Die Quasten sind nach allem was ich bisher gesehen hab eher so pseudo-orientalischer Klimbim, weil orientalische Kissen und Teppiche und so haben ja auch Fransen, Salukis sowieso, was also passte besser zum Orientalen als NOCH MEHR Fransen? 
Wobei, zum Beispiel aus Afghanistan und Pakistan hab ich durchaus schon Bilder von Hunden mit großen, büscheligen, bunten Wollquasten am HB gesehen, aber eher so große Herdenschutzhunde/Kampfhunde. Könnt mir also schon vorstellen, dass das auch gemacht wurde/wird.
In Syrien waren z.B. in manchen Gegenden schmale Glasperlenhalsbänder traditionell (so kleine Perlchen wie für Perlenweberei) mit Verschluss aus großen Metall-Kettengliedern, Janaahs Züchterin hatte mir davon eins gezeigt das sie von da mitgebracht hatte.
Die Metallteile an diesem Halsband waren aus alten Messerklingen geschmiedet - im Islam dürfen ja eigentlich nur Tiere für "Halal" erklärt und verzehrt werden, die auf bestimmte Art und Weise getötet wurden und von Hunden erlegtes Wild gehört da eigentlich nicht dazu.
Erstmal sind da aber eh Windhunde noch ein bisschen was anderes und dann wurde es ihr in Syrien so erklärt, dass das Metall aus den Messern, das der Hund um den Hals trägt, symbolisch für die Klinge steht, mit der das Wild getötet wird, und dass man beim loslassen der Hunde nochmal einen Segensspruch oder ein kurzes Gebet losschicken muss - dann geht das klar mit Allah. 
Ist aber sicher nur eine Tradition von vielen verschiedenen, ich denk mal schon in einem einzigen Land werden ganz verschiedene Bräuche geherrscht haben.
ich denke übrigens nicht, dass Windhunde aus Spanien (oder generell Hunde der FCI-Gruppe 10) ein Futter mit niedrigem Proteingehalt benötigen. Zwar würde ich Wilma kein TF für Hochleistungshunde in den Napf knallen, aber auch keines mit wenig Eiweisgehalt. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es evtl. eine Umstellung für sie ist, aber ihr Körper wird sich dem stinknormalen Futter anpassen.
Für mich gehört diese Aussage ins Land der Märchen. Klar, in einigen Ländern werden Hunde immer noch mit Haferschleim und Brotkrümeln vollgestopft, hin und wieder gibts ein Ei, aber das lässt sich nicht auf unsere Gesellschaft übertragen.
Windhunde sind im Idealfall sehr schlanke, verhältnismäßig gut bemuskelte Hunde (v.a. wenn man sich z.B. die Racinggreys ansieht), die verlangen nach Energie.
Hm, naja, Energie gewinnt der Hund aber eher aus Fett oder Kohlenhydraten als aus Protein, für den Energiebedarf ist es also nicht so relevant wie viel Protein der Hund bekommt, solange das Futter nicht auch gleichzeitig kohlenhydratfrei und/oder fettarm ist (dann muss er Proteine zur Energiegewinnung hernehmen).
Ich bin mir auch nicht so ganz eins, ob man sich an der traditionelle Fütterung in z.B. Spanien oder im Orient oder in Nordafrika orientieren sollte (viel KH in Form von altem Brot oä, wenig Protein und Fett, über Essensreste und Milchprodukte, nur selten Fleisch), oder eher an Diäten für z.B. voll im Training stehende Renngreys (durchaus auch mal nen halbes Kilo bis Kilo rotes Fleisch am Tag + Kohlenhydrate + diverse Zusätze).
Wahrscheinlich irgendwo dazwischen, denn einerseits werden Jagdgalgos und orientalische Windhunde in den Herkunftsländern idR nicht alt, sondern sollen nur ne Zeit lang Leistung bringen, sich dann fortpflanzen und dann können sie sterben, andererseits sind unsere Hunde ja auch keine Hochleistungshunde, sondern eher Sofaschoner...