Beiträge von Marula

    Ich hab drei und hab mich immer an den Grundsatz gehalten, dass der oder die schon verhandenen Hunde problemlos problemlos im Alltag funktionieren sollten, auch wenn ich mich mal nicht 100% auf sie konzentrieren kann oder was unerwartetes passiert, bevor der nächste kommt.
    Ich hab ehrlich gesagt mit meinem Trio (zusammen bringen die übrigens über 80 kg auf die Waage, ich etwas unter 70 kg) weniger Probleme z.B. was die Leinenführigkeit oder den Rückruf angeht, als die aller, aller, allermeisten Einzelhundehalter hier in der Gegend.

    Meine haben auch ihre Baustellen, aber wie andere schon schrieben, da weiß man drum und dann das geht. Wie bei einem einzelnen Hund auch. Klar hat man eine gewisse Rudeldynamik, aber gegensätzlich die Probleme des anderen übernehmen tun sie nicht, da hat und bleibt jeder bei seinen eigenen Marotten. Kann einem sicher auch passieren, ist hier aber nicht so.


    Wo nach oben die Grenze ist von der Anzahl her, da würde ich jetzt keine harten Zahlen nennen wollen. Mit dem Gewicht hat es schonmal nix zu tun - man kontrolliert auch einen 30 kg Hund nicht primär über den Bizeps und erst recht kein 600 kg Pferd.

    Das Alter und der Beschäftigungsanspruch ist schon eher ein Argument. Ich hab z.B. einen Senior, einen älteren, aber noch frischen, und einen quicklebendigen Jungen. Der mittlere kann noch fast alles mitmachen, der ältere und der junge brauchen auch mal ihr eigenes Programm.
    Viel Kopfarbeit brauchen meine nicht, außer netten, abwechselungsreichen Spaziergängen mit mal ein bisschen Leckerliesuchen und der einen oder anderen Gehorsamsübung gibts da bei mir nix und auf mich wirken meine Hunde nicht unglücklich. Wenn ich nun aber einen dabei hätte, der ohne seinen Sport nicht glücklich wäre, das würde schon schwieriger werden. So einen werde ich mir aber nicht anschaffen.

    Aber hängt halt alles davon ab, was man für einen Alltag hat, was für ein Energielevel usw. Unter meinen momentanen Bedingungen fände ich einen vierten Hund super, will ich schon ewig und ich bin mir absolut sicher, dass das in Sachen Erziehung/Führbarkeit sehr gut gehen würde. Aber kommt finanziell und von der Wohnsituation her nicht hin.
    Das wäre dann aber jedenfalls auch wieder ein Hund gleichen Rasse- und Charaktertypes, der eben von den Bedürfnissen und von ganzen Temeprament gut in meine bestehende Truppe und in meine Situation reinpasst.

    Kenne einige Leute mit 3-8 Hunden die mit allen gemeinsam laufen und wo das wunderbar klappt. Darüber hinaus kenn ich einfach niemanden, der mit so vielen Hunden noch gemeinsam geht, da kann ich nix zu sagen.

    Zitat

    Zur Hundesteuer:
    Ja, es gibt durchaus Hundesteuer in NL. Das können die Gemeinden frei entscheiden. Aber die Hundesteuer ist zweckgebunden und muss auch für die Hunde und ihre Halter ausgegeben werden.
    Daher haben größere Gemeinden durchaus Hundesteuer, die u. U. auch gar nicht billig ist. Die wird dann aber für die Pflege von Gassiwegen und Freilaufflächen ausgegeben.
    Ich lebe in einem Dörfchen, meine ganze Gemeinde besteht nur aus so kleinen Flecken. Daher gibt es keine Hundesteuer, trotzdem ist ein Gassiweg mit Löseplätzen angelegt.


    DAS finde ich ja mal richtig super.
    Ich mein, ich bin absolut kein Freund von Hundestuer, aber wenn es zweckgebunden für Hunde bzw meinetwegen auch Tierschutz und Tierhalter-relavante Ausgaben im Allgemeinen wäre, dann würde ich wesentlich lieber zahlen.


    Ansonsten finde ich es nicht müßig zu vergleichen, sondern interessant. Hatte z.B. keine Ahung, dass anderswo der Hund in der normalen Privathaftpflich einfach mitläuft. Ist doch mal ganz nett, sowas zu wissen?

