Weiter vorn irgendwo hatte ich auch schonmal Bilder von zwei Salukis mit Mosaikzeichnung oder Chimäre verlinkt, der eine recht ausgeprägt, der andere nur mit einem kleinen schwarzen Fleck.
Was es ist, weiß man ja soweit ich weiß ohne Gentest nicht. Die Chimären entstehen ja, wenn im Mutterleib zwei Föten in einem extrem frühen Stadium "verschmelzen", Mosaikzeichung wenn es eine Mutation während der Entwicklung eines Fötus gibt. Die ist aber nicht in der Keimbahn und daher vererbt sie sich nicht, sondern wirkt sich nur auf die Körperzellen des Hundes aus, nicht aber auf seine Samen- oder Eizellen.
Oder?
Find aber eigentlich nicht, dass diese Fellzeichung aussieht wie bei Afrikanischen Wildhunden. Die Afrikanischen Wildhunde sind doch dreifarbig mit "umrahmten" Flecken, nicht zweifarbig mit solide durchgefärbten Flecken. Na guuuuuuuuut, ein bisschen vielleicht , ähnlicher als ein gestromter Hund auf jeden Fall... aber dann sieht jeder merlefarbige Hund auch aus wie ein Wildhund.
Ach ja, was ich noch vergaß... in der Küche steht ein kleiner Katzen-Trinknapf, der fasst vielleicht 150 ml. Die Katzen gehen ebenfalls wenig dran (kriegen Feuchtfutter und sind Freigänger, trinken lieber draußen aus dem Teich).
Aber meine Hündin, die im Schlafzimmer das gleiche Wasser aus dem Eimer trinken könnte, die trinkt ab und zu mal den Katzennapf in der Küche restlos leer. Und ich glaube gar nicht mal, weil sie brennenden Durst hat, sondern eher aus Eifersucht oder Futterneid oder sowas. Denn sie geht vorzugsweise dran, wenn sie einen Katze trinken sieht - die Katze räumt das Feld und der Hund trinkt alles restlos aus.
Achja, Futternäpfe spüle ich täglich aus, wegen Frischfütterung. In die Spülmaschiene kommen sie aber nur alle Jubeljahre mal. Den Wassereimer mache ich halt 1-2 mal die Woche beim Wasser wechseln sauber. Aber eigentlich ist der nie besonders siffig, nur mal ein bisschen Kalkrand wegrubbeln. Wie gesagt, meine Sabbern nicht, Futterbrösel schwimmen nicht drin da sie ganz woanders gefüttert werden und Dreck von draußen bringen sie mangels Bart auch keinen mit. Deswegen spül ich da idR nur einmal mit klarem Wasser druch, fülle frisches Wasser ein und fertig.
Ich hab einen 10 l Eimer stehen, der meistens so ca. halb voll ist. Dann können sie wegen dem hohen "Rand" nicht so rumschlappern (wobei sie eigentlich eh nicht doll schlabbern).
Das Wasser wechsele ich vielleicht ein - zwei Mal in der Woche. Sie mögen es abgestanden scheinbar lieber und da sie keinen Bart haben und auch nicht sabbern, wird es auch nicht so schnell ekelig.
Aber sie gehen eh nicht oft ans Wasser. Da sie Frischfutter bekommen (Fleisch, in Wasser gekochtes Gemüse und gut aufgequollenes Getreide) das ich auch immer noch mit etwas zusätzlichem Wasser zu "Suppe" verrühre, decken sie eh schon einen größen Teil des Wassebedarfs über die Mahlzeiten. Wenn sie unterwegs Durst haben, trinken sie aus Bächen, Pfützen und so weiter, und sonst im Garten aus dem Teich oder aus der Regentonne. Nur wenn sie nach einem längeren Spaziergang heimkommen, gehen sie mal an den Wassereimer und trinken.
Vielleicht liegt es dran, dass ich Mehrhundehalter aus Überzeugung bin, aber ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es ist, so stark an einem einzigen Hund zu hängen, dass einen der Tod dieses Hunde so mitnimmt, dass man danach nie wieder einen anderen Hund will.
Ich liebe meine Hunde alle drei sehr, und jeden anders. Sie haben ihre idividuellen Eigenheiten und jeder besetzt einen anderen Winkel in meinem Herz. Ich kann nicht sagen, dass ich einen lieber hätte als den anderen. Wenn sie mal gehen müssen, dann weiß ich jetzt schon das es schrecklich sein wird. Aber es werden auch wieder neue Hunde auf mich warten, die ebenso toll sein werden - und wieder ein bisschen anders.
Ich freu mich nicht, dass meine Hunde mich verlassen werden (zwei von den dreien wohl in den nächsten Jahren, alterbedingt). Aber ich freue mich schon jetzt, unbekannterweise, wahnsinnig auf ihre Nachfolger, die ihre Halsbänder auftragen werden.
Und dann ist es auch so... mein Senior ist jetzt 12 oder 13. Das ist ein gutes Alter für seine Rasse und Größe. Er war eigentlich immer soweit gesund, hatte und hat ein schönes Leben und ist bisher gut gealtert. Über jeden weiteren Monat, über jedes weitere Jahr, freue ich mich sehr. Wenn es dann mal soweit ist, dann ist das einfach der Lauf der Dinge. Natürlich werde ich egoistischerweise trauern, aber letztlich ist es ok so.
Das alles ist in keister Weise kritisierend gemeint, wenn jemand fühlt, dass er sich nicht so schnell auf was neues einlassen kann, dann ist das halt so und das ist völlig akzeptabel! Aber mir ist das fremd.
Dass man sich aus anderen Gründen gegen einen Hund entscheidet, z.B. weil es beruflich/zeitlich nicht mehr geht, weil man fürchtet, der Hund überlebt einen und man hat niemanden der ihn dann nimmt, weil man erstmal andere Dinge mit seinem Leben machen (z.B. lange Fernreisen).... das kann ich alles voll nachvollziehen, trifft halt nur momentan auf mich nicht zu.
Und wenn man einfach keinen Hund mehr WILL, dann kann ist es doch die einzig richtige Entscheidung, es sein zu lassen. Einen Hund zum arbeiten brauchen tut hier doch fast keiner, Hunde hat man hier und heute, weil sie Freude machen. Also warum einen nehmen, wenn das passende Gefühl nicht da ist?
Afghanen haben normalerweise keine weiße Scheckung. Es gibt sie von Creme- über Ocker- und Gelbtöne bis kräftig Rot. Außerdem auch noch in rein Schwarz und sowie Schwarz und Loh und in Blau sowie "Domino", das ist ein zweifarbiges Fellmuster das der "klassischen" Huskyzeichung ähnelt (was man als Laie halt so mit Huskys verbindet, diese grau-weiß Zeichung mit heller Unterseite und dunkeler Oberseite). Bei jeder der genannten Varianten kann noch Stromung und/oder eine schwarze Maske dazukommen.
Kleine weiße Abzeichen kommen immer mal vor - an der Brust, an den Pfoten, die Schwanzspitze, auf der Nasenspitze... oft sieht man die beim erwachsenen Hund gar nicht mehr, weil das Fell beim länger werden das a) verdeckt und b) auch ausbleicht, wodurch kleine weiße Flecken recht gut verwischt werden können.
Größere weiße Abzeichen so wie diese, so in Richtung Irish Marked... manche Afghanenfans sagen, das wäre auch früher (selten) mal vorgekommen, nur hätte man diese und andere "fehlerhafte" Welpen früher halt still und leise verschwinden lassen. Andere sagen, das ist Blödsinn und Scheckung ist bei dieser Rasse sei ne neumodische Sache.
Ich weiß es nicht, ich bin keine Afghenenfachmann, aber interessant aussehen tun sie allemal.
Marula, ist das ein Kurzhaar-Saluki? Hab ich noch nie gesehen, sehr hübsch :)
Ja. Ich mag die lieber, der nächste wird hoffentlich auch wieder ein kurzhaariger. Wenns geht werde ich wohl immer auf der Seite der "nackigen" oder zumindest der moderat befederten bleiben.
Meine Hunde waren übrigens auch schon Windspiele, "die Hunde vom alten Fritz", Whippets, Afghanen, Barsois, Sloughis, Galgos, Podencos, "arme Hunde aus Spanien", "magersüchtige Hunde", "arme dünne Hunde", "krasse Muskelhunde", Ziegen, "diese Hunde von dem Bus, aus den USA"... die Möglichkeiten sind also vielfältig!
Gestern haben wir einen Familie mit einem ca. 4-jährigen Jungen getroffen. Der zu seinem Papa:"Guck mal, zwei weiße Hunde!" Der Papa: "Nein, drei weiße Hunde!" Darauf das Kind: "Nein, zwei! Der einen ist ja schlecht geworden, der ist ganz schwarz am Kopf!"
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Ich hab auch irgendwo einen Fotothread, aber schon länger nix mehr da geposted. Keinen vernüftigen Fotoapperat zur Zeit und daher einfach keine Lust auf fotografieren.
Ich weiß nicht, bei der Gruppe 5 finde ich die Podis auch nicht besser aufgehoben als bei der Gruppe 10, wo sie ja früher auch schonmal standen. Das hält sich für mich die Waage, es sind halt Hunde vom Urtyp genauso wie Windhund-Verwandschaft. Zwischen den Welten, sozusagen. Und das ist nicht abwertend gemeint. Sie haben schon viel mit den "Vollblutwindhunden" gemeinsam, in der ganzen Wesensart und im Körperbau, aber es gibt halt auch Unterschiede (im Verwendungszweck und in der Arbeitsweise). Ich find sie eigentlich im DWZRV zusammen mit den Windhunden schon ganz gut betreut, obwohl nicht alle Podenco/Podengorassen da optisch reinpassen und fände es auch nicht schlimm, wenn sie in Gruppe 10 geblieben wären. Die Mentalität der Besitzer ist ja schonmal die gleiche.
Die meisten Leute wissen ja nichtmal, dass "Windhund" kein Rasse ist und sind immer völlig verwirrt, wenn auf die Frage "Sind das Windhunde?" als Antwort kommt: "Ja, ein Saluki und zwei Greyhounds". Was denn nun, Windhund, Greyhound oder Saluki, kann die Frau sich nicht entscheiden?!
Und was es für kleine Mistbiester sein können hat Hamilton vor ein paar Minuten mal wieder bewiesen! Arren kaut einen Rest Ochsenziemer, Hamilton versucht sich an einem der Rinderhautknochen.[...] Hamilton kaut und lutscht nun sehr zufrieden den Rest, während Arren vorm Sofa sitzt und zum Steinerweichen guckt...
Das finde ich eigentlich nur pfiffig, nicht biestig.
Biestig ist DeeDee: Kommt uns jemand mit einer wunderschönen windhundartig aussehenden Mixhündin entgegen, noch kein Jahr alt und sehr verspielt, etwas über whippetgroß und wie er nachher erzählte aus dem Spanien-TS. Er gefragt ob wir die vielleicht mal zusammen laufen lassen können, ich meinte noch, dass die Jungs total brav sind, das Mädel dagegen mit anderen Weibern zickig sein kann, aber nicht böse ist. Joa, die beiden Jungs losgemacht, es wurde geschnuppert und gut war, die spielen nicht großartig.
Klein DeeDee losgemacht (an der Leine hatte sie sich ruhig und interessiert gezeigt beim mal-schnuppern-lassen), hatte sie auch gut im Auge und sie schien sich gesittet zu benehmen. Die kleine Mixhündin macht ne total nette Spielaufforderung, aber sehr unterwürfig von der Körpersprache her, so mit ganz weit zurückgelegten Ohren, welpenmäßig glattgezogener Stirn und der ganze Popo am wackeln.
Und was denkt mein Hund: "Du minderjähriges Opfer, dir zeig ich erstmal wer hier Alpha-Bitch ist!" und ranzt die Kleene voll an (ohne Körperkontakt, so ein Imponier-Scheinattacke wo einer wie eine Muräne aus der Höhle blitzartig vorstößt... nur so, um mal zu gucken, ob sich der andere einschüchtern lässt...). Die junge Hündin am kreischen und warf sich erschrocken auf die Seite und DeeDee stolz wie Oskar "Wah, der Heulsuse hab ich`s vielleicht gegeben!"
