Bertl ist mit 2 Jahren vom Züchter zu mir gekommen und hatte dort ein wunderschönes, aber sehr "wildes" Leben. Er wuchs im Rudel auf, mit ganz viel Freilauf und generell sehr viel Freiheiten. Vieles kannte er einfach nicht und hat ihn überfordert. Bei ihm hat sicherlich vieles zusammengespielt, u.a. sicher auch der Faktor Genetik. Schlechte Erfahrungen hat er aber nie gemacht! Es war ein weiter Weg, welchen wir nicht zuende gehen konnten. Aber es wurde stetig besser.
Glaub da gibt es kein Geheimrezept, bei Umberto half es ihn zu seinem Glück zu zwingen. Ich hab ihn dazu gezwungen sich anfassen zu lassen. Es hört sich sehr gemein an, ich weiß. Aber er hat nach und nach gemerkt, dass Menschen ihm nichts tun und sie ihm nicht wehtun.
Dee hat an sich keine Angst und ist auch umweltsicher, sie mag nur einfach fremde Menschen nicht so. An sich sehe ich es so, dass sie es dann eben trotzdem dulden müssen und fertig, Hund muss nicht immer alles gut finde und was sein muss, muss sein.
Aber es gibt bei Dee nicht wirklich nen Grund dafür - ausstellen will ich sie nicht, TA bin ich selber, so dass ich/sie da selten in die Verlegenheit kommen werden, dass sie da angefasst werden muss, und ansonsten kann sie sich meinetwegen selber aussuchen, mit wem sie was zu tun haben will.
Sie so verändern, dass sie Fremde gut findet und daher auch in brenzligen Situationen für andere Leute händelbar wäre (z.: bei nem Verkehrsunfall, Hunde sind im Auto eingesperrt, jemand will sie rausholen) würde denke ich eh nicht gehen, dafür ist diese Distanziertheit zu tief bei ihr drin. Und in allen anderen Fällen kriege ich Madame schon gebändigt, wenn es sein muss...
Mit fremden Hunden ist es ebenso, sie muss sie nicht mögen, aber sie soll nicht rumpöbeln.
Momentan hat sie grade ne aufgeschlossene Phase - vielleicht färbt Janaah ein bisschen ab. Oder sie wird schon altersmilde. 
Für den Start hab ich selbstgenähte, nur mit D-Ring links und rechts. Werden mit dem Karabiner der Leine geschlossen und find ich für den Zweck nicht schlecht.
Das ist auch ne gute Idee.
Ich habe Halsbänder mit integrierter Leine und Schnellverschluss die sind gerade beim Coursing toll und auch auf der Bahn kann man den Hund schnell wieder anbinden.
Halsbänder mit Klickverschluss benutze ich nicht mir ist es schon zwei mal passiert das der Verschluss kaputt gegangen ist unterwegs, das ist mir zu unsicher. Allerdings habe ich jetzt Klickverschlüsse aus Metall gefunden die werde ich demnächst verarbeiten mal schaun ob sie mir zusagen und ob ich sie in mein Sortiment aufnehme.
Klickverschlüsse mag ich bisher auch nicht so, auch weil ich schon zu viel gehört hab, dass die leicht kaputtgehen. An meinem Ruffwear-Geschirren sind welche, aber nungut, es sind ja auch zwei, selbst wenn da eins brechen würde, ist der Hund erstmal nocht fest...
Aus aus Metall hab ich auch schon gesehen, hab aber keine Ahnung, wie haltbar die sind.
So ein Halsband mit nem "Jagdhaken" zum starten hab ich seit neuestem auch (sieht auch recht schick aus, so ein dunkles Fettlederdings mit Messingschnalle und -verschluss), aber hatte noch keine Gelegenheit es auszuprobieren.
Zum einfangen nehme ich entweder das gleiche wie beim starten oder, wenn jemand anders startet/einfängt, ne einfache Moxon.