Beiträge von Marula

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    Er hat schwarze Haut unter welche Kategorie er nun fällt kann ich nicht sagen, ich weiß gerade nicht wie ihr das meint.


    Wegen der "Kategorie", guck mal auf Seite 18 dieses Threads ganz oben, dann wird das klarer. Und ja, nachdem was in der Präsentation steht die du verlinkt hattest, hat Nightstalcer recht und die weißen Schäfis sind e/e, also nicht taubheitsgefährdet.


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    Sunny würde ich dark-zobel einstufen


    Jup, und Zobel = Sabel. :D

    @ Junie: Deine beiden find ich sehr intressant! Der Kelpie ist ja blue and tan, also so wie die blauen Dobis. Oder ist er ein verdünnter braun & tan, wie die isabellfarbenen Dobis? Durch das längere Haar sieht es anders aus, finde ich, halt generell heller als beim Kurzhaarhund.
    Ist das bei Kelpies eine erlaubte Farbe? Ist es eine häufige Farbe? Weißt du was über eventuelle Hautprobleme bei den blauen in dieser Rasse, Stichwort Farbmutantenalopezie?

    Der Wolfshund... hm, hat er rein blaugraues Fell oder noch andersfarbige Haare dazwischen? Kann es auf dem Foto nicht so genau sehen ob es die durchguckende Unterwolle ist die ihn an manchen Stellen ein bisschen "meliert" aussehen lässt oder ob er an den Stellen etwas gelbliches bis cremefarbenes Haar dazwischen hat (z.B. um die Augen oder unterhalb der Ohren). Ich kenn blau auch eher von kurzhaarigen Hunden ohne Unterwolle, deswegen kanns gut sein, dass mich die Unterwolle täuscht. :ops:
    Ein hübscher Hund jedenfalls.

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    Stimmt es, dass bestimmte Windhundrassen einen fixierenden Blick haben und deshalb Kommunikationsschwierigkeiten mit anderen Hunden haben?!? :???:


    Nö, wär mir neu.

    bea1982: Ich hab keinen Podi und auch keine eigene Podierfahrung, nur welche im Bekanntenkreis und die hatten das Problem nicht so extrem wie du beschreibst - die sind draußen zwar abgelenkt, aber gehen trotzdem noch so einigermaßen an der Leine.
    Ich würde es an deiner Stelle versuchen. Schlechter kanns ja nicht werden, es gibt also nix zu verlieren. :D


    Ableinbarkeit und Orientierung an dir im Freilauf ist sicher nochmal ein ganz anderes Thema, aber eine akzeptabele Leinenführigkeit kann meiner Meinung nach auch ein Hund mit starkem Jagdtrieb und Ablenkung lernen - sag ich jetzt mal so, auch wenn ich keinen Podi sondern Saluki und Grey hab.

    Also richtige Gruselstorys hab ich nicht.

    Aber ich fand es in Hannover im Park abends immer unheimlich, wenn man im Dunkeln spazieren geht (bin oft sehr spät unterwegs gewesen und an manchen Ecken stehen keine Laternen oder sie gehen halt irgendwann spät in der Nacht aus) und es auf einmal intensiv nach Zigarette riecht.
    So, als würde direkt neben einem jemand rauchen, aber es ist keiner zu hören und zu sehen. Ist öfter mal passiert an der einen Ecke.

    Ich weiß, Zigarettenqualm trägt weit, kann sein dass der Wind günstig stand und jemand 100 m weiter war am qualmen.
    Oder es hat einer ne Kippe in nen Mülleimer geschmissen und die war nicht richtig aus.

    Aber trotzdem machte mich das immer etwas nervös, weil ich immer dachte es müsste irgendwo in unmittelbarer Nähe jemand sein und rauchen, ich aber nie jemand gehört oder gesehen hab, auch keine Glut im Dunkeln.

    Im Sommer haben in dem Waldstück manchmal Obdachlose geschlafen, vielleicht waren die das ja. Oder späte Party-Heimkehrer. Wenn es Leute gibt die mitten in der Nacht ne Runde mit den Hunden gehen, gibt es bestimmt auch Leute, die mitten in der Nacht im Park eine rauchen.

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    Marula: ich sehe viel in sunny aber grau?
    Ich weiß ned ob man es auf den Bilder falsch sieht? Ih erkenne 3 Farben: Schwarze ohrfransen, Bzw auch eine Schwarze strähne, weißes grundfell und rot bzw. Braun als Hauptfarbe? Zu den Seiten hin wird das rot/Braun heller...

