Beiträge von Marula

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    Jap, wie viele Leute ihre Unfälle verheimlichen ist schon komisch...
    Kenne von den ein oder anderen Windihalter, dass sein Hund gerissen hat - aber wird einem nur unter der Hand erzählt.
    Es sind immer noch Jäger, und zwar richtige Jäger - das vergessen halt viele oder unterschätzen es.

    Ich würde mal behaupten, jeder der langjährig und/oder mehrere Windhunde hat und die überhaupt irgendwo laufen lässt, hat irgendwann mal tote Tiere zu beklagen. Wer noch nix hatte, hatte bis dahin einfach Glück.

    Klar, ein bisschen kann man es beeinflussen mit einer gewissen Grunderziehung und Vorsicht beim Freilauf, aber ganz steckt man nie drin.
    Selbst wenn die nur im eigenen Garten freilaufen oder nur auf eingezäuntem Gelände ist das keine Garantie.

    Ganz klassisch ist halt die Nachbarskatze im eigenen Garten, wie oft ich das jetzt schon gehört hab weiß ich gar nicht. Oft.
    Aber ich kenn jetzt auch schon 3 Fälle von "Reh im Windhundauslauf", mehrere "Hase in Windhundwiese" und diverse andere "Gartenmorde" (Marder, Fuchs, Igel, Fasanen, Jungvögel, Kaninchen...).


    Bei uns wurde bisher tatsächlich noch nix erwischt, abgegangen sind mir meine aber auch schon das eine oder andere Mal. Allerdings zum Glück nie lange oder weit, da spielen dann denke ich doch Erziehung und Geländewahl wieder rein.
    Ich hab sie alle (allerdings nicht alle zusammen... sie sind aber auch noch nie alle zusammen losgezogen) auch schon von Wild abrufen können, aber das ist situationsabhängig. Nur weil es ein oder zwei Mal geklappt hat weil grade alles stimmt, mach ich mir da jetzt nix vor.


    Warum so viele das verschweigen bzw nur von Angesicht zu Angesicht erzählen, aber einen solchen Vorfall nicht detailiert im Internet verbreiten kann ich allerdings schon verstehen, kann unter Umständen halt einen riesigen Ärger geben.

    @ BestFriend und Kalliope: Danke. :smile: :ops:

    Ich liebe diesen Hund wirklich sehr. Noch ist er ja fit, aber so langsam ist er halt in einem Alter, wo es so oder so kommen kann. Um die 12 Jahre ist ein gutes Alter für einen Hund seiner Größe.
    Kann sein, dass er noch ein paar Jahre bei mir bleibt, halt immer weniger wird und immer mehr Zipperlein kriegt... kann aber auch sehr schnell gehen.

    Vor einigen Wochen ist die Greyhoundhündin einer Bekannten, die ungefähr so alt war wie meiner, eingeschläfert worden.
    Tagsüber noch schön spazieren gegangen, abends gut gefressen und mitten in der Nacht dann auf einmal am schreien vor Schmerzen. Sofort in die Klinik, röntgen und CT in Narkose - sie haben sie gar nicht mehr aufwachen lassen: Der Oberschenkel war von einem Knochentumor zerfressen und dann in der Nacht wohl bei einer ungünstigen Bewegung gebrochen.

    Immer wenn der Opa wieder etwas länger braucht und ich eigentlich gern endlich weiter würde muss ich daran denken. Meinetwegen kann er so lange bummeln wie er will.


    Zitat


    Kleiner Zusatz: seit einem halben Jahr will er nicht mehr alleine schlafen,
    war früher nie ein Problem.


    Mein alter Mann will jetzt grade oft seine Ruhe. Er schläft sehr viel und sehr tief und manchmal geht er spätabends nach dem letzten Pipi dann ins Wohnzimmer und verbringt die Nacht da, während die beiden anderen Hunde wie immer mit mir ins Schlafzimmer kommen.

    Als ich meinen Lawrence 2006 bekam, war er laut EU-Ausweis geschätzte 5 Jahre alt, ca. Mai 2001 geboren - er war auf der Straße aufgegriffen worden, so genau weiß es daher keiner.
    Er ist ein größerer Hund, überwiegend Greyhound mit anderem wahrscheinlich Windhundanteil, ca. 30 kg und etwas über 70 cm an der Schulter.


    Anfangs hat niemand dieses Alter geglaubt, alle haben den Hund auf maximal 2 Jahre geschätzt. Und die nächsten Jahre schien er einfach nicht zu altern. Wenn überhaupt wurde er eher jünger - die Kondition und körperliche Fitness blieb konstant, aber die Verspielheit und fröhliche Albernheit nahm mit jedem Jahr zu. Und er lief IMMER voraus, nie ging er freiwillig hinten, weder an der Leine noch im Freilauf. Blieb er mal zurück um zu schnuppern, wurde im Galopp aufgeholt, überholt und er übernahm wieder seinen Platz in der Vorhut.

    Das Altern hat bei ihm sehr schleichend begonnen und vor allem körperlich. Erst war es wirklich nur, dass er nicht mehr unmotiviert große Runden im Kreis über den Acker gerannt ist und nicht mehr mit anderen Hunden Hasch-mich spielen wollte. Dabei blieb es ne Weile, zwar immernoch ein fitter Hund der ohne Probleme den ganzen Tag wandern gehen konnte, aber er ging nicht mehr so verschwenderisch mit seiner Kraft um wie vorher.

    Im Sommer 2010, als ich ihn 4 Jahre hatte und er (wenn das geschätzte Alter stimmt) um die 9 Jahre alt war, fiel mir das erste Mal auf, dass er anders stand. Also den Hund genauer angeschaut und tatsächlich, er hatte doch etwas Muskeln abgebaut: In der Lendengegend, an der Hinterhand, die langen Rückenmuskeln und an der Schulter. Nicht sooooo viel, aber genug, dass seine Rückenlinie etwas anders war und er hinten etwas eingeknickt stand.

    Das ist im Lauf der letzten Jahre langsam, aber stetig doller geworden - Lumbosakrale Stenose. Sein Bauchlinie wurde auch etwas schlaffer (immer noch windhundtypisch aufgezogen, aber keine Wespentallie mehr).

    Im Winter 2011/12 fiel mir erstmal auf, dass er jetzt auch im Gesicht anders aussieht.Das Gesicht ist hagerer geworden, Wangen- und Kaumuskeln sind nicht mehr so rund und kräftig. Die knöcherne Struktur tritt stärker vor, die Augen liegen tiefer.

    Insgesamt ist das Bindegewebe schwächer geworden, die Haut sitzt etwas lose (loser als vorher...) und er hat einen "Gänsehals" bekommen, diese Altmännerfalte an der Kehle.

    Um Weihnachten 2012 meinte dann das erste Mal jemand, Lawrence habe einen leichten Grauschleier im Auge - man sieht es bisher nur im richtigen Licht und nur schwach, aber es stimmt.

    In der ganzen Zeit wurde er langsam immer weniger bewegunsfreudig und verspielt. Als ich im Februar 2010 meine Hündin bekam, hat er die ersten Monate machmal noch eine flotte Flitzerunde mit ihr gedreht, das wurde dann langsam aber sicher weniger und heute rennt er gar nicht mehr aus Spaß an der Freunde, sondern nur noch mal, wenn ich ein Leckerlie habe.


    Die Hinterhand wird langsam schwächer, zum aufstehen muss er sich schon bewusst hochhiefen. Auf Parkett oder anderem glatten Boden wird der Gang wackeliger, er ist auch schonmal ausgegrätscht. Wenn er sich kräftig schüttelt kanns schonmal passieren, dass er ins stolpern kommt.
    Ins Auto springt er noch selber rein (raus hebe ich ihn), aber das wird schwieriger. Er steht zunehmend mit einem gewissen Knick in der Hüfte.

    Im Schritt geht er oft passig, der Trab ist (wenn er einmal in Gang ist) noch erstaunlich schwungvoll und taktklar
    Der Galopp ist sehr steifbeinig geworden, so ein Schaukelpferdgalopp ohne Schwebephase.
    Einen richtig voll durchgezogenen Galopp mit doppelter Suspension hab ich das letzte Mal im Sommer 2012 gesehen, als er tatsächlich nochmal 200 m hinter einem Hasen her ist. Da war er auf einmal wieder für ne Minute jung...

    Er will noch gern spazieren gehen, schafft auch täglich seine 1-2 Stunden wenn man ab und an auf ihn wartet, aber eigentlich wären auch 20-30 min pro Gang genug. Wenn wir von Zuhause aus losgehen, dann willer oft nach dieser Zeit wieder umkehren und driftet an jeder Weggabelung demonstrativ in Richtung "zuhause" ab.
    Und er läuft jetzt immer hinterher, kaum mal voraus. Früher war er nie irgendwo anders als immer nur vorne.

    Morgens will er oft nicht aufstehen und wenn ich erst den Hunden die Halsbänder anlege und dann die Schuhe anziehe, dann hat er sich schon wieder schlafen gelegt.
    Abends das gleiche, wenn ich die Hunde nochmal raus lassen will, dann muss ich ihn immer 3 x auffordern aufzustehen - er würde lieber einhalten und im warmen, gemütlichen Körbchen liegenbleiben als nochmal ins Kalte zu müssen.


    Das er im Kopf auch langsam alt wird, das zeigt sich vor allem in einer enormen Sturheit. Er hört noch ganz ausgezeichnet (Kühlschranktür, Messer auf Schneidebrett, Rascheln von Plastiktüten, leisen Pfiff etc), aber er "hört" nur noch wenn er Lust hat.
    Hat er keine Lust, dann macht er einfach mit eiskalter Ignoranz was anderes. Will er nicht in die Matsche am Wegrand (weil Gegenverkehr kommt und ich Platz machen will) dann bleibt er dick und breit mitten auf dem Weg stehen. Hat er Durst, dann geht er ins Wasser, egal was ich sage - da muss ich schon danaben stehen und ihn festhalten, sonst macht er es einfach. Will er nicht in die nasse Wiese, dann geht er halt außenrum auf dem Weg, auch wenn ich mit den anderen beiden Hunden 200 m von ihm weg bin. Will er Pferdeäpfel fressen, dann dreht er um sobald ich ihn loslasse und läuft langsam und gemütlich zu der Stelle zurück wo die waren.

    Auf fremde Hunde ist er nicht mehr so wild, eigentlich können die ihm jetzt gestohlen bleiben. Grade wenn es sichtlich stärkere junge Rüden sind fühlt er sich glaube ich schnell unsicher und untergebuttert - ich hab das Gefühl, er weiß, dass er der Schwächere ist und hasst das.

    Früher war er immer macho, aber gallant dabei (immer viel stolziert, aber nie gerauft). Heute ist er mit anderen Hunden eher der Typ "grummeliger alter Mann" geworden. Ein bedingungsloser Menschenfreund ist er aber immernoch.


    Dement oder so ist er noch gar nicht. Kann noch alle seine Tricks, hört (wenn die Motivation stimmt) immernoch gut, findet sich überall zurecht... bei ihm ist eindeutig der Kopf fitter als der Körper.


    Joa, so ist das... er wird jetzt bald geschätze 12 Jahre alt.
    Ich kann ihm für nix böse sein, er ist zwar ein bisschen schrullig, dabei aber so charmant. :D
    Es ist als wollte er sagen: Das hab ich in meinem Alter alles nicht mehr nötig, ich mache nur noch was mir Spaß macht.

    Meine haben drinnen kein Halsband dran, wüsste nicht wozu.
    Das an- und ausziehen dauert ja nur Sekunden, auf den Gedanken das das "Arbeit" macht war ich bisher noch nicht gekommen.

    Draußen haben sie es immer an - zu anleinen, zum schnell festhalten, um Marke und Adresse am Hund zu haben. Auch wenn sie ins Wasser gehen. Meine gehen nicht wirklich schwimmen, nur mal bis zu Bauch ins Wasser. Da finde ich das unproblematisch.
    Wenn wir irgendwo zu Gast sind bleiben die HBs auch dran, weil... weiß nicht, ist eben so. :D Es sei denn wir übernachten irgendwo, dann kriegen sie die HBs über Nacht ausgezogen.


    Wo ich ich erstmal rund um die Uhr ein Halsband dranlassen würde wäre bei neuen und eventuell ängstlichen Hunden.
    Die kann man ja noch nicht so einschätzen und wenn die dann aus dem Garten ausbüchsen oder durch die Haustür entschlüpfen, dann ists ganz gut wenn sie nen HB mit Adressmarke oder so umhaben.


    Finds jetzt aber auch nicht schlimm wenn man das Halsband tagsüber oder auch einfach immer dranlässt. Bei manchen Hunden ist das halt nicht so gut fürs Fell, aber meistens gibt es da irgendeine passende Lösung (rundgenähte Lederhalsbänder, grobgliedrige Kette...).
    Klar hat man dabei je nach Halsband ne gewisse Verletzungsgefahr (bei den Ketten z.B. die Sache mit den abgebrochenen Zähnen). Aber so häufig scheint das dann doch nicht vorzukommen, ich hab zumindest noch nie außerhalb des Internets von einem solchen Fall gehört.

    Hab am Samstag noch in einem anderen Forum von der Züchterin einen Beitrag gelesen, es gäbe Interessenten "mit Bulldogge" in Frankfurt und dachte noch: "Whippet und Bulldogge, was ist das denn für ne seltsame Kombi?"
    Hatte sie wohl (Mini)Bullterrier und Bulldogge vertauscht. :D

    Na dann, herzlichen Glückwunsch zum Spontanwhippet und viel Spaß mit dem Kleinen. :lol:

    Mhm, also ich hätte gern noch den einen oder anderen Windhund:
    - Salukis, immer wieder gern
    - Greyhounds auch immer wieder gerne
    - Galgo Espanol
    - Sloughi
    - Azawakh
    - Afghane aus Rennlinie
    - Diverse der nicht FCI anerkannten orientalischen Windhundrassen

    Dann von den mediterranen Rassen:
    - Podenco Ibicenco
    - Podenco Canario
    - Kelb tal-Fenek
    - Cirneco dell`Etna

    Außerdem diese bitte auch noch:
    - Basenji
    - Xoloitzcuintle (in groß)
    - Perro sin pelo del Peru (in groß)

    Die werde sich sicher nicht alle haben und schon gar nicht alle auf einmal :D , aber die würde ich mir bei guten Bedingungen alle zutrauen und der eine oder andere davon wird im Lauf der nächsten Jahre (oder besser Jahrzehnte! :lol: ) sicher mal bei mir wohnen.


    In einem oder mehreren Aspekten (sei es nun Optik oder Wesen) reinzvoll finde ich noch viele andere Rassen, z.B. diverse Herdenschutzhunde, Akita & Shiba Inu, Thai Ridgeback, Kaanan Hund, Siberian Husky aus Leistungslinie oder Alaskan Husky vom nordischen Typ... aber das sind so Kandidaten, die würde ich mir glaub ich auch unter fiktiven Idealbedingungen eher nicht halten, einfach weil irgendwas grundsätzlich nicht zu mir passt.

    Zahlenmäßig... naja, unter zwei Hunde möchte ich nicht mehr wenns geht, 4-6 fände ich ne schöne Zahl!

    Heute im Wald fragte ein Mann: "Warum haben ihre Afghanen denn gar keine langen Haare?"
    Antwort: "Weil es keine Afghanen sind sondern Greyhounds!" ;)


    Und dann war vor einer Weile was, weiß gar nicht mehr ob ich das schon hier reingeschrieben hatte...

    Enge Stelle auf dem Waldweg, mir und meinen Hunden kommt ein älterer Mann entgegen. Ich wollte die Hunde beiseite nehmen, mein 12-jähriger Senior kam aber nicht so richtig in die Puschen - der hat einen enormen Altersstarrsinn entwickelt und sieht gar nicht ein, warum er in die Matsche am Wegrand treten soll, wenn er auch dick und breit in der trockenen Mitte vom Weg stehen bleiben kann.

