Beiträge von Marula

    Schwer verletzte Tiere haben einen Eigenschutz. Den nennt man Adrenalin. Und die Schmerzfreiheit reicht in solchen Fällen meist, noch einen Tierarzt anzufahren. Dies sollte man jedoch niemals mit einem ungesicherten Tier machen. "Meine" Küsterkatze wollte trotz gebrochener Beine aus der Box "springen".

    Auch aus Eigeninteresse ist eine gute Sicherung wichtig. Selbst brave Hund und Katzen schnappen in solchen Ausnahmesituationen schnell zu und Wildtiere wehren sich in absoluter Todesangst erst recht.
    Hab schon so manchen guten Samariter, der ein angefahrenes Tier gebracht hat, gleich ins Krankenhaus weitergeschickt weil grade Katzenbisse extrem infektiös sind.

    Ich hoffe NIE, dass mir einer meiner Hunde abhaut, angefahren wird und auf einen Menschen trifft, der es "gut" meint und nochmal drüber fährt oder mit Werkzeug draufdrischt.

    Das hab ich in dem Zusammenhang auch schon gedacht. Ich würde schier zum Berserker werden und auf jeden Fall auch rechtliche Schritte ergreifen, wenn jemand das mit meinem Hund machen würde.


    Komm an mein Herz!!!

    Ich erlebe es öfter, dass Leute mit verletzten Tieren zu uns kommen, sei es nach Unfall oder Beißerei, und meinen, man könne das Tier nur noch erlösen. Manchmal haben sie recht, oft kann man aber sehr wohl noch etwas tun!

    Ich mein, in manchen Fälle, wie RedPaula oben z.B. beschreibt, ist es auch für Laien und in einer ungewohnten Paniksituation klar zu sehen, dass man rein gar nix mehr tun kann.

    Häufig irrt man sich da aber auch, wenn man nicht die Ausbildung und Erfahrung hat, sowas professionell einzuschätzen.
    Wenn man solche Situationen nicht gewohnt ist und es dann gar noch das eigene Tier ist, steht man unter Schock oder ist mindestens sehr aufgeregt.

    Blut färbt sehr stark und grade bei hellen Tieren und wenn noch Wasser (oder andere Körperflüssigkeiten) im Spiel sind, täuscht man sich oft bei der Menge des Blutes.
    Offene Brüche sind schlimm, aber lange nicht immer ein Todeurteil.
    Grade beim Hund sind nichtmal raushängende Innereien zwingend ein Todesurteil, jenachdem was da hängt und wie stark es beschädigt ist, kann man das oft sehr gut wieder reinstecken und zunähen (naja, ein bisschen komplizierter schon... aber es geht da mehr als man denkt, und das nicht nur an Unikliniken!).
    Partielle Lähmungen KÖNNEN auch zeitweise sein. Ein Tier, dass die Hinterhand nachschleppt, muss nicht irreperabel geschädigt sein - manchmal ist es auch da "nur" Schock und Schmerz, manchmal sind es "nur" Quetschungen und Prellungen der Weichteile oder Brüche der Gliedmaßen oder des Beckens, es ist nicht immer die Wirbelsäule durch.
    Verletzte Tiere schreien schrecklich (manche... andere sind sehr still), aber das würde ich auch wenn ich Schmerzen hätte, das heißt nicht, dass es nicht wieder werden kann, das ist kein Maßstab für irgendwas.


    Ehrlich, wir hatte schon so viele Unfallkatzen, die hier mit dem Vorbericht "Ist hinten gelähmt, wir müssen sie erlösen" ankamen, die dann aber "nur" Frakturen des Beckens oder der Hintergliedmaßen hatten, ohne schwere Weichteilverletzungen, und die teils mit, teils ohne chirurgische Frakturversorgung wieder 100% normal geworden sind.

    Und sehr, sehr oft höre ich da "Mein Mann wollte nochmal drübersetzen/der Nachbar hat gesagt, wir sollen mit der Schippe draufhauen".


    Wenn man irgendwo in der tiefsten Wallachei ist und kein TA erreichbar, das ist noch was anderes. Aber wenn schon jemand anbietet, einen zum TA zu bringen?

    das ist mir schon klar, ich habs ja auch schon so versucht mit Jamie zu laufen, wir beide kommen da schon auf ein Tempo, in dem er im Galopp bleiben muss. ;)

    Hallelujah, jetzt hab ich Komplexe! Das würde ich ja nie über mehr als... ähm... 5 m oder so schaffen! :D

    Ich brauch das Rad, sonst könnte der Hund nie auf Tempo kommen. Selbst als ich noch ab und an mit Dee "joggen" gegangen bin, war das so, dass sie nebenher zuckeln und zwischendurch noch schnuppern konnte.


    Mein Internet ist grade langsam, daher hab ich mir die Videos nicht angeschaut. Ich mach es aber auch so, dass der Hund gradeaus und auf dem Weg "jagen" darf wenn er Wild sieht, nur wenn er abbiegen will oder doll einspringt, dann gibt's Ärger. Das geht ganz gut, so kann er sich seine Erregung dann ablaufen statt mich vom Rad zu reißen.

    @Marula: Du bist wieder daaahaaa???? :hurra:
    Wir haben dich hier schon alle vermisst und uns Sorgen gemacht!

    Mehr oder minder. ;)
    Hab ne Weile irgendwie so gar keine Lust auf Foren und generell auf soziale Medien gehabt, bin auch jetzt noch nicht wieder so richtig motiviert, aber lese mal wieder ein bisschen mit.


