Beiträge von Marula

    Also, was Jagdausflüge angeht hatten meine bisher nur ganz wenige Ausrutscher, alles im Rahmen von Sekunden bis maximal Minuten und immer direkt in Sichtweite: Durchgestartet, Wild aus den Augen verloren, schnell zurück zu Mama.


    Aber ich hatte mal ein Horrorerlebniss wo ich im Nachhinein echt sagen muss, dass wir eine ganze Horde Schutzengel hatten.
    Da war ich mit der Hündin mit dem Rad unterwegs und ein anderer Hund kam aus einer Hofeinfahr gestürmt, wollte wohl an DeeDee ran und ist mir vors Rad gekracht.

    Ich bin gestürzt, hab mir noch die Handgelenke aufgeschürft, und der andere Hund hat sich auf meine Hündin gestürzt.
    Die war völlig von der Rolle (erst kracht Frauchen samt Rad fast auf sie drauf und liegt anschließend am Boden, dann fällt sie ein anderer Hund an), hat Panik bekommen und mit der Leine am Geschirr baumelnd die Flucht ergriffen.
    Und panische Hunde sind schnell...

    Bis ich wieder auf den Füßen war (was nur ein paar Sekunden gedauert hat), war sie schon um die nächste Straßenecke verschwunden, die die Richtung wo wir hergekommen waren. Der andere Hund hat sie bellend gejagt, ist aber an der Straßenecke umgekehrt.

    Ich mich wieder auf Rad geschmissen und wie blöd in die Richtung wo mein Hund verschwunden war. Waren da grade mal ca. 2 km von zuhause weg, aber zwischen der Unglücksstelle und meiner damaligen Wohnung lag (für die, die sich in Hannover auskennen...) der Braunschweiger Platz und es ging die ganzen Zeit an mehr oder weniger stark befahrenen, teils mehrspurigen Straßen entlang.

    Ich hab jederzeit damit gerechnet Bremsen quitschen oder einen Hund schreien zu hören... als ich am Braunschweiger war, war grade rot und ich hab kurz gebremst um die wartenden Fussgänger zu fragen ob sie einen Hund gesehen hätten - JA! Der wäre grade während der letzten Grünphase in irrem Tempo über die Kreuzung gefetzt.
    Weiter Richtung "nach hause"!

    In unserem Viertel war es dann verkehrstechnisch etwas ruhiger, bin natürlich trotzdem im Eiltempo nach Haus und hab so gehofft sie einfach vor der Wohnungstür sitzen zu sehen.
    Aber: NIX.

    Da war ich schon ziemlich aufgelöst. Hab panisch meine beste Freundin angerufen, die hat wiederum noch ein paar andere Leute angerufen und meine damalige Mitbewohnerin ist auch sofort losgerannt zum suchen.


    Ich bin dann nochmal langsam den gleichen Weg zurück gefahren und auf halber Strecke durch unser Viertel hab ich auf einmal langgezogenes Gebell und Geheul aus einem Hinterhof gehört - da war ich mir schon ziemlich sicher, dass das meine ist.

    Und tatsächlich, da stand sie in dem Hinterhof auf dem Lederverdeck von einem Mini-Cabrio und heulte wie ein Weltmeister. Ein paar Meter davor stand ein Mann mit einer Englischen Bulldogge, der sich nicht weiter rantraute.

    Er sagte, er habe den Hund mit der Leine dran den Bürgersteig langrennen sehen (da war sie schon fast bei meiner Wohnung angekommen) und habe versucht sie einzufangen, daraufhin sei sie in den Hinterhof ausgewichen.

    Ich hab meinen Hund vom Autodach gehoben und gründlichst untersucht - die Leine war um ihre Hinterläufe gewickelt, die Krallen bis ins Leben abgewetzt und die Ballen sahen aus als hätte man sie über eine Käseraspel gezogen, vom laufen über den Asphalt.
    Aber sonst, wundersamerweise, alles in Ordnung.

    Der Mann mit der Bulldogge hat mich dann auf einen Tee eingeladen (was ich dankbar angenommen hab), ich konnte der ganzen schon aktivierten Suchgruppe absagen... ehrlich, wir hatten SO ein Schwein...

