Beiträge von Marula

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    [...]und wer "nur" über die Galgos lesen will und nicht über die TS-Galgos, hat Marula ja ein Buch empfohlen.


    Wobei das "Galgo Espanol" Buch auch nen Kapitel über Jagd mit Galgos in Spanien und Galgozucht in Spanien hat und die Autoren beides definitv aus eigener Anschauung und Kontakten zu Züchtern vor Ort kennen.
    Aber es ist halt ein "Rassebuch" und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem reinrassigen GE und nur am Rande mit TS-Hunden.

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    Oh Marula, das sieht ja toll aus bei euch!
    Wo wohnst du? Ich glaub ich komm mal vorbei. :D


    Das war an der Weser bei Petershagen/Lahde und die offene Tongrube ist da in der Nähe im Wald. An die Weser gehen wir gern mal am Wochenende, ist ein Stück zu fahren von mir aus. Aber wenn man mal in der Gegend ist, ist das ne gute Stelle für einen recht entspannten Spaziergang.

    Wegen Büchern, für Galgo-Fans ist auch dieses Buch ziemlich interessant:


    Es gibt auch eine englische Version, die ist neuer und es wurde soweit ich weiß noch einighes hinzugefügt was in der etwas älteren deutschen Version noch nicht drin ist. Die deutsche ist aber auch für sich schon gut.

    Die Autoren dieses Buches sind auch Züchter und auf ihrer Homepage findet man unter "Bildberichte" auch einige Reiseberichte aus Spanien zu großen Ausstellungen und Coursings, die sind auch interessant.
    http://www.galgo.de/

    Und dann gibt`s noch das Themenheft "Galgo Espanol" des DWZRV (und wenn man sich für Podencos interessiert das hier schon mehrmal empfohlene Themenheft "Mediterrane Rassen"). Beide sind zu beziehen über die DWZRV-Geschäfttstelle, einfach mal googeln und dann ne Mail hinschicken, kosten nur ein paar €.
    Auf der DWZRV-Seite war allerdings letzte Woche irgendein Virus, also vorsicht beim Aufrufen der Seite, weiß nicht, ob die das schon behoben haben. Sonst halt in ner Woche oder so nachgucken, ich denke 2-3 Wochen sollten wohl reichen um das zu beheben...

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    Ich kann mir immer gar ned vorsstellen, das Windhunde ne Arschlochseite haben :lachtot:


    Lern mal DeeDee kennen... :hust:

    Von heute:

    FlipFlop gefunden

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    An einer aufgelassenen Tongrube

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    Da kann man im Sommer toll baden (also, zumindest die Hunde, mir ist es ein bisschen zu matschig um mehr zu machen als mal mit den Füßen drin zu plantschen). Heute war es den Hunden das erste Mal wieder warm genug zumindest mit den Pfoten ins Wasser zu gehen:

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    Ich hab auch noch Schneefotos von vor zwei Wochen. Wie-der-lich!!!

    Und ich dachte immer, der Begriff "Will to please" sei aus dem Westernpferde-Bereich zu den Hunden rübergeschwappt. Von da kenne ich ihn nämlich ursprünglich.


    Ich persönlich hab es bei Hunden auch immer so verstanden & benutzt, wie es hier mehr oder weniger unter "Belohung durch Sozialkontakt" läuft:
    Ein Hund, der um des Gefallens willen gern zusammen arbeitet, der sich was drauß macht, ob sein Mensch zufrieden mit ihm ist oder ob er vor Verzweifelung weinend allein auf der Wiese steht.
    Einer, bei dem man zu Motivationszwecken nicht immer das Hasendummy an der Reizangel oder wohlriechende Leberwursttuben mit sich rumtragen muss, sondern wo ein Lob vom Halter das absolut größte ist.
    Einfach ein leicht lenkbarer, kooperativer Mitmachertyp.


    Ich hatte z.B. mal eine Mischlingshündin als Gassihund, bei der die größten Anteile Collie (welche Sorte Collie weiß ich nicht) und Schäferhund waren.
    Die war so derartig leicht zu erziehen, das ging fast von selber. Der sagte man einmal, wo man sie haben wollte, und dann MACHTE die das auch und strahlte einen dabei begeistert an.

