Beiträge von Marula

    Also bei meinen gibts da nur zwei Extreme (natürlich etwas überspitzt):

    - "Oh, das sind so arme Windhunde aus Spanien! Die kenne ich von "Tiere suchen ein Zuhause", das ist so grausam wie die behandelt werden!"
    oder aber:
    - "Oh, Windhunde. Das ist ja ganz was edles. Solche seltenen, rassigen Hunde waren bestimmt unglaublich teuer, oder?"

    Meistens kann ich sämtliche Erwartungen über den Haufen werfen und das Weltbild der Fragenden vollends verwirren, egal in welche der beiden Richtungen es geht. :D

    Die, die dachten solche Hunde wären alle arm und alle aus Spanien sind verblüfft wenn sie hören, dass es solche Hunde auch in anderen Ländern gibt und manchmal auch empört wenn ich erzähle, dass die Hündin gar nicht aus dem TS, sondern vom Züchter ist.
    Und die, die erwarten, dass das irgendwelche blaublütigen Exklusivhunde sind, sind überrascht wenn sie erfahren, dass zwei von den dreien "Wegwerfhunde" aus dem Ausland waren die nur nen Appel und nen Ei gekostet haben, und die dritte auch nicht teurer war als andere Rassehunde mit Papieren.


    Direkt nach dem Zwingernamen bin ich bisher aber nur von anderen Rasseliebhabern gefragt worden, einfach so auf der Straße ist mir das noch nie passiert.
    Das man sich mal drüber unterhielt von wo der Hund ist (also ob Züchter, TS oder so), doch, das hatte ich schon öfter.


    Irgendwann ganz früher hatte ich auch mal ein etwas sonderliches Erlebnis.
    Stand mit meinen beiden Rüden an einer Fußgängerampel. Kam eine Frau mit einem Jack Russell Welpen an der Leine. Der Kleine war offensichtlich noch sehr jung und natürlich total süß.
    Man kam kurz ins Gespräch und sie erwähnte, dass sie ihn erst seit gestern hätte. Eigentlich hätte sie gar nicht nach einem Welpen gesucht, aber dann hätte sie die Anzeige für den Wurf gesehen und wäre mal gucken gefahren...
    Ich meinte dann: "Ja, so ist das manchmal, ich bin an meinen ersten Hund auch zufällig gekommen, den hab ich ganz unerwartet von der Vorbesitzerin geschenkt bekommen!"
    Da guckt die mich an als hätte sie auf ne Zitrone gebissen und sagt ganz pikiert: "Nein, also meiner hat schon Geld gekostet und ist vom richtigen Züchter!" nahm ihren Welpen auf den Arm und stakste von dannen.
    Häh? :???:

    Ich denke auch: Erstmal ruhig bleiben.
    Die anderen haben Recht, der Typ müsste ja erstmal deine Nummer haben um überhaupt ne Anzeige zu machen und ob er sich die in der Aufregung notiert/gemerkt hat?

    Und dann wäre es sehr fraglich was dabei rumkommt, weil:
    a) er ja plötzlich vor dir eingeschert ist und dann noch vor dir angehalten hat und dich beledigt/bedroht hat, was rechtlich gesehen auch schon nicht so ganz koscher ist
    b) er in dein Auto gegriffen hat und dich körperlich angreifen wollte, was einfach mal gar nicht geht, unter gar keinen Umständen
    c) wenn deine Hündin wirklich nur seinen Ärmel erwischt hat und der nicht grade zerrissen ist, müsste er auch erstmal nachweisen, dass dein Hund überhaupt was gemacht hat.


    Ich hatte im Bekanntenkreis einen Fall, wo jemand auf ähnliche Art und Weise an einer roten Ampel von einem anderen Autofahrer, der sich durch die Fahrweise meiner Bekannten gestört fühlte, durchs offene Fenster angangen wurde (allerdings ohne wilden Hund dabei).
    Dem Täter wurde deswegen befristet der Führerschein entzogen, weiß aber nicht genau wie lange.

    Der Typ müsste also ebenso dumm wie dreist sein, wenn er dich nun anzeigen will, weil er in jedem denkbaren Fall vor Gericht erklären müsste, was seine Hand in deinem Wagen und an deiner Schulter gemacht hat.

    Also... ich glaub nicht dass du von dem noch was hörst.

    Ist in Bewegung etwas schwieriger zu sagen, aber a) finde ich ihn völlig ok und b) würde ich schätzen, dass es sich um einen jüngeren Hund handelt.

    Die Orientalen haben eh nochmal einen etwas andereren Körpertyp als die westlichen Windhunde. Die sind trockener, die Muskeln eher flach und sehnig als dicke, runde Pakete wie bei Grey oder Whippet. Das man da ein paar mehr Rippen und Wirbel und die Hüfthöcker sehr deutlich sieht ist völlig normal.

    Gibt auch etwas rundere, "glattere" Typen, aber viele Lukis bleiben einfach immer rippig. Und grade als Junghunde bleibt oft noch gar nix hängen.

    Ich bin nicht völlig dagegen, hab aber selber keine.

    Warum nicht?

    - Ich hab recht große Hunde mit ordentlich Antritt. Auch wenn die Teile bis 50 kg oder so zugelassen sind, traue ich denen nicht, dass sie es wirklich aushalten wenn ein 30 kg Greyhound da bei Wildsichtung mal mit 5 oder 8 m Anlauf reindonnert.
    OK, sollte nicht passieren, möglich wäre es aber. Da hab ich dann lieben 2 oder 3 m solides Leder mit nem stabilen Messingkarabiner in der Hand.

    - Große Hunde = große Flexi = großer, unhandlicher Kasten.
    Ich find die unbequem zu handhaben, hab lieber die Schlaufen von ner Lederleine in der Hand als den Plasitkgriff von der Flex. Hab irgendwie das Gefühl, damit im Notfall besseren Zugriff zu haben.
    Bei ner normalen Leine kann man gut auch mal mit zwei Händen reinpacken im Notfall, ne Flexi finde ich da unhandlicher. Wenn man dann auch noch verschwitze Hände hat oder es regnet, dann finde ich den Griff noch schlechter.
    Sollte eigentlich nicht nötig sein umbedingt so einen festen, sicheren Griff zu haben, normal benehmen die sich an der Leine sehr brav. Aber wiederum... man weiß es ja nie.

    - Ich hab drei Hunde. Feste Leinen kann ich auch mal zwei in eine Hand nehmen, Flexis geht nur eine pro Hand. Mit Bauchgurt fange ich gar nicht erst an, da hat man finde ich zu wenig direkten Zugriff auf den Hund. Es könnte also maximal ein Hund an der Flexi gehen und die anderen beiden müssten dann an der festen Leine bleiben.

    - Unfallgefahr. Ich hab schon ein paar böse Schnitt- und Rissverletzungen von Flexis gesehen.


    Ich finde sie in anderen Fällen aber ok:

    - Für kleine Hunde. Da braucht man nicht so einen riesigen Kasten und die entwickeln auch nicht solche Kräfte.

    - Für ältere Hunde, wie hier einige schon geschrieben haben. Wenn mein Opi mal blind/taub/dement sein sollte, dann könnte ich mir sowas als Sicherung damit er nicht verloren geht auch vorstellen.

    - Für Hunde die wirklich nicht von der Leine können oder z.B. im Urlaub wenn Freilauf nicht erlaubt ist. Oder auch in der Rehebilitationszeit nach Krankheiten. Irgendwie müssen die Hunde dann ja auch ein bisschen Freiraum bekommen und da sind 5 oder 8 m besser als nix.
    Und Schleppleine ist bei Schietwetter nunmal suboptimal und bei mehreren Hunden (wegen verwickeln) oder im Dunkeln auch nicht grade das Gelbe vom Ei.


    Dass die Flexi keine Erziehung ersetzt und dann man damit eine gewisse Etikette einhalten muss ist ja klar. Ich mein, dass man den eigenen Hund sich nicht mit der Flexi um andere Hunde wickeln lässt ist ja klar, dass man ihn nicht mit ner dünnen schwarzen Schnurflexi im Halbdunkeln über Radwege springen lässt auch...

    Ich hab drei Hunde.
    Nummer 1 kam mit ca. 5 Jahren.
    Nummer 2 kam mit 4,5 Jahren dazu als Nummer 1 ca. 7 Jahre alt war.
    Nummer 3 kam mit 7 Monaten als die beiden anderen ca. 9 und ca. 7 Jahre alt waren.


    Liegeplätze habe ich von Anfang an nicht geregelt oder zugewiesen. Da konnte sich jeder seinen aussuchen und wenn besetzt war, dann war halt besetzt. Da waren sie auch ganze pflegeleicht, das gab nie Stress.
    Was ich in der Hinsicht mache:
    Ich seh zu, dass es immer mehr bequeme Liegeplätze als Hunde im Haus gibt und das auch in verschiedenem Abstand voneinander. So kommt keiner zu kurz und sie können wählen ob sie dicht beieinander (eventuell sogar im selben Bett, groß genug sind die) liegen wollen oder doch lieber ihre Ruhe möchten.
    Einfach so auf dem Boden liegen meine leider nicht. :D


    Futter gibts im selben Zimmer und für alle gleichzeitig. Jeder hat seinen festen Platz und sie kriegen ihre Näpfe mit Nennung des Names und immer in der gleichen Reihenfolge hingestellt. Freigabe gibts nicht extra, wenn den Napf am Platz steht, dann darf auch gefressen werden.
    Ich bleibe dabei und wenn alle aufgefressen haben, dann dürfen sie tauschen und gegenseitig die Näpfe auslecken.
    Besonders futterneidisch sind sie nicht, man kann sie auch mit Kauknochen oä alleinelassen und nacher sind noch alle ganz.

    In 6 Jahren Mehrhundehaltung hatte ich nur zwei minimale Reibereien, beide Male wegen ganz besonderen Leckereien.
    War auch beide Male genau die selbe Situation: Der ältere Rüde frisst langsam, der jüngere Rüde ist ein Gierhals der alles in einem Stück wegschluckt. Bei beiden Gelegenheiten hatte der Gierschlund seinen Anteil blitzschnell eingeatmet und musste dann die Nase umbedingt zum Genießer rüberstecken.

    Da hat`s dann kurz gerappelt in der Kiste, einmal unblutig, einmal mit einem kleinen, aber stark blutenden Löchlein im Nasenschwamm vom Gierhals.
    Aber sowas passiert mal und die (also meine) verbeißen sich dann auch nicht ineinander und gehen aufs Ganze, sondern der Gierhals akzeptiert den Rüffel und damit ist`s erledigt.
    Ist ja auch nicht so, dass er nicht weiß, dass das unerwünscht ist, aber bei besonders leckerem Futter läuft er halt kurzfristig im Zombiemodus.


    Worüber man sich vielleicht am Anfang Gedanken machen muss ist das Autofahren. Wenn man beide Hunde in Einzelboxen packt ist kein Problem. Sollen aber (bei kleinen Hunden) beide in eine Box oder sollen sie sich den Kofferraum teilen, dann müssen sie sich schon recht gut verstehen.
    Im Auto ists ja immer etwas wackelig und meistens recht eng, wenn da mal einer dem anderen auf den Schwanz oder auf die Pfote tritt oder gar bei nem Huckel oder ner Bremsung auf den anderen draufplumst (nein, ich fahre in der Regel nicht so :lol: , aber passieren tut das nunmal ab und zu...), dann dürfen die das nicht gleich als Provokation/Verletzung der Individualdistanz auffassen und ausrasten.
    Ich hab mir bei Hund 1 + 2 keine Gedanken drum gemacht, die sind vom ersten Tag an zusammen im Kofferraum gefahren und es war absolut kein Problem.

    Ne Bekannte hatte aber mal ne böse Beißerei in so einer Situation: Sie hatte den Zweithund erst ein paar Tage und die Hunden verstanden sich eigentlich bereits recht gut, hielten aber im Alltag noch eine gewisse respektvolle Individualdistanz.
    Stiegen beide brav in den Kofferraum und legten sich hin, sie fuhr gemütlich los. Dann stand einer der Hunde auf und wollte sich wohl umdrehen, sie fuhr über eine Bodenwelle, der stehenden Hund stolperte wahrscheinlich und trat auf den liegenden drauf und bevor sie "Pieps" sagen konnte hatten sich die beiden volles Rohr in der Wolle.
    Ganz schöner Mist wenn man dann wegen fließendem Verkehr nicht sofort anhalten kann und die Hunde sich auf dem engen Raum nicht ausweichen können. :fear:

    Wenn die Hunde sich erstmal ein bisschen kennen kann man das ein bisschen besser einschätzen. Heute hätte ich bei keinem von meinen Bedenken, dass es zu Ausrastern führt wenn einer sich mal versehentlich auf den anderen legt - das gibt vielleicht mal Mecker, aber keine ausgewachsene Beißerei.
    Aber mit neuen Hunden kann sowas halt eskalieren.


    Von meinen dreien wären zwei auch als Einzelhund sehr glücklich. Glücklicher als jetzt... weiß ich nicht. Aber auf jeden Fall würde man ihnen mit Einzelhaltung keine seelische Grausamkeit zufügen, die würden es auch als verwöhnte Kronprinzen bestens aushalten.
    Hund Nummer 3 könnte man denke ich wenns sein muss auch als Einzelhund halten, sie genießt die Gesellschaft aber sehr.
    Für sie würde ich mir so einen Kumpel wünschen wie Aeolon es mit Arren und Hamilton hat - von ihrer Seite wäre sie nämlich sehr für solche Vertraulichkeiten zu begeistern, aber meine anderen Hunde sind da nicht so für.
    Sowas wie gegenseitig putzen oder große Kuschelorgien finden hier (zum Leidwesen meiner Hündin) nicht statt und auch gemeinsam spielen ist selten, da zwei meiner Hunde inzwischen Senioren sind und auch in jüngeren Jahren beide nicht soooooooo verspielt waren.

    Wie auch immer, ich hab jeden Hund in erster Linie für mich angeschafft und sie sind auch alle wesentlich stärker auf mich fixiert als aufeinander. Jeder von ihnen würde eher die anderen stehen lassen und mit mir kommen als andersrum.
    Insofern... irgendwo denke ich schon, dass sie von der Mehrhundehaltung profitieren. Es ist immer Gesellschaft da, ein bisschen Kontaktliegen tut jeder mit jedem Mal (wenn auch in unterschiedlichen Zusammensetzungen und Häufigkeiten), sie haben immer Sozialkontakte zu Artgenossen und man merkt schon irgendwo, dass sie ein eingespieltes, harmonisches Team sind, grade bei Begegnungen mit Fremdhunden.

    Aber das wirklich brauchen oder den vorhandenen Hunden mit der Anschaffung der weiteren Hunden ne große Freude gemacht haben... nee. Das ist eher neutral. Nicht schlecht für die schon vorhandenen Hunde, aber auch kein Grund für Freudenfeiern.


    Wie andere hier auch schon sagten: Ich liebe jeden meiner Hunde gleichermaßen, aber alle auf unterschiedliche Weise.
    Sie bedeuten mir jeder was anderes, haben jeder eigene Macken und sind nur entfernt miteinander vergleichbar. Da sehe ich gar keine Konkurrenzsituation, deswegen hab ich auch keine Angst einen zu bevorzugen oder so.


    Was auch problematisch werden kann ist, wenn man Hunde sehr verschiedenen Alters hat. Da wird dann das unterschiedliche Bewegunsgbedürfniss manchmal schwierig. Mein Opi kann/will jetzt keine flotten zwei Stunden mehr mitlaufen, die die anderen beiden aber gut und gern machen. Eigentlich würde ihm nen Stündchen sehr gemütlicher Bummel grad recht sein.
    Aber ich hab nicht jeden Tag Zeit doppelte Runden zu gehen, ne große mit den beiden fitten Hunden und ne kleinere mit dem ältesten. Da muss man dann halt das organisieren anfangen und ja, an manchen Tagen kommt eine Partei auch mal zu kurz.
    Das ist mit zwei gleichalterigen Hunden sicher einfacher, die kommen dann gemeinsam in die Seniorenzeit.

    Die gestromte Hündin (?) auf dem ersten Bild sieht vom Gesicht her fast aus wie Soraya von Shandra hier aus dem Forum.

    Und das letzte Bild ist auch süß. Ich mein, ich liebe die glatten Hängeohren wie bei den Orientalen, aber so wache, präsente Stehohren sind auch was feines. So ausdrucksvoll.

    Das sind schon recht hohe Ansprüche.
    Ich denk da kann man bei kaum einer Rasse sagen, dass die das von sich aus schon alles mitbringen, irgendwo muss man wahrscheinlich doch immer Abstriche machen und erstmal dran arbeiten, bei Rasse A vielleicht am Verhalten gegenüber Fremden, bei Rasse B vielleicht am Jagdtrieb... aber das sollte ja bei den Vorraussetzunge der Besitzerin möglich sein.


    Was mir vielleicht einfallen würde, wäre der Islandhund.
    Ich kenne zwei, die auf einem Islandpferdehof eine ähnliche Rolle ausfüllen wie du beschreibst: Den ganzen Tag auf dem Hof mit viel Kundenverkehr mitlaufen und eigentlich jeden Tag mit auf Ausritte kommen. Viel Kopfarbeit wird mit denen nun nicht gemacht, da weiß ich nicht in wie fern die sich da fördern ließen.
    Einen weiteren kenne ich, der einfach nur so als Familienhund lebt, bei einer Familie mit einem geistig behinderten Kind, was er ganz toll mitmacht. Der kommt neben den normalen Spaziergängen auch jeden Tag mit zum Stall und öfter mit auf Ausritte, groß Hundesport im Sinne von geistiger Auslastung machen die Besitzer aber nicht.
    Allen drei ist gemeinsam, dass sie zwar anschlagen wenn Leute kommen, aber nicht wirklich schützen oder "Eindringlinge" angehen. Außerdem haben sie alle von sich aus wenig Jagdtrieb und sind ziemlich hoftreu.

    Das sagt der Rassestandart über den gewünschten Charakter:

    Zitat

    VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN): Der Islandhund ist ein robuster, wendiger, lautfreudiger Hütehund und deshalb äußerst nützlich beim Hüten und Treiben des Viehs auf den Weiden und in den Bergen sowie beim Aufspüren von Schafen die sich verlaufen haben. Er ist von Natur aus wachsam und begrüßt jeden Besucher voller Begeisterung, ohne aggressiv zu sein. Sein Jagdinstinkt ist nur schwach ausgebildet. Der Islandhund ist fröhlich, freundlich, neugierig, verspielt und nicht ängstlich.


    Für die drei, die ich kenne, kommt das auch hin. Ob sie auch taugliche Hütehunde wären kann ich allerdings nicht sagen, keiner von denen wird dazu verwendet.

    Hier findet man mehr Info:
    http://www.islandhund.org/

    Oh Gott. :headbash:
    Es ging nicht, ich konnte es nicht zu Ende angucken. Beim "Windhundbauchtanz" musste ich abbrechen. :lol: :hilfe:

    Ist echt kein Wunder, dass grade die Orientalen als schwer zu erziehen gelten, in dem Lager laufen echt Gestalten rum, da fragst du dich teils wirklich wie die jeden Morgen ohne fremde Hilfe ihren Kopf wieder richtig rum angeschraubt kriegen.
    Bei solchen Besitzern würde ich mich als Hund auch eher auf meine eigenen gesunden Instinkte verlassen und auf nimmer Wiedersehen die Flucht ergreifen sobald ich abgeleint werden. :fear:

    Zitat

    Würde ja zu gerne mal einen Greyhound in echt kennenlernen, die meisten großen Windhunde die man bei uns so im Auslauf trifft sind Galgos aus dem Spanischen Tierschutz.


    Das lässt sich bestimmt einrichten, je nachdem woher du bist.


    Mich wundert immer ein bisschen, das so viele Leute sich einen Galgo zutrauen, vor einem Grey aber zurückschrecken. Beziehungsweise das Galgos auch als für komplette Windhundanfänger geeignet empfohlen werden, aber Greyhounds manchmal so einen Aura von wegen "nur für Fortgeschrittene" zugeschrieben wird.
    Ich finde Galgos jetzt auch nicht schrecklich schwierig (Fälle mit sehr schlimmen Vorerfahrungen mal außen vor), aber eben auch nicht einfacher.
    Alle Probleme die man beim Grey haben kann, kann man ebenso bei Galgos auch haben (einschließlich Greyhoundsperre und schlimmer Verletzungen im Freilauf) und außerdem sind ja viele TS-Galgos mindestens teilweise Greyhound, oft genug auch mehr Grey als Galgo Espanol.

    Zitat

    Mich würde interessieren, ob sich Greyhounds ähnlich leicht motivieren lassen und dadurch eben gut zu erziehen/auszubilden sind bzw. ob sie genauso leichtführig sind (falls das in dem Zusammenhang das richtige Wort ist :???: )?


    Ich persönliche finde: Ja. Andere mögen da wieder andere Meinungen haben, aber ich finde Greyhounds und Whippets vom Charakter her grundsätzlich extrem ähnlich.
    Greys sind (wenn erwachsen) meistens ein bisschen ruhiger und ruhen mehr in sich, während ich Whippets ein bisschen quirliger und "pfiffiger" finde. Könnte mir vorstellen, dass das der Terriereinschlag ist.
    Aber leicht zu motivieren und ähnlich stark am Besitzer orientiert wie Whippets finde ich sie auf jeden Fall. Ich denk wenn man mit Whippets gut kann, dann sollte einem ein Greyhound was den Charakter angeht auch ganz gut in der Hand liegen.