    Der ältere Herr war inzwischen schon fast auf unserer Höhe. Ich mir also meinen Hundesenior am Halsband geschnappt und zu mir hingezogen.
    Dabei hab ich gesagt, wortwörtlich und in ziemlich genervtem Tonfall: "Jetzt beweg endlich deinen Arsch, Opi!"

    Und zwar genau in dem Moment, als der alte Mann an uns vorbei ging.
    Der hat SO entsetzt geguckt, wie ein Fisch auf dem Trockenen. Ich denk noch völlig planlos: "Häh, was hat der denn, wieso guckt der so seltsam?"
    Und als er dann vorbei war ging mir dann ein siedenheißes Licht auf, sozusagen. Da war er aber schon um die nächste Wegbiegung verschwunden.

    Oh MANN, das ist mir heute noch derartig peinlich wenn ich dran denke! :ops: :fear:
    Dem guten Mann muss es wohl auch die Sprache verschlagen haben...

    Also, das war das erste Urteil gegen das beide Parteien Berufung eingelegt haben.

    Zitat

    Der Richter verurteilte den Jäger zu 70 Tagessätzen, was einer Geldstrafe in Höhe von insgesamt 3.500 EUR entspricht.



    Dazu heißt es weiter unten:

    Zitat

    Bliebe es bei dem Urteil des Amtsgerichtes, so kämen neben der Zahlung der 3.500 EUR, der Verfahrenskosten und der Tatsache, dass er vorbestraft ist, hinzu, dass er seine Jagderlaubnis und seine Waffenbesitzkarte abgeben muss, da dies die die einschlägigen Vorschriften bei einer Verurteilung von mehr als 60 Tagessätzen vorschreiben. Ohne eine gültige Waffenbesitzkarte muss er auch seine Jagdwaffen abgeben.

    Also, 3500 € Strafe + eingetragene Vorstrafe + Waffenbesitzkarte weg + Waffen weg + Jagderlaubnis weg fände ich völlig ok.

    Gefängnis fände ich doch übertrieben, die Geldstrafe finde ich in der Höhe angemessen und das wichtigste ist meiner Meinung nach eh, dass er nicht mehr jagen darf.
    Wie das nun letztendlich zustande kommt, ist finde ich relativ egal, ob das Gericht ihm nun direkt den Jagdschein entzieht oder ob das indirekt durch die Anzahl der Tagessätze passiert.

    Oder müsste er Jagderlaubnis und Waffenbesitzkarte nur zeitweise abgeben während er die Strafe abbezahlt? Weiß das jemand?

    Weiter:

    Zitat

    Die Staatsanwaltschaft, die den Jäger nicht nur wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz sondern auch wegen eines Verstoßes gegen das Bundesnaturschutzgesetz angeklagt und eine Zahlung von 80 Tagessätzen und ein 6 monatiges Jagdverbot gefordert hatte, war mit dem Urteil des Gerichts nicht einverstanden und legte am nächsten Tag Berufung ein. Auch der Jäger war mit dem Urteil nicht zufrieden, da er sich zu Unrecht verurteilt fühlte. Da dieses Urteil weitreichende Folgen für ihn hätte, hatte auch er am nächsten Tag Berufung eingelegt.

    Da sowohl der Jäger, als auch die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt haben, könnte das Landgericht theoretisch sogar eine höhere Strafe als die bisherigen 70 Tagessätze verhängen.

    Warum der Jäger Berufung einlegt leuchtet mir ein.

    Aber wenn mit dem ersten Urteil schon die oben genannten Konsequenzen verbunden sind, warum ist der Staatsanwaltschaft dann das Urteil zu niedrig?
    Ok, gegen ne noch etwas höhere Geldstrafe fände ich nix einzuwenden, aber wenn er mit den 70 Tagssätzen aus dem ersten Urteil doch eh schon seine Waffenbesitzkarte + Jagderlaubnis abgeben muss, wo ist dann der Sinn ein 6-monatiges Jagdverbot zu fordern?