    - Herkommen? Ja, gern! Es gab fast nix, was interessanter war, als das, was Frauchen (bzw in dem Fall Gasigängerin) wollte und dann noch gelobt werden und ein Streichler über den Kopf und die Welt ist in Ordnung.
    - Ablegen? Aber sofort! Nasser, kalter Boden, harter Asphalt... völlig egal, dein Wunsch ist mir Befehl.
    - Sie war kein Kleber, hat auch durchaus gern mit anderen Hunden gespielt, aber ein Pfiff, und sie war wieder da, und zwar pronto! Auch wenn sie 100 m entfernt und grade in ein wildes Rennspiel verwickelt war.
    - Wenn man einfach so spazieren ging, dann hat sie sich anfangs auch etwas weiter entfernt, aber nachdem ich sie ein paar mal so bei 20-30 m zurückgerufen hatte, hat sie angefangen, diesen Radius von selber einzuhalten, zu warten und Blickkontakt zu suchen.

    Und ich hab wirklich nix gemacht mit diesem Hund, als sie für einige Monate 3-4 mal die Woche auf die Spaziergänge mit meinen Hunden mitzunehmen, sie zu loben wenn sie irgendwas gemacht hat was ich gut fand und ab und zu mal ein vereinzeltes Leckerlie springen zu lassen.

    Das wäre für mich ein Hund der nach der oben genannten Definition viel "Wille zu gefallen hat", einfach um des Gefallens wegen.

    Klar ist sowas zum Teil auch Erziehungssache, man kann sicher einen Hund mit starker Veranlagung in die Richtung "verderben", oder aber einen, der eigentlich weniger starke Veranlagung zu solchem Verhalten hat besser motivieren, so dass der vielleicht am Ende auch überglücklich ist nur für Luft und Liebe zu gehorchen.
    Aber ich glaub überwiegend bringt ein Hund das entweder schon von selber mit oder halt nicht.

    Zitat

    Marula? =)


    Oh, sorry, bisschen spät gesehen! :ops:

    Also, ich würde bei Rennbahn oder Coursing wie bei jedem Hundesport vorher klarstellen, dass der Hund fit dafür ist.
    Wie viel Aufwand man da treiben will bzw was manche meinen was nötig wäre, das ist unterschiedlich.

    Der Artikel den du verlinkt hast bezieht sich aber meiner Meinung nach tendeziell eher auf Greys und Galgos (von denen ja auch viele reichlich Greyblut haben) und man kann ihn vielleicht auch noch auf andere sehr schnelle Rassen wie Whippets oder Magyar Agar übertragen.
    Das sind sozusagen Formel 1 Hunde - wahnsinnig schnell, dafür recht empfindlicher Bewegungsapperat und Stoffwechsel komplett auf Sprint eingestellt.

    Podencos sind ja (genau wie z.B. die Orientalischen Windhunde) eher "Offroader" und mehr auf Ausdauer und Trittsicherheit ausgelegt. Die gehen einfach nicht ganz so schnell kaputt.
    Wo ein Greyhound wirklich ohne Rücksicht auf Verluste abgeht, da haben die Podencos in der Regel noch genug Verstand ein bisschen auf sich aufzupassen. Soll nicht heißen, dass ein Podis sich auf der Rennbahn nicht verletzen kann oder dass er keine Greyhoundsperre bekommen kann, aber die Wahrscheinlichkeit ist deutlich geringer als bei den sehr schnellen Rassen.

    Ist es ein Hund, der vielleicht eh schon Vorschäden am Bewegungsapperat hat, nach Belastung sowieso schon humpelt? Dann keine Rennbahn (ebensowenig wie Agility).
    Ist es ein Hund, der total untrainiert ist und nur selten im Freilauf richtig Gas geben darf (oder halt am Rad läuft oder ähnliches)? Kein kompletter Ausschlussgrund, aber da wäre ich vorsichtig - je besser der Hund in Schuss ist vom Muskeltonus und Herz/Kreislaufsystem her, desto geringer ist die Vereltzungsgefahr.
    Für einen jungen, gesunden Hund, der sich regelmäßig frei bewegen darf, sind die paar Meter auf der Rennbahn wirklich gar nix. Zumal man üblicherweise die Hunde zu Anfang erstmal ne Startgrade laufen lässt, keine ganze Runde. Und das sind je nach Bahn nichtmal 100 m. Also wirklich lächerlich im Gegensatz zu dem, was ein junger Hund im Spiel mit anderen Hunden so macht.

    Rennbahn ist sicher Hochleistungssport, wenn man es mit Hochleistungshunden betreibt und die auch entsprechend aufbaut. Aber mal ne Startgrade oder vielleicht, wenn der Hund Spaß hat, auch mal ne 480 m Runde, sind jetzt nicht die Mega-Belastungen.

    Im übrigen kenne ich ne ganze Menge TS-Hunde, die auf der Bahn laufen und auch ne Menge älterer Züchterhunde oder solche, die nach Verletzungen halt keine richtigen Rennen mehr gehen sollen. Aber ihre Startgrade und danach Häschen totschütteln oder halt beim Coursing nen sanften Bogen machen die auch noch. Und das geht auch.

    Zu den Rassen kann ich wenig sagen, in der Ecke kenne ich mich nicht so aus. Wie einige andere schon meinten sind sie teilweise nicht ganz unproblematisch was Auflagen und Steuern und auch was Vorurteile der lieben Mitbürger angeht.
    Vielleicht gibts ja ne Alternative?


    Ich hab mir meinen ersten Hund mit 19 während des Studiums angeschafft, als auch noch nicht ganz klar war wie es mal weitergeht, wo ich wohnen werde, wie die Arbeitszeiten so werden... aber ich hatte immer den festen Vorsatz: Alles nur mit Hund!
    Also nicht, dass der Hund überall hin mitgeschleppt werden muss, ich kann gut auch mal was ohne Hund unternehmen.
    Aber mir war bewusst, dass ich mir den Hund für die nächsten 10-15 Jahre anschaffe, dass er bei mir bleibt und dass ich mich deswegen später auch in gewissem Umfang nach ihm richten muss, z.B. was die Arbeitsplatzwahl (Arbeitszeiten, Entferung vom Wohnort...) oder die Wohnungswahl (mit großem Hund findet man viel schwerer ne Wohnung) angeht.

    Das schränkt schon ein. Ich fand es nicht schlimm, der Hund (inzwischen die Hunde...) sind mein liebstens Hobby, deswegen hab ich die Nachteile nie als belastend empfunden.
    Aber da sollte man sich ehrlich prüfen ob man da aus ganzem Herzen "Ja" zu sagen kann. Musst auch nicht hier antworten, überlegs dir einfach für dich!

    Ich denk wenn man will, kann man vieles möglich machen, aber die äußeren Umstände müssen halt schon stimmen.
    - Du wohnst noch zuhause - der Hund wäre für den Rest der Familie ok? Würden die sich auch mal kümmern falls du mal ein paar Tage weg willst/musst?
    - Ich weiß nicht was du verdienst (will es auch nicht wissen ;) ), aber hast du jemanden, z.B. deine Familie, die dir im Notfall mal nen Tausender oder zwei leihen würden? Man hat es ja als Student oder Auszubildender in der Regel nicht einfach so im Nachtschränkchen liegen...
    - Du sagts du arbeitest nach der Ausbildung dann Schicht (bist du sicher, dass du übernommen wirst?) - an sich kein Problem, da können Hunde sich gut drauf einstellen.
    Wird ja wahrscheinlich Vollzeit sein, ebenso wie deine Ausbildung jetzt. Hast du jemanden, der mit dem Hund mal rausgeht wenn du auf Arbeit bist? Einen ganzen Vollzeit-Arbeitstag ohne sich mal lösen zu können ist auch für einen erwachsenen Hund nicht schön.
    Mit einem Welpen geht es gar nicht, der muss am Anfang unter Umständen alle 1-2 Stunden raus und muss das alleinebleiben langsam lernen.


    Das wären so ein paar Sachen, über die ich mal in Ruhe nachgrübeln würde.

