Beiträge von Marula

    Mein Bertl war damals ein totaler Angsthund. Ich hab ihn mit 2 Jahren übernommen und er ist komplett ausgeflippt, wenn Leute auf dem Spaziergang entgegen kamen. Bis damals mein Geschirr ankam, bin ich (bös, ich weiß) mit Kette ohne Stopp und normalem Geschirr gegangen. Kann dir nur zustimmen - lieber gewürgt als Hund weg!

    Stimmt, der Umberto (so hieß er doch, meine ich?) war sehr ängstlich, das hattest du ja damals geschrieben... was war eigentlich mit ihm, wenn ich fragen darf?
    Einfach etwas isoliert aufgewachsen, schlechte Erfahrungen, schlechte Genetik? Weiß man das?

    Ich find das immer ganz interessant, weil ja meine beiden Salukis ungefähr gleich aufgewachsen sind und beide überhaupt nicht nach "Dogforum-Maßstab" sozialisiert wurden. Hab sie beide mit 7 Monaten bekommen.

    DeeDee ist etwas scheu, hat viel Territorialverhalte und Wachtrieb (eher wie ein Azi) und braucht andere Menschen so gar nicht. Ist zwar nicht panisch, lässt sich aber ohne dass ich sie festhalte auch nicht anfassen, wenn sie nicht selber entschieden hat, dass sie diese Person jetzt kennenlernen will. Mit anderen Hunden ist sie eher zickig.
    Janaah ist total aufgeschlossen und freundlich mit allem und jedem und auch sonst einfach bombensicher.

    Ich dachte erst, dass es bei Dee vielleicht auch zum Teil an der Sozialisation liegt, dass sie ist, wie sie ist, aber da sie beide sehr ähnlich und ähnlich abgeschieden aufgewachsen sind, muss die Genetik da wohl doch ne große Rolle gespielt haben.

    @Marula ich spiele ja mit dem Gedanken, mir ein Martingale HB anzuschaffen, einfach weil ich sie schön finde und ich es hasse, wenn die Halsbänder beim Schnüffeln ganz vorne am Kopf hängen..
    Ich glaub ich bin aber zu blöd, was das Messen/Einstellen angeht. Jamie zieht schon ab und zu mal an der Leine, ich will aber nicht, dass er gewürgt wird (zusätzlich zum Zug)
    Wie stelle ich das denn optimalerweise ein und woran erkenne ich, ob das HB zu groß ist?

    Naja, wenn's garantiert nicht würgen soll, dann muss es so eingestellt sein, dass die beiden Ringe vom Halsbandteil sich unter "normalem" Zug grade so berühren können, wenn es an der Stelle sitzt, wo es sitzen soll.
    Dann kann es sich auf die Größe des Halsumfangs zuziehen, aber nicht mehr weiter.

    Wenn die Ringe sich am Hundehals unter normalem Zug nicht berühren, dann könnte das HB sich ja bei starkem Zug noch weiter zuziehen und somit hat man dann ne Würgefunktion.

    Damit es nicht rutscht, muss das ganze ziemlich eng sitzen. Das geht entweder mit nem eng gestellem Martingale (oder auch mit anderem Zugstopp-HB's mit ner Verstellmöglichkeit, aber damit kenne ich mich nicht so aus), was dann halt im schlimmsten Fall würgen kann, oder mit nem relativ eng verschnalltem Schnallenhalsband.

    Die gefilzten Zugstoppbänder von Unikatös rutschen bei mir auch wenig - hab für den Alltag die Version mit Zugstopp aus Gurtband, die sind dann auch insgesamt sehr leicht, und der Filz hält glaube ich ganz gut am Hals, weil das Band ja gegen den Strich runterrutschen müsste, der Filz aber am Fell ganz gut "haftet".


    Zu groß ist es halt dann, wenn es am Hals frei hin- und herrutscht. Außerdem sollte es schon rundum am Hals anliegen und nicht lose schlabbern.

    Und Schnalle käme uns nicht an den Windhundhals...