    Beim Radfahren ist es meine Erfahrung, dass die Hunde sich dabei tatsächlich besser konzentrieren als beim langesamen gehen. Sie haben nicht so viel Zeit in der Gegend rumzugucken und zu schnüffeln und sie müssen sich auf's Rad konzentrieren, ob man vielleicht abbiegt oder näher an die Wegseite fährt oder so.
    Selber kann man durch den Schwung in der Bewegung den Hund bei kleineren Abweichungen vom Kurs auch mal ganz gut "mitnehmen". Könnte mir vorstellen, dass Canicross ähnlich ist, nur muss man so fit erstmal sein, dass man ein Tempo läuft, das für den Hund nicht nur trödeliger Zuckeltrab ist.

    Ich kenne einen kleinen Wuschelmix, der "Benjamine Hawkeye" heißt. Und die Leute rufen ihn auch so.

    Die Kinder durften ihn benennen und konnten sich nicht einigen, und wenn man ihn jetzt nur Benni oder nur Hawk ruft, dann ist immer einen am heulen/sauer, und irgendwie haben sich jetzt alle dran gewöhnt.

    Also: "Benjamin Hawkeye, KOMM HER!!!"

    Ich bin jetzt nicht so der Geschirrspezi, aber soweit ich weiß ist der Unterschied nur, dass die den letzten bzw einen weiteren Riemen recht weit hinten haben, wo die Tallie schon wieder anfängt schmaler zu werden, weil sie sonst bei Zug von vorn oder wenn der Hund mal rückwärts sehr leicht rausflutschen, selbst wenn sie eigentlich keine Ausbrecherkönige sind.
    Deswegen funktionieren sie oft auch für andere Hunde mit tiefer Brust gut, z.B. Vorstehhunde.

    Ich hab für meine Salukis das Webmaster Harness von Ruffwear und bin sehr zufrieden damit. Es verrutscht zwar auch leicht seitlich in die Richtung, wo die Leine grade runterhängt, aber sonst sitzt es ziemlich gut.

    Katrina, super!


    Ich glaub fast, ich schaff es dieses Jahr nicht mehr zum Coursingtraining. Naja, nächstes Jahr... die Wochenenden bis Ende November sind bei mir irgendwie alle ziemlich vollgestopft.


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    Ich bin nach ner Woche Heimaturlaub wieder zurück zuhause. Die Hunde waren SO froh, die haben gestern Abend/gestern Nacht sowie heute den Tag über alle drei seelig gepennt und sind nur zum fressen und pieseln aufgestanden.
    Zuhause war erst ein runder Geburtstag mit viel Vor- und Nachbereitung und dann die sehr schwierige Geburt meines ersten Neffen, der jetzt erstmal noch auf der Intensivstation liegt - dementsprechend gestresst/gespannt (nicht umbedingt negativ, aber halt... stressig) war die Atmosphäre auch daheim.


    Als wir den einen Abend dann eiligst ins Krankenhaus gefahren sind, hat Janaah (weil mein Vater in der Hektik vergessen hatte einige Türen zu schließen) erstmal den Stress abgebaut und ein bisschen Verwüstung angerichtet.
    Er hat zwei Bücher und einen großen Stapel Post und Prospekte zerschippselt, einen Korb Wäsche liberal über mehrere Zimmer verteilt und den Wäschekorb angenagt, zwei Wollknäule abgewickelt, mein Handyladekabel und das Ladekabel vom PC durchgebissen (zum Glück beides nicht am Strom)... noch was? Ich glaub das war's...


    Naja, kann man ihm nicht verdenken, der hat halt auch gemerkt, das den ganzen Tag was in der Luft lag und dann war's ihm wahrscheinlich nicht geheuer als wir alle Hals über Kopf losgerannt sind.

    Weihnachten werde ich zumindest einen Teil der Feiertage arbeiten, zwischen den Jahren auch, Silvester und Neujahr weiß ich noch nicht.


    Weihnachten ist traditionell bei meinen Eltern zuhause, die Hunde kommen natürlich mit. Ansonsten wird um die aber an den Tagen kein großer Aufstand gemacht, die kriegen nix geschenkt oder so. Lediglich schön spazieren gegangen wird in diesen Tagen, aber ehrlich gesagt... ich hab schon schönere Spaziergänge gemacht als an Feiertagen, wenn das Wetter okay ist, rennt dann ja Hinz und Kunz im Wald rum, das ist eher nervig.


    Silvester bin auch auch meistens zuhause. Groß feiern ist nicht so mein Ding, daher mache ich mir dann nen gemütlichen Abend, gemütlich Essen mit Eltern und Familie, eventuell noch Freunden der Familie, oder mal für nen Stündchen rüber zu den Nachbarn, je nachdem, aber halt eher ne ruhige Runde.
    Dann um 00:00 anstoßen und Feuerwerk gucken und dann ins Bett.

    Die Hunde haben zum Glück alle kein Problem mit Knallerei.

    Oh, hier les ich mal mit die nächsten Tage, ich muss auch bald meinen Staubsauger ersetzt. Hab kaum Teppiche und sonst nur Fliesen und Dielenboden, aber meine drei Kurzhaarhunde verlieren schon sehr viele Haare.

    So ein Roboter würde mich ja auch reizen, aber momentan sind mir die einfach zu teuer... vielleicht in ein paar Jahren!

    Hier klinke ich mich mal ein. Das ist völlig normal, dass Hündinnen nach der Säugeperiode umfellen. Egal wieviele Welpen sie hatte. Müsstest mal meine anschauen, wenn sie umfellen.

    Wollte ich auch grade sagen, das ist bei vielen Rassen völlig normal und hat nicht umbedingt was mit der Belastung zu tun, sondern liegt einfach an der hormonellen Umstellung. Bei Salukis und Afghanen verlieren die Hündinnen zum Beispiel auch gern ordentlich Behang.


    Generell aber ein sehr schöner Beitrag @BieBoss