Beiträge von Marula

    Bei mir sind Hunde (meine und andere) auch immer gern Thema, aber ich hab eben auch viele Hundeleute oder sonstwie an Tieren interessierte Leute im Bekannten- und Kollegenkreis. Ich versuch bewusst drauf zu achten, dass ich mit Leuten, die damit nicht so viel am Hut haben, über anderes rede.
    Aber wenn jemand Interesse zeigt, dann sind die Schleusen geöffnet und der Schwall ergießt sich. :lol:

    Windhunde neigen gerne zu "Flitzekacke". Bei Aufregung und nach einem ausgiebigen Sprint kanns schon mal flüssig werden. Das ist nicht besorgniserregend. Ich z.B. habe noch keinen Windhund kennengelernt, der davon nicht betroffen ist.
    Ares Kot wird durchs TF und Knochen "gebunden". NF macht die Angelegenheit bei dieser Art von Hund auch gerne weich, wird bei uns gar nicht vertragen.
    Ein niedriger Proteingehalt tut meinem Hund nicht gut, ob das bei deiner Wilma auch so ist- ich weiß es nicht, tut mir Leid. TF mit niedrigem Proteingehalt führt bei Ares u.a. dazu, dass er viel davon benötigt, damit sein Bedarf gedeckt ist.
    Durcheinander füttern würde ich nicht! Klar, wenn es dem Hund nichts ausmacht, ist das kein Problem. Aber bei Wilma muss erstmal das passende Futter gefunden werden und das kann dauern.

    Kann ich so bestätigen. Auch, dass Hunde (vieler Rassen) auf einem längeren Spaziergang mehrmals Kot absetzen und die Häufchen gegen Ende weicher werden, ist völlig normal.

    Solange der Hund meistens geformte Würste hat, mal etwas weichen Kot und selten richtigen Durchfall, er gut aussieht und munter ist und wenig pupst, finde ich es eigentlich ok.
    Ich mein, bei sich selber richtet man seine Ernährung ja auch nicht darauf aus, was eine möglichst tagtäglich perfekt geformte, farblich ansprechende und stets "aufsammel-feste" Wurst produziert?

    Smilla wurde nicht aus dem Gedanken "lieber Hund als Kind" oder wahlweise "Ich habe einen Hund, also brauche ich kein Kind" angeschafft, sondern einzig und allein, weil ich einen Hund wollte.
    Mein Verhältnis zu Kindern und zu meinem eventuellen Mutterdasein hat rein gar nichts mit meinem Hund zu tun[...]

    Das ist bei mir genauso.

    Ich hasse Kinder ja nicht (und nervig finde ich eher die Muttis, die nix anderes mehr sind außer Mutti, als die Kinder), ich schließe es auch nicht kategorisch aus mal welche zu haben, aber ich habe keinen starken Kinderwunsch und fände es zum jetztigen Zeitpunkt auch nicht schlimm, wenn ich eben kinderlos bliebe.

    Insofern ist das bei mir wirklich Unsinn, weil ich die
    Hunde ja nicht aus unerfüllter Sehnsucht nach nem Kind hab... denn die hab ich ja nicht. Nen Ersatz impliziert ja, dass man eigentlich was anderes wollte, aber ich find's nicht vergleichbar, sind doch ganz unterschiedliche Sachen.


    Ich hab Hunde, weil ich finde, dass es faszinierende Tiere sind, mit denen man sich vielfältig beschäftigen kann und die einem im Gegensatz zu vielen anderen Tieren, die man nur an sich binden kann, indem man sie einsperrt und abrichtet und die ansonsten die Gesellschaft ihrer Artgenossen und ihre Ruhe vorziehen würden, sehr viel zurückgeben, weil sie wirklich an der sozialen Interaktion mit dem Menschen interessiert sind.
    Es ist mein Hobby und ich bin was das betrifft ein ziemlicher Nerd und betreibe bzw hab alle meine vorherigen Hobby bisher mit großer Hingabe betrieben.

    Die meisten die ich so kenne haben Maschendraht oder Wildzaun zwischen 1,40 und 1,60 m, an neuralgischen Punkten (gegenüber dem Hühnerauslauf vom Nachbarn, an der Seite des Garten zum Feld raus, wo häufig Rehe stehen usw) oft noch mit irgendeiner Form von Sichtschutz (Begrünung, Palisadenzaun, Bambus-/Schilfmatten...).
    Also eigentlich ein "ganz normaler" Zaun für große Hunde.

    Und dann kenne ich noch den einen oder anderen, der obendrauf zusätzlich ne Litze E-Zaun gezogen hat, denn 1,60 m ohne Aufsetzen und mit 30 cm Luft unterm Bauch springt dann doch kaum ein Hund und da es nunmal so Ausbrecherspezis gibt...

    Ich muss aber zugeben- ich finde es befremdlich wenn sich jemand als "Mama von Hund Y" bezeichnet. Meiner Meinung nach hat der Hund schon ne Mutter, und die hat Fell. Ich selber habe mich NIE als "Mama" bezeichnet, verbitte mir das auch und werde es nie tun. Ich bin das "Frauchen" und mein Freund ist das "Herrli". Und die Hunde sind "unsere Mädels" oder "die Mistkröten" :D

    Das finde ich auch immer seltsam. Hunde adoptiert man auch nicht... die kauft man, die schafft man sich an. Auch beim Tierschutz ist es keine Adoption, sondern eben Hundekauf: Ich zahle Geld, ich kriege Hund, in dem Fall eben Gebrauchthund. Oder kriegt sie geschenkt oder was auch immer.
    Adoptieren jedenfalls tut man Kinder, keine Tiere.


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    Ich hasse das Gerede vom Kindersatz wie die Pest.

    Ich bin weiblich, Ende 20, Single und zufrieden damit und will auch nicht umbedingt Kinder. Ich mein, wenn es sich ergibt, wäre ein Partner ganz nett, wenn nicht, ist es auch kein Drama. Wenn besagter Partner umbedingt Kinder haben wollte, naja, vielleicht kommt der Wunsch dann bei mir auch, wer weiß, aber bis jetzt hat die biologische Uhr, von der alle immer reden, noch nicht angefangen zu ticken und es würde mir auch nix ausmachen, wenn sie für immer stumm bleibt.

    Aber ich hab eben drei Hunde und mache damit einen recht großen Aufwand. Ich fahre in meiner Freizeit mit ihnen durch die Gegend zum spazierengehen, wandern, Hundesport, Treffen mit anderen Hundehaltern, mein Freudeskreis besteht zu einem guten Teil aus anderen Hundeleuten, ich mache mir Gedanken über und Mühe mit ihrer Ernährung und gebe recht viel Geld für hochwertiges Futter (bzw die Zutaten) und für gutes Zubehör aus, ich lese Bücher und informiere mich im Internet usw usf.

    Da kommt dann recht häufig dieser Satz oder zumindest die Implikation, dass meine Hunde ja "Kindersatz" wären.
    Nein, sind sie nicht!!! Ich denk ich sehe meine Hunde klarer als Hunde, mit all ihren Unterschieden zu Menschen und ihren anderen (und manchmal auch gleichen) Bedürfnissen als viele Leute, wo der Hund nur so nebenher mitläuft, denen die Bedürfnisse ihres Hundes aber oft eher am A**** vorbei gehen.
    Ja, sie sind irgendwie schon Familienmitglieder und ich liebe sie sehr, aber sie sind kein Ersatz für irgendwas, sondern sie sind eine Ergänzung, die mir sehr Spaß macht, mein liebstes Hobby und meine Lieblingstiere.


    Manchmal frage ich mich, ob man mir den Kindersatz auch ständig unterstellen würde, wenn ich statt dessen leidenschaftliche Aquarianerin wäre oder gar irgendein Tier-loses Hobby hätte, in dem ich voll aufgehe... der Hund bietet sich da doch mehr an.


    Oft erlebe ich grade bei Leuten, die mehr oder weniger stolz sagen, ihr Hund wäre halt nur ein Hund, man solle die nicht so vermenschlichen, deutliche Ansätze zur Vermenschlichung, nämlich immer dann, wenn der Hund was macht, was er nicht soll (an der Leine ziehen, jagen, sich in Kacke wälzen). Da werden dann menschliche Masstäße angelegt und es heißt, der Hund wisse "ganz genau, dass er das nicht soll!!!".

    Da wird dem Hund ein viel menschlicheres Denken unterstellt, als er eigentlich beherrscht. Es gibt genug Leute, die null Ahnung von Hundeverhalten haben und daher einfach menschliches Verhalten 1:1 auf den Hund umdeuten...


    Ich würde also sagen "wo Hund durchpasst ist es keine Grenze"...

    Das ist bei uns leider mit den E-Weidezäunen für Pferde so. Es gibt ja Hunde, die die als Grenze akzeptieren, wenn sie mal einen gewischt gekriegt haben. Funktioniert bei meinen gar nicht... Ich glaub Robin hat einfach nicht verstanden, dass es vom Zaun kommt und Janaah hat es verstanden und schlüpft halt drunter durch oder springt zwischen den mittleren Litzen her.

    Total schade, es sind ja nicht meine Weiden, also kann ich auch an der Einzäunung nix ändern (wäre für so einee große Fläche auch zu teuer) aber ich darf mit den Hunden drauf.
    Da aber total viel Wild und ne Straße in der Nähe sind und sie den Zaun nichtmal wirklich als Grenze wahrnehmen, vor allem Janaah nicht, fällt das flach.

    Wildknotengitter ist super, haben ganz viele Hundeleute die ich kenne. Idealerweise baut man zumindest an Eckpunkten und auf längeren Strecken auch immer mal stabile Pfosten, damit man das ganze richtig straff verspannen kann, dann kann der Hund ihn auch nicht wegschieben/hochschieben.

    :hust: drüber käme er da schon: meine Jin springt mir jetzt schon aus dem Stand ins Gesicht - sie ist erst 5 Monate alt, wird wohl mal so 48/49cm Endhöhe haben, jetzt ist sie noch kleiner und ich bin 1,62m groß...

    aber ich denke, dass das eine solche Hecke von den meisten Hunden psychologisch als "unüberwindbare" Barriere angesehen werden wird...

    lg

    Ja, das it auch meine Erfahrung: 1,60 m ist für die meisten sportlich gebauten Hunde (nicht nur Windhunde) kein Hindernis, wenn sie wirklich drüber wollen.
    Aber so ab 1,40 oder so fangen die meisten doch an zu überlegen, ob das jetzt wirklich sein muss, besonders wenn man nicht sieht, was auf der anderen Seite ist.


    Das "early greying" ist genetisch bedingt und korreliert meines Wissens nach nicht mit der Fellfarbe.

    Richtig, aber auf dunklen Farben sieht man es halt mehr als auf hellen.

    Zitat

    Schwarz ist glaube ich bei vielen Hunden auch nicht wirklich eine Farbe, sondern die Hunde haben sehr viel Eumelanin, das eine andere Grundfärbung/Musterung überdecken kann.

    Naja, es werden ja alle Farben und Muster nur durch Phaeomelanin und Eumelanin hervorgerufen, insofern ist schwarz schon eine Farbe. Richtig ist aber auch, dass sich unter schwarz (ebenso wie unter manchen anderen Farben) noch andere Farben und Muster "verstecken" können und das Schwarz durch eine Vielzahl von Faktoren zu anderen Farben und Mustern modifiziert werden kann.
    Aber entweder der Hund ist komplett schwarz, dann ist er schwarz... oder er ist es nicht, dann hat er irgendeine andere Farbe bzw es ist genetisch noch was anderes im Spiel. :D

    Man muss halt auch unterscheiden zwischen dem, was ein Hund genetisch trägt und dem, was man sieht. Z.B. gibt es ja zwei unterschiedliche Wege beim Hund, komplett rabenschwarz zu sein, dominantes und rezessives Schwarz. Sieht genau gleich aus, ist aber von der Genetik her verschieden.

    Wenn ich mit meinem jungen Salukirüden radfahre hat er (an der Leine, im Trab, kein Zug) eine konstante Geschwindigkeit (die er von sich aus anbietet und länger hält) von ca. 12-13 km/h, kurzfristig läuft er auch mal, dann im Galopp, bis knapp über 30 km/h.

    Auf der Bahn läuft er die 480 m in um die 34 Sekunden, was eine normale, aber keine außergewöhnlich schnelle Salukizeit ist (schnell wäre eine 32er Zeit, ganz selten gibt's auch mal 31er Zeiten auf 480 m) und so ca. 50 km/h entspricht.

    Sehr schnelle Greyhounds, die definitiv das schnellste sind, was die Hundewalt zu bieten hat, laufen die 480 m in ner 28er Zeit.

    Das sind z.B. Bahnrekorde von der Windhundrennbahn in Hünstetten, wer mag, kann das ja in km/h umrechnen. http://www.windhund-arena.de/?page_id=118
    Bedenken muss man, dass das dann ne Durchschnittsgeschwindigkeit ist, erst muss der Hund ja beschleunigen und dann in den Kurven jeweils wieder Tempo rausnehmen. Es wäre zu erwarten, dass die Spitzengeschwindigkeit etwas höher liegt. Ich meine, Greys können in der Spitze etwas über 70 km/h laufen und Salukis irgendwas zwischen 55 und 60 km/h.

    Ich hab auch schon öfter von Hunden gelesen, die neben/hinter dem Auto 80 km/h und mehr geschafft haben sollen, aber da glaube ich erst dran, wenn das mal jemand mit zuverlässiger Technik nachmisst. Das ist ja erstens oft auf Naturboden (z.B. Sand oder Feldweg) und ich hab gehört, dass das teilweise die Messung des Tachos verfälscht, und dann zeigt der Tacho ja in den meisten Autos eh etwas mehr an als man wirklich hat.


    Auf der Windhundrennbahn in Münster ist dieses WE übrigens auch Jederhundrennen. Wenn ich nicht arbeiten müsste, wäre ich wohl zu helfen da. :)