Beiträge von Marula

    Bei der Temperatur richte ich mich nach meinen Hunden. Haben sie trotz Wärme Bock rauszugehen und bewegen sich freiwillig, dann machen wir was (nicht umbedingt radeln, aber auch mal), wenn nicht, dann nicht.


    Das ist finde ich schon auch eine Sache, die mit rassespezifischer Auslastung zu tun hat. Mit mancher Rasse kann man sowas eher machen als mit anderen, weil siehe eben schon von Haus aus an ein anderes Klima angepasst sind.
    Salukis z.B. sind Wüstenhunde, die auf der arabischen Halbinsel durchaus auch bei den da "milden" Morgen- und Abendtemperaturen von um die 30 °C noch jagen und Rennen laufen und erst im hohen 40er oder an den 50er Bereich (MIttagszeit im Sommer) schlapp rumliegen. Das ist einfach die Nische dieser Rasse, so wie die Nordischen den Winter lieben.


    Und vor allem reicht dafür eigentlich auch ein bisschen Einfühlungsvermögen und Kenntnis des eigenen Hundes, völlig unabhängig von der Rasse - man sieht doch, ob der Hund es von selber anbietet und Spaß hat, oder ob man ihn zwingen muss...
    Es mag Hunde geben, die im Eifer und im Trieb ihre Grenze überschreiten - auch das sollte man wissen! Mann kennt doch sein Tier.

    Bei meinen wäre das eventuell bei der Hetzjagd der Fall, da würden sie möglicherweise, rassetypischerweise, über ihre Grenze gehen. Deswegen würde ich sie bei hochsommerlichen Temperaturen auch nicht auf die Rennbahn stellen.

    Aber beim radfahren oder freiem spielen? Da brauche ich die Hunde nicht vor sicher selber schützen, da wissen die schon selber und zeigen mir auch, wann es ihnen reicht bzw wann sie gar keinen Bock haben.

    Bei über 30 ° C im Schatten ist allerdings mit MIR nix mehr los...

    Zitat von Shiro

    Ich betrachte Radfahren wie es oftmals praktiziert wird als absolut sinnlos: Wenn der Hund durch die Gegend geschunden wird, ohne geistigen Input. Wenn er nur rennt, rennt, rennt.

    Und von wem genau in dieser Diskussion hast du den Eindruck, dass er seinen Hund sinnlos durch die Gegend schindet und dass das zudem noch das einzige ist, was mit dem Tier passiert? Ganz ehrlich, ich glaub deine Fantasie geht grad ein bisschen mit dir durch.


    Wenn dir der Schuh nicht passt, dann zieh ihn dir doch nicht an. Ich hab lediglich geschrieben, dass ich eine Stunde gemütliches Bummelgassi zu wenig finde, wenn das tagein, tagaus das einzige ist was mit dem Hund passiert, vor allem auch im Hinblick auf die körperliche Fitness.


    Wie gesagt, bei aller Begeisterung für geistige Auslastung, vom Schnüffeln kriegt ein Hund auch keine Muskeln, Herz und Lunge werden nicht trainiert, Sehen und Bänder nicht gefestigt etc.
    Man muss sicher keinen normalen Begleithund auf Marathonkondition hochkonditionieren, aber ne gewisse Grundfitness nützt jedem Hund und das geht unter anderem ganz gut über radeln. Und über freie Bewegung, und schwimmen, und Hundesport, und spazieren und wandern, und joggen...

    Bei Jamie ist es total schwer auf den Fotos zu sehen wegen der Stromung.

    Ich find ihn aber glaube ich ok so, er ist halt ein Hemdchen, aber schlacksig sind sie in dem Alter ja immer, das kommt so mit 2-3 Jahren irgendwann alles zusammen. Ich denk da kommt auch noch etwas Brusttiefe und er kriegt ja auch erst jetzt langsam nen Rüdenkopf.

    Bei Gewichtsempfehlungen vom Tierarzt muss man bedenken, dass die meisten Tierärzte selten Windhunde, dafür aber sehr viele möppelige bsi adipöse Hunde aller Rassen sehen. Da verschiebt sich das Idealbild schon mal etwas. Ich bin ja selber TÄ und meine Chefin und Kolleginnen sowie unsere Helferinnen finde meine Hunde, bis auf das Dickerchen DeeDee, bei der man kaum ne Rippe erahnt, "schrecklich dünn, aber wenn die so müssen... du wirst das schon wissen".
    Also, die würde mir, wäre ich da Kundin, auch alle empfehlen, meinen Hunden ein paar kg draufzufüttern.

    Mal ein Link mit Fotos zum Gewicht bei Greyhounds:
    http://greyhoundcrossroads.com/index.php?page=weight

    Dieser hier gehörte einer Bekannten von mir, da konnte man sich den Mund fusselig reden, trotz erheblicher Probleme am Bewegungsapparat fand sie, der wäre grade richtug so:

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    War auch aus Spanien, allerdings vom Typ her fast reiner Greyhound, also eh etwas kräftiger als ein Galgo. Aber DAS ist ein fetter Windhund. Man beachte (auch wenn man es auf dem Foto nicht so gut sieht), dass man auch da die letzten drei Rippen noch sieht und life auf die höchsten Lendenwirbel und die Hüfthöcker noch etwas sehen konnte.

    Als Kontrastprogramm die Salukihündin einer Bekannten, auf den Fotos ca. 4 Jahre alt:

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    Die ist schon ein sehr schlanker, trockener Typ, das ist extrem. Kein Gramm Fett und dabei gut bemuskelt. So trocken sind auch reinrassige Galgo Espanol selten.

    Meine eigene Hündin DeeDee, einmal in schlank und trocken und einmal in... immer noch nicht dick, aber mit leicher Fettabdeckung, so dass sie "schön glatt" aussieht:

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    Auf den letzten beiden Fotos ist sie sicher nicht schneckenfett, aber auch nicht wirklich schlank. Die Rippen erahnt man beim Angucken nur noch gradeso die letzten, Lendenwirbel auch nur noch grade so die drei höchsten und beim streicheln fühlt man ne Fettabdeckung auf den Rippen.
    Seit sie so 4, 5 Jahre alt ist, neigt sie sehr zum ansetzen, als Junghund ging typischerweise nix drauf, inzwischen wird sie schon recht knapp gefüttert und wollte ich sie wirklich in Kondition bringen, müsste ich erheblich mehr mit ihr machen und wahrscheinlich die Kohlenhydrate ganz aus dem Napf streichen.

    Fotos von Galgos hab ich leider kaum, aber auf der Little Lobitos Homepage die ich verlinkt hatte, sind die meisten Hunde normalgewichtig, einen wirklich zu dünnen hab ich da noch nicht entdeckt, und bei den Ausstellungsfotos sind auch ein paar dabei, die eher in "Showkondition" sind.

    Ganz vergessen: Viola, ich wünsche dir alles gute mit Abby wegen ihrem Herzen!

    Robin geht es jetzt wo es kühler ist auch wieder etwas besser. Am WE soll es ja nochmal warm werden - meinetwegen muss das nicht!!!
    Ich warte dieses Jahr auf den Herbst und hoffe auf nen langen, kühlen Frühling nächstes Jahr.


    @l'eau Jin is wirklich sehr hübsch, vor allem (auch wenn's oberflächlich ist) mag ich ihre Farbe soooooo gern. Masken sind schon toll. Schade, dass die bei den jungen Hunden oft in den ersten Lebensjahren recht stark zurückgehen.
    Hammergeil sind ja auch diese komplett schwarzen Rußgesichter, die manche Afghanen haben...

    Die Sprunggelenk, oder das von Hund? Deins, oder? Sonst wäre ja auch radeln nix...


    Ich würd jetzt am Anfang noch gar nix gezielt in Richtung Muskelaufbau machen, erstmal eingewöhnen lassen und dann halt die Sapziergänge ausdehenen und ne Freilaufmöglichkeit finden. Dann sehr ihr ja, wie sie sich entwickelt, muss ja alles nicht von heut auf morgen sein.

    Viel bergauf und bergab macht normalerweise gut Muskeln und eben im allgemeinen viel Bewegung, z.B. mit anderen Hunden. Sowas wie radeln müsst ihr ausprobieren, hat nicht jeder Hund Spaß dran, wenn ja, ist es aber ein gutes Konditionstraining.


    Vom Futter her helfen beim Muskelaufbau hochwertige Proteine. Andererseits sind Galgos oft kein so hochwertiges Futter mit hohem Fett- und Proteingehalt gewöhnt, sondern eher kohlenhydratreiche Kost (viele Galgos bekommen viel altes Weißbrot, im TH dann meistens günstiges Trofu).
    Wenn man da zu schnell umstellt, dann gibt's Probleme. Und auch mit nem normalen Futter für erwachsene, normalaktive Hunde kann und wird ein Hund Muskeln aufbauen, da braucht man nicht umbedingt High Energy mit extra viel Protein.

    Ich find sie auch hübsch, mag ja cremefarbene Hunde eh gern (irgendwie endet es auch immer mit hell/cremefarben bei mir, auch wenn ich mir beim letzten schon vorgenommen hab, dass es jetzt mal was anders gibt!).
    Zu dünn im Sinne von "müsste mehr Speck drauf" finde ich sie auch auf diesen Bildern absolut nicht, auch wenn sie mit 1-2 kg mehr nicht übergewichtig wäre. Lediglich mehr Muckis bräuchte sie, ich denk dann würde sie auch nach "mehr" aussehen. Aber die kommen ja mit der Zeit.

    Sieht man jemanden am Sonntag in einer Woche in Hühnstetten bei der EM ?

    Ja, ich. Eigentlich wollte ich alle drei Tage kommen, eventuell auch schon einige Tage früher, aber leider muss ich wohl Freitag noch Arbeiten. Samstag und Sonntag bin ich aber auf jeden fall da, es sei denn, die Welt geht unter vor Regen...


    Auf jeden Fall wiegt sie 22 Kilo und ist ziemlich mager (noch, wir arbeiten dran!).