    Wenn es nur einfach so ist, dass man mit dem Züchter keine dicken Freunde werden wird und das schon von vornherein klar ist, aber sonst geht da alles korrekt zu, dann ist das für mich ok.
    Zivilisiert Kontakt halten ist schön, aber ich will ja nen Hund kaufen, nicht neue (menschliche ;) ) Freunde fürs Leben gewinnen.

    Allerdings gibts schon ein, zwei Züchter, deren Hunde mir sehr gut gefallen und die auch selber durchaus ordentlich züchten, wo ich aber nicht kaufen würde, weil ich schon mehrere Geschichten mitbekommen hab, dass der Käufer dann den Züchter an der Backe hat und ihn nicht wieder los wird.
    Da passiert dem verkauften Hund ein nicht vorhersehbarer, total freakiger Unfall oder er wird krank und der Züchter verbreitet in der ganzen Szene wie verantwortungslos der Käufer wäre und dass sie es bereuen würden ihnen jemals was verkauft zu haben.
    Oder es wird mit dem Hund gezüchtet, was laut Kaufvertrag auch erlaubt ist, und der Züchter zieht öffentlich über die Verbindung und den Zuchtpartner her.
    Solche Späße meine ich. Gibt einfach Leute, die haben nen Dachschaden und da halte ich mich soweit es geht von fern, da können die Hunde noch so toll sein, das tu ich mir nicht an.

    Ich hab mir meine Rasse, oder besser meinen Typ Hund, nur bedingt ausgesucht.

    Bin nicht mit Hunden aufgewachsen, wollte aber immer gern einen. Fand immer kurzhaarige, athletisch aussehende Hund gut, von Dobermann, Deutsch Kurzhaar und Magyar Vizla bis zum Pitbull.
    Was ich mir als Ersthund angeschafft hätte, wenn nicht vorher der Zufall in den Weg gekommen wäre, weiß ich nicht, denn so weit, dass ich mich über über's Äußere hinausgehende Eigenschaften informiert hätte, war die Planung noch nicht gediehen:


    Eine damalige Bekannt von mir hatte sich unüberlegt einen Greyhound aus dem Auslandstierschutz (Irland) geholt. Windhunde sieht man ja doch eher selten und irgendwie hatte ich die noch nicht auf dem Schirm als potenzielle Wunschhunde, hatte die in den Hundebüchern als "exotische Randerscheinung" immer mehr oder weniger überblättert. Ich fand aber diesen Hund optisch toll und vom Wesen her ein Traum.
    Nachdem es aus verschiedenen Gründen bei seiner Besitzerin auf Dauer nicht klappte, ich mich schon das eine oder andere Mal um ihn gekümmert und mir innerhalb von fast 2 Jahren eine gute thoretische Basis über die Rasse angelesen hatte, habe ich ihn halt übernommen und habe es nie bereut.

    Ich denke inzwischen, dass ich über kurz oder lang allein wegen den Charaktereigenschaften eh bei dieser Rassegruppe gelandet wäre, der Ersthund wäre aber vielleicht ein anderer, "einfacher" Hund mit weniger Jagdtrieb geworden, wegen der von allein Seiten auf einen Anfänger einschallenden Ratschläge von wegen "Tu dir doch nicht gleich sowas schwieriges an!" :roll:

    Der Zweithund wurde wieder ein Greyhound (ich hatte den Saluki schon im Kopf, aber irgendwie noch nicht ganz ausgereift, und mit dem Erst-Greyhound lief es ja so gut... also, Schuster, bleib bei deinen Leisten! :lol: ). Im dritten Anlauf gab es dann nen Saluki, weil ich die Rasse zu dem Zeitpunkt "endlich" besser kennengelernt hatte und gemerkt hab, dass die mir noch ein bisschen mehr liegen als die Greys.
    Mittlerweile zieht es mich sowohl äußerlich als auch charakterlich hauptsächlich zu den orientalischen Windhunden. Ich mag Greyhounds noch immer sehr gern, aber das etwas unangepasstere, kantigere Wesen der Orientalen und äußerlich ihre ebenso etwas kantige, aufs wesentliche reduzierