Beiträge von Marula

    Wie ist das eigentlich mit der auf der letzten Seite erwähnten Einordnung bei den Molossern, wird das einvernehmlich so gesehen? Ich weiß, dass sie in der FCI-Klassifizierung da stehen (hab grade nachgeguckt :D ), aber es gibt ja auch andere Rassen wo die Einordung etwas fraglich ist.

    Bei den heutigen gedrungenen und schweren (für die Größe) Typen kann ich das verstehen, aber die sind ja eine Entwicklung der letzten Jahrzehnte.

    Die ursprünglicheren Typen sehen für mich aber so gar nicht nach Molosser aus.
    Die erinnern mich eher an ein Zwischending zwischen den asiatischen Spitzen (die Shar Peis mit Bear Coat sehen fast aus wie Chow Chows) und dem Thai Ridgeback.

    Die Namen kamen mir bekannt vor und die Farben der Welpen passten auch. Ich hatte vor ein paar Wochen schonmal auf den Blog geguckt, weil die Züchterin noch in einem anderen Forum schreibt wo ich auch bin. "True Type" ist doch der dazugehörige Zwingername, der Wurf steht so auch bei den Deck- und Wurfmeldungen beim DWZRV.

    http://prathers.blogger.de/

    Und auf den Blog der Züchterin der Elterntiere guck ich auch ab und an mal.
    So kam ich drauf. ;)

    Zitat

    [...]evt. könnte man einen Welpen noch ganz gut lenken, aber auch der würde dir zeigen was er ist und wofür er eigentlich da ist

    Ich kenn Leute die ausgediente Jägergalgos und dazu Welpen vom (deutschen und/oder spanischen) Züchter haben. Die als Welpen eingezogenen Hunde sind im Erwachsenenalter nicht mehr oder weniger triebig oder erziehbar als die erfahrenen Jäger.

    Der einzige Unterschied ist, dass ein erfahrener Althund eventuell besserer Chancen hat das Wild auch zu erwischen wenn er jagen geht, weil er vielleicht ein paar Tricks kennt. Aber erstmal hinterhergehen ohne um schrifliche Erlaubnis zu bitten tun sie ab einen bestimmten Alter eigentlich alle.

    Hab auch schon öfter gehört, dass Neubesitzer eines Windhundwelpens sich das erste Jahr oder so stolz damit brüsteten wie gut ihr Hund hört, abrufbar sei, was denn die ganzen Gerüchte sollten, IHR HUnd wär nicht so, der würde sich mehr für sein Dottie/Futterdummy/Futtertube interessieren als für Hasen... :roll:
    Das böse erwachen folgt dann meist so mit 1,5; spätestens 2 Jahren.

    Ist ähnlich wie mit den Herdenschutzhunden die im Jugendalter auch noch nicht ihr ganzes Potenzial entfaltet haben was das Territorialverhalten und Hund/Hund-Aggressionen angeht.


    Mit Tierschutzhunden hat man es oft, dass die die ersten Wochen zu eingeschüchtert sind um viel Eigeninitiative zu zeigen. Viele Galgos und Greys stapfen die ersten Wochen nach der Vermittlung an der Leine brav hinter dem Pflegefrauchen her und reagieren nur wenig auf ihre Umwelt, weil sie von den ganzen neuen Reizen etwas überfordert sind und auch noch nicht wissen wie sie mit der neuen Oberhoheit stehen.
    Bloß nicht auffallen, einfach anpassen und Maul halten.
    Dazu kommt, dass manche spanischen Jägergalgos ganz gut gedeckelt sind was "Aufstand machen an der Leine" angeht. Das durften die einfach nicht.

    Wenn die dann erstmal merken, dass sie a) gekommen sind um zu bleiben und dass b) die neue Herrschaft meistens ein bisschen inkonsequenter und milder ist, dann geht es teilweise ganz gut los, sowohl was das rumspinnen bei Wildsichtung als auch was pöbeln und zicken an der Leine gegenüber anderen Hunden angeht.

    So kommt es, dass manchen Galgos auf der Pflegestelle/Vermittlungsseite "wenig Jagdtrieb" unterstellt wird, und im endgültigen Zuhause sieht das dann doch etwas anders aus. :D

    Ich hab während meines Studiums in einer Großstadt gewohnt, momentan wohne ich recht ländlich (und hoffe ich muss nie wieder in der Stadt wohnen, es ist einfach gar nix für mich).