    Ich denk was uns zugute gekommen ist, ist, dass Hunde solche Gewohnheitstiere sind - sie ist genau den Weg nach hause gelaufen den wir sonst auch immer genommen haben, hat sogar an den gleichen Stellen die Straßen überquert und ist (bis zu dem Einfangversuch) auf dem Bürgersteig geblieben.


    Seitdem springe ich IMMER sofort vom Rad und seh zu, dass ich beide Füße fest auf dem Boden hab wenn ein Hund auf mich zugelaufen kommt, egal ob ich nen Hund dabei hab oder nicht.


    PS: In Sachen "anderer Hund im Wald"... vor Jahren hatte ich es mal, dass ich im Wald aufgeregtes heiseres Gebell hörte, nicht so schnell geschaltet hab und eh ichs mich versah fegte direkt vor uns erst ein Hase und dann ein Husky über den Weg.
    Da ist meiner (hatte zu der Zeit nur einen) dann auch hinterher. Aber zum Glück nur einmal rein ins Gebüsch und ganz schnell das wesentliche aus den Augen verloren wegen dichtem Gebüsch und steilem Gelände.

    Eine Bekannte meiner Eltern hat vor ewigen Zeiten (bestimmt schon 20 Jahre oder so) mal einen Pudelmix aus Griechenland vom Strandurlaub mitgebracht. Ganz "klassisch" eigentlich: Ein süßer Streuner der um Futter bettelt, schon jeden Tag an der Strandpromenade auf "seine" Touristen wartet und wo man dann am Ende des Urlaubs nicht das Herz hat ihn dazulassen.
    Hat dann noch fast 17 Jahre bei ihr gelebt.

    Zitat

    Wieso sehen denn diese verwilderten Hunde alle recht ähnlich aus? Also sprich australische oder Neuguinea Dingos, Carolina Dogs und Borneo Hunde? Sind die alle miteinander verwand? Weiß man da was?
    Ach ja: und sinds denn überhaupt verwilderte Hunde oder echte Wildhunde?


    Die asiatischen und australischen Dingos und die ursprünglichen Pariahhunde der Pazifikinseln sind alle mehr oder weniger miteinander verwandt.
    Die sind von Menschen in ihren Booten/Kanus/Flößen vom asiatischen Festland und dann von Insel zu Insel und schließlich bis nach Australien gebracht worden, wo dann jeweils regionale Untertypen sich rausgebildet haben.

    Bei den Carolina Dogs ist es schlicht und einfach unbekannt wo sie eigentlich herkommen. Die Theorie, dass es sich um unentdeckt überlebende, fast isolierte Reste der Pariahhunde der amerikanischen Ureinwohner handelt, ist ziemlich weit hergeholt. Wahrscheinlicher ist, dass es einfach über mehrere Generationen verwilderte Haushunde sind, vielleicht auch mit nem Schuss "uramerikanischem" Blut (das letztendlich auch aus der alten Welt gekommen ist).


    Wenn man Hunde unter mehr oder weniger natürlichen Selektionsbedingungen hält, sie sich nach eigenem Gutdünken verpaaren lässt und nicht eine bestimmte Form züchterisch fördert, dann tendieren Haushunde über mehrere Generatione immer zu dieser Art von stockhaarigem, spitzartigem Prototyp zurück, mit geringen Variationen in Farbe/Abzeichen, Größe, Rutenstellung, Ohrstellung, Felllänge etc.

    Das scheint einfach das Modell zu sein, das unter eine Vielzahl an Umweltbedingungen am besten funktioniert.


    Generell sind das alles Haushunde, und der Haushund ist nunmal die domestiziere Form des Wolfes. Sprich, es sind keine "Wildhundarten" im biologioschen Sinne.
    Von "Rassen" im Sinne moderner Rassehundezucht zu sprechen wäre aber auch falsch. Es sind halt Hunde vom Urtyp und/oder Pariahhunde (der Übergang ist fließend, je nach Haltung, siehe die Dingos in Australien, die es sowohl komplett wild gab als auch als Lagerhunde der Aborigines).


    Es sind sicher alles sehr interessante Hunde, aber ich denke man muss schon recht speziell drauf sein um mit so einem Hund glücklich zu werden und gleichzeitig auch den Hund glücklich zu machen ohen überall anzuecken.

    Also, um 35 - 40 € für ein einfaches aber hochwertiges Lederhalsband ohne Schnickschnack finde ich schon ok, denn gutes Lederzeug hält ja wirklich ein Leben lang. Ich hab von einer guten Freundin eine Lederleine "geerbt", die ist jetzt, mit 2 Jahren Pause zwischendrin, seit 34 Jahren fast täglich in Benutzung, erst für deren Familienhunde, jetzt bei mir. Die ist in Würde gealtert und immernoch völlig in Ordnung. Meine Fettlederleinen (einmal geflochten, einmal glatter Riemen) sehen nach 5 bzw 6 Jahren täglichen Gebrauchs auch noch aus wie neu, die halten bestimmt auch noch lange.
    Insofern bin ich da auch kein totaler Billigheimer, aber wenn, dann will ich halt für alle 3 Hunde das gleiche und da waren dann wie gesagt immer andere Anschaffungen wichtiger. :D


    Ganz schön von der Ledernqualität und Verarbeitung her (jeweils auch schon in der Hand gehabt) finde ich zum Beispiel die Halsbänder von:
    - http://www.el-hor.de/ (viele Modelle sind mir aber zu bunt und glitzrig, aber die schlichteren sind schön)
    - http://www.hideandcollars.co.uk/index.htm
    Und da gefallen mir sowohl die breiten als auch die geflochtenen:
    - http://bettybarky.wordpress.com/ (die sind auch sehr günstig... vielleicht sollte ich mal... :D ).

    Und auch ziemlich hochwertig, wenn`s mal nicht Leder sein soll, sind diese:
    http://unikatoes.beepworld.de/
    Wobei mir da auch wieder viel zu bunt und kitschig ist, aber man kann sich die Zierelemente ja selber aussuchen.

    Zitat

    Die Herkunft und die Entstehung von Krankheiten hat mit der schulmedizinischen Sichtweise nichts mehr zu tun! Jeder der mal beim Arzt war und wissen wollte, warum man jetzt hieran oder daran erkrankt ist, wird keine eindeutige Antwort bekommen haben oder es hieß: Es waren die Viren, oder das Immunsystem, Grippewelle, entartete Zellen etc.


    Ärzte drücken sich oft grade deswegen so vage aus zu den Ursachen einer Erkrankung, weil sie wissen, dass sie nicht alles wissen.

    Manchmal gibt es sehr klare kausale Zusammenhänge, zwischen der Aufnahme einer bestimmten Pflanze und einem damit einhergehenden Krankheitsbild z.B., manchmal gibt es zumindest sich stark verdichtenden Hinweise auf einen Zusammenhang, z.B. zwischen rauchen und erhöhtem Auftreten von Lungenkrebs.... und machmal gibt es einfach keine erklärbare Ursache für eine Erkrankung.

    Kann sein, dass man für manches später Erklärungen findet, die Wissenschaft steht ja nicht still. Kann auch sein, das vieles noch lange unklar bleibt.

    Wenn nu ein Patient beim Arzt sitz (grade wenn es eine schlimme, einschneidende Erkrankung ist) und verzeifelt fragt: "Warum grade ich, wieso ist das passiert?"
    Und der Arzt sagt ehrlicherweise "Ich weiß es nicht, es gäbe da Risikofaktoren A, B, und C, aber auch X, Y, und Z können es sein und bei machen Leuten tritt ihre Erkrankung auch auf ohne dass sie jemals diesen Faktoren ausgesetzt waren und andere bekommen sie nicht, obwohl sie damit in Kontakt waren"... und so weiter und sofort...

    Dann ist der Arzt der Dumme, weil er keine eindeutige Antwort hat?


    Es ist menschlich nach Antworten und Lösungen zu suchen - so ist ja jede Art von Wissenschaft und technischem Fortschritt erst entstanden, von der Benutzung des Feuers bis zur Mondlandung, vom Kräutertee bis zur Organtransplantation.

    Es wäre fatal, sich mit dem status quo abzufinden und nicht mehr weiter zu fragen. Hätte man das so gemacht, dann würden heute noch zig Wöchnerinnen am Kindbettfieber sterben, weil der Arzt nicht wusste, dass schon einfaches, gründliches Händewaschen das verhindern kann.

    Insofern finde ich es auch völlig gerechtfertigt, wenn man gern mehr wüsste z.B. über den Zusammenhang zwischen Autoimmunerkrankungen und Impfungen. Wenn das hinterfragen aufhört ist die Wissenschaft tot - es gab und gibt so viele Dinge in der Medizin, die mal Goldstandard und Lehrmeinung waren und heute nur noch müde belächelt werden.


    Aber klare, eingängige Antworten auf die Frage nach dem "Warum" einer Erkrankung, die liefert da, wo die evidenzbasierte Medizin zugibt etwas - noch? - nicht erklären zu können, oft die sogenannte Alternativmedizin, mit der Behauptung, man würde nicht bloß das Symptom behandeln, sondern die Ursache der Erkrankung.

    Das würde ja vorraussetzen, das man die Ursache kennen würde. Das ist für den nach Antworten suchenden Erkrankten eine große Erleichterung.
    Behaupten kann man, grade da wo man nix weiß, dann viel, z.B. Tumorentstehung durch "Erdstrahlung" oder "praktisch alles" durch Impfungen.

    Ob es auch so ist?
    Kann ja, wie hier so schön geschrieben wurde, keiner beweisen. Insofern wundert es mich nicht, dass Heilpraktiker oft Antworten haben wo die Medizin keine mehr hat.

    Anworten sind halt nicht immer Lösungen.

    Ich hab als Alltagshalsbänder bei Lawrence Zugstopp (aus Leder, geflochten, 3 cm breit), bei Robin Martingale (aus Stoff, 5 cm breit) und bei DeeDee Nylon mit Klickverschluss, feststehend, 2 cm breit (für 4,99 aus dem Fressnapf).
    Hab auch noch ein paar andere, aber das sind die, die sie fast nur tragen.


    Da ich eh nicht so ein Fan von BlingBling bin und es mir eigentlich reicht, wenn jeder Hund ein einziges passendes Halsband hat, bin ich da recht genügsam, gehöre nicht zu den Windibesitzern bei denen das sammeln von Halsbändern analog zum Schuhkauf bei der Klischeefrau läuft. :D
    Bei Mänteln geht es mir übrigens genauso...


    Leder ist mein absolutes Favoritenmaterial an Hund oder Pferd - es sieht schön aus, fühlt sich schön an und wenn man es ein bisschen pflegt hält es ewig und bekommt eine schöne Patina.

    Ich wollte meinen Hunden schon nochmal einheitliche Halsbänder "gönnen" - hatte immer mal nach einem hochwertigen, ungepolstertem Lederband in der typischen Windhundform geguckt, so 4-6 cm breit an der breitesten Stelle und mit Messingschnalle + D-Ring, unverziert oder maximal dezent punziert, antikbraun oder congnacfarben.
    Und/oder nach ca. 5 cm breiten, robusten, schlichten (keine Borte) Martingales aus Nylon oder anderem Gurtband, größenverstellbar und mit Schiebern + D-Ring aus Edelstahl oder Messing.

    Aber will halt auch für 3 Halsbändern nicht gleich 90 € ode rmehr ausgeben, irgendwo hatte ich dann doch immer andere Prioritäten was ich mit der Kohle machen wollte. :D

    Zitat

    Es kommt wohl ein bisschen darauf an, in welchem "Forum" man unterwegs ist. In vielen Chihuahuaforen gilt eigentlich (fast) alles, was nicht TC heißt und/ oder Getreide enthält eher als minderwertig und "Billigfutter". Zum Glück sind nicht alle Leute so, aber manche stürzen sich wirklich auf einen wie ausgehungerte Hyänen wenn man zugibt, dass man Grau oder Real Nature füttert. Da wird haarklein darauf eingegangen, dass die Deklaration zu ungenau ist und was für Mist in der Dose sein könnte und der Calcium-Wert viel zu hoch ist und dass Getreide nicht in den Hundemagen gehört und was man sich überhaupt dabei denkt und warum man sich nicht informiert und ob man seinen Hund, um Himmelswillen, denn umbringen will!?