    Auf den Fotos, die du bisher gezeigt hast, sieht sie nicht mager aus. Muskeln scheinen zu fehlen, aber dünn im Sinne von fehlendem Speck fand ich sie da eigentlich nicht. Sie scheint ja eher im Galgo- als im Greyhoundtyp zu stehen und Galgos sind nunmal trockene, sehnige Hunde wo man jeden Kontur sieht.
    Wenn du hier
    http://www.galgo.de/
    auf Bildbereichte gehst und dann auf die JAS 2014 in Köln, dann siehst du ne ganz gute Spannbreite von Galgokondition. Zu mager ist da keiner. Ist manchmal schwierig zu sehen wegen der Stromung, aber wenn man drauf achtet, sieht man bei den meisten deutlich ein paar Wirbel im Lendenbereich, die Hüfthöcker und bei den glatthaarigen ein paar Rippen.

    Ein Hund ist kein Lauftier, ein Hund ist ein ausdauernder Traber[...]

    Und der Unterschied ist? Traben ist ja nun laufen und wie du schon sagts, das können Hunde sehr ausdauernd, meilenfressend sozusagen, da ist ihr Körper (bei den meisten Rassen zumindest) drauf ausgelegt.

    Zitat von Shiro

    Und nö, ich kann einen Akita nicht einfach mal zum Bespielen lassen auf andere zurennen, braucht er nicht, kann er nicht, soll er nicht.

    Das ist nun nicht ganz das, was ich gesagt hatte... ;)

    Zitat von Shiro

    Am Fahrrad laufe ich mit keinem Hund mehr, was soll er von so einem sinnlosen Gerenne haben außer "Lauftraining"?Da hat er mehr davon, sein Tempo selbst zu bestimmen und kurze Distanzen meisterlich zu sprinten.

    Beim meisterlichen sprinten von kurzen Distanzen kann ich auch mitreden bwz meine Hunde. :lol:

    Was sie von Lauftraining haben - außer Lauftraining? Nix. Ist ja auch genau das, was sie von Lauftraining haben sollen. Konditionsaufbau und Kardiotraining. Halt ich für durchaus gesund, sofern man es mit dem laufen auf Asphalt nicht übertreibt. Ob sie es brauchen zum glücklich sein ist die Frage, aber ich möchte keine weichen Couchpotatoes und spätestens wenn es an Wettbewerbe geht halte ich es nicht für verantwortungsvoll, einen untrainierten Hund an den Start zu bringen. Guter Muskeltonus schützt vor Verletzungen - Sehne, Bänder und Knochen werden nur durch Belastung stabil und belastbar.
    Aber auch ohne Sport schadet ne gute Basisfitness der Gesundheit sicher nicht und ich glaube, dass Hund die ebensowenig wie Mensch von nem bummeligen Stündchen Spazierengehen bekommt, sofern der Hund sich dabei nicht von selber schon sehr viel bewegt.

    Meine Hunde mögen radeln, ist sozusagen spazierengehen in ihrem bevorzugtem Tempo. :ka:

    Da ist bei uns ein Zwickel für die Jugendkasse fällig.Zurecht...

    Da bin ich ja froh, dass ich mit meinem undisziplinierten Haufen bei ebenso lockeren Leuten gelandet bin. :D
    Bei den Windhunden kümmert es keinen, wo auf dem Platz der Hund hinpieselt, solange es nicht grade an Tische/Mülleimer/Blumenkübel ist, und wenn einer irgendwo hinscheißt, dann wird es halt schnell eingetütet und gut ist... da herrscht bei uns im Vergleich ja Anarchie.

    Bin jetzt seit ner Weile auch Mitglied im Rennverein - mein Hund ist noch jung und darf erst ab nächstem Frühjahr/Frühsommer auf Wettkämpfen starten, insofern hab ich die Veranstaltungen dieses Jahr erstmal als Helferlein mitgemacht. Grillbude, Kantine und Küche.
    Ok, ist nicht jedermanns Sache - mir macht's Spaß. Man kommt immer mal mit den anderen Leuten ins Quatschen, die auch Hundebesitzer sind, teils langjährige, und die oft interessantes zu erzählen haben. Ich mag es auch, dass man durch das Hobby Leute kennenlernt, mit denen man sonst nie ein Wort wechseln würde, weil man aus ganz unterschiedliche Bereichen kommt.

    Leider hab ich ne gute Stunde einfache Anfahrt, so dass bei meinen Arbeitszeiten und eben den Hunden es einfach nicht drin ist, unter der Woche mal eben da rumzufahren und die Blumen zu gießen, Rasen zu mähen oder so. Aber meine Arbeitsstunden hab ich jetzt schon mehr als voll (werde aber trotzdem zu den nächsten Arbeitseinsätzen gehen, sofern meine Dienste das zulassen) und es war jedenfalls keine Qual. Alles halb so wild.


    Ach und, es mag anderswo anders sein, hier wäre man devinitiv mehr als willkommen, wenn man nicht auf Wettkämpfen starten will, sondern nur trainieren möchte, aber bereit ist im Verein zu helfen. ;)