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    1. Braucht Emma einen Zweithund? Sie versteht sich zwar mit jedem Hund, sucht aber nicht den Kontakt & spielt auch nicht sehr viel. Bei großen, wilden Hunden ist sie eher unterwürfig und ängstlich.


    Das ist bei zwei von meinen 3en ähnlich: Sie sind mit fast allem verträglich, aber haben eigentlich kein großes Interesse an anderen Hunden. Beide kommen mit Mehrhundehaltung gut zurecht. Ich denke sie bräuchten es nicht, aber sie sind auch nicht unglücklich so.
    Ich denke, die meisten sozial normalen Hunde kommen sowohl als Einzel- als auch als Zweit- oder Dritthund zurecht. Ausreißer die nur in der Gruppe oder nur allein glücklich wären. Das werdet ihr nicht wissen, bevor ihr es nicht ausprobiert habt.
    Aber wenn sie sich sonst mit anderen Hunden versteht, nicht extrem Ressourcen verteidigt, mobbt oder sonstwas, würde ich da jetzt erstmal keinen allzugroßen Bedenken haben.

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    2. Mein Lebensgefährte und ich müssen ca. 9 Mal im Jahr für je 2-4 Tage geschäftlich auf Messe. In der Zeit ist Emma immer bei meinen Eltern und deren Hund. Das klappt auch super, Emma fühlt sich dort pudelwohl.
    Das Problem ist, meine Eltern lehnen es ab auch zwei Hunde zu betreuen. Geldmäßig wäre eine Hundepension kein Problem, ich weiß nur nicht ob das für die Hunde so toll ist?! Emma ist doch sehr anhänglich & ist eigentlich so gut wie nie von uns getrennt. Wäre sie dann in der Hundepension auch nicht, da der Zweithund ja dabei wäre, aber eben keine Menschen die sie kennt. Wäre es hier sinnvoll lieber eine private Betreuung zu suchen?
    Vielleicht liegt es auch eher daran dass es für mich schwer ist Fremden Menschen meine Hunde anzuvertrauen, bei meinen Eltern weiß ich einfach dass sie zuverlässig sind und sich 100% gut um meinen Hund kümmern.


    Finde ich kein Problem.
    Im besten Fall überlegen es sich deine Eltern nochmal anders wenn sie den Zweithund kennen lernen, das war bei mir auch so. :D
    Ansonsten müssen sie halt mal ein paar Tage in einen Pension - so what? Da kommt ein normaler Hund der nicht eh schon nen Knacks weg hat problemlos mit klar.
    Oder ihr findet tatsächlich nen privaten Sitter den ihr vorher schonmal ein bisschen kennenlernen könnt und wo sie dann mit im Haus wohnen können.

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    3. Wir wohnen noch in einer Mietwohnung, wollen aber Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres in ein Haus mit Garten ziehen. Sollten wir dann lieber mit dem 2. Hund warten bis der Umzug durch ist?


    Meine Hunde haben bisher 2 Umzüge mitgemacht und es war immer problemlos. Ich hatte beide Mal ca. ne Woche Zeit bis sie in der neuen Wohnung komplett allein sein mussten und das hat gereicht. Aber bei euch müssten sie ja nichtmal tagsüber lange alleine bleiben, das sind ja eigentlich noch bessere Voraussetzungen.

    Es kann natürlich sein, je nachdem ob ihr bauen oder renovieren müsst/wollt, dass das allgemein eine ziemlich aufreibende Angelegenheit wird. Wenn der neue Hund dann total unkompliziert ist und nach etwas Eingewöhnung mitläuft wie ein alter Hase ist das ja kein Problem.
    Manche Hunde sind ja aber etwas anstrengender, manche Häuser auch, wenn dann noch der Beruf dazukommt... naja, da gibt es viele Variablen, das müsst ihr selber wissen.

    Ich persönlich würde mir wohl ruhig schonen nen Hund anschaffen, bei mir ging das immer noch neben allem anderen, aber das ist einfach ne persönliche Vorliebe.