    Pfotenliebe ist nicht billig, es ist Bio und eine sehr hochwertige Futtersorte - Chewies und just4dogs sind preislich eher oberes Mittelmaß, dafür gibt es nur wenige getreidefreie Sorten. Und wie ich oben sagte: leider wurde ich von vielen Hundehaltern, in Foren oder bei Chihuahua-Treffen, nicht immer ganz freundlich darauf hingewiesen, dass Getreide = schlecht = minderwertig ist. Wenn die wüssten, dass mein Hund auch mal ein Frolic-Leckerli bekommt, hätten die mich wohl am nächsten Baum aufgeknüpft.
    Na gut, das ist vielleicht ein wenig übertrieben, aber es gibt schon komische Leute. :roll:

    Ich hoffe, das ist jetzt nicht ganz Off-Topic. "Billigfutter" ist einfach ein dehnbarer Begriff, der nicht nur preislich, sondern auch von den Inhaltsstoffen her je nach Verständnis variiert.

    Nee, finde ich nicht offtopic. Wäre doch reletiv langweilig einfach nur zu schreiben wer was füttert und nicht wenigstens ein bisschen drüber zu diskutieren.


    Hat vielleicht auch wieder was mit der Hundegröße zu tun was im Chiforum politisch korrekt ist und was nicht.

    Wie gesagt, ich füttere ja überwiegend frisch, aber man kann es schon ein bisschen vergleichen:
    Wenn ich einen oder zwei Chis mit frischem/selbstgekochtem ernähren würde, würden die auch noch ein bisschen anderes Zeug kriegen als meine Großen jetzt.
    Z.B. kauf ich für mein Trio ab und an im russischen Supermarkt tiefgefrorene "Lachsabschnitte für Suppe" - da ist pro 800 g Packung auch immer ein Kopf bei und neben Bauchlappenstücken mit Haut auch immer ein paar Flossen und grätige Stücke.
    Für nen Minihund würde ich wahrscheinlich einfach Lachsfilet kaufen, eine Packung würde da ja wahrscheinlich für mehrere Fütterungen reichen... bei meinen reicht das nichtmal für einen Hund und für eine Mahlzeit.

    Oder wenn ich pro Fütterung nur ein Esslöffel kohlenhydratiges bräuchte statt nen Teebecher voll, dann würde ich vielleicht doch mal teure exotische Pseudogtreide in Bioqualität füttern, statt mich an Haferflocken, Nudeln und Kartoffeln vom Discounter zu halten.
    Man bewegt sich preislich von den benötigten Mengen her einfach in anderern Kreisen.

    Da könnte man natürlich dann sagen, man solle sich nur so viel Hund anschaffen, wie man auch hochwertig ernähren kann.
    Macht eine Bekannte von mir so, die hat halt bewusst nur einen mittelgroßen Hund (um die 20 kg), weil sie sich für denen (wie sie selber sagt) allen Luxus leisten können will. Das fängt beim Futter an und hört bei der Ausstattung noch lange nicht auf.


    Aber ich find an Lachsabschnitten und Haferflocken auch nix verkehrt oder minderwertig, an grünem Pansen und Magerquark auch nicht.
    Bis auf den Pansen ist das schließlich alles Zeug, was aus dem ganz normalen Lebensmittelhandel stammt und selbt der Pansen ist noch von für den menschlichen Verzehr freigegebenen Tieren und man könnte ihn theoretisch essen - Stichwort "Kutteln".

    Also, was solls...


    Beim Fertigfutter ist es dann ja ähnlich was man jeweils als minderwertig oder hochwertig ansieht. Ich hab z.B. kein Problem mit Rübenfaser im Dosenfutter - irgendwo müssen ja ein paar Ballaststoffe herkommen.
    Wobei, wenn man es richtig bewerben würde, dann würden einem die Leuten wahrscheinlich freudig ein Dosenfutter mit Tierhaaren als Ballaststoff drin abkaufen, das ist schließlich natürlich und genau wie beim Wolf. :lol:

    Zitat

    Kam das bei der Hündin deiner Freundin ganz plötzlich?


    Nicht von einem Tag auf den anderen, aber so innerhalb einens halben Jahrens wurde es von "entspannt pennen bei Autofahren" zu dem oben beschriebenen Zustand und da hat sich dann auch nix mehr dran geändert bis sie mit fast 12 verstarb. Sonst war sie aber ganz normal und klar im Kopf.
    War eine sehr große Rasse die mit 8 oder 9 Jahren tatsächlich schon im Senioralter ist.

    Hoffen wir mal, das es bei deinem was ganz anderes ist.

    Zuhause höre ich fast nur mit Kopfhöhrer Musik, besserer Sound (hab nicht so tolle Boxen) und ich störe die Nachbarn nicht. :D
    Im Auto müssen die Hunde auch mal laute Musik aushalten.


    Rauchen tut bei uns keiner und es darf auch in der Wohnung nicht geraucht werden, dazu müssen die Leutchen vor die Tür oder auf die Terrasse gehen. Wenn wir gelegentlich mal wo sind wo geraucht wird, dann mach ich mir um die Hunde aber keinen Kopf. Aber ist auch nicht oft... vielleicht 2 oder 3 mal im Jahr?


    Im Weg liegen tun meine Hunde nicht, da sie immer nur auf ihren weichen Betten liegen, nie einfach so auf dem Fußboden. Wenn sie im Weg stehen, dann müssen sie ausweichen.


    So richtig Party ist hier selten, aber wenn wir mal mehr und "fröhlichen" Besuch haben und vielleicht auch mal was getrunken wird, dann sperre ich die Hunde normalerweise in meinem Schlafzimmer ein und geb ihnen was zu knabbern.
    Das kennen sie, da haben sie ihre Ruhe und pennen dann einfach in Frieden - und ich hab auch meine Ruhe und brauch nicht mit einem Auge auf die Hunde achten.


    Mehr Rücksicht nehmen ich eher bei der Zeitplanung (nicht zu lange allein) und bei allen möglichen anderen Freizeitaktivitäten (kann man die Hunde mitnehmen bzw. was mach ich mit den Hunden in der Zwischenzeit?) und beim Urlaub (auch da, kann man die Hunde mitnehmen oder wo kann ich sie sonst lassen?).


    Ständig irgendwo hin mitnehmen erledigt sich bei 3 größeren Hunden dann eh irgenwann, meistens ist mit das dann zu aufwendig, also bleiben sie einfach zuhause.
    Ich hab auch nix dagegen mal was ohne Hund zu machen, kann auch ganz angenehm sein.

    Ich hab nur kurz ein bisschen quergelesen, musste heute abend an diesen Thread denken...

    War im Gartenschuppen, das Hundefutter fertigmachen (meine fressen draußen bzw bei schlechtem Wetter im Schuppen).
    Es war windig, die Tür klappte immer wieder auf und zu.
    Irgendwann, ich hab nebenbei noch was anderes gemacht, hab ich die Tür mit einer Hand wieder aufgeschoben. Das doofe Ding fällt wieder zu und ich sage stark abwesend, aber im Brustton der Überzeugung zur Tür: "BLEIB!!!"

    Ähm... ja... :D


    Auch gut kommt immer wieder:
    Man kommt auf dem Spaziergang an eine Ampel/Kreuzung/Straßenübergang, sagt in bestem autoritärem "Domina"-Tonfall "Halt!" oder "Stop!" zu den Hunden.... und alle anderen Leute die da ebenfalls laufen gucken verstört und gehorchen reflexhaft (bis sie merken, dass sie gar nicht gemeint waren). :lol:
    Ok, ich denke der Ton stimmt...