    Edit: sie hat auch keinerlei Schwarze Haare "vereinzelt" im Deckhaar? Nur die eine Strähne, die aber durchgehend... Und außer Deckhaar gibt es ja nix bei papis, sie haben ja keine unterwolle?


    Lol, nee, das "creme über braun und rot bis grau" war auf die Grundfarben bezogen die Sabels allgemein haben können - deine ist auch auf meinem Bildschirm in den farbigen Anteilen rot-brau. :D
    Die Menge an Schwarz ist ebenfalls unterschiedlich, bei manchen sieht man am erwachsenen Hund gar kein Schwarz mehr, manche haben so wie deine halt nur ein paar schwarze Strähnchen am Ohr (bei Salukis sagt man dazu "black fringed red" oder "rot mit schwarzen Fransen"), andere haben einen schwarzen Überflug auf dem Rücken, meist am ausgeprägtesten im Schulterbereich und am Rutenansatz, wieder andere haben so viel Schwarz im Fell, dass es fast aussieht wie eine schwarze Decke...


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    am schlimmsten ist, dass sowas (egal ob spaltnase oder nur gaumenspalt) einfach vorkommt und davor kein züchter "sicher" ist - nur kehren viele es unter den tisch (sowie leider diverse anderen dinge beim Border z.B. Epi auch).

    ich kenn die mutterlinie des angesprochenen welpen sehr gut, habe mit sehr vielen züchtern, die mit hunden aus gleicher linie züchten, engen kontakt und trotz der vielen würfe, weiß ich nur von 2-3 gaumenspalten...

    find es erschreckend, dass züchter um ihren guten namen zu wahren (oder ihre linie oder was auch immer) dinge unter den tisch kehren (epi, etc) und damit ganz direkt der rasse schaden. wenn jemand offen mit umgeht, wird er hart angegangen (egal ob züchter oder nicht). kenne einen fall bei dem eine bc-besitzerin offen über epilepsie bei ihrer hündin auf ihrer homepage geschrieben hat und nun ein gerichtsverfahren am hals hat (wurde vom besitzer vom vater der hündin verklagt)
    es ist echt zum kotzen...


    Unter Spaltnase versteh ich sowas, nur damit wir alle vom selben sprechen.
    http://www.pachon.info/raz_historia.php?op=1&sub=1
    Noch ein Artikel zu dieser Rasse:
    http://www.pachon.info/aso_articulos_detalle.php?id=145
    Ganz unten wird auch erwähnt, dass es Hinweise gibt, dass Hunde mit diesem Merkmal öfter Welpen mit stärkeren Spaltmissbildungen bringen wenn sie zur Zucht verwendet werden... naja, logisch, Spaltnase ist ja nur einen mildere Form von Spaltmissbildung die sich dann in Gaumenspalten etc fortsetzt...


    Wenn zufällig mal ein Welpe mit Spaltnase fällt, ok, muss man sich doch nicht für schämen, das passiert immer mal wieder, ist auch nicht umbedingt immer erblich, können auch gut z.B. Umwelteinflüsse während der Trächtigkeit sein... sieht komisch aus, aber der Hund kann damit normal leben.
    Finde ich auch höchst zweifelhaft sowas zu verschweigen und den Welpen still und heimlich verschwinden zu lassen.

    Naja, das ist wohl eigentlich ein anderes Thema, aber auch ein interessantes. ;)


    Mal wieder was zum Thema seltene Farben... ein solid/self chocolate Saluki, bisher der einzige weltweit von dem ich weiß:
    http://www.faridaat-salukis.com/our-salukis/truffle/
    Gleiche Hündin als Welpe, in dem Wurf war auch noch ein anderer intressanter Welpe:
    http://www.pari-was.de/pari-was/galerie/gal_r.htm
    Bei dem "goldenen" Rüden mit leberfarbenem Pigment bin ich mir nicht sicher was er ist, ich würde auf e/e mit b/b tippen. b/b und d/d geht eigentlich nicht, weil d/d meines Wissens nach in Salukis nicht existiert.


    Naja, einfarbig braun ist jedefalls deswegen so selten, weil self black/einfarbig schwarz extrem selten ist bei Salukis westlicher Abstammung (bei Salukis aus manchen Ländern des Nahen Ostens kommt es häufiger vor).
    Braun (bb) ist zwar nicht ganz so selten, aber auch nicht grade häufg, und man braucht halt beides um einen einfarbig braunen Hund zu kriegen.
    Noch am häufigesten sehen tut man Choco & Tan (Braun mit Brand) und ab und an auch mal Chocolate-Grizzel oder Chocolate Sabels.

    In dem Fall hat die Mutterlinie sowohl self black als auch chocolate mitgebracht, bisher war die richtige Kombi da aber anscheinend noch nie zusammengekommen. Die Vaterlinie hat ebenfalls Chocolate getragen, naja, und das Ergebniss sieht man ja.

    In dem Sinne auch recht selten: Saluki in self black.
    http://aavatuulen.pp.fi/aswad.html
    Selbe Verwandschaft wie die Mutter der Chocolate-Hündin oben.


    @ Junie: Hast du von deinen beiden nochmal Bilder wo man sie im ganzen sieht? Erstens intressante Farben, zweitens schöne Hunde! :smile:

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    [...] und folglich stelle ich die behauptung auf, dass es beim boxer ähnlich aussehen wird.


    Naja, bei Bulldoggen halt ich mich mal zurück, es ist etwas schwierig da definitive Aussagen zu finden - zwar bringt ne Suche nach "White English Bulldog Deaf" oder "Deafness" schon einiges an Ergebnissen wo auch häufig das Scheckungsgen erwähnt wird und man findet auch viele, viele Bilder die für mich aussehen wie von Extremschecken (viel Weiß vor allem am Kopf, Farbe teilweise nur einen kleinen Fleck an Auge/Ohr und am Rutenansatz), aber... ich weiß es nicht.

    Ich hab je selber bei dem Thread über die blauen Französischen Bulldoggen gesagt, das bei Greyhounds (und Whippets und Galgos und Magyar Agar) die mit "Blau" (Schwarz verdünnt durch dd) Farbverdünnungs Alopezie und andere damit assozierte Probleme nicht auftreten. Da könnte man jetzt auch sagen - Wunschdenken, ist halt ihre Lieblingsrasse und die Züchter geben das bloß nicht zu.
    Ich bin aber die letzte die sowas schönreden würde weil ich definitiv finde, dass man Farben die hohe gesundheitliche Risiken haben nicht züchten muss - und ich habe bisher weder einen blauen Grey (oder Whippet oder...) mit irgendwelchen Problemen gesehen noch kenne ich jemanden der einen gesehen hat oder einen gezüchtet hat oder auch nur von einem bestätigten Fall gehört hat. Nur beim Italienischen Windspiel hab ich ne positiv-Rückmeldung auf meine Anfragen bekommen
    Insofern halt ich mich da bei den Bulldoggen mal zurück mit dem Urteil.


    Bei Boxern allerdings bringt Tante Googel nun wirklich jede Menge entsprechende Ergebnisse. Versuchs mal mit "White Boxers deafness". Immer und immer wieder die gleiche Erklärung: Weiße Boxer sind homozygot für sw, das Gen für Extremscheckung und haben deswegen wie alle Hunderassen bei denen diese Zeichnung vorkommt Probleme mit Taubheit.

    Definitive Zahlen werden nicht genannt, was auch nicht weiter verwunderlich ist da ja a) weiße Boxer früher meistens "verschwanden", ob nun gleich nach der Geburt im Wassereimer oder später auf "Liebhaberplätzen", so dass nichtmal ein Konsens besteht wie viele eigentlich geboren werden und b) keine Untersuchungen vorgenommen wurden wie beim Dalmatiner oder anderen Rassen wo weiß im Standart vorgesehen ist.

    Wo Zahlen genannt werden, liegen die aber in dem Rahmen wie man sie generell bei solche Extremschecken erwarten würde: Um die 25-30% aller Weißen sollen betroffen sein, davon 8-15% beidseitig (und einseitige Täubline bemerkt man oft gar nicht, weil sie im Alltag keine Probleme machen).


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    Braunes Pigment ist nicht erwünscht und gilt als "schlecht pigmentiert". Wobei das so eine Sache ist. Nele bsp. hat überall lackschwarzes Pigment - Lefzen, Augen, Haut ....
    Nur die Nase ist mit der ersten Läufigkeit eher ein Mittelbraun.


