Beiträge von Marula

    Viele Züchter schreiben in ihre Homepage: wir haben keine Zwingerhaltung, halten dann aber ihre Hunde, zumindest stundenweise, in Boxen. Da bekommt der Käufer was vorgegaukelt!

    Allerdings, das hab ich auch schon erlebt. Teilweise wurde da auch mal mit anderen Idealen angefangen, aber dann blieben doch vom letzten Wurf ein paar Welpen länger oder ein Hund kam zurück, oder das eigene Baby kam und die Zeit für die Hunde wurde doch etwas knapper... und schwupps, schlägt die Realität zu und man muss sich was ausdenken.

    Ich hab (im Sommer) ein paar Nächte mit im Zwinger geschlafen, auf der Gartenliege. Damit der Hund weiß, das es o.k. ist, im Zwinger zu sein und keine Angst bekommt z.B. bei Dunkelheit.

    Eine Bekannte hat ein Hundehaus im Garten (Gartenhaus mit Türklappe, isoliert und beheizbar, innen alte Sofas und Sessel und ein paar Hundebetten). Da hat sie im Sommer auch eine Weile mit drin geschlafen um die Hunde dran zu gewöhnen.
    Inzwischen verbringen die Hunde ihre Arbeitszeit (sie arbeitet VZ) komplett da drin, mit ständigem Zugang zu einem großen Außenbereich. Wenn sie heimkommt, dann geht sie erstmal ne Runde mit den Hunden und dann kommen die ganz normal ins Haus.

    Finde ich eigentlich optimal, so ist man nicht auf Gassigänger angewiesen (gute Gassigänger sind schwer zu finden und teuer, und grade bei mehreren Hunden hat sich das Thema dann irgendwann eh erledigt) und die Hunde langweilen sich nicht zu Tode, weil draußen immer irgendwas los ist und außerdem können sie sich jederzeit lösen.
    Es kann nunmal nicht jeder die Hunde mit zur Arbeit nehmen oder von nem TZ-Job leben und Haus und Hunde finanzieren.

    So wäre das auch mein Fernziel, wenn ich mal Eigentum hab oder was gemietetes, wo das Möglich wäre, dann würde ich mir auch wünschen, nen sicheren Auslauf zu haben, der von nem "Hundezimmer" im Haus oder von nem seperaten "Hundehäuschen" aus stets zugänglich ist.


    Rassen die sich eng an den Menschen binden (Labrador, kleiner Münsterländer, DSH und co) gehören NICHT in den Zwinger!

    Bekannte von mir halten einen Deutsch Kurzhaar draußen (auf dem Bauernhof). Ich kriege dabei absolut zu viel, für mich ist diese Art von Hund absolut ungeeignet für Draußenhaltung. Und zwar sowohl vom Charakter her als auch von der Fellbeschaffenheit.


    Mal ganz ehrlich, fast alle unsere heutigen Rassen haben als Arbeitshunde angefangen und zu einem Teil tun manche Rassevertreter auch heute noch ihren Job.
    Früher wurde Hunde generell, auch und grade diese "sensiblen, wetterempfindlichen" Rassen nicht im Haus gehalten, sondern schliefen bestenfalls im Stall oder auf der Deele oder waren im Zwinger (also, große Arbeitshunde im Haus gabs zwar auch früher schon, aber es war im Gegensatz zu heute nicht die Norm), und bei den meisten Leuten die die Hunde heute noch für nen Job haben, sind sie zumindest zeitweise auch im Zwinger.


    Wieso konnten diese ganzen Rassen das während ihrer Entstehungzeit und können es heute noch, da wo sie genutzt werden, aber sobald sie in Hobbyhaltung sind, ist das der ganzen Rasse nicht mehr zumutbar?
    Ich mein, dass man seinen mit ständigem Familienanschluss in der beheitzten Wohnung aufgezogenen Welpen nicht plötzlich nach draußen packen kann, ist klar. Aber die ganze Rasse?


    Der Berufsschäfer bei meinen Eltern in der Nähe (extensive Beweidung eines Naturschutzgebietes mit mehreren 100 Schafen): Hunde im Zwinger. Ob sie auch zeitweise drinnen im Haus sind, kA, aber man sieht ihn entweder bei der Arbeit und die Hunde dabei oder im Auto oder, wenn man an der Schäferei vorbeigeht, sieht man die Hunde hinterm Haus im Zwinger. Border Collies.

