Beiträge von Marula

    Begruendung war, er glaubt nicht an eine med. Indikation bei 4 Zaehnen (Attest akzeptiert er somit nicht) und daher kann er es nicht verantworten, diese Huendin zuchttauglich zu schreiben..

    Was denn sonst, kosmetisch? Weil's so toll aussieht? Hat die Goldkronen oder so? xD

    Ich mein, früher hat man einfach gesagt: "Ach, abgebrochener Zahn, ist doch scheißegal, lass laufen den Köter, der tut doch trotzdem!"
    Heute ist man soweit, dass man sagt, "Das tut dem doch weh, auch wenn er es nicht zeigt" und außerdem hat man die medizinischen Möglichkeiten was anderes zu machen als nur so lassen oder ziehen.

    Gibt Hunde mit schlechter Zahnsubstanz, das will ich nicht bestreiten.
    Wie viele oder wenige nun ausgerechnet bei den verschiedenen Gebrauchshunderassen, da würde ich mir kein Urteil zutrauen.

    Nur, wie schon richtig gesagt wurde, wer will denn beurteilen, ob das bei dem Hund so ist oder auch nicht? Ein Hund kann ja auch mehrere Zähne bei einem Vorfall verlieren.
    Meine eigene Hündin hat sich zum Beispiel drei Schneidezähne auf ein Mal bei einer einzigen Gesichtsbremsung auf Schotter abgebrochen. Und die hat wirklich gute Zahnsubstanz.


    lustig getragene Rute? xD Sagt man das so? :lol:

    Kenne ich auch so.

    Ich denk jeder Depp hier weiß, dass es im Sommer in geschlossenen Autos in der Sonne zu warm wird und das man seine Hunde nicht unbeaufsichtigt im offenen Auto lassen sollte (um der Hunde und um des Autos willen) wenn man sich nicht sicher ist, ob das in der Umgebung ne gute Idee ist.

    Vielleicht kann man abseits der perfekten Forenwelt auch einfach mal anderen Menschen ein normales Urteilsvermögen zutrauen?

    Und bei der Gelegenheit vielleicht auch noch aufhören, immer noch einen draufsetzten zu wollen, wer der verantwortungsvollste Hundebesitzer von allen ist, der seinen Hund nie auch nur einen Augenblick aus den Augen lässt und ihn trotzdem zur Vorsicht lieber zusätzlich noch in einen klimatisierten Ganzkörperairbag steckt - man weiß ja nie?


    Ich hatte mich gefreut, das mein Heckgitter genau den Zweck erfüllt, für den ich es gekauf hab, nämlich ab und an, in bestimmten Situationen, das Auto offen lassen zu können, damit sie ohne Gefahr durch Hitze ne Weile im Auto warten können. Deswegen hatte ich hier geposted... das ist alles.

    [...]Der Richter fuer die ZZL hat ja ne Huendin mit 4 Kronen nicht zugelassen, obwohl es Roentgenaufnahmen etc. gibt, die zeigen, dass die Zaehne kaputt waren. Drueber wird jetzt das Zuchtgremium entscheiden :lol:

    Ich hab gestern noch überlegt, ob ich was dazu schreibe, das kam mir nämlich ungewöhnlich vor. Wir haben ja recht viele DSH im Klientel und haben auch schon für mehr als einem Hund ne Bescheinigung geschrieben, dass der Zahn XY da war und der noch vorhandene Rest leider nach Fraktur (oder was auch immer) extrahiert werden musste, mitsamt Röntgenbild der Wurzel/des abgebrochenen Zahns dabei (auf CD gebrannt).

    Das ging soweit ich weiß immer durch. Hab mich gewundert, dass das bei den Malis so viel anders ist, ist doch eigentlich ein Problem, was die Gebrauchshunde alle häufiger haben, einmal weil das Gebiss im Schutzdients halt schon ziemlich beanspricht wird und dann, weil die halt so wild spielen und rücksichtslos kauen (wenn man auch umbedingt auf Steinen, Hartholz und den Stäben vom vergitterten Zimmerkennel rumbeißen muss...).

    Heckgitter sowie Box finde ich beides praktisch (Raus Springen etc) allerdings ist es auch gefährlich beim alleine lassen.
    Giftköder können da ziemlich leicht rein geworfen werden...

    Wie du vielleicht gelesen hast, steht da "in Sichtweite".
    Die zuerst erwähnte Veranstaltung war bei uns auf dem Windhundrennplatz, ich konnte a) das Auto sehen wenn ich von der Bratwurstbude einmal um die Ecke guckte, was ich auch immer mal wieder gemacht hab, und b) lassen da gezwungenermaßen Hans und Franz ihre Hunde in entsprechend ausgestatteten Autos, Wohnmobilen und Wohnwagen, die meisten davon zwecks besserer Belüftung irgendwie offen, und ich würde mal behaupten 99,999999999% der Anwesenden sind Hundefreunde, die eher nicht über den Platz laufen und Hunde vergiften.


    Irgendwo in der Innenstadt parken, das Auto offen lassen und weggehen sollte man wohl nicht machen, aber ich bin immer so naiv und nehme an, dass sowas eigentlich normales rationales Denken ist. :ka:

    Wobei ich auch nicht glaube, dass so viele Leute Giftköder in der Tasche rumschleppen um sie in zufällig offene Autos zu werfen.
    Die realere Gefahr dürfte sein, dass jemand die Hunde ärgern oder streicheln will und die Klappe aufmacht (ich hab nen Schloss dran, aber wenn man wirklich wollte und Zeit hätte, könnte man natürlich das Gitter rausbauen), oder das jemand sie mit was ungeeignetem füttert.

    Aber das alles kann einem nunmal immer passieren wenn das Auto nicht völlig geschlossen ist, was halt bei warmem Wetter normalerweise nicht geht - da beißt sich die Katze dann in den Schwanz:
    Man muss sich entscheiden, ob man die Hunde zuhause lässt, sie dahin wo man geht mitnimmt, die geplante Aktivität sein lässt oder es eben für sicher befindet, sie im Auto zu lassen... je nach Situation.

    Ich hab das Heckgitter jetzt die ersten Male zu seinem eigentlichen Zweck benutzen können:
    Auf ner Veranstaltung am Donnerstag die Hund im Auto gelassen, mit dem Heck in Richtung ner dichten Hecke und im lichten Schatten geparkt, in ner relativ ruhigen Ecke. Kofferraum offen gelassen, Wassernapf rein, die Hunde hatten es gemütlich und luftig.

    Neulich schnell beim Metzger rein, Auto in Sichtweite (der Laden hat ne Glasfront) in der vollen Sonne geparkt, Kofferraum auf. Musste gut 10-15 min warten an der Theke, alle Welt wollte Grillfleisch kaufen, die Schlange stand bis auf den Hof - ohne Heckgitter oä wäre das nicht gegangen, da sind keine Schattenparlplätze und selbst mit offenen Fenstern hätte ich sie in der prallen Sonne nicht allein im Auto gelassen.

    Heute nach dem langen Spaziergang sind wir noch in die Eisdiele, auch da nur ein Parkplatz im Halbschatten (war ja aber auch noch ganz gut kühlender Wind heute) - in Sichtweite geparkt und mit offener Heckklappe fühlten sich die Hunde ganz wohl.

    Die Anschaffung hat sich mal gelohnt, so viel ist klar.

    [...]
    Beim Azawakh muss man noch bedenken, dass dieser nicht nur ein Sichtjäger ist, sondern auch ein Haus- und Hofwächter ähnlich einem Herdenschutzhund, da könnten u.U. auch normale Spaziergänger problematisch werden.[...]

    Die Azen von meiner Bekannten sind auf andere Hunde nicht so super zu sprechen und haben auch was gegen Spaziergänger - sie gehen deswegen nicht über den Zaun und fallen die an, so schlimm nun nicht, aber wenn da der verhasste Nachbarshund langläuft oder ein Spaziergänger, der ein bisschen zu penetrant glotzt, dann gibt bzw gab das Radau, wie bei vielen wachsamen Rassen.
    Seit sie nach vorn nen Sichtschutz haben, muss sie nicht ständig die Hunde zur Ordnung rufen wenn die mal allein im Garten sind, das kläffen ist weniger geworden.

    Nun sind die aber auch zu mehreren (insgesamt 4 Azis und ein Galgo im Haus), da hat das mit dem bellen am Zaun auch noch ne andere Dynamik als bei nem Einzelhund. Drüber nachdenken kann man aber vielleicht schonmal.

    Meine Bekannte hat seit zig Jahren Azis, die haben ihr Gelände 1,60 m hoch eingezäunt und ihre bisherigen Hunde akzeptieren das alle, ABER ihr Galgo springt da drüber wenn er z.B. Wild auf der anderen Seite sieht.
    Die Azis könnten es auch, das ist eher ne psychologische Sache und sie sagt auch, dass z.B. Hunde von ihrer Züchterin auch schon über höhere Zäune gegangen sind.

    Generell können die meisten großen bis mittelgroßen, halbwegs athletisch gebauten und fitten Hunde über 1,5 noch gut drüber springen wenn sie wirklich ne Motivation haben (Verlassensangst, Jagdtrieb, Sexualverhalten...). Und über bis zu 2 können sich die meisten Hunde drüber ziehen.

    Also, unter 1,5 m würde ich keinesfalls gehen und je näher ihr an 2 m rankommt, desto besser. An der Hangseite wo es bergauf geht, kan man wahrscheinlich niedriger bleiben als da, wo es bergab geht.

    Es hat sich auch bewährt, an Stellen, wo es besonders verlockend sein könnte (z.B zum Feld hin wenn da oft Rehe sind, oder zur Straße wenn da oft der "Erzfeind" langläuft) nen Sichtschutz zu ziehen, z.B. ne Hecke, Bambusmatten oder den Zaun zu begrünen.


    Als günstiges Material für längere Zaunstrecken hat sich eigentlich Wildknotengitter/Wildschutzzaun ganz gut bewährt, man muss auf stabile Pfosten achten und darauf, dass der Zaun straff verspannt wird, damit er nicht nach kurzer Zeit durchhängt und dann nachgibt wenn die Hunde mal dagegenspringen.

    Für kürzere Strecken sind diese Metall-Gitterzaunelemente wie man sie im Baumarkt derzeit viel bekommt ganz gut, die, die es in schwarz und grün lackiert oder in verzinkt gibt... Doppelstabmatten heißen die glaube ich? Oder halt der gute alte Maschendrahtzaun, straff verspannt.

    [...]Desweiteren liest es sich so, als wären diese diese Hunde reine Gebrauchshunde.
    Das heißt die Leute, die diese Rasse zur Jad wirklich gewissenhaft züchten, werden vermutlich ihre Hunde auch nur in Jägerhände abgeben.
    [...]

    So kenne ich es bisher überwiegend bei dieser Rasse, ebenso wie beim Jagdterrier. Und meinetwegen kann das auch gern so bleiben - vielleicht mal ein einzelner Hund in Hände von Leuten, die wissen, was sie tun und die mit dem Hund richtig was vorhaben, aber das muss nicht der neue JRT werden.

    Ich kenn nicht viele, ein Jäger den ich kenne hat zwei und ein Kumpel von ihm einen. Die sind echte Killer, gehen an jedes Raubwild dran und kriegen auch bisher noch alles tot - nen verletzter Waschbär oder nen angefahrener Dachs ist kein Witz, aber die trauen sich da dran und geben auch nicht auf bevor es tot ist. Von den diversen Nachbars- und sonstigen Katzen die die auf dem Gewissen haben (welches Gewissen?) mal ganz zu schweigen.
    Das sind so Hunde, die kannste auch ne Viertelstunde am Zerrseil baumeln lassen und rumschleudern, die LASSEN. NICHT. AUS.
    Ansonsten werden die für Drückjagden auf Schwarzwild benutzt, sind da wohl nach allem was die Jungs erzählen gut, aber manchmal ebenso wie Jagdterrier fast zu kirre - für den Hund ist es ja eher weniger gesund wenn er sich in ein Wildschwein verbeißt, und das machen die in der Hitze des Gefechts schonmal.

    Der eine Besitzer hat auch Pferde und wenn da ein bisschen Hektik ist und man nicht aufpasst, dann kommt einer seiner beiden Hunde richtig in Wallung und fängt an, nach den Pferdebeinen zu schnappen. Ist dann konsequenterweise schon ein paar Mal geflogen, aber macht es trotzdem immer wieder wenn man nicht gewaltig aufpasst - so ein kleiner Tritt vom Pferd, wer wird denn da gleich schlappmachen?


    Anderserseits sind es intelligente, drahtige, feurige Viecher, mit denen man richtig was anfangen kann. Aber wenn man keinen Spaß dran hat, dass der Hund knallhart ist und im Zweifelsfall auch mal Kleinvieh totmacht wenn sich die Gelegenheit ergibt, dann sollte man das besser lassen.

    Wenn man gern so einen will, dann sollte man die sich denke ich mal bei Jägern angucken und sich von denen dann auch was sagen lassen.

    Naja, zehenweit ist soweit ich weiß wenn die Beine von den Ellenbogen bis zum Karpal-/Tarsalgelenk von vorn gesehen grade sind, die Pfoten dann aber ein bisschen nach außen gedreht sind?
    Das Gegenteil, zehenenge Stellung, wäre logischerweise, wenn die Pfoten leicht nach innen gedreht sind.


    Die Richterberichte sind manchmal schon seltsam formuliert, aber es ist auch nicht immer einfach für die Ringschreiber, manchmal versteht man den Richter akustisch schlecht, dann spricht er kein Deutsch und nur gebrochenes Englisch, dann korrigiert er sich im Satz mehrmals selbst und formuliert nochmal um obwohl der Schreiber schon mitgeschrieben hatte...

    Ich könnt nie handschriftliche Berichte machen, wenn ich jemals Ringschreiber mache, dann brauch ich nen Laptop. :D Sonst wird da auch keiner glücklich.

    [...]
    Oder sich einen Hund holen, bei dem klar ist, dass die Fellpflege sich auf alle 2 Wochen Bürsten und einmal im Jahr Baden beschränkt. Klar, das ist ein Kostenfaktor. Auch das ganze Equipment bei Selbermacheb zu besorgen geht erstmal hart ins Geld und kostet viel Zeit.
    Bei meinem Mischling hab ich mir da beim Kauf auch keine Gedanken zu gemacht. [...]

    Ich kann dir sagen, dass das für die meisten "Normalos" absolut kein Kriterium ist. Momentan boomen bei uns an kleinen Langhaarhunden Bolonka Zwetna sowie Shi Tzu und deren Mixe.

    Wenn ich die als Welpen das erste Mal zum impfen sehe spreche ich auch immer mal Fellpflege an, besonders, dass sie bei so wolligen Hunden verstärkt auf die Ohren achten müssen (auszupfen und eventuell ab und an mal reinigen), das die bei den Augen drauf achten müssen, dass keine Haare direkt ins Auge wachsen/hängen und es reizen, dass man die im Intimbereich sauber halten muss und dass sie die Pfoten unter Umständen ausrasieren (lassen) sollten, weil sich dort sonst Knubbel bilden, im Winter der Schnee klumpt, der Hund auf glatten Böden rutscht und sich Grannen besser drin verfangen.

    Und vor allem auch, dass sie bitte JETZT anfangen sollen, ihrem Hund das alles nahe zu bringen, nicht erst wenn sie die ersten Filzklumpen entdecken und die ausbürsten wollen.


    Da kriegen die meisten total große Augen. Wenn sie überhaupt drüber nachgedacht haben was es bedeutet, einen Langhaarhund zu haben, dann haben sie sich vorgestellt, dass sie mit dem Hund alle paar Wochen bis Monate mal zum Hundefriseur gehen und der macht das dann alles und sie nehmen nen bis zum nächsten Termin praktisch pflegefreien Hund mit nachhause.

    Ich mein, man kann das alles in unterschiedlichen Perfektionsgraden betreiben, es muss ja nicht jeder Hund in rassetypischer Ausstellungsfrisur rumlaufen, aber frei von Knoten und Filz sollte es sein, es sollte den Hund selber nicht behindern (Augen, Ohren, Pfoten) und es sollte hygienisch sein.
    Da muss man meistens schon auch selber was für tun oder halt den Friseur recht häufig aufsuchen.


    Tja, und was machen die, die vorgearbeitet haben und der Hund trotzdem Angst hat?Stehen dann mit unter Generalverdacht?

    Naja, man denkt sich halt seinen Teil. Wenn man ein paar Hunde und Besitzer gesehen hat, kriegt man irgendwann ein Gefühl dafür, wo es wirklich der Hund ist, der ein besonders großes Sensibelchen ist und wo es eher der Besitzer ist, der den Hund noch nervöser macht oder ihn so gar nicht im Griff hat.

    Es gibt Hunde, die sind einfach in manchen Situationen ängstlicher als ihre Kollegen, das ist auch ok, da muss man dann irgendwie mit arbeiten. Das sind halt die verschiedenen Charaktere. Das sagt auch keiner was gegen, ich zumindest nicht. Kommt dann aber drauf an, wie der Besitzer damit umgeht.
    Wenn der da selber sachlich und ruhig mit umgeht macht das natürlich auf Außenstehende nen kompetenteren Eindruck als wenn er wie ein kopfloses Huhn rumwirbelt oder den Hund mit schlaffen Handgelenk an der losen Flexileine rumspacken lässt.
    Insofern glaube ich nicht, dass du dich angesprochen fühlen musst. ;)