    Ja, das ist auch so ne Sache... warum bleicht bei manchen Farben die Nase mit der Zeit aus, bei anderen nicht, warum haben manche Hunde "Schmetterlingsnasen" (kennen ich bisher von Huskys, Salukis und Afghanen, dunkele Nase mit hellerem Streifen in den Mitte, bei Salukis und Affen mit der Grizzelzeichnung assoziert), warum verändern manche Nasen ihre Farbe mit der Jahreszeit (z.B. schwarz im Sommer, blasser bis bräunlich im Winter, kenne ich als "winter nose".


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    Kann mir jemand erklären wie es beim papillon dazu kommt das die meisten nur eine großen (variierend in der größe) auf dem Rücken und eben ihr Gesicht in Farbe haben und der Rest weiß bleibt?
    Mir persönlich gefallen ja die mit mehr Farbe besser, aber standard is soweit ich weiß hauptsächlich weiß mit Abzeichen...
    Und gilt sunny nun als Tricolor oder was ist sie ^^?

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    Ich würd sagen, Sunny ist ein "Sabel" mit Scheckung. Die Grundfarbe reicht von cremeweiß über rötlichbraun und gelbbraun bis zu grau, das Deckfell ist an bestimmten Stellen durchsetzt mit schwarzen Haaren.
    Die unterschiedlichen Ausbreitungen der Scheckung kommen zustande durch ein Gen für Scheckung (naja, logisch...), das es in 4 verschiedenen Ausprägungen gibt, von "gar nicht gescheckt" bis zu "fast ganz weiß". Je nachdem welche beiden Kopiene der Welpe so mitkriegt entscheidet sich dann, wie viel Weißanteil er hat.
    Wenn man es pragmatisch sieht hat sie zwar schon 3 Fellfarben (Weiß, rotbraun und schwarz), aber "Tricolour" nennt man trotzdem meistens nur die Hunde, die Black & Tan mit weiß sind, also die Zeichnung wie sie z.B. Berner Sennenhunde haben.

    MaxisFrauchen: Die Hautprobleme an sich können viele Ursachen haben, von Allergie über Stoffwechselprobleme oder Mängel in der Ernährung (Fettsäuren, Biotin, Zink...) bis hin zu Parasiten.

    Aber da du sagtest, dass das letztes Jahr um diese Zeit auch schon war und dass er Schuppen und öliges Fell hat... viele Hunde haben jetzt bei der Hitze vermehrt Hautprobleme, grade solche mit dickem Fell und viel Unterwolle.
    Die Haut verdunstet ja (auch wenn Hunde keine Schweißdrüsen haben) immer ein bisschen Feuchtigkeit, das staut sich in der fettigen, schmierigen Unterwolle und durch das Deckhaar ist das ganze dann grade bei warmem Wetter wie ein Treibhaus. Grade wenn der Hund dann noch schwimmen geht (eventuell in irgendnem schmuddeligen Loch) fängt es natürlich schnell an tierisch zu jucken.
    Kleine Verletzungen oder auch einfach nur irritierte Hautstellen können sich dann leicht entzünden und schon hat man die schönsten Hot Spots. Rutenansatz und hinterer Rücken ist da ne typische Stelle für.


    Je nach Fellart würde ich zusehen, dass ich dem Hund möglichst viel Unterwolle wegnehme (oder bei entsprechenden Rassen halt scheren oder trimmen, je luftiger desto besser) und ihn recht sauber halte - nach dem Baden in dreckigen Gewässern nochmal mit klarem Wasser gründlich durchspülen und dann draußen trocknen lassen, eventuell ein bisschen trockenrubbeln damit er nicht ewig und drei Tage nass ist unter dem Pelz, lange feucht zu sein ist auch nicht so gut für empfindliche Haut.

    Es gibt ganz gute milde Hundeshampoos für allergische Hunde, z.B. von Virbac (kann man mal beim TA fragen - gibt natürlich auch im normalen Handel gute Produkte, aber da kenn ich mich nicht aus).
    Wichtig ist halt, dass es wirklich ein hochwertiges Shampoo ist, was zwar ein bisschen Fett und den Dreck, Schuppen etc löst, aber die Haut nicht völlig austrocknet. Das kann man zusätzlich so einmal in der Woche anwenden, danach gründlich mit klarem Wasser ausspülen.

