Beiträge von Marula

    Also mein Nero ist damals auch Pass gelaufen. Er hatte schwerste Spondylosen und Arthrosen. Pass ist immer eine Schonhaltung, meist hervorgerufen durch Schmerzen und oder Verspannungen. Leider macht dieser Pass Gang meist alles noch schlimmer, aber das ist ja wie bei uns. Tut uns etwas weh, nehmen wir wenn auch unbewusst eine Schonhaltung ein. Ich würde das abklären lassen. Lässt sich beim Tierarzt nichts finden, würde ich mal zu einer guten physio gehen. Vielleicht wäre sie dann nur verspannt oder hat eine Blockade.

    Nein, nicht immer, es gibt auch Rassen, die ganz normal Pass laufen (dürfen/sollen), z.B. der Fila Brasileiro.

    Meine Hunde sind immer bzw gehen immer Pass wenn sie an der Leine schneller wollen, aber nicht dürfen und auch nicht ziehen dürfen. Sicher aus Anspannung, aber keine Schonhaltung und auch nicht schmerzbedingt.

    Mein alter Lawrence ist zeitlebens immer mal wieder Pass gegangen, war aber immer fit wie ein Turnschuh, erst mit mehr als 12 Jahren bekam er dann irgendwann Probleme am Bewegungsapperat.

    Robin ist früher nie Pass gegangen, obwohl er diverse arthritische Gelenke hat. Inzwischen (12 Jahre und 7 Monate) macht er das recht häufig, er hat deutlich Muskelmasse verloren und hat außerdem auch eine alte Bandscheibenproblematik im Lendenwirbelbreich, bei ihm ist der Passgang also wahrscheinlich krankheitsbedingt.

    Dee ging schon immer und immer mal wieder Pass, nun hat sie aber auch ihren kaputten Fuß seit sie 1 1/2 ist, so dass sich schwer sagen lässt, ob es daher rührt oder einfach so ist. ich tendiere aber dazu, dass es nix damit zu tun hat, weil sie es als Junghund vor der Verletzung auch schon gemacht hat.

    Janaah geht nur selten Pass, bisher nur an der Leine wenn er gezwungen wird/sich zwingen muss, langsam zu gehen.


    Es gab mal im Galgoforum (kA ob es das überhaupt noch gibt) ne Umfrage und die meisten Galgos gingen zumindest zeitweise mal Pass. Etliche davon waren aktive Renn- und Coursinghunde und viele auch gesundheitlich durchgecheckt ohne Befund. Die meisten Besitzer sagte, dass das vor allem wäre, wenn ihnen das Tempo an der Leine zu langsam wäre, sei es im Schritt beim spazieren gehen oder auch im Trab beim vorführen auf der Ausstellung - sobald man nen Zahn zulegte, ginge der Hund wieder klar.


    Wenn mein Hund allerdings vorher nie Pass ging, jetzt aber plötzlich damit anfangen würde, dann würde ich auch damit losgehen, dann kann es gut sein, dass das was nicht stimmt.

    Echt? Hab ich hier so noch nie gehört. Allerdings sind die Briten beim Thema Jagdtrieb scheinbar eh entspannt. Solange der Hund ohne Wild im Maul zurück kommt, passt doch alles.Damit ist der Manni aber runter von meiner Liste.

    Vielleicht sind sie im Herkunftsland ja auch nochmal anders weil andere Linien?
    Aber so häufig sind die doch dort glaube ich auch nicht, und die Hunde in Deutschland, wo sie sehr selten sind, sind oft Importe oder nahe verwandt mit UK-Importen.



    In Tschechien erkennt so gut wie jedermann einen Hovi.

    Interessant! Warum sind die denn dort so beliebt?

    Ergänzend: alles, was hier noch einzieht, sollte weniger Jagdtrieb haben als der parson...

    Bekannte von mir haben neben Rhodesian Ridgeback, Magyar Agar und Deerhound (von allem mehrere, früher außerdem noch ein Podencomix) auch nen Manchester Terrier. Die sagen übereinstimmend, dass der Terrier was den Jagdtrieb angeht wirklich ein Härtefall ist, wesentlich schlimmer als alle ihre Windhunde, die RR und der Podimix zusammen. Die kann außerhalb des eigenen, sehr gut eingezäunten Grundstücks nicht von der Leine, auch da nicht, wo das ganze Windhundrudel freilaufen darf, und das sind keine Schlaftabletten. Die kennen wohl auch noch entliche Manchsters (hatten auch mal überlegt die Rasse zu züchten) und das Jagdverhalten bei ihrer Hündin sei wohl absolut keine Ausnahme.

    Also, ich würde danach den Manchester Terrier als mindestens ebenso jagdtriebig wie nen Parson einschätzen.

    Davon mal ab sind das aber sehr, sehr schöne kleine Hunde.


    Aber das mag an der ländlichen Wohnlage liegen (mit viel Wild und kaum wildfreien Freilaufmöglichkeiten, also an sich gar keinen, aber es gibt ja umzäuntes Gelände, wenn man einen Garten hat :hust: ... auf Spaziergängen kann ich es mir mit einem Windhund hier absolut gar nicht vorstellen).


    Einen Vertreter der anderen Windhundrassen habe ich hier, glaube ich, noch nie gesehen. Wir wohnen aber auch dörflich, rundum Felder und wildreiche Wälder und es gibt keine eingezäunten Ausläufe. Vermutlich ist das einfach keine gute Windhund-Umgebung.


    Ach, ich denk das man die so selten sieht, liegt einfach generell dran, dass die halt selten sind. Wurfzahlen: Welpenstatistik der VDH-Mitgliedsvereine » VDH.de
    Greyhounds und Galgos halt aus dem TS noch den einen oder anderen, aber ansonsten liegen die meisten Rassen im zweistelligen oder im sehr niedrigen dreistelligen Bereich, und im Gegensatz zu manchen anderen Rassen gibt's kaum ne Zucht außerhalb der Vereine.

    Ich wohn jedenfalls auch ländlich und kenne sehr, sehr viele Windhundbesitzer wo das auch so ist, grade weil man da halt eher was mit Garten oder richtig Land dabei findet.

    Wir haben eine Nachbarin mit gleich 6 Windhunden auf einmal. Sobald ich die am Ende des Weges mit ihrem Rudel sehe, sehe ich zu das ich da wegkomme. :flucht:

    Einfach so aus Vorsicht oder weil die fies drauf sind? Was sind es denn für welche?

    Ja, die Whippets sind schon grade ein bisschen am boomen. Sicher auch zu Recht, es sind halt praktische Hunde: Handliches Format aber kein Winzling, recht wenig aggressiv gegen Mensch und Hund, meistens eher ruhig im Haus, mit dem kurzen Fell recht sauber, noch relativ langlebig und gesund und eigentlich auch sehr gut zu erziehen.
    Der Jagdtrieb halt... aber im Gegensatz zu manchen anderen Windhunden und auch zu vielen anderen Jagdhunden ist das ja noch ganz machbar.

    Besser jedenfalls als der Afghanenboom, den es wohl in den 70er und 80ern mal gab. Ich hör' heute noch ab und zu von manchen älteren Leuten, wie schön und elegant der Afghane von ihren Nachbarn/ihrer Tante/ihrem Chef damals war, und wie ungehorsam/bissig/doof/nie da. :lachtot:

    Ich glaube man kann einen Schäferhund der als Hofhund bzw Zwingerhund gehalten wird, überhaupt nicht mit einem Schäferhund der in der Wohnung, mit der Familie lebt, vergleichen. Dann gibt es noch die die reine Sporthunde sind, meistens auch im Zwinger leben. Der eine Hund hat mit dem anderen überhaupt nichts zu tun, dazwischen liegen Welten.

    Mit Schäferhunden als Familienhund habe ich beste Erfahrungen gemacht, allen anderen gehe ich aus dem Weg. Wobei ich Hofhunden, egal welche Rasse, grundsätzlich aus dem Weg gehe.

    Das denke ich auch.

    Es gibt auch wirklich liebe Hof- und Zwingerhunde, manche sind einfach von Natur aus entspannter und mit manchen wird trotzdem recht viel gemacht, auch wenn sie nicht im Haus leben.

    Aber so im Großen und ganze finde ich "Hofhunde" schon ein eher unangenehmes Völkchen, egal welche Rasse.

    Die Besitzer meinen halt oft, weil ihr Hof einzeln steht und fast nie einer da langkommt, darf ihr Hund grundsätzlich auch auf der Straße und auf dem Acker um's Haus schalten und walten wie er Lust hat.
    Wenn dann da doch mal einer langgeht oder daher radelt, und das gar noch mit Hunden, und es gibt ne Klopperei mit dem außerhalb des Grundstücks befindlichen Hofhund, dann fühlt sich der Besitzer oft noch im Recht, von wegen "Das ist doch sein Revier" und "Was geh sie hier denn auch lang!"

    Hab ich leider schon oft genug gehabt, da, wo es auf dem Dorf noch freilaufende Hofhunde gibt, ist das meiner Erfahrung nach eher die Regel als die Ausnahme.
    Das ging vielleicht vor 100 Jahren, aber in die moderne Welt passen nunmal freilaufende, unbeaufsichtigte Hunde nicht mehr.


    In dem Zusammenhang fallen mit DSH halt immer mal wieder negativ auf, aber wie schon gesagt denke ich eher, dass das mehr mit deren Häufigkeit und Beliebtheit als Hofhunde zusammenhängt als wirklich mit irgendeiner besonderen Gefährlichkeit. Aussies, Appenzeller, Riesenschnauzer und Rottweiler sind z.B. andere Rassen, mit denen ich solche Szenarien auch schon hatte, aber halt für sich gesehen seltener.


    In anderen Fällen als eben als Hof- und Wachhund hab ich ehrlich gesagt auch wenig Beschwerden über DSH, sind nicht meine Hunde, aber hatte davon mal abgesehen auch nur wenig negative Begegnungen.

    Ich werd nach wie vor (solche Threads gab's ja schon ein paar Mal ;) ) wohl nur Windhunde haben.
    Eigentlich finde ich alle Windhundrassen außer dem IW und dem Windspiel interessant, wobei es bei Barsois und Deerhounds schon sehr spezielle Zuchten/Hunde sein müssten, da mag ich nur wenige. Und bei den Afghanen müsste es einer aus Rennlinie oder zumindest teilweise Rennlinie sein, etwas weniger Fell wäre schön.

    Aber letztlich hab ich meine Lieblingsrasse schon und mindestens ein, besser aber mehrere Salukis will ich gern haben, solange ich Hunde halten kann. Das macht dann auch den Platz für andere Rassen knapp!

    Wirklich realistisch vorstellen könnte ich mir Afgahne aus Rennlinie, Taigan, Tazy, Galgo Espanol und Silken Windhound (nein, nicht Silken Windsprite...).


    Das ich nochmal nen nicht-Windhund haben werde ist nicht so wahrscheinlich, man kann ja nunmal nicht endlos viele Hunde haben.
    Aber wenn, dann finde ich Tibet Spaniel sehr nett und Basenjis gefallen mir auch und von den Mediterranen mag ich auch manche (Cirneco, Podenco Canario und Ibicenco). Ok, bis auf den Tibbi sind das eh fast Windhunde...

    Der dann in nen angeleinten SH reinknallt z.B. ? Auch nicht grad das Idealste oder, für beide Seiten ;-) Gibt's ja auch .

    Auch wenn ich nen Hund hab, der auf anstürmende Artgenossen nicht so freundlich reagiert, ist es doch besser für mich, wenn der, der da ankommt, entweder so klein ist, dass er nix anrichten kann, oder zwar nervig ist, aber im Grunde harmlos, als das es einer ist, der von Anfang an schon auf Streit aus ist?

    Ich mein, es ist nie toll wenn sowas passiert, aber wenn, dann doch besser mit nem Hund der wirklich nur spielen will als mit einem, der sauer ist, weil man an seinem Gartenzaun vorbeigelaufen ist und der es dem Eindringling jetzt mal so richtig zeigen will.

    Im ersten Fall hat man jedenfalls bessere Karten seinen eigenen Hund ohne Löcher aus der Geschichte rauszukriegen.


    Bei allem Ärger über Tutnixe, wenigstens haben "echte Tutnixe" (nicht die, die schon fixierend und mit aufgestellter Bürste ankommen und wo nichtmal Herrchen sein "Der tut nix!" noch glaubt) der Vorteil, dass sie eben... nix tun außer nerven.

    Naja, ist mittlerweile eigentlich OT, betrifft ja nicht nur DSH, gibt weiß Gott genug starke Hunde mit nicht geringem Aggressionspotenzial in inkompetenten Händen.