    Ich kann nur bestätigen, dass Hunde in der Stadt in der Regel gelassener und besser mit Artgenossen und meistens auch mit allen möglichen Umweltreizen sozialisiert sind.
    Ist ja auch logisch - wenn man sich den Park mit zig dutzend anderer Hundehaltern teilt, auf allen Freilaufflächen eigentlich fast immer andere Hunde unterwegs sind, man ständig Radfahrern, Joggern, Passanten aller Art usw usf begegnet, dann heißt es für den Hund mehr oder weniger: Sink or swim!

    Hunde die sich wirklich problematisch verhalten oder Halter die zulassen, dass ihre Hunde sich daneben benehmen, die haben in so eine Situation ganz schnell ein Problem, mit dem Vermieter, mit den Behörden oder "nur" privat mit anderen Hundehaltern oder irgendwelchen Passanten.
    Das ist einfach nicht tragbar, also tut man was dran oder gibt den Hund ab oder zieht nach außerhalb.


    Und es gibt natürlich viel mehr Gelegenheit alles zu üben.
    Hätte ich hier auf den Land einen Leinenpöbler... dann würde es sich a) gar nicht wirklich lohnen daran zu arbeiten weil ich eh nur alle Jubeljahre mal nen anderen Hund treffe und man dann genausogut einfach einen Bogen machen kann, Platz ist ja genug... und b) müsste ich dafür in die Hundeschule oder so, eben aus dem Grund dass man sowas ja gar nicht effektiv trainieren kann wenn einem nur 2 oder 3 Mal in der Woche jemand mit Hund begegnet.


    Mit vielen anderen Sachen ist es ähnlich, man hat einfach mehr Gelegenheit und ist gleichzeitig gezwungen den Hund an alles mögliche zu gewöhnen.

    Wollte ich meine Hunde in der Stadt mal zum Eis essen mitnehmen, dann mussten sie durch eine belebte Fußgängerzone am Hauptbahnhof, mit Lautsprecherdurchsagen, betrunkenen Pennern, anderen Hunden, schreienden Kindern, Radfahrern, Leuten mit Rollkoffer, vorbei an duftenden Auslagen von Imbissbuden und einer Baustelle mit Presslufthammer und blinkenden Warnlichtern.
    Am Eiscafe angekommen muss man sich entweder an einen der kleinen Tische quetschen und die Hunde irgendwie drunterfalten und aufpassen dass keine Beine und Ruten im Weg liegen, oder sich in die Schlange einordnen und warten während sich immer wieder Leute an einem vorbeischieben.
    (Natürlich ein Extrembeispiel, es gibt auch ruhigere Zeiten/Lokalitäten... aber hab ich durchaus erlebt sowas).

    Wo ich jetzt wohne fahre ich für eine Eis einfach mit dem Rad aus der Siedlung raus, 2 km über Felder und Wiesen in den Nachbarort und setze mich auf die meistens leere Außenterrasse der Eisdiele, wo ich locker eine große Decke für die Hunde hinlegen kann ohne das sie jemandem im Weg sind.


    Hab mich auch immer gewundert wenn jemand schrieb: "Ich leine meinen Hund bei jedem Jogger/Radfahrer/Reiter/fremdem Hund an der an uns vorbeikommt!"
    In der Stadt wäre ich dann mit den Hunden nicht weit gekommen, da hätte ich sie alle 3 Minuten an- und wieder ableinen können.
    Die mussten sich schon so weit zu benehmen wissen, dass ich sie dann einfach an die Seite schicken oder sie mit "Warte!" anhalten konnte und dass sie nicht auf jeden fremden Hund wie die Irren zustürmten.

    Seit ich ländlich wohne mache ich das ähnlich, also mit dem grundsätzlichem anleinen und so.
    Ist ja auch kein Problem, wenn man kaum jemandem begegnet ist das das einfachste.


    Was auch ganz interessant ist: Zumindest ihre Toleranz für Artgenossen ist bei meinen in dem halben Jahr seit wir uns nicht mehr auf belebten Gassiflächen rumtrieben wirklich deutlich gesunken.
    Sie sind es einfach nicht mehr gewöhnt, auf jedem Gang fremde Hunde zu treffen, geschweige denn welche denen sie leinenlos begegnen und die recht gelassen sind.

    Die meisten Begegnungen mit anderen Hunden sind momentan:
    - Kläffend am Gartenzaun
    - Irgendwo am Horizont, mehrere 100 m entfernt
    - Nahe dran, aber angeleint und oft kurz gehalten oder absitzend oder eilig an der anderen Straßenseite... oder gleich pöbelnd in der Leine hängend.


    Naja. Ein Urteil was jetzt besser oder schlechter ist würd ich mir nicht erlauben. Manche Hunde sind vielleicht für`s Stadtleben weniger und würden sich an einem ruhigeren Ort besser mache. Anderen macht es wiederrum gar nix aus.

    Naja, ich geh ja bei schönem Wetter auch gern schwimmen, trotzdem lass ich mich normalerweise nicht gern nassregen. Grade wenn es nicht so schön warm ist.
    Hunde sind doch auch nur Menschen, warum sollte das so unterschiedlich sein! :D


    Wobei meinen Greys Regen nicht wirklich viel ausmacht, solange es nicht grade aus Eimern schüttet oder einem ein kalter Wind das ganze waagerecht ins Gesicht bläst.
    Wär ja auch echt doof von der verregneten Insel Irland zu kommen und dann bei jedem Tröpfchen gleich zu einem Häufchen Elend zu zerschmelzen. :tropf:

    Ich grüße gerne wenn ich die Zeit/Muße dafür hab, also meistens.
    Überwiegend bin ich allerdings mit meinen 3en auf einmal unterwegs und muss daher manchmal nicht ein, sondern zwei Augen auf meine Hunde haben.

    Meistens kommt aber leider eh nix zurück wenn man mal ein freunliches "Hallo!" raushaut. :muede2:

    Ansonsten unterhalte ich mich gern mit anderen Hundehaltern und hab auch gar nix dagegen die Hunde nach kurzer Absprache abzuleinen und mal schnuppern zu lassen!


    Allerdings ist es so:

    - Ich kann meine wegen Jagdtrieb nicht überall ableinen und selbst wenn sie gar nicht jagen würden würde ich sie nicht 50 m von der nächsten Bundesstraße entfernt ableinen. Stößt hier manchmal auf Unverständniss.

    - Ich hab einen Hund dabei der an der Leine und generell die ersten Minuten mit fremden Hunden etwas zickig ist. Sie ist kein heftiger Leinenpöbler, wenn ich mich auf sie konzentriere oder sie absitzen lasse, dann benimmt sie sich. Aber wenn da einer mit Karacho reinbrettert, dann könnte es eventuell Löcher geben (bisher noch nicht passiert) und auf jeden Fall gibts Mecker.


    So.
    Wenn man nett fragt, sich mal nen Moment unerthält, vielleicht mal ein paar Meter zusammen in die selbe Richtung geht... dann kann ich ganz in Ruhe erst die beiden Senioren ableinen, dann nach ner Weile das zickige kleine Gerät und dann geht das auch.

    Aber mit dieser: "Lass die mal machen, die wollen nur spielen"-Masche kann ich nix anfangen.


    Meine 3 sind sich auch eigentlich untereinander schon genug Sozialkontakte. Ab und zu treffen wir uns dann noch mit befreundeten Hundehaltern und gehen mit ner kleinen Gruppe. Da müssen sie nicht zwingend mit jedem Hund den wir treffen auch Kontakt haben.

    Mit Alizin (Aglepriston) kann man bis zum 45. Tag nach Belegen abspritzen. Da du im Anfangsposting von 3 Wochen seit Bedeckung sprachst und im US schon eine Trächtigkeit zu sehen war, dürfte sich das bei euch im Rahmen von 21-28 Tag bewegen.
    http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader.htm?t…01?inhalt_c.htm
    Die Hündin hätte dadurch eine künstlich ausgelöste Fehlgeburt. Es müssen nicht, können aber, Föten ausgetrieben werden. Das ist nicht wirklich appetitlich. Ein großes Risiko für die Hündin ist es allerdings nicht, jedenfalls kleiner als bei einer normalen Geburt. Zur Vorsicht kann man sie auch für einige Tage stationär in der Praxis/Klinik lassen. Der Erfolg muss auf jeden Fall mit Ultraschall kontrolliert werden. Meist reich eine Behandlung, eventuell braucht man auch noch eine zweite.