    Es sei denn, wie gesagt, die Konsequenzen des ersten Urteils wären zeitlich auf eine kürzere Zeit begrenzt. :???:
    Sollt das der Fall sein, fände ich allerdings auch ein 6-monatiges Jagdverbot zu lasch. Ich finde da gehört der Jagdschein ein für alle Mal weg und fertig.
    Das Wölfe nach Deutschland zurückkehren weiß inzwischen jedes Kind, da muss man sich als Jäger halt 2x und dann nochmal überlegen ob man einen extrem wolfsähnlichen Hund abschießt... und dabei geh ich mal zu seinen Gunsten davon aus, dass das keine Absicht war.

    Zitat

    Gewissheit werden wir wohl erst haben, wenn wir iwann den Gentest gemacht haben.


    Nen kleinen Hinweis vielleicht, Gewissheit ist was anders. Die Dinger taugen nicht so schrecklich viel. Als Gag kann man es vielleicht mal machen, ansonsten kauft man besser nen Sack Schweineohren. :lol:


    Podenco seh ich nicht. Nicht jeder Hund mit großen mehr-oder-weniger-Stehohren ist gleich ein Podencomix... kommt die Kleene denn aus Spanien? Dann könnte ich die Vermutung noch eher verstehen.


    Am ehesten sehe ich da noch irgendwas Richtung Vorstehhunde, Deutsch Kurzhaar vielleicht, Pointer wäre auch möglich. Und halt noch irgendeine Rasse (oder mehrere) mit einem kräftigeren Körperbau dazu, das kann aber alles mögliche gewesen sein.

    Auf jeden Fall muss das Hündchen von beiden Eltern die Erbanlagen für "schokobraun" mitbekommen haben. Pointer haben dieses Gen, Deutsch Kurzhaar auch, Husky auch. Würde also passen. Vom Husky könnten auch die dreieckigen Halb-Stehohren, der etwas längere gradere Fang mit weniger Stop als bei den Vorstehern und die Schoko & Tan Zeichnung kommen. In der ersten Generation Kurzhaar x Stockhaar kommt meistens Kurzhaar durch, das würde auch passen.
    Also, sooooo weit ab vom Schuss finde ich die angegebene Mischung gar nicht.

    Weitere Rassen die ich mit Fantasie in der Kleinen sehen könnte (und die "zufällig" auch schokobraun sein können und/oder Schoko & Tan haben und für den etwas kräftigeren Körperbau zuständig sein könnten) wären Labrador und Australian Shepherd.
    Aber da würden auch noch viele andere passen und es könnte ja auch immer ne Kombi aus mehreren sein, das ist dann schon eher Wahrsagerei. :D

    Nur wegen dem Vertrag würde ich sie auch nicht kastrieren lassen. Was wollen die denn machen, dir den Hund wegnehmen, dich verklagen? Wohl kaum... :D
    Wenn da überhaupt nochmal jemand nachfragt, bei den meisten Orgas ist es nach der Vermittlung doch eher "Aus den Augen, aus dem Sinn."

    Ich würd sie nur kastrieren lassen wenn du da selber von überzeugt bist. Da kannst du hier ja reichlich Lesestoff finden, ich denk das muss man ja hier nicht nochmal durchkauen. Meine eigene Hündin ist unkastriert und wirds auch bleiben, es sei denn es gibt ne medizinische Indikation.


    Narkose ist heute längst nicht mehr so ein Thema wie früher, die problematischen Mittel werden bei Hunden kaum noch zur Narkose angewandt. Die Panik von wegen "OMG, bloß keine Barbiturate!" ist also heutzutage relativ unbegründet, auch wenns ja nicht wehtut es dem Tierarzt vorher nochmal zu sagen.

    Ich würde auch eine Klinik/Praxis wählen die Inhalationsnarkose anbieten - haben ja heute schon wirklich viele. Habe damit selber gut Erfahrungen gemacht (meine Kleene musste auch schonmal in Vollnarkose operiert werden und hat die Inhalationsnarkose gut weggesteckt) und finde es einfach auch gut zu kontrollieren.