspiel, aber es gibt schon noch ein paar Möglichkeiten mehr als "mehr Zwinger bauen um mehr Tiere zu verwahren".

    Ich find die Hundesteuer gehört abgeschafft, aber es ist schade, dass immer wieder so dämliche Argumente rausgekramt werden wie "Wegen der Hundesteuer können sich weniger Leute einen Hund leisten"... also bitte, das ist doch lächerlich.


    Ich finde einfach, Hundehaltung ist ein Hobby wie jedes andere und komplett meine Privatsache. Ich nehmen dafür keine öffentlichen Ressourcen in Anspruch, da wo es sein muss, entferne ich den Kot und ansonsten liege ich der Gemeinde mit meinen Hunde nicht auf der Tasche und erwarte auch nix, außer in Ruhe gelassen zu werden (ich brauch auch um Gottes Willen keine Hundeauslaufflächen etc, ich will einfach ganz gemütlich in der Natur spazieren gehen). Also auch nicht anders als Mountainbiker, Jogger, Schwimmer in Naturgewässern und so weiter.

    Im Gegensatz zu vielen anderen Hobbys schafft meins viele Arbeitsplätze - ich selber lebe ja als Tierärztin für Pferde und Kleintiere auch von den Hobbytieren anderer Leute.
    In unserer Praxis sind zur Zeit drei Tierärzte in Vollzeit, zwei in Teilzeit, fünf Tiermedizinische Fachangestellte in Vollzeit, zwei in Teilzeit, zwei Bürokräfte in Teilzeit und eine Haushaltshilfe in Vollzeit beschäftigt!!!

    Zusätzlich noch das ganze Geld für Futter, Zubehör etc, da profitiert der Staat schon mit in Form der Mehrwertsteuer.

    Also, ich finde ich tu schon genug für die Allgemeinheit, sowohl durch meine Hundehaltung als auch so (letzteres tut hier ja aber nix zur Sache).

    Wenn die Gemeinden mehr Geld brauchen für Dinge, von denen langfristig alle Bürger profitieren, dann sollen sie sich das von allen Bürgern holen und nicht nur von einigen Bürgern mit einen speziellen Hobby.


    Wenn die Hundesteuer zweckgebunden wäre und komplett für Tierschutzzwecke verwendet werden würde, DANN wäre ich bereit, einen gewissen Betrag zu zahlen, sagen wir mal 10 € im Monat...
    Stellt euch mal vor, was im TS alles möglich wäre, wenn die Millionen, die die Kommunen deutschlandweit mit der Hundesteuer einnehmen, in die kommunalen TH gesteckt werden würden. Ein Traum wäre das.

    Statt dessen nagen die städtischen TH vielerorts am Hungertuch und es ist ein Krampf, Fundtiere unterzubringen (geschweige denn schwieriger zu vermittelnde Abgabetiere, z.B. bissige Hunde), weil die alle keine Kohle haben und bloß nicht noch einen weiteren Fresser wollen. Ist doch scheiße, sowas.

    1; zeigte euer Ersthund weniger Interesse an Artgenossen, seitdem er Gesellschaft hat?

    Bei meinen bisherigen Hunden hat sich da jeweils nix verändert, das Interesse blieb in Gesellschaft so stark oder schwach wie es alleine war, würde ich sagen. Ist aber auch schon ne Weile her, dass ich nur einen hatte, bezieht sich also eher auf Spaziergänge allein oder mit mehreren.

    Generell sind mehrere Hunde im Umgang mit anderen Hunde eher schwieriger als ein Hund.

    Zusätzlich zu dem Fakt, dass es eben zwei Hunde sind, die man kontrollieren musst, was ja schon ne Aufgabe ist, wenn man annehmen würde, dass jeder Hund für sich allein funktioniert und sich vom anderen nicht beeinflussen lässt, ist es ja so eben nicht.
    Selbst wenn sie sonst so nebeneinander her leben und sich nicht viel Blödsinn voneinander abgucken, spätestens wenn es Stress gibt oder gejagt wird, sind sie dann ein Team und da sind zwei Hunde halt mehr als die Summe aller Teile, sozusagen.


    2; litt der Gehorsam des ersten Hundes unter dem Einzug des zweiten?

    Nein, im Gegenteil, bei mir war es immer so, dass der oder die weiteren Hunden sich viel von dem oder den schon vorhandenen abgeguckt haben.

    Da ich immer drauf geachtet habe, dass der oder die vorhandenen Hunde so erzogen waren, dass ich gut damit leben und mich im Notfall auch mal nur auf den Neuzugang konzentrieren konnte ohne dass der oder die Alten auf den Tischen tanzen, war es auch nur positives was sie sich abgeschaut haben.

    3; veränderte sich die Beziehung zum Ersthund?

    Ja und nein. Ich liebe meine Hunde alle im gleichen Ausmaß, aber alle auf eine leicht verschiedene Art und Weise. Wenn überhaupt ist die Beziehung zu allen Hunde aber durch die Mehrhundehaltung besser geworden. Ich weiß nicht genau, woran das liegt, vielleicht daran, dass ich der Hundehaltung und der Beschäftigung mit den Hunden insgesamt einen noch höheren Stellenwert eingeräumt habe und noch mehr Zeit damit verbringe, auch wenn es vielleicht auf jeden einzelnen umgerechnet weniger Zeit ist?

    4; tut ein weiterer Hund im Haushalt eurem ersten gut?

    Ja. Auch die, die eigentlich gut Einzelhunde sein könnten/hätten sein können (Lawrence und Robin) profitierten und profitieren vom Mehrhundedasein. Ich hab den Eindruck, dass der ständige Kontakt mit anderen Hunden sie geistig auch ein bisschen mit fit hält und augeglichener macht.

    Meine anderen beiden (Dee und Janaah) sind eh geborene Rudelhunde, ich denke fast, dass die nur so allein mit ihren Menschen nicht 100% zufrieden wären. Es ginge wohl, aber für die beiden finde ich die Mehrhundehaltung schon optimal.


    Ich würd bei deinem "Freuhund" auch sagen: Erstmal ist es 100x einfacher und "besser" einen Hund zu haben, der andere Hunde toll findet als einen, der andere Hunde scheiße findet und dann gleich mal aufräumt. Und zweitens ist der ja noch jung, ein bisschen setzt der sich schon noch und die Erzeihung wird dann ja auch irgendwann mal Spuren hinterlassen! :D

    Speziell bei den Windhunden noch: Wenn du gern was orientalisches willst und eher nen Junghund oder nen erwachsenen als nen Welpen, dann hast du ja gute Chancen, dass der a) vom Wesen eh nicht so ein zu alles und jedem aufgeschlossener "Freuhund" wird und du es b) auch einfach vor der Übernahme schon ganz gut beurteilen kannst.

    Dafür kannste halt das Gegenteil kriegen, nicht so besonders verträglich mit fremden Hunden. Orientalen sind spätreif, Dee war bis sie so 2 1/2 bis 3 Jahre alt war zwar manchmal etwas zickig, aber grundsätzlich Hundewiesentauglich. Jetzt ist das nicht mehr so ne gute Idee...


    Und mit zwei jüngeren Windhunden kannste halt auch schnell ein geschworenes Jagdgeschwader haben.