    Ansonsten besteht auch noch die Möglichkeit sie jetzt kastrieren zu lassen. Das bedingt ein höheres Blutunsrisiko (da der Uterus in der Tragzeit stark vergrößert und durchblutet ist), ich würde es deshalb nur einer Klinik machen lassen, nicht beim Haustierarzt.


    Normalerweise würde ich bei ungewollten Bedeckungen nicht umbedingt zum Abbruch raten. Bei der Mischung ist es allerdings vielleicht besser, wenn man sich anschaut wie viele davon schon unvermittelbar in den TH hocken und dass man die ja vielerorts gar nicht legal züchten und nur unter exorbitanten Auflagen halten darf.


    Wenn ihr euch überlegt sie austragen zu lassen, könnt ihr mal versuchen euch mit dem lokalen Tierheim in Verbindung setzen, die können eventuell bei der Welpenaufzucht beratend zur Seite stehen sowie später bei der Vermittlung helfen. Wenn ihr bei euch ein Zuchtverbot für diese Rassen habt dürft ihr sie (als Züchter) wahrscheinlich gar nicht selber vermitteln.

    Zitat

    Noch problematischer als die Wohnungssuche verläuft häufig der Auszug. Was ich da in meinem Umfeld schon so alles miterlebt habe, ist unglaublich. Da entpuppt sich manch ein anfangs sympathischer Vermieter als Schwein. Viele Vermieter hätten die Wohnung gerne in demselben Zustand wie am Tage des Einzugs (sofern sie in einem guten Zustand war). Und die Phantasie bei der Gestaltung von Mietverträgen ist besonders bei privaten Vermietern oft grenzenlos.


    Oh ja, da kann ich auch grad ein Lied von singen. Vor knapp 6 Monaten ausgezogen, noch nicht einen Cent von der Kaution gesehen. Jetzt sind wir am einklagen...

    Die Wohnung war eine sehr primitive Altbauwohnung, im Soutterain. Einfach verglaste Fenster, verzogene alte Holzfensterrahmen wo es im Winter zog wie Hechtsuppe, uralte Gasheizung, alte Teppiche drin bei Einzug. Vor unserem Einzug 1 Jahr lang ungeheizt leergestanden und 2x nen saftigen Wasserschaden (uralte Leitungen im ganzen Haus) gehabt währende wir drin wohnten.
    Der Wasserschaden wurde so lala behoben (es war zwar vordergründig wieder trocken, aber so ein verdächtiger stockiger Geruch war schon noch da).


    Jetzt behauptet der Vermieter, der Schimmel und der muffige Geruch in der Wohnung wäre durch die Tierhaltung gekommen (weil die Hunde durchs Atmen so viel Feuchtigkeit erzeugen...) und will die 3 Monatsmieten zur Sanierung einbehalten.

    Warum wir da überhaupt erst eingezogen sind? Ganz einfach: Billig, Uninah und mit Öffis zu erreichen (wichtig als armer Student ohne Auto), Hunde erlaubt, groß, mit kleinem eigenen Garten.


    Leider war es die erste Wohnung, wir wussten nicht wirklich worauf wir achten sollten und haben ziemlich viele stockdoofe Fehler gemacht weil wir einfach so froh waren in der Hektik bei Semesterbeginn (meine beiden Mitbewohnerinnen sind beide im Nachrückerverfahren zugelassen worden und mussten im laufenden Semster was finden...) überhaupt was gefunden zu haben.

    Achja, zwischendurch hat noch der Vermieter gewechselt von einer ziemlich gleichgültigen alten Oma ("Hauptsache ich hab meine Miete jeden Monat auf dem Konto, alles andere ist mit egal!") zu einer pingeligen Erbengemeinschaft, die das ganze denkmalgeschütze Objekt jetzt möglichst schick rausbringen will und dazu natürlich erstmal alles sanieren und die alten "Assi-Mieter" rauskriegen muss.
    Wir haben wenigstens freiwill gekündigt, von anderen Parteien da im Haus hab ich was gehört von wegen exorbitanten Mieterhöhungen etc.
    Naja, zum Glück bin ich im Mieterbund, so dass ich wenigstens ne Mieterrechtsschutzversicherung hab.


