Beiträge von Marula

    Weder früher in der Stadt während des Studiums noch jetzt auch dem Land (an zwei verschiedenen Wohnorten) hatte ich Probleme mit aufdringlichen oder gar aggressiven Rüden oder Rüden, die bei uns vor der Tür saßen oder ähnliches.

    Bei den wenigen Rüden, die interessiert ankamen (und ich bin immer in recht belebten Auslaufgebieten gegangen, wenn auch während der Hitze wenn's ging nicht zu den Stoßzeiten) reichte immer ein energisches "Geh ab jetzt!".

    Weiß auch nicht, woran das liegt. Aber de facto ist das einzige, was hier während der heißen Zeit anders ist, dass Madame ein Höschen trägt damit sie nicht alles volltropft und ich eben trennen und aufpassen muss.

    Sonst ist alles wie immer, auc Spazierengehen samt Freilauf. Ich geh ja eh nur irgendwo in der Pampa und sie hört jetzt seit 6 Jahren auch in der Läufigkeit zuverlässig wie immer. In nem Hundeauslaufgebiet in der Stadt würde ich sie aus Rücksicht an der Leine lasse, aber wenn wir in 2 Stunden maximal 2 anderen Hunden begegnen... nö.

    Das mit der Schwellung ist auch individuell unterschiedlich. Manche Damen haben nen richtigen Pavianpopo, bei anderen ist das eher diskret. Und wie dein TA schon sagt, das kann sich auch noch einpendeln.
    Genau wie mit der Menge an Sekret/Läufigkeitsblut. Bei manchen findet man fast nix, weil sie eh wenig bluten, dichtes Fell haben und/oder gründlichst putzen. Bei anderen könnte man nen Eimerchen drunterschnallen...

    Am "alle 3 m markieren" merke ich immer recht zuverlässig, dass bei meinem Mädel ne Läufigkeit ansteht, das fängt bei ihr so 2 Tage vor einsetzen der Blutung an und hält bis kurz nach den Stehtagen.

    Kann natürlich theoretisch auch ne Blasenentzündung sein wenn ein Hund häufig kleine Mengen Harn absetzt, aber für ne läufige Hündin ist ständiges, engmaschiges Markieren absolut nicht außergewöhnlich.


    Mein Mädchen ist jetzt seit letzte Wochen Donnerstag läufig, also heut genau 7 Tage. Seit heute steht sie auch. Relativ früh für sie, normal geht das eher so um den 9-10 Tag los. Naja, ich hoffe, dass sie dann auch einfach schneller durch ist.

    Sie und mein junger Rüde finden sich schon ziemlich toll. Würde ich die lassen, die würden sich mit Sicherheit ganz fix an's Babymachen begeben.
    Aber es geht alles, vom Stresslevel her. Solange ich sie direkt unter Aufsicht habe (gleicher Raum) können sie problemlos zusammen laufen. Wenn ich den Raum verlasse, nehme ich einen mit. Dee muss dann halt im Bad vor der Dusche auf der Matte liegen oä. Sind ja nur ein paar Tage.
    Wenn ich zur Arbeit muss, dann kommt sie mit meinem kastrierten Seniorrüden ins Wohnzimmer, der junge Mann kommt ins Schlafzimmer + Flur. Hab sie bisher noch immer entspannt schlafend angetroffen wenn ich wiederkam. Kein Jaulen, keine zerkratzte Tür, kein markieren im Haus. Alles paletti.

    Ein Freund von mir hat mal gesagt: "Jede Frau mit heißem Profilbild ist für mich in Wirklichkeit solange ein hässlicher Mann, bis sie mir in der Realität das Gegenteil bewiesen hat."
    Ein bisschen so denke ich hier auch oft: Solange ich die Hundegurus im Netz nicht real kenne, haben die für mich schlecht erzogene, beißende Tölen...

    So she ich das auch. Ich mein, ich geb zu diesem und jenem Thema hier auch gern Ratschläge und sage meine Meinung, einfach weil ich gern diskutiere (allgemein, aber natürlich auch speziell über Hunde).
    Aber das meine eigenen Hunde nicht perfekt erzogen sind und das ich nicht die Hundenanny bin, das ist mir recht klar... und hoffentlich erwartet auch keiner der Foris, der mich mal irl trifft, was anders. :D

    EDIT:
    Mit penetranten Ratgebertussis (waren bei mir immer Frauen) hatte ich nur zu tun, als ich noch in der Stadt gewohnt hab. Da liefen auch solche Hundeversteherinnen in voller Trainingsausrüstung rum, Schleppleine, Erste Hilfe Set, Clicker, Wasserflasche für den Hund... alles dabei.
    Aber naja, für die meisten bin ich mit meinen drei Hunden auch schon ne exotische Erscheinung, isofern... jeder wie er will, ich kann ja weggehen.