    Ich hab bisher auch keine, bin aber am überlegen, ob ich mir mal welche hole. Ist ganz praktisch zum starten beim Sport, wenn sie den MK schon draufhaben, dann ist über den Kopf ziehen ja nicht ganz so toll. Solange der Hund keine Tendenzen zum Abhauen hat geht das denke ich schon, kenne zumindest einige, die dafür normales Schnallenhalsbänder haben.

    Theoretisch ja.

    Praktisch nein, weil Robin noch nie an der Leine gezogen hat - mal ne Sekunde eingesprungen, ja, aber auch nicht mit Wucht. Er gehört tatsächlich zu den Hunden, die einfach nicht ziehen. Bei denen ist es dann auch egal, was man dranmacht, der könnte auch an ner stopplosen Kette oder an ner normalen Moxon ohne Stop laufen (letzteres hab ich inzwischen auch für ihn, im Freilauf nackig und die Leine schnell in die Jackentasche, sehr praktisch).
    Bei ihm ist halt das Problem, dass er im Freilauf alles, was ohne Zug "schön locker" ist, verliert. Ich weiß nicht, wie oft ich bei ihm mit anderen HB's als diesem oder eben den gefilzten schon den Weg zurückgestapft bin und das HB im hohen Gras gesucht hab...


    Bei Hunden, die weg wollen, entweder aus Panik oder weil sie wissen, wie es geht, und was besseres vorhaben als an der Leine laufen, naja, mir ist es ehrlich gesagt lieber, das HB würgt im Zweifelsfall als das der Hund weg ist.
    Halsbänder, die nicht würgen, kriegt nen Windhund und kriegen auch "normale" Hunde eigentlich immer über den Kopf, auch wenn man bei "normalem" Zug denkt, das geht nicht. Aber wenn die mit Kraft rückwärts ziehen, dann geht es eben doch, hab ich oft genug gesehen (was meint ihr, wie viele Hunde beim Ta nicht reingehen wollen und wenn der Besitzer versucht, sie zu ziehen, dann sind sie aufeinmal aus dem HB draußen...).

    Wobei ein sicheres Geschirr bei solchen Spezis besser und tierfreundlicher ist, denke ich!


    Bei Hunden wie Lawrence oder Janaah, die auch so mal ziehen, weil sie vorwärts wollen, aber nicht panisch und keine Ausbrecherkönige sind, hab ich "normal" angepasste HB's (momentan eben ganz normale Zugstopps mit Gurtband oder Kette), die sich zwar zuziehen, auf engster Stufe aber nicht würgen.

    Gut passendes Martingale an Robin (in jüngeren Tagen...):

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    Ob es da für Windspiele wirklich passende Modelle geben würde, weiß ich nicht, in der Größe hab ich noch nie geguckt. :lol:

    Wenn sich da fast ein zweites Halsband bildet, dann ist es zu groß...

    Eigentlich ist das Prinzip ja beim Martingale nix anderes als bei den klassischen Ketten-Zugstopp-HB's, nur dass die Ringe großer sind und dass da halt statt ner Kette nen ebenso breites Stück Stoff als Zugschlaufe eingesetzt wird.


    Ebenso wie bei nem Kettenzugstopp oder Gurtbandzugstopp die Kette bze das Gurtband nicht so weit sein sollte, dass das Halsband im losen Zustand über die Ohren flutscht sobald der Hund den Kopf senkt oder am Hals ganz nach unten rutscht wenn der Hund den Kopf hebt, sonder so straff, dass sich die beiden Ringe von eigentlichen Halsband unter Zug nur grade, grade, grade so oder auch gar nicht berühren und das das HB ungefähr an der Mitte das Halses liegt wenn der Hund den Kopf hebt, so sollte auch ein Martingale nicht viel loser sitzen.
    Also, es sollte, wenn nicht auf Zug, so ungefähr auf halber Höhe rundum am Hals anliegen und nicht frei hin und her rutschen.