    Das nächste Mal halte ich ALLES, jeden Nagel in der Wand, jeden Fleck auf der Tapete, jede Macke am Türrahmen... kleinlichst im Protokoll fest beim Einzug und lege den Mietvertrag vor Unterzeichnung beim Mieterbund oder beim auf Mietrecht spezialisierten Anwalt zur Überprüfung vor.


    Bei mir steht in einigen Monaten jedenfalls auch wieder ein Umzug an (momentan wohne ich bequem im Elternhaus :D ).
    Es soll in die ländlichen Regionen Brandenburgs, Mecklenburg-Vorpommerns oder Schleswig-Holsteins gehen. Ich hab noch so ein bisschen die Hoffnung, dass man zumindest in Brandenburg oder Meck-Pomm aufgrund der schwindenen Bevölkerungszahlen und hohem Wohnungsleerstand eher was mit Hunden findet.

    Leider kann ich nicht so lange im Voraus anfangen zu suchen wie ich gern würde, weil sich wahrscheinlich erst so 1- (max)3 Monate vor Stellenantritt rausstellt wo es mich beruflich genau hinverschlägt.


    Das wird noch lustig... ich werde dann mit 3 großen Hunden und (was völlig vermessen ist, ich weiß...) mit Hoffnung auf Genehmigung eines 4. suchen.
    Andererseits, wenn ich tatsächlich einen Vermieter finde der 3 Hunde erlaubt sind die Chancen vielleicht nicht so schlecht, dass ich auch nen 4. haben kann. Wer weiß.


    Einige Jahr zur Miete stehen bei mir jedenfalls noch an, aber sobald die berufliche, private und finanzielle Situation er erlaubt geht es auf jeden Fall irgendwann mal Richtung Eigentum.
    Lieber steck ich Jahr um Jahr Geld ins Renovieren eines "günstigen" älteren Objekts und in die Raten und hab dafür meine Ruhe, als einen ähnlichen Betrag auszugeben und dafür am Ende nix eigenes, aber eventuell noch den Stress mit dem Vermieter am Hals zu haben.

    Es völlig legitim bei verschiedenen Zwingern Interesse anzumelden, es ist ja nicht gesagt, dass bei dem einen und einzigen Züchter dann auch ein passender Welpe dabei ist (Wurfstärke, Geschlechter- und Farbverteilung, Länge der Warteliste...).
    Oder wenn es z.B. mit dem Belegen nicht klappt und der Züchter es in der nächsten Läufigkeit nochmal versuchen möchte, man selber aber in nem halben Jahr oder Jahr grade keinen Welpen nehmen kann.
    Manchmal wirds auch gar nix mit nem geplanten Wurf, warum auch immer. In allen Fällen ist es ganz gut, wenn man noch ne andere Möglichkeit hat.


    Allerdings sollte man das samt den Gründen auch offen kommunizieren. Es ist schließlich denkbar blöd, wenn man monatelang den Eindruck vermittelt hat, man wollte uuuuuuuuumbedingt einen Welpen aus dieser Verpaarung, dann liegen die Kleinen in der Kiste, der Züchter hat eventuell schon einem anderen Interessenen abgesagt... und dann nimmt man doch einen von woanders.
    Oder der Züchter findet im Gespräch mit anderen Züchtern raus, dass ein Interessent in 6 Zwingern gleichzeitig auf der Liste steht, aber keinem der Züchter was davon gesagt hat und jeder davon ausgeht, er hat schonmal einen festen Abnehmer. Das ist eher schäbig.


    Aber wenn man sagt:
    "Ich interessiere mich auch noch für den Wurf bei xy, weil die Hündin eine ganz ähnliche Abstammung hat und mir auch sehr gut gefällt und weil bei ihnen ja schon 5 Leute für eine Hündin angemeldet sind, und ich kann nunmal nur im Winterhalbjahr meinen Urlaub nehmen, deswegen könnte ich nicht bis zu ihrem nächsten Wurf warten..." und so weiter... ich glaub da sagt keiner was gegen.
    Und wenn doch, dann weiß man es dann halt und muss sich woanders nach nem Hund umgucken.