    Sehr viele Jäger bei uns in der Gegend: Hunde dürfen vielleicht ausnahmsweise mal rein, wenn sie krank sind, aber sonst sind sie im Zwinger. Bei manchen auch in der Waschküche oder im Heizungskeller, aber selten in der ganzen Wohnung. Deutsch Kurzhaar, Deutsch Drahthaar, Kleine und Große Münsterländer, Wachtelhunde, der eine oder andere Terrier oder Dackel.

    Die Wildhüterfamilie wo ich in Schottland auf dem Schüleraustausch zu Gast war (der Vater war "Game Keeper" auf einer großen "Hunting Estate"): Labrador und Springer Spaniels... im Zwinger...

    Bestimmt mehr als die Hälfte der DSH-Züchter, die zu uns zum Hauptröntgen antanzen: Zwingerhaltung.

    Die meisten Hofhunde bei uns in der Gegend, diverse Rassen und Mixe (viele Sennenhunde und Mixe daraus, viele DSH und Mixe daraus, viele andere Hütehunde wie Aussies oder Border und deren Mixe): Meistens draußen, bei Abwesenheit im Zwinger oder im Stall eingesperrt, dürfen auch mal rein wenn sie krank sind oder haben einen festen Platz im Vorraum oder in der Waschküche.

    Der Großteil dieser Hunde wirkt nicht unglücklich auf mich. Die wissen wo sie stehn im Leben und sind es nicht anders gewöhnt.

    Ich hab meine Hunde auch sehr gern um mich und es sind eben verwöhnte Sofa- und Bettschläfer, anders wollte ich es nicht haben (für die Zeit, wo ich zuhause bin... für längere Abwesenheiten finde ich wie gesagt nen extra Hundehaus oder -zimmer mit stets zugänglichen Auslauf schöner).
    Aber ich finde, man sollte sich mal davon verabschieden, dass das, nur weil man es dem eigenen Hund so angewöhnt hat, nicht auch anders ginge oder gar Quälerei wäre.

    Mein Hund - ehemaliger Straßen- und TH-Hund - hat genug Hemmungen "mitgebracht". Es war schwer genug, um diese "herumzuarbeiten" und zu "mildern". Da möchte ich ihn nicht auch noch übers hemmen erziehen. Ich finde einfach in MEINER Erziehung hat bedrohen, weh tun, böse/blöde werden (und ich rede nicht von Extremen) nichts verloren - dafür hab ich mir keinen Hund geholt. Ich fühl mich kacke dabei und ich will nicht zu jemandem werden, den weder ich noch mein Hund MAG. Ich geh einfach den "netten Weg" weil's um ein Vielfaches einfacher und angenehmer ist. Ich kenn mich mit dem Lernverhalten von Hunden zur Genüge aus und weiß wie "gut und schnell" Hemmen funktionieren kann. Dennoch WILL ich es einfach nicht anwenden.

    Würdest du bei einem Hund mit weniger Altlasten dem ganzen denn anders gegenüberstehen?


    Ich kann das bis zu einem gewissen Grad halt auch verstehen, mir geht's ja auch so, dass ich eigentlich lieber nett zu meinen Hunden bin, ich kann es nicht haben, wenn sie Angst vor mir haben oder ich ihnen "irgendwie ein bisschen unheimlich" bin.

    Das Ding ist halt, da sie ein recht gutes Grundvertrauen in mich haben (würde ich so sagen), haben sie halt keinen Schiss oder fühlen sich, soweit ich das beurteilen kann, nicht über die Gebühr schlecht, wenn ich mal hemmend einwirke.

    Z.B. nicht rausspringen aus dem Auto bevor das Kommando kommt - ich hab den Jungspund, als er gleich losspringen wollte sobald die Klappe aufging, einfach am Halsband gepackt und mit nem nachdrücklichen "NEIN!" zurückgeschoben (wenn er noch oben, aber schon auf dem Absprung war) bzw ihn mir, als er mir doch mal rausgeflutscht war, geschnappt und gleich wieder reinbeordert und nen Moment warten lassen, bevor er dann auf seinen Namen und Handzeichen rausspringen durfte.

    Das musste ich ein paar Mal wiederholen, aber nach... ich weiß nicht, spätestens nem dutzend Mal (wo es mal geklappt hat und dann, bei größerer Ablenkung, doch mal wieder vergessen war) oder so hat es gesessen und tut das jetzt auch bei Ablenkung.

    Hätte man auch netter machen können, bestimmt, aber es funktioniert UND der Hund zeigt dabei oder danach kein großartiges Unwohlsein, der nimmt es so hin, nimmt es an und denkt sich nix weiter dabei - ist mein Eindruck. Wenn ich den Eindruck hätte, der Hund würde sich danach vor mir fürchten, also auch nach der Einwirkung noch Anzeichen von Meiden und Stress zeigen, das wär nicht so meins... da das nicht so ist, ist es ok für mich.

    Wie habt ihr das mit euren TS-Hunden gemacht?
    Wann habt ihr euch einen Hund/Verein ausgesucht? Wann habt ihr ihn kontaktiert?

    Ich hab einen Hund fester ins Auge gefasst und wenn er im nächsten Jahr noch da ist dann werd ich mich um ihn bewerben.
    Wann wäre es geschickt den Verein an zu schreiben?
    Einzugstermin wäre zwischen Februar/März/April.

    Hm, ist natürlich noch recht früh, wären im Extremfall ja noch so ca. 5 Monate. Kommt drauf an, wie der Verein und/oder die Pflegestelle das sehen, vielleicht sind sie bereit, bei 100%iger Übereinstimmung den Hund so lange zu "reservieren". Fragen und kennenlernen kann man ja vielleicht schonmal.

    Ansonsten würde ich erst dann anfragen wenn du auch Zeit hast bzw kurz vorher. Manche Sachen ergeben sich einfach kurzfristig, da sitzt ein Hund schon 1 Jahr auf der Pflegestelle und auf ein Mal kommt das passende Zuhause und weg ist er.


    Ich hab ja nur bei Robin nen Verein ausgesucht, da hatte ich einfach so angefragt, ohne einen bestimmten Hund im Auge zu haben. Die hatten grade nix passendes für mich, meldeten sich aber dann beim nächsten Transport, ob ich die neuen Hunde mal anschauen wollte.

    Ich hab das Glück, dass der beste Sandkastenfreund von meinem Vater KFZ-Meister ist, die Werkstatt wo er seit Jahrzehnten schon arbeitet, macht auch ein bisschen Neu- und Gebrauchtwagenhandel.

    Da haben wir bisher alle Fahrzeuge in Zahlung gegeben und wenn jemand aus der Familie was neues (bzw neues altes) braucht, dann sagen wir ein paar Monate vorher Bescheid und er guckt sich dann mal um.

    Waren alles keine glamourösen Fahrzeuge, aber dafür wird man 100% nicht beschissen, weder beim Kauf noch später bei Reperaturen. Den Luxus weiß ich erst zu schätzen, seit einige meiner Freunde auf dem "freien Markt" ganz schön abgezockt wurden.


    Ich hab jetzt für meinen Ford Mondeo Tunier ein neues Heckgitter bei Kleinmetall bestellt und diese Stoff-Abtrennwand nach vorn, die ich mit dem schon vorhandenen Trenngitter kombinieren werde, das bisher an den Rücksitzen angebracht ist.
    Das Trenngitter und die Stoff-Absperrung kommt direkt an/hinter die Vordersitze und die Rückbank wird umgelegt, dann haben die Hunde ne schöne Liegewiese.

    Lustiges Thema.

    Meine zwei Rüden stören festgesaugte Zecken scheinbar schon, denn wenn sie irgendwo sitzen, wo sie drankommen, dann knabbern sie dran rum/beißen sie kaputt, gezogen kriegen sie sie aber meistens nicht.
    Mein verstorbener Rüde und meine Hündin sind scheinbar nicht solche Zeckenmagneten wie die anderen beiden und die sind auch selten an festgesaugte Zecken drangegangen.

    Auf rausgezogene Zecken konnte ich bei keinem meiner bisher 4 Hunde eine Reaktion beobachten.

    @Marula: Da hilft es wenn man die aktuell rumliegenden Kausachen hauchdünn mit Brühe einpinselt. :D

    Auf jeden Fall... :headbash:

    @Meijin: Ist ein langer Thread, ich weiß, aber dazu wurde schon sehr oft was geschrieben. Ich weiß gar nicht mehr, ob man irgendwie auch nur einzelne Threads durchsuchen kann, nur einzelne Foren geht auf jeden Fall und mit "Windhund" und "Fahrrad" könntest du ein paar Treffer landen.

    Wo hältst du denn das Fleisch kühl, wenn du nur alle 2 Tage Fleisch kaufen möchtest?Oder hast du vor den Hund nur alle 2 Tage zu füttern, also sich dann vollfressen zu lassen?

    Naja, dem Hund ist es ja egal, wenn das Fleisch am zweiten Tag ein bisschen Aroma hat. Muss man aber wohl gut verpacken, damit es einen nicht den ganzen Tag vollstinkt oder einem den Schlafsack mit ausgelaufenem Fleischsaft durchtränkt oder so. :ugly:

    Ich würde persönlich aber, wenn der Hund es irgendwie verträgt, der Einfachheit halber Trofu nehmen.

    Nochmal was anderes:

    Ich hab bei Kausnack.de diverses Kauzeug bestellt (Rinderohren, Ochsenziemer, Kopfhautplatten). Eigentlich alles Sachen, die meine Hunde mögen. Sonst kaufe ich auf Messen oder im Fressnapf, jetzt dachte ich, ich bestell mal "gutes" Zeug auf Vorrat, haben ja auch relativ viele Leute loben erwähnt, dass das Zeug von da viel weniger stinken würde.

    Es stinkt tatsächlich viel weniger. Und meine Hunde mögen es nicht.

    Am schlimmsten ist es mit der Kopfhaut, darauf fahren sie sonst total ab, die Stücke jetzt (die wirklich schön hart sind, sieht nach guter Qualität aus) liegen hier seit 1 Woche rum. Ab und zu nimmt mal einer nen Stück und nagt ein bisschen, also, sie werden langsam kleiner, aber so richtig begeistert sind sie nicht.
    Die Rinderohren und chsenziemer gehen so, die fressen sie wenigstens im ersten Anlauf fast auf, aber helle Begeisterung ist das auch nicht und es bleibt meist was liegen (wird dann später gefressen).


    Außerdem hatte ich vor ner Weile mal das Josera Agilo bestellt, ich wollte ja mal ein paar Trofus durchprobieren welches sich als bestes als Ersatz eignet für die Tage wo ich keinen Bock auf selbermachen hab oder für unterwegs.
    Naja, dieses ist es wohl eher nicht. Hab es gestern angefangen, Dee und Robin essen es, aber lange nicht so gern wie das von Happy Dog. Janaah mag es nicht. Aber jetzt muss der 15 kg Sack erstmal aufgebraucht werden...

    Falls es jemanden interessiert, ich hab neulich mal mit der Handykamera (was besseres hab ich momentan nicht, hätte zwar gern eine tolle Kamara, bin aber zu geizig :D ) ein paar Bildchen gemacht.

    Das hier ist schon was älter, vom Mai oder Juni, vielleicht hatte ich es auch schonmal hier eingestellt weiß ich nicht mehr so genau:

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    Und die sind ziemlich aktuell, von vorletztem WE und den Tagen davor:

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    Ja, Robin lebt noch, wie man hier im Hintergrund sieht... er steht nur meistens direkt auf meinen Füßen oder hinter mir, so dass er nicht so gut zu fotografieren ist!


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    Janaah ist schwer zu fotografieren, zumindest mit so ner kleinen Knipse die bei jeder Bewegeung nur noch verschwommene Schleier macht. Der hält nämlich keine 2 Sekunden lang still, immer wenn er grade ne schöne Pose macht, ist er schon wieder woanders wenn ich abdrücken kann.
    Hier hatte er nen Augenblick vorher stolz wie Oskar auf dem Holzstapel gestanden und dann kam mein Vater und Janaah musste ihm ins Gesicht lecken. Er sieht etwas eingeschüchtert aus auf dem Foto, aber das täuscht, er freut sich nur grade, wenn man genu guckt, sieht man seine propellernde Rutenspitze als weiße Schliere über der Lendenpartie.