Beiträge von Marula

    Es gibt auch sog. weiße oder trockene Läufigkeiten. Auch wie weit die Vulva anschwillt ist sehr verschieden. Und Duldungsverhalten... kann auch im einem Moment fehlen und im nächsten da sein.
    Auch Hündinnen die sonst ganz normal bluten und der ganze pipapo können zwischendurch mal ne trockene Läufigkeit haben.

    Und von den Intervallen her ist das auch sehr unterschiedlich, mache Hündinnen werden alle 4 Monate läufig (echt ne Strafe, sowas...), andere nur einmal im Jahr. Wieder andere unregelmäßig, wobei das meistens bei erwachsenen Hündinnen nicht mehr physiologisch ist, das sollte nur in der Pubertät mal vorkommen.

    Hast du denn bei deiner Hündin schon ein paar Läufigkeiten mitgemacht und weißt wie sich das bei ihr äußert? Wenn nicht wäre ich SEHR vorsichtig.

    Es kann sein, dass der Rüde nur doof drauf ist und sie sich nicht genug wehrt, es kann aber auch sein, dass sie grade läufig wird und du dann die freudige Bescherung hast...

    Am besten einmal zeigen lassen, aber schwer ist es wirklich nicht.

    Gummihandschuh an, etwas Gleitmittel (z.B. Pflanzenöl oder Vaseline) auf einen Finger. Vorsichtig in den Anus einführen und direkt hinter dem Schließmuskel einmal rumfühlen, Seitlich-unten fühlt man so einen kleinen glatten "Buckel", je nachdem wie voll die Drüsen sind oder ob sie entzündet sind usw sind die unterschiedlich groß. Die Konsistenz ist recht prall wenn sie voll sind.
    Ich finde immer, es fühlt sich ein bisschen an wie eine kleine halbierte Weintraube, also wenn man da mit dem Finger draufdrücken würde, so diese Konsistenz.

    Da dann vorsichtig mit dem einen Finger von innen, mit einem anderen von außen drücken, der "Ausgang" ist logischerweise Richtung Anus, so dass sich die Drüse normalerweise durch den Druck vom Kot beim auspressen selber entleeren könnte.
    Keine rohe Gewalt anwenden, einfach mit gesundem Menschenverstand. Wenn man sich nicht traut oder denkt das ist irgendwie "komisch" (z.B. sehr schmerzhaft für den Hund oder sehr geschwollen und warm = entzündet), dann besser zum Tierarzt.
    Meistens entleeren sie sich auf Druck recht plötzlich, das kann auch mal spritzen, grade wenn sie sehr voll oder verstopft sind. Also nicht in die Schussbahn stellen...

    Und am besten draußen, dann hat man den Geruch gar nicht erst in der Wohung.


    Im Grunde würde ich damit ebensoweing regelmäßig zum TA gehen wie zum krallenschneiden, Ohren saubermachen oder Zecken etfernen. Nur wenn sie häufig entzündet sind muss das sein.

    Ich kann picomincen nur zustimmen.


    Mein zweiter Rüde hat die ersten Tage auch in der Wohnung markiert, am Türrahmen und Möbeln. Warum? Ganz einfach: Ehemaliger Zwingerhund, woher sollte er wissen das man das im Haus nicht macht? Richtig, wusste er nicht... wird deiner als ehemaliger Straßenköter auch nicht wissen, woher denn auch?

    Markieren ist für Hunde eine ganz normale Methode sich eine neue Umgebung "zu eigen" zu machen, sozusagen ihre Sigantur zu hinterlassen. Wirklich, da ist nix finsteres bei.

    Um das abzugewöhnen muss man auch kein Hundeflüsterer sein. Einfach aufpassen, den Rüden die ersten Tage gut im Auge behalten.
    Wenn man ihn auf frischer Tat ertappt schimpfen, sich den Herren am Halsband nehmen und vor die Tür bringen (meist "müssen" sie ja nicht richtig, aber es kann nicht schaden).
    Wenn man nur noch die Pfütze findet ignorieren und putzen. Wie "normale" Stubenreinheit halt auch.

    Die meisten kapieren das so sehr schnell, Hunde wollen ja in der Regel nicht negativ auffallen, wenn sie es vermeiden können.

    Ganz viele Hunde die das Leben im Haus nicht kennen machen das am Anfang mal und ganz viele Leute haben das schon in den Griff bekommen.
    Also, freu dich ruhig weiter auf deinen Hund.


    Ach... und auf Pflegestellen hab ich es schon manches mal erlebt, dass da mehrere Hunde durcheinander laufen, auch verschiedene Geschlechter, viel Unruhe in der Gruppe und dann hat man zeitweise gar keinen richtigen Überblick wer denn nun wann genau die Pfütze am Türrahmen produziert hat oder nicht, die ist irgendwann einfach da, Zauberei...

    Will sagen: Das ist manchmal nicht die geeignetste Umgebung um einem Hund das markieren abzugehöhnen, das geht oft schneller, wenn er keinen zusätzlichen Reiz hat (keine anderen Hunde) und wenn man ihn 1 zu 1 im Auge behalten kann.

    Zitat


    Was MÜSSEN die mir sagen können?
    Was MÜSSEN die mir zeigen können?

    Wisst ihr was ich meine?
    Müssen die z.B. einen Einfuhrbericht oder sowas haben.
    Eine Bestätigung vom Tierarzt, dass sie kastriert wurde bzw. wann etc.
    Einen Impfpass sollte sie ja haben, muss es ein EU-Pass sein? Sie ist ja auch gechipt.

    Sie sollte einen EU-Ausweis haben, da sie ja bereits im grenzübergreifenden Verkehr in der EU unterwegs war. Darin sollte mindestens eine aktuelle Tollwutimpfung vermerkt sein, besser aber auch die üblichen Mehrfachimpfungen gegen Staupe, Parvo, wäre mir zumindest lieber, da ich inzwischen sogar einen Auslandshund persönlich kenne der im erwachsenen Alter ungeimpft mit akuter Staupe eingereist ist...

    Manchmal sind auch die Entwurmungen und sonstige Parasitenbehandlungen im Pass vermerkt, aber meistens nicht.

    Irgendwelche anderen Dokumente für die Ein- und Ausfuhr die du dir zeigen lassen könntest, werden soweit ich weiß nicht gebraucht.

    Bestätigung vom TA ob sie wirklich kastriert ist oder nicht werden sie wohl auch nicht vorlegen können.


    Über Mittelmeerkrankheiten kannst du dich hier gut informieren:
    http://www.parasitosen.de/
    Rechts auf der Seite ist ein Link zu einer downloadbaren Broschüre "Traumhund aus dem Süden", da ist das ganze zu "Welche Krankheiten kommen wo vor?" schön zusammengefasst.

    Ich seh es so: Es gibt zig tausende Hunde in der Vermittlung, "Liebe auf den ersten Blick" (aufs Foto...) ist meistens Schwachsinn und irgendwo sitzt der Hund der zu mir passt und den ich auch bekomme ohne mich zu verbiegen.
    Wenn die einen nicht an mich vermitteln mögen, dann guck ich halt woanders und fertig. Jeder, wirklich jeder, kann einen Hund aus zweiter Hand bekommen, wenn nicht im TS dann halt mal in den Kleinanzeigen nach abzugebenden Hunden gucken oder so.

    Wenn ich denn der Meinung bin es muss umbedingt dieser Hund sein und die Orga spinnt völlig, dann würde ich denen eventuell auch nach dem Mund reden, aber eigentlich... nö, nicht mein Ding.


    Genau wie ich als Interessent mir solche Freiheiten rausnehme, hat die Orga das gleiche Recht. Vielleicht finde ich deren Gründe für oder gegen ne Vermittlung nicht vernünftig, aber was solls. Ich hab meine Gründe, die haben ihre und fertig, da brauch man nicht lange rumtrauern.

    Manchmal muss man andere Meinungen/Einstellungen auch einfach hinnehmen.
    Ich hab die Vermittlung auch schon von der anderen Seite aus mitgekriegt und da war die eine oder andere aus meiner Sicht völlig begründete Absage bei wo die Interessenten dann nachher Zeter und Mordio geschrieen haben.
    Vielleicht wären sie toll mit dem Hund zurechtgekommen, wer weiß... vielleicht auch nicht.

    Wäre ich Pflegestelle, ich würde meinen Hund auch nur rausgeben wenn ich denke das ist DIE Stelle für diesen Hund. Meine Verantwortung liegt schließlich in erster Linie beim Hund, nicht bei den Interessenten.


    Zitat

    Und da der Zweithund ja auch ein Podenco wird passt dieser sehr gut in meine Art der Erziehung. Denn unsere erste Maus ist zwar ein Mix, aber im Inneren ein Podi/Windhund durch und durch.