    Wenn sie gut passen, finde ich Gurtband/Stoff-Martingales an Halsbändtypen das sicherste was es so gibt, da der Stoff sich im Gegensatz zu den oft etwas steifen Leder/Borten-Kreationen ganz eng an den Hals anschmiegt. Wenn da wirklich Zug draufkommt und es gut sitzt, dann schmiegt es sich deswegen eher in die Lücke zwischen letztem Halswirbel und Hinterkopf, bevor es über die Ohren rutscht.
    Ganz ausbruchsicher sind aber auch Martingales nicht, das schaffen glaube ich nur manche Sicherheitsgeschirre.


    Nen verstellbares Martingale hat dann eben am Halsband-Teil (nicht am Zugband-Teil) noch einen Schieber, mit dem man die Halsweite einstellen kann.

    Damit kann man, grade bei Rassen mit etwas größerem Kopf (nicht-Windhunde), das Halsband also zum anziehen weitstellen und dann am Hals auf "hauteng" stellen.
    Bei Greyhounds ist das wegen der sehr schmalen Köpfe, der winzigkleinen Öhrchen und dem recht kräftigen Hals auch super, weil sie die normalen Kettenzugstopps gern verlieren.

    Das einzige, was z.B. Robin im Freilauf nicht verliert, sind enggestellte Martingales, die gefilzten Halsbänder von Unikatös (der Filz "klebt" am Fell und die sind leichter als die meisten anderen Zugstopp-Bänder) und eng gestellte Schnallenhalsbänder.

    Ich war gestern kurz in Hühnstetten und muss sagen - selten so viele Emotionen, schreiende Leute und weinende Männer gesehen.

    Es war echt der Knaller :D Geht das immer so ab ?

    Naja, ne EM ist halt schon was anderes... auf größeren Titelrennen hat man zumindest bei den Whippets und Greyhounds manchmal ähnlich große Meldeaufkommen, aber oft nicht so viel Publikum, zumal unbeteiligtes Publikum. Und auch wenn auf deutschen Rennbahnen (vor allem in NRW) auch auf normalen Rennen viel Belgier und besonders Holländer unterwegs sind, hat man natürlich auf der EM dann auch das Team im Hintergrund, dass dann eben im Halbfinale und Finale mit Fahne aufläuft und anfeuert.

    An der EM finde ich vor allem auch schön, dass man da auch mal bei Minderrassen große Felder hat, oder zumindest mal EIN volles Feld.
    Ich mein, so oft sieht man keinen Lauf mit mehreren Deerhounds oder Barsois oder Cirnecos... deswegen wäre ich ja eigentlich auch gern schon Freitags gekommen, aber nein, ich musste ja noch Arbeiten. :roll:
    Für unbeteiligte Zuschauer fand ich den Freitag und Samstag auch schöner als den Sonntag, weil da mit den verschiedenen Rassen doch irgendwie mehr zu gucken war als beim 20. Whippet-Vorlauf. :ugly: Die meisten waren trotzdem Sonntag da, ist halt der klassische Ausflugstag.


    Zitat


    Was mir gerade noch einfällt ... @Marula Kannst du dich erinnern wie der Stand gleich am Anfang auf der linken Seite hieß? Die hatten so schöne Hunde aus Metall.

    Nee, ich erinnere mich auch, weiß aber nicht, wie die heißen, hab bei Unikatös (die mit den Filzhalsbändern) und bei Sofadogwear eingekauft. Falls es dich wirklich juckt, kannst du sicher den Verein in Hünstetten anschreiben, die haben dann ja eine Liste mit den Verkaufsständen.

    Ich hab gekauft:
    - Zwei Filzhalsbänder mit nem relativ kleinen und zurückhaltendem Ornament (im Vergleich mit den anderen Sachen mit ganz viel Bling-Bling, die sie sonst so hatte), für Dee und Janaah.

    - Für alle drei je einem Mantel, für Dee nen richtig dicken mit Bauchlatz und allem, für die Jungs je nen dünneren aus Softshell (kann sein, dass Janaah noch nen dickeren braucht, mal gucken, wie er sich im kommenden Winter macht).

    - Nen Läufigkeitshöschen von Sofadogwear für DeeDee.

    - Nen Set Renndecken für Janaah, diese hautengen Nylonleibchen. Am Platz beim Anziehen haben sie ihn nicht gestört, da war so viel los, da hatte er andere Sachen im Kopf. Hier zuhause hab ich es nochmal ausprobiert und er fand es voll doof, wollte sich kaum drin bewegen. Hoffe, sie sind nicht zu eng, die Dame am Stand meinte die gehören so... vielleicht ist es ja wie mit dem Maulkorb und sobald er erstmal das Hasi sieht, stört es ihn nicht mehr. Aber grade beim rennen soll ihn natürlich nix an den Schultern kneifen!!!
    Naja, sonst kriegt er halt noch ein paar größere, vielleicht hab ich dann später mal nen etwas kleineren Saluki dem sie passen.

    Zurück aus Hünstetten - war ein wirklich schönes WE. Tollen Sport gesehen, nette Leute getroffen und rumgeqautscht, schöne Hunde gesehen und eingekauft wie eine Wilde. :lol:

    ____________________________________________________________

    Ich hab zum Glück noch keine eigene Erfahrung mit Schussangst machen müssen, meine waren da bisher alle entspannt.
    So vom Gefühl her und von anderen Schrecksituationen würde ich sagen: Den Hund aufmunternd/beruhigend ansprechen, so nach dem Motte "Nu ist gut, das ist doch gar nix schlimmes..." und mich dazusetzen und ein bisschen streicheln - Körperkontakt ist ja fast immer gut. Aber ausprobieren konnte/musste ich es zum Glück noch nie.

    Die Gassihündin von meiner Mutter (ein Berner) war derartig panisch bei Schüssen und anderen Knallgeräuschen, dass sie einmal drinnen im Haus von der offenen Gallerie gesprungen ist, vom ersten Stock ins Erdgeschoss. Und ein paar Mal hat sie wegen sowas massive Holztüren zerschreddert und einmal ne ganze, solide, gute Matratze (kein billiges Schaumstoffteil, sondern richtig schwere Qualität aus Stoff mit verschiedenen lagen von Fülling) in fingerlange Schnippsel zerfetzt, innerhalb von wenigen Stunden.
    Das war so extrem, da konntest du wirklich gar nix mehr machen, außer an Silvester tief sedieren und/oder im Heizungskeller einsperren.

    @dragonwog
    Ja, sowas in der Art hatte ich auch im Kopf, weiß nicht mehr, ob es diese Arbeit war oder eine andere, aber was in die Richtung hatte ich auf jeden Fall auch schonmal gelesen.

    Und es deckt sich auch mit dem, was eben Leute mir erzählt/geschrieben haben, die wirklich mit ihren Windhunden jagen gehen (in den USA), dass nämlich zumindest die sich fremden Hunde während der Coursingsituation (2-3 Hunde werden aus einigem Abstand auf einen sichtig flüchtenden Hasen losgelassen) nicht wirklich zusammenarbeiten, sondern lediglich jeder versucht, Beute zu machen und dabei die Mitläufer ebenso "benutzt" wie die Geländestruktur.

    Was die Leistung ja nicht kleiner macht, ein Hund, der den Hase plus das Gelände im Auge behalten kann, ebenso wie seine ihm fremden Mitläufer, die er dann auch noch richtig einschätzt, ist so oder so ein toller Hund, ob er nun egoistisch handelt oder nicht.

    Die Frage ist halt, ob das, was man da glaubt zu sehen, wirklich durch die Motivation des Hundes zur Zusammenarbeit begründet ist, oder eher durch die Motivation des Hundes, jeden Vorteil (den durchs Gelände und den durch die anderen Hunde) zum eigenen Jagderfolg zu nutzen.


    Scully läuft ab und an hinter einem Ball von anderen Hunden her (und notfalls wäre sie mit Sicherheit die Schnellere!), bleibt dann aber zurück, um dem anderen Hund den Ball zu überlassen - sie läuft aber wohl nur wegen des Laufens und nicht wegen dem Ball - Bälle interessieren sie nur wenig. Nur ganz, ganz selten schnappt sie sich den Ball, aber immer mehr, um den anderen Hund dann damit zu Laufspielen aufzufordern.

    Ist bei DeeDee ähnlich, die spielt selten mit Spielzeug und wenn dann zeigt sie nur kurz mal Interesse dran, weil sie so Janaah zum Mitmachen motivieren kann, der total auf Spielis abfährt.

    Wenn sie mit Spielzeug spielen sieht das so aus, dass er mit der Quietsche-Plüschwurst im Maul durch die Gegend wetzt und sie hinterher und nur ganz selten auch mal nach dem Ding schnappt.
    Sie spielen praktisch zwei verschiedene Spiele:
    Dee spielt "Fang den Janaah (Scheiß auf die Plüschwurst!)" und Janaah spielt "Rette die Plüschwurst! Du kriegst sie NIE!"

    [quore]Marula, gestern buddelte meine auch lange und intensiv an einem Mäuseloch, dann gesellte sich noch ein anderer Hund dazu bei beide buddelten ganz selbstvergessen, als dann direkt vor beiden Hunden die Maus davonlief - die waren ja soooo ins Buddeln vertieft :D
    [/quote]Ja, manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht... :pfeif:

    Naja, mit dem "zusammen jagen" beim Coursing darf man kaum sagen, ist ja Frevel, aber ich hab eher den Eindruck, und das haben mir im persönlichen Gespräch auch erfahrene Open Field Coursing Leute bestätigt, das Hunde, die sich nicht kennen, auch normalerweise nicht zusammen jagen.

    Natürlich, wenn einer schneller ist und gleich von Anfang an in grader Linie Druck macht, dann merkt der andere, dass er den Hasen nicht kriegen wird, wenn er Nummer 1 einfach gradeaus hinterherprescht (dumm sind sie ja nicht), und fächert zur Seite auf, versucht der Beute den Weg abzuschneiden und nutzt damit den durch den anderen Hund geschaffenen Vorteil.

    Das sieht vielleicht wie Zusammenarbeit aus, ist aber auch bloß purer Eigennutz. Grade bei ner Kombi von einem schnelleren und einem langsameren Hund geht das auch kaum anders wenn der langsamere zum Erfolg kommen will.

    Das Ziel ist dabei nicht, dem anderen großherzig die Beute zuzutreiben, sie am Entkommen zu hindern oder so, sondern selber den kürzesten angenommenen Weg zum Hasi zu finden und die Beute selber zu bekommen.

    Zeigen ja auch genug Hunde "Teamwork" solcher Art, wo dann nachher am Hasenabwurf die Post abgeht, weil keiner dem anderen den Püschel gönnt.


    Ausnahme davon sind Hunde, die im selben Haushalt leben und eventuell sogar einer Familiengruppe angehören und die regelmäßig zusammen jagen. Und selbst da ist das nicht immer so.
    Die Situation, die der andere schafft (Ablenkung der Beute, abdrängen der Beute in eine bestimmte Richtung usw) wird entsprechend ausgenutzt, aber am Ende ist jeder sich selbst der nächste.


    Ich mein, ich dachte auch schonmal, dass ich ein schönes Beispiel für gemeinsam jagende Hunde hatte, da buddelte der Dackel und buddelte und buddelte, und die anderen Hunde warteten an den übrigen Mauselöchern was da so rauskam.
    Aber wollte der Dackel nun wirklich die Mäuse für die anderen rausscheuchen, war das Teamwork?
    Auf den zweiten Blick wer er einfach so in seiner Buddel-Welt gefangen, dass er gar nicht gemerkt hat, dass die Beute woanders flüchtet...