Ich mir meinen Hund zur Brust genommen und ihr gesagt, dass sie das gefälligst lassen soll. Sie hat sich dann im weiteren auch zivilisiert benommen. Der Besitzer hat`s zum Glück nicht übel genommen, wir hatten uns ja vorher drüber unterhalten. Nach ein paar Minuten hat Dee plötzlich festgestellt, dass es ja ne HERVORRAGENDE Idee wäre, mit diesem flotten Mädel da ne Runde zu spielen, jetzt, wo die Verhältnisse hier geklärt sind und man sich ein bisschen näher kennt...
KOMISCH, DeeDee, dass nach solchen Aktionen keiner mit dir spielen will. Ganz, ganz seltsam.
Am besten kann sie echt mit Hunden, die ihr so eine Zickenattacke mit gleicher Münze heimzahlen und sie dann trotzdem noch lustig zum rennen auffordern. Mit schüchtenen Hunden vom Typ "liebes Mäuschen" muss ich bei ihr echt aufpassen, die will sie gnadenlos unterbuttern. Die ist alles andere als zart - wäre sie ein Mensch, dann wär sie eins von den Mädchen, wo es kein erfolgreicher Nachmittag war wenn man nicht mit ner zerrissenen Jeans und aufgeschrammten Knien nachhause gekommen ist.
Dagegen hat uns die Tage ein notgeiler Lhasa Apso verfolgt, der hatte eine Erektion wie ein 5. Bein und war völlig hin und weg, obwohl das Mädel momentan eigentlich nicht mehr gut riechen dürfte (grade mit der Scheinschwangerschaft durch, bis zur nächsten Läufigkeit sollten es noch mehrere Monate sein und kein anderer Rüde reagiert momentan mehr auf sie). Er hat mehrmals versucht sie zu rammeln, kam wegen des Größenunterschiedes natürlich nicht zum Zug. Auf dezentes wegknurren und leichte Schnapper hat er gar nicht reagiert, was DeeDee wohl ziemlich befremdlich fand.
Sonst ist die echt nicht zimperlich mit ungebetenen Verehrern, sie muss schon wirklich in den Stehtagen sein damit sie da gnädiger wird, und dann auch nicht zu allen. Hat auch schon manchen Rüden, den ich noch recht galant fand echt zur Minna gemacht.
Aber von so einem Lustzwerg lässt sie sich total einschüchtern, kommt zu mir (brav...) und ich durfte ihn dann vertreiben. Aaaaaarme kleine Prinzessin.
Jedenfalls alles in allem ein klarer Fall von "Ich bin nicht süß, ich seh nur so aus."
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Zitat
Tja, der Gute hat es geschafft, mit einem gebrochenen Backenzahn rumzulaufen, dessen Wurzel sich schon entzündet hatte und sich NICHTS aber auch gar nichts anmerken zu lassen...
Ja, das ist oft erstaunlich. Mein Robin hatte auch mal einen vereiterten Prämolaren, der hat auch nix gesagt. Der Zahn an sich sah von außen völlig ok aus, ich hab es zufällig bemerkt, als mir bei einer der üblichen Hals-Nasen-Ohren-Krallen-Kontrollen auffiel, das an dem Zahn ein Eitertröpfchen am Zahnfleischsaum saß. Hab ich weggewischt, vorsichtig aufs Zahnfleisch draufgedrückt und auf einmal kam da ein guter ml Eiter rausgequollen. Igitt...
Es muss da drin schon lange geschwärt haben bevor es nach außen aufgegangen ist, denn der Kieferknochen darunter (oder besser darüber, war im Oberkiefer) hatte sich schon teilweise aufgelöst und der Abszess war bis in die Nasenhöhle durchgebrochen. Was sie aber auch erst im OP gemerkt haben, im Röntgen vorher konnte man es wohl wegn ungünstiger Lage nicht sehen...
Und er hatte wirklich keinerlei Beschwerden vom Allgemeinbefinden her, hat auch sein Kauzeug normal gefressen und alles. War wirklich reiner Zufall, dass ich es bemerkt hab. Hätte er sich mit der Zunge drüber geschleckt, ich hätte das Eitertröpchen nicht bemerkt.