    Naja, solange du sagst deine Hündin ist ein easy-going-fast-immer-ohne-Leine Hund mit wenig Interesse an Jagen und abrufbar von Wild, solange hab ich erhebliche Zweifel ob sie Podenco/Windhund durch und durch ist. Da feheln irgendwie ein paar rassedefinierende Eigenschaften.


    Wie wärs mit regelmäßig den nächsten Podenco-/Windhundauslauf besuchen? Die gibts doch inzwischen fast flächendeckend.
    Da sind ja oft auch zu vermittelnde Hunde dabei, vielleicht findet sich ja da ein passender Podi oder Podimix der schon ne Weile auf Pflegestelle ist und wo man ne reelle Aussage machen kann wie es um Jagdtrieb und Selbstständigkeit bestellt ist. Und wenn man sich schon persönlich kennenlernen konnte und die Leutchen deinen Umgang mit deinem Hund gesehen haben, dann ist das mit der Vermittlung auch meistens keine so große Sache mehr.

    Wenn du gerne nen Senior möchtest (las ich da jetzt so raus?) wird es eventuell etwas einfacher, die können halt nicht nicht mehr so wie die jungen.

    Meine sind zu 80% an der Leine. ;)
    Die Bindung ist hervorragend, sie würden mit dem Hasen SOFORT zu mir zurück kommen, da hab ich gar keine Zweifel.


    Naja, ich kenne auch einige Gespanne wo der Hund so gut wie immer ohne Leine läuft und finde das sehr schön auszusehen!
    Eine meiner Gassihündinnen früher, eine SchäferxCollie-Mixhündin, hätte das mit Sicherheit auch mitgebracht. Die konnte ich auch sehr viel nackig laufen lassen. Das ist schon komfortabel. Der Deutsche Schäfer von meinem Ex ist auch so ein Kandidat wo das sicher noch was wird.

    Muss aber sagen, selbst wenn ich mal einen Hund hätte wo das funktioniert (was sehr unwahrscheinlich ist, da mich dieser Typ Hund wenig interessiert), an richtigen, befahrenen Straßen (ich red jetzt nicht von Wohnstraßen in ner Siedlung oder so) käme bei mir jeder Hund an die Leine.
    Kenne einige Stories wie die von terriers4me weiter vor in diesem Thread, auch eine mit einem nicht so glimpflichen Ausgang, leider, und bin da einfach nicht besonders risikofreudig.

    Meine heißen:
    - Lawrence (und das kürz ich auch nicht ab, der wird so gerufen, immer!)
    - Robin (was ab und zu mal zu "Robinsooooooon!" wird, aber auch nie abgekürzt).
    - DeeDee (gesprochen "Didi"). Schrecklicher Name, aber sie hieß schon so und es ist irgendwie an ihr kleben geblieben.

    Die hören alle gleich gut oder schlecht, egal ob ein "i" am Ende ist oder nicht.

    Ich würd sagen: Such dir was was du gut rufen kannst und was nicht zu peinlich ist wenn man es mal durch die ganze Nachbarschaft brüllen musst. ;)
    Endung ist egal.

    Zu dem Ding mit dem Verlust des Geruchssinns:

    Die meisten Menschen würden, wenn man sie fragt, wohl sehen und hören als ihre wichtigesten Sinneswahrnehmungen angeben. Trotzdem können auch blinde und taube und sogar taub-blinde Menschen ein erfülltes Leben führen.
    Natürlich kann man einen Hund nicht fragen ob sein Leben ohne Geruchssinn noch lebenswert ist oder nicht. Man muss sich danach richten wie er sich benimmt... was gleich zu der nächsten Sache führt:


    Schmerzen.
    Natürlich kann mir der Hund nicht mit Worten sagen: "Das tut mir weh". Oder gar: "Das tut mir so sehr weh, ich möchte nicht mehr leben".
    Und wir können ihm nicht sagen: "Halt noch einen Tag durch, dann ist der Schmerz weg." Oder: "Noch 3 OPs, dann tut es nicht mehr weh!"

    Man kann aber durchaus die Lebensqualität eines Hundes beurteilen. Da gibt es verschiedene Indikatoren.

    Einer ist z.B. spontane, freiwillige Bewegung. Kann und mag der Hund von selber aufstehen, läuft er normal umher?
    Ein anderer ist Spielverhalten. Wirklich kranke Hunde zeigen in der Regel kein Spielverhalten mehr (wobei Spielverhalten sehr unterschiedlich ist, manche Hunde spielen ja auch nur selten obwohl sie kerngesund sind...).
    Noch ein anderer ist freiwillige Futteraufnahme mit gutem Appetit. Auch da: Bei wirklich leidenden Hunden findet das normalerweise nicht mehr statt.
    Überhaupt ist mangelnder Wille/Fähigkeit zur selbstständigen Bewegung und zur selbstständigen Futteraufnahme bei allen Tieren ein ganz guter Indikator.

    Ein Tier das von selber aufsteht, sich bewegt, eventuell zum Spielen auffordert und von sich aus mit gutem Appetit frisst, das ist für mich kein Todeskandidat.
    Selbst wenn`s ne unheilbare Tumorerkankung oder sowas hat - dann ist es halt noch nicht soweit.


    Aber das ist natürlich eine Sache, da streiten sich auch Fachleute (Verhaltensforscher, Neurologen, Pharmakologen für Analgesie und Anästhesie...) immer wieder drüber. Das ist sogar in der Humanmedizin so, wo man einfach das Maul aufmachen und reden kann.
    Letztlich ist es zu einem großen Teil individuell wie eine Schmerzsituation bewertet wird und zwar SOWOHL vom Patienten als auch von Außenstehenden.


    Wie dem auch sein... wie ich schon sagte hätte ich mich bei diesem speziellen Fall wahrscheinlich direkt nach dem Unfall mit ziemlicher Sicherheit zum Einschläfern entschlossen.
    Jetzt mit der Info zu Herzwurm und Tumor zusätzlich... nee, da würde ich nix mehr operieren. Schon allein das Narkoserisiko und/oder das Behandlungsrisiko bei Herzwurm wäre mir zu groß.

    Da wäre ich dann insgesamt eher für ne taugliche palliative Behandlung und irgendwann ist halt Schluss. Seh ich aber so wie der Hund sich auf dem Video benimmt noch nicht direkt heute oder morgen.


    Da würde dann bei mir auch der Kosteneffekt mit reinspielen. Ich würd nicht mehr mehrere sehr teure OPs bezahlen wollen, wenn klar ist dass der Hund gleichzeit andere fatale Grunderkrankungen hat an denen er eher früher als später sterben wird.

    Also mein erster Gedanke als ich das Filmchen gesehen hab: Diese Hündin hat ungefähr so viel oder wenig Oberkiefer wie ein Mops oder ne Perserkatze. :ugly:

    Klar, bei denen ist noch ne Nase dran (platt zwischen die Augen gedrückt, aber da gehört sich das schließlich so und war keine Unfallfolge, deswegen ist das ok) und der Unterkiefer passt mehr oder weniger zum Gesamtkonzept, ist also nur wenig länger als der Oberkiefer statt wie bei diesem Hund gute 10 cm, aber sonst...
    Wenigstens hat dieser Hund nicht noch zusätzlich Probleme mit einem losen Gaumensegel, verengten oberen Atemwegen und einer bleistiftdünnen Luftröhre.
    Er dürfte also auch nicht schlechter dran sein also so manche Französische Bulldogge mit Bracycephalensyndrom.


    Naja, Spaß beiseite.
    Es sieht gruselig aus, aber der Hund frisst, ist munter, macht scheinbar alles was Hunde sonst auch so machen. Außer vielleicht Stöckchen apportieren. Also warum nicht, wenn die Leute das Geld zusammenkriegen können?

    Wenn der Hund nen Bandscheibenvorfall hätte, würde hier auch keiner betreten gucken weil man den operiert, obwohl sowohl die Erkrankung als auch die OP ziemlich schmerzhaft sind und die Prognose je nach Vorschaden am Rückenmark oft ungewiss ist.
    Hat halt nicht so den Schockeffekt wie eine Gesichtsentstellung.


    Und wieso sollter der Hund ohne Geruchssinn keine Lebensqualität haben? Blinde oder taube Hunde haben doch auch Lebensqualität. Ja, riechen ist wichtiger für Hunde als für Menschen, aber es ist trotzdem nur ein Sinn von fünf.


    Ich muss aber sagen, dass ich wahrscheinlich direkt nach dem Unfall anders entschieden hätte. Das muss grauenvoll ausgesehen und dem Hund schreckliche Schmerzen bereitet haben. Wahrscheinlich konnte, als es passiert ist, auch noch niemand sagen was wird, ob sie es überhaupt überlebt usw (bei so einem schweren Unfall wird die Verletzung im Gesicht ja nicht das einzige Problem gewesen sein).
    In dem Moment hätte ich mich dann wahrscheinlich fürs einschläfern entschieden.