    Bei den Whipps z.B. ist es einfach: da gibt es das WhippetArchiv.

    Aber auch da wird doch nicht flächendeckend von allen Todesdatum und -ursache eingetragen, oder?
    Und selbst wenn, sind das ja immer noch Angaben vom Besitzer. Ich hab oft erlebt, dass da Todesursachen sehr geschönt wurden, z.B. eine Züchterin (Salukis) die in den letzten Jahren viele Hunde früh an Krebs verloren hat, die dann immer irgendwelche anderen Ursachen rausgekram hat warum der Hund nen Tumor bekam - hatte einige Monate vorher an frisch lackiertem Holz geknabbert, hat bei den neuen Besitzern neben nem Atomkraftwerk gelebt usw usf.

    Man nehme z.B. das Beispiel Dogge & Chihuahua her.
    Im Normalfall wird ein Chihuahua nun mal aufgrund der Größe älter und eine Dogge leider nicht...

    Wobei ich nicht viele alte Chihuahuas kenne (10 Jahre und älter). Nun sind sie auch auch erst in den letzten jahren so richtig in Mode gekommen, vielleicht kommt das jetzt erst.Jackys und Pudel und Dackel z.B. sind ja schon seit Jahrzehnten echte Dauerbrenner, die hatten ja sozusagen auch schon Zeit, alt zu werden.

    Wie würde ich bei Rassehunden denn eine Linie mit "Methusalems" finden? Hausieren gehen die meisten Züchter ja nicht mit ihren Senioren. Habe das damals mal für Collies ausprobiert. Die Seiten, wo ich tatsächlich Altersangaben gefunden habe, waren rar.

    Ich denk da darfst du dich nicht auf das Suchen im Internet und auf Züchterhomepages beschränken, sondern musst möglichst viele Hunde und Züchter im echten Leben kennenlernen und dich ein bisschen (oder auch ein bisschen mehr) in der "Szene" rumtreiben.

    Wie realistisch es für einen Rasseanfänger ist, da verlässliche Infos zu bekommen, weiß ich nicht. Nichtmal umbedingt aus Böswilligkeit oder Verschleiern wollen von Tatsachen, sondern aus mangelnder Organisation (Daten zum Sterbealter und zur Todesursache sammeln nur wenige Rasseclubs bisher) und weil es nunmal menschelt. Es ist teilweise nicht leicht, Gerede ("Die Hunde aus Linie XY sterben doch alle an Krebs!") und falsche Versprechungen ("Meine Linie ist völlig frei von Krankheit XY!") von der Realität zu unterscheiden, wenn man noch gar nicht so richtig weiß, mit WEM man da eigentlich spricht.
    Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass das Jahre dauert und man trotzdem immer wieder Überraschungen erlebt. Also, ein gewissen Unsicherheitsfaktor bleibt, egal wie sorgfältig man recherchiert.

    Wobei z.B. in Gelsenkirchen auch das Coursingtraining regelmäßig so ausgebucht ist, dass teilweise wegen der vielen Teilnehmer nur ein Durchgang gezogen werden kann, und das sind dann nur die Windhunde.
    Glaube nicht, dass sie unter den Umständen Nicht-Windhunde zum Training zulassen würden. Aber ne Anfrage ist es wert, ist bestimmt auch nicht jedes Training bei jedem Verein so voll.

    Am Renntraining kann man meistens mit allen Rassen teilnehmen, dann wird halt beim ersten Mal im ersten Durchgang mit ner Startgraden probiert, ob der Hund überhaupt Interesse hat und wenn es geht, dann darf er. Wir haben z.B. einen Terriermix auf der Bahn (gehört zu Salukileuten), der auch ab und zu mal seine Runde dreht.

    aber da hatte sichirgendwie der Leinenkarabiner gelöst...fragt mich nicht wie, ich hab keinen Plan...kaputt war er nicht :ka:

    Ist mir auch schon passiert, jeweils bei einem älteren (ein paar Jahre) Karabinier. Da war dann beide Male die Fassung, wo der bewegliche Verschlussbolzen drinsitz, etwas ausgeschlagen, und die Feder, die den Bolzen bewegt, ausgeleiert, so dass der ein bisschen Spiel hatte, und dann hat sich der Ring am Halsband ungünstig in dem so entstandenen Absatz/Spalt verklemmt und den Bolzen runtergedrückt.

    Hab dann auch jeweils überlegt, wie man das ändern könnte, aber was willste da machen? Regelmäßig die Karabinier angucken und notfalls wechseln, was besseres fällt mir da nicht ein. Andere Karabinermodelle haben mit Sicherheit auch ihre Schwachpunkte wo sich mit der Zeit was abnutzt oder ausleiert.

    Hab für Robin so ein günstiges HB/Leine-Set mitbekommen als er aus Irland kam, da ist das so gelöst, dass die Leine mit einer Schnalle statt nem Karabiner am HB befestigt wird (wie bei nem Pferdezügel, der in den Trensenring geschnallt wird).
    Das ist natürlich sehr sicher, das geht nicht einfach zufällig auf und bevor Leder so ne Materialermüdung kriegt, dass es reißt, sieht man ja denke ich schon, dass es brüchig aussieht/sich anfühlt.
    Aber ist halt auch ziemlich kompliziert in der Handhabung, da istz nix mit den Hund mal eben schnell dranklippsen oder abklippsen.


    sofa dogwear :) kevin jumper

    Sofadogwear generell kann ich empfehlen und zwei Freundinnen/Bekannte von mir haben auch das genannte Modell und sind sehr zufrieden damit. Ich find jetzt grade dieses Modell optisch nicht so den Hit, aber Geschmäcker sind ja verschieden und die haben ja auch noch andere Sachen im Angebot!

    Bertl ist mit 2 Jahren vom Züchter zu mir gekommen und hatte dort ein wunderschönes, aber sehr "wildes" Leben. Er wuchs im Rudel auf, mit ganz viel Freilauf und generell sehr viel Freiheiten. Vieles kannte er einfach nicht und hat ihn überfordert. Bei ihm hat sicherlich vieles zusammengespielt, u.a. sicher auch der Faktor Genetik. Schlechte Erfahrungen hat er aber nie gemacht! Es war ein weiter Weg, welchen wir nicht zuende gehen konnten. Aber es wurde stetig besser.
    Glaub da gibt es kein Geheimrezept, bei Umberto half es ihn zu seinem Glück zu zwingen. Ich hab ihn dazu gezwungen sich anfassen zu lassen. Es hört sich sehr gemein an, ich weiß. Aber er hat nach und nach gemerkt, dass Menschen ihm nichts tun und sie ihm nicht wehtun.

    Dee hat an sich keine Angst und ist auch umweltsicher, sie mag nur einfach fremde Menschen nicht so. An sich sehe ich es so, dass sie es dann eben trotzdem dulden müssen und fertig, Hund muss nicht immer alles gut finde und was sein muss, muss sein.
    Aber es gibt bei Dee nicht wirklich nen Grund dafür - ausstellen will ich sie nicht, TA bin ich selber, so dass ich/sie da selten in die Verlegenheit kommen werden, dass sie da angefasst werden muss, und ansonsten kann sie sich meinetwegen selber aussuchen, mit wem sie was zu tun haben will.
    Sie so verändern, dass sie Fremde gut findet und daher auch in brenzligen Situationen für andere Leute händelbar wäre (z.: bei nem Verkehrsunfall, Hunde sind im Auto eingesperrt, jemand will sie rausholen) würde denke ich eh nicht gehen, dafür ist diese Distanziertheit zu tief bei ihr drin. Und in allen anderen Fällen kriege ich Madame schon gebändigt, wenn es sein muss...

    Mit fremden Hunden ist es ebenso, sie muss sie nicht mögen, aber sie soll nicht rumpöbeln.

    Momentan hat sie grade ne aufgeschlossene Phase - vielleicht färbt Janaah ein bisschen ab. Oder sie wird schon altersmilde. :lol:


    Für den Start hab ich selbstgenähte, nur mit D-Ring links und rechts. Werden mit dem Karabiner der Leine geschlossen und find ich für den Zweck nicht schlecht.

    Das ist auch ne gute Idee.

    Ich habe Halsbänder mit integrierter Leine und Schnellverschluss die sind gerade beim Coursing toll und auch auf der Bahn kann man den Hund schnell wieder anbinden.
    Halsbänder mit Klickverschluss benutze ich nicht mir ist es schon zwei mal passiert das der Verschluss kaputt gegangen ist unterwegs, das ist mir zu unsicher. Allerdings habe ich jetzt Klickverschlüsse aus Metall gefunden die werde ich demnächst verarbeiten mal schaun ob sie mir zusagen und ob ich sie in mein Sortiment aufnehme.

    Klickverschlüsse mag ich bisher auch nicht so, auch weil ich schon zu viel gehört hab, dass die leicht kaputtgehen. An meinem Ruffwear-Geschirren sind welche, aber nungut, es sind ja auch zwei, selbst wenn da eins brechen würde, ist der Hund erstmal nocht fest...

    Aus aus Metall hab ich auch schon gesehen, hab aber keine Ahnung, wie haltbar die sind.

    So ein Halsband mit nem "Jagdhaken" zum starten hab ich seit neuestem auch (sieht auch recht schick aus, so ein dunkles Fettlederdings mit Messingschnalle und -verschluss), aber hatte noch keine Gelegenheit es auszuprobieren.
    Zum einfangen nehme ich entweder das gleiche wie beim starten oder, wenn jemand anders startet/einfängt, ne einfache Moxon.