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    4. Irgendwie hab ich ein bisschen Angst dass sich Emma zurückgesetzt fühlt, sie ist halt jetzt die Nummer 1, in Zukunft müsste sie uns teilen. Ich habe Angst dass dadurch unsere gute Bindung und Erziehung kaputt geht weil sie nicht mehr glücklich ist . (ja, das ist vielleicht etwas zu "vermenschlicht" aber solche Gedanken kommen mir leider).


    Siehe oben, nicht jeder Hund braucht nen Zweithund, viele sind auch als Einzelhund ganz glücklich. Ich glaub aber, die meisten normalen Hunden haben da auch kein Problem mit. Also, ja, ich find`s auch etwas zu vermenschlichend. ;)

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    5. Wie ist das mit dem "Rudelverhalten" bei zwei Hunden. Ich habe jetzt immer mal wieder gehört dass Gassi gehen mit anderen Hunden problematischer werden kann. Ich habe es jetzt bei Emma und der Hündin meiner Eltern erlebt, dass die Hündin meiner Eltern beim gassi gehen meine Emma "maßregeln will" wenn diese mit andren Hunden spielt. Das selbe habe ich auch bei Emma und ihrer besten Freundin festgestellt. Sobald andere Hunde zu den zweien dazu kommen versucht Emma`s Freundin sie zu maßregeln wenn sie mit anderen spielen will. So als würde sie sagen wollen " du gehörst zu mir und darfst nicht mit anderen spielen".
    Kann man soetwas gut entgegenwirken? Denn Hundebegegnungen haben wir hier ständig & das wäre ja schon doof wenn immer eine an der Leine bleiben müsste.


    Ja, mit zwei Hunden schaukelt sich vieles definitv leichter hoch!
    Wenn einer wegrennt (warum auch immer) dann düst der andere hinterher, wenn einer nicht hört, dann merkt der andere auch "Aha, herkommen wenn Frauchen ruft wird überbewertet!", wenn einer ein Hasi entdeckt und Alarm schlägt, dann zischen gern beide zusammen los, wenn einer einen Erzfeind hat, dann ist das bald ein gemeinsamer Feind...

    Da muss man ziemlich aufpassen, auch grade in Sachen Jagdtrieb wenn ihr noch einen Podencomix wollt.

    Emma scheint ja noch recht wenig Jagdtrieb zu haben? Sie ist aber auch noch ziemlich jung und es kann gut sein, dass da noch was kommt wenn sie richtig erwachsen wird. Und beim zweiten Podimix kann es gut sein, dass ihr dann nicht mehr so viel Glück habt.

    Im besten Fall geht es gut und ihr habt am Ende zwei Hunde mit beherrschbarem Jagdtrieb die irh zumindest hier und da mal zum spielen ableinen könnt.
    Vielleicht habt ihr dann irgendwann aber auch einen Hund mit beherrschbarem Jagdtrieb und einen, den ihr doch nicht ableinen könnt.
    Im schlimmsten Fall findet Emma so eine gesellige Jagd zu zweit aber auch ganz toll, die beiden arbeiten als feines Team zusammen und ihr könnt beide nicht ableine. Oder sie nur getrennt laufen lassen, was ja auch irgendwie blöd ist.

    Ich muss ehrlich sagen, mir ist die Brut- und Setzzeit relativ egal.

    Meine Hunde würde eh das ganze Jahr jagen, ich muss also sowieso rund ums Jahr aufpassen und kann nicht überall ableinen. Sie haben außerhalb der Brut- und Setzzeit ebensowenig in Wiesen und Äckern rumzustöbern oder quer durchs Unterholz zu zischen wie während dieser Zeit, denn nen Hasen können sie mir auch mitten im Winter hochmachen.

    Das macht also für mich keinen Unterschied, egal ob da nun offiziell ein Verbot herrscht oder nicht, ich verhalte mich eh das ganze Jahr entsprechend vorsichtig.
    Von den Jägern hier in der Gegend hab ich mündlich die Aussage bekommen: "Offiziell ist Leinenpflicht, bitte nehmen sie Rücksicht, aber solange sie sich gut benehmen, sagt keiner was."

    Insofern seh ich halt zu, dass ich nicht grade auf nen So-nachmittag nen großen Spaziergang mit Freilauf plane, wenn grade die Flut der Kaffekränzchenspaziergänger, die eventuell auf die Idee kommen einen wegen Brut- und Setzzeit anzumeckern oder gar anzuzeigen, über unsere Gassigebiete hereinbricht, und gut ist.


    Bin natürlich auch nicht begeistert, wenn andere Hundehalter sich benehmen wie Rotz am Ärmel und dann nachher alle vernünftigen die Zeche mitbezahlen dürfen.
    Aber solange die Hunde hören und sich benehmen könnte es mir echt egaler nicht sein wer seinen Hund wann und wo freilaufen lässt.

    Ich weiß nun nicht um welchen Thread es hier als Stein des Anstoßes geht, darauf beziehe ich mich also nicht.


    Aber es ist wirklich nicht so einfach, dass man sich bloß die ausländischen Vereine und Rasseclubs raussucht, die unter der FCI züchten und dann ist alles paletti. Wie schon jemand anderes sagte, die FCI gibt nur sehr lose Vorgaben, der Landsverband und die einzelnen Rasseclubs können das dann noch enger fassen.
    Es wird aber in vielen Ländern bei vielen Vereinen nicht enger gefasst.

    Ich hab z.B. eine Hündin aus israelischer FCI-Zucht. Dort ist es so, dass die Hunde zur Zucht nicht angekört werden müssen. Also, wenn die Eltern Papiere haben, meldet man den Wurf an wenn er da ist und die Welpen kriegen dann automatisch auch Papiere. Es kommt mit 8 Wochen mal jemand vom Verein vorbei und tätowiert die Kleinen, aber es wird keine Zwingerabnahme im Voraus gemacht, es gibt keine Vorschriften wie die Zuchtstätte von den Räumlichkeiten her auszusehen hat, bis wann die Welpen geimpft werden müssen und so weiter und so fort.
    Theoretisch könnte man nen ganz anderen Rüden auf seine Hündin packen oder vor dem Tätowieren noch ein paar Welpen aus nem anderen Wurf dazulegen und falsche Papiere für sie beantragen und es würde (außer vieleicht durch Mundpropaganda) nie jemand merken.


    Es gibt aber trotzdem auch in Süd- und Osteuropa gute Züchter. Ich weiß z.B. von ganz guten Saluki- und Greyhoundzüchtern in Russland, guten Salukizüchtern in Tschechien und Polen, guten Galgozüchtern in Spanien, guten Salukizüchtern in Italinen und Ungarn, guten Greyhoundzüchtern in Irland...

    Das muss nicht immer heißen, dass die Haltung und Aufzucht so ist, wie die Zuchtordnung der jeweiligen Rassezuchtvereine sie bei der gleichen Rasse in Deutschland vorschreiben würde. Ich finde auch schon, dass man die lokalen Gegebenheiten mit berücksichtigen muss wenn man beurteilt, ob ein Hund für dortige Standards gut oder schlecht gehalten wird und nicht einfach nur deutsche Zustände als Messlatte nehmen sollte. Grade bei Rassen die in anderen Ländern überwiegend als Arbeitshunde gehalten werden, ist es z.B. selten üblich, sie im Haus zu halten.
    Oft ist Zwingeraufzucht also erlaubt und auch absolut normal. Wenn es vernünftig gemacht wird, hab ich da aber erstmal kein Problem mit. Das muss man sich dann halt in Eigenarbeit genauer angucken, sich mit den Leuten unterhalten und sich überlegen, ob das jemand ist, wo man guten Gewissens kaufen kann.
    Wie immer, das Denken nimmt einem keiner ab.

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    Laufen und toben darf sie in der Hundeschule im eingezäunten Gelände, wobei sie da gar nicht so viel rennt ... man braucht ja einen Grund (also potentielle Jagdbeute).


    Schonmal geguckt wo der nächste Windhundverein ist der Rennen oder Coursing anbietet? Nicht jeder Hund nimmt den Kunsthasen, aber wenn hetzen ihr Ding ist, kann es sein, dass ihr das Spaß machen würde.