    Naja, und ansonsten ist es nie verkehrt, ein bisschen Lachsöl oder Nachtkerzenöl zuzufüttern, oder auch solche Präperate (muss nicht umbedingt dieses sein, mit dem hat eine Bekannte von mir ganz gute Erfahrungen gemacht):

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    Dein Gottvertrauen in allen Ehren, aber es gibt genug Krankheiten die in Rassen bekannt sind und trotzdem nicht untersucht werden.


    Es lag mir auch auf der Zunge. ;)


    Ich glaub auch, dass in Rassen wo nicht alle Hunde Schecken sind und auch viel solid farbene vorkommen nicht so drauf geachtet wird, weil es nicht so auffällt wie in Rassen in denen alle Hunde durch Extremscheckung weiß mit gar keiner oder nur minimalen Farbanteilen sind.

    Ich nehm mal lieber meine eigene Rasse als Beispiel, wie gesagt, ich kenn zwei taube weiße Greyhounds, beide mit Ticking und auf der Haut schwarze, fingerabdruckgroße Flecken auf rosa Grund, aber ohne Plattenscheckung.

    Die meisten Greys sind aber keine Extremschecken, die meisten sind solid oder irgendwas zwischen Minimalzeichnung, Irish Marked oder Piebald.
    Selbst wenn den Hund nur einen kleinen farbigen Fleck am Schwanzansatz und eher wenig Farbe am Kopf hat, die Ohren und Augen sind fast immer von Farbe umgeben in diesem "Dachsgesicht" Muster.
    Das mal ein Extremschecke ohne Farbe am Kopf fällt kommt vor, aber es geschieht, gesehen auf die Gesamtzahl aller Welpen, denke ich eher selten, auch wenn ich keine Zahlen dazu hab.

    Und wenn man dann noch davon ausgeht, dass ja auch nicht alle Extremschecken taub sind (ich geh mal von den weiter vorn genannten 30% ein- oder beidseitig tauben aus), und dass der größere Teil davon nur einseitig taub ist was im Alltag kaum jemals als auffallen wird, weil sie das gut kompensieren können... na, die paar beidseitig tauben erscheinen den Leuten einfach nicht als Problem.


    Könnte mir vorstellen, dass das bei den Englischen Bulldoggen ähnlich ist. Weiß nun nicht wie hoch der Anteil an Extremschecken in der Rasse ist, beim flüchtigen gucken auf Bulldog-Seiten oder mit Googel-Bildersuche scheint er schon nicht umbedingt klein zu sein.

    Bei Rassen wie Dogo Argentino oder Bullterrier oder Dalmatiner, wo Extremscheckung häufig oder sogar die einzige Variante ist, fällt das natürlich prozentual mehr ins Gewicht und wird einfach häufiger gesehen.

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    Wenn ich meine unqualifizierte Meinung zu der Geschichte mit dem Islam abgeben darf - mir wurde mal von einem Zuständigen in einer Moschee erklärt, Hunde wären nach ihren religiösen Regeln eben unrein. Ein wirklich strenger Muslime müsste sich eigentlich schon einer rituellen Waschung unterziehen, wenn ihn nur der Atem eines Hundes berühren würde. Von daher wären viele seiner Landsleute eben relativ "scheu" was Hunde angeht, auch wenn sie das so streng nicht mehr sehen.
    Man kann mich ja gerne aufklären, wenn dieser Mensch da vollkommenen Mist erzählt haben sollte ;) Glaube ich aber kaum.


    Ja, das ist absolut korrekt. Hunde sind im Islam wie auch Schweine unreine Tiere und Gläubige sollten den Kontakt mit ihnen vermeiden und sich nach Berührung von Hunden säubern

    Allerdings ist das je nach Richtung des Islams, nach ethnischer Zugehörigkeit, nach Land/Region und danach wie streng das die einzelen Person nimmt mit der Religion, ziemlich unterschiedlich (genau wie mit Alkohol...). Bestimmte Arbeitshunde wurden und werden ja auch in viele muslimischen Ländern seit Ewigkeiten gehalten, namentlich Herdenschützer und Windhunde.

    Deswegen kennen halt viele Moslems den Umgang mit Hunden nicht, weil es einfach in manchen Gruppen nicht zur Alltagskultur dazugehört und grade die Kinder haben halt dementsprechend öfter mal Angst vor Hunden. Hat nix mit political correctness zu tun das so zu sagen, finde ich...
    Andererseits halten aber grade in modernen Metropolen oder in eher westlich geprägten Ländern (und hier in Deutschland sowieso) manche Muslime ebenfalls Hunde rein aus Spaß an der Freude.

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    Kommt darauf an, wie viel Phäomelanin übrig bleibt, welche Gentyp am E-Locus vorliegt und welchen Felltyp ein Hund hat. Graubraun war jetzt ein Sammelbegriff, beigegrau oder so hätte es auch getroffen ;)


    LOL, sorry, sollte nicht besserwisserisch klingen oder so.
    Ich finde es nur immer ganz intressant zu sehen, wie die gleichen Farben bei unterschiedlichen Rassen sich ausprägen und die dazugehörige Terminologie, obwohl letztere ja auch gut Schädelbrummen verursachen kann...


    Das hatte ich beim letzten Mal ganz vergessen:
    MaxisFrauchen: Ich weiß nicht ob du hier noch mitliest... es war ein bisschen untergegangen, ich wollte aber nochmal drauf zurückkommen...

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    Er ist ein Schäfi-Malinois-Collie-Mischling - vererbt das sonst noch eine dieser Rassen?


    Ist ja witzig. Mir wär jetzt weder bei Malinois noch beim Collie braun/liver bekannt und beim Schäfer ist es ja wohl auch sehr selten.
    Keine Ahnung wo er das her hat - ganz ausschließen kann man es natürlich nie, dass in den Ausgangstieren jeweils was rezessives schlummert was sich bei einer Mischung zufällig trifft. Bist du sicher das nix anderes drin ist, also weißt du die Mischung sicher, oder ist es eine Schätzung aus dem TH oder so?


    Und dann nochmal zu den Pudelfarben:

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    Offiziell gibt es nur schwarz und silber. Blue ist keine offiziell erlaubte Farbe.
    Also gibt es idR auch keine "blue" - sondern nur schwarze, die halt extrem früh "vergrauen" oder sehr dunkle "silberne". Abhängig davon, wie früh es so wirklich sichtbar wird, ob ein Hund nun eher "blue" ist oder nicht.


    Ok, hab mich nun mal ein bisschen auf der Seite umgeguckt die du empfohlen hattest.

    Also, silberne Pudel werden schwarz geboren und vergrauen durch GG mit der Zeit zu silber.
    Wenn sie gg wären, würden sie schwarz bleiben.
    Wenn die Gg sind, bleiben sie etwas dunkler grau/silber als die Hunde mit GG.
    Und diese mischerbigen Gg`s sind dann was die Pudelleute als "blue" bezeichnen?

    Auf der anderen Homepage, der wo du sagtest, dass da so viel falsch wäre, wurde uA auch das Vorkommen von d, also Dilute, bei Pudeln besprochen. Also das, was man bei anderen Rassen "blau" nennt.
    Auf den Fotos sah es da bei zumindest einem Hund schon so aus als hätte der eine schiefergraue statt einer schwarzen Nase.
    Auf der "Silbermöwe" Seite wird aber mehrmals geschrieben, d würde beim Pudel nicht existieren. Das es nicht korrekt ist ist mir klar, aber kommt es wirklich nicht vor?

    So, und weiße Pudel sind alle e/e und hellen durch das mehr oder weniger rezessive vv (ganz weiß) bzw vV (creme/kein vollständiges aufhellen, also ist V auch nicht vollständig dominant wenn v auch in einfacher Kopie noch einen Effekt hat) auf.
    Werden die dann auch creme/rötlich geboren und werden dann wie die silbernen erst langsam richtig hell/weiß? Oder wie geht das?
    Und ist es für weiße Pudel falsch braunes Hautpigment zu haben? Weil auf der Seite die du verlinkt hattest ja steht, dass die sowohl BB als auch Bb oder bb sein können...

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    Intressant... also dann sozusagen ein eigentlich b&t Hund, der aufgehellt wird? Würde man das B&T dann nicht bei den Welpen noch sehen, bevor das Fell länger wird und sie "aufsilbern"?

    Tja - das ist der Haken an der Geschichte. Allerdings kenne ich tatsächlich silberne Pudel, die eindeutig Marken zeigen, bereits als junge Hunde .... und da ich nicht alle silbernen Pudel von klein auf kenne .....

    die Frage, die sich mir dabei stellt, ist einfach, wie können sich die Marken im Laufe der Zeit ändern?
    Ich habe inzwischen so einige Fotos von "echten" Black-Tan gesehen, die als Welpen eine sehr undeutliche Tan-Zeichnung hatten und dann im Laufe der Zeit die Tan-Zeichnung immer stärker hervortrat. [/quote]
    Hatte jetzt, ebenfalls auf der von dir verlinkten Seite die Aussage gefunden:
    "Mir ist kein black and tan - Pudel bekannt, welcher seine kräftige Tan- Farbe behält."
    Stimmt das?
    Ist ja auch intressant, kenn ich so von Salukis auch nicht. Da sieht man schon als Welpe ob der Hund einen kräftig roten, einen senfgelben oder einen eher cremefarbenen Brand hat (letzteres nennt man dann "Black & Cream", aber ist natürlich auch nur helles B&T) und meistens verändert sich der Farbton nach dem Welpenalter auch nur noch minimal.


    Und dann noch generell zu den Farbverpaarungen bei Pudeln... nach dem lesen des Links wird mir ein bisschen klarer, warum bei Pudeln bestimmte Farben eher nicht verpaart werden, weil man halt a) nur die erlaubten Farben erzeugen will und b) diese wenns geht auch noch in einer bestimmten Ausprägung.


    Aber mein Gott, für mich als Außenstehende lässt sich das reichlich kompliziert an.
    Man kann ja schon mit den jetzt im FCI-Standart akzeptierten Farben (+ den Modifikatoren die sie erzeugen) Fehlfarben oder nicht erwünschte Ausprägungen von akzeptierten Farben erzeugen wenn man einfach alles bunt mischen würde.
    Wenn man dann noch die unerwünschten Harlekine und B&Ts mit reinnehmen würde und dann weiterhin ohne Farbrestriktionen züchten würde, wäre es wahrscheinlich sehr bald sehr schwierig vorherzusagen was man bei einer Verpaarung rauskriegen würde und es würden auf jeden Fall auch gänzllich unerwünschte Varianten fallen.

    Naja, mir persönlich wäre das sowas von egal... wenn die Gene nunmal alle in der Rasse vorhanden sind und keine der möglichen Kombis schädliche Effekte hat, seh ich keinen Sinn darin einen Rasse nach den Farben noch weiter aufzuspalten (bei Rassen die Harlekin oder Merle tragen hab ich da Verständniss für).
    Zumal ich einen Cafe au lait - farbenen oder einen Apricot Harlekin oder einen Choco & Tan auch nicht weniger attraktiv finde als einen rein schwarzen oder weißen oder braunen.
    Aber gut, muss ja jeder Club selber wissen was er in den Standart schreibt. Nur Pudel züchten würde ich glaub ich nicht wollen, ich würd wahnsinnig werden. :D

    Meistens ist es halt gesellschaftlich nicht akzeptabel und/oder störend und/oder gefährlich wenn man seinen Hund den angeborenen Trieben nachgehen lässt.
    Siehe "Jogger stellen" oder "Rehe über die Autobahn hetzen" oder "Hunde sich nach eigenem Gutdünken vermehren lassen".

    In der Regel ist mäuseln nix davon bzw muss man sich bei den gesundheitlichen Risiken für Mensch/Hund (Leptospirose, Würmer) halt überlegen ob es einem das wert ist.


    Dass man seinen Hund nicht ungefragt Grün- oder Ackerflächen im fremden Besitz umpflügen lässt ist so oder so klar, Mäusejagd hin oder her (soll ja auch Hunde geben die auch ohne Mäuse gern buddeln).
    Wenn mein Hund sich da völlig rein vertiefen würde und nicht mehr ansprechbar wäre, würd ich mir auch überlegen ob ich das zulassen.
    Aber am Wegrand oder auf nem Stoppelfeld mal ein bisschen mäuseln oder im eigenen Garten? Bei uns am Pensionsstall (Pferde) war der Stallbesitzer auch alles andere als traurig wenn da Einstellerhunde mal ne Maus erwischt haben. Muss ja nicht umbedingt immer gleich der eigene Bauernhof sein...


    Wenn man generell ein Problem damit hat das Hunde andere Tiere töten, dann ist die Einstellung natürlich ne andere, aber das sind dann halt eher moralischen als praktische Gründe.
    Wenn ich in einem Land leben würde wo es erlaubt wäre, würde ich meine Hunde jedenfalls definitiv zu ihrem und meinem Spaß Kaninchen und Hasen hetzen und töten lassen, insofern dürfte die Frage ob ich über den Tod einer Wühlmaus die Nacht wachliege wohl abschließend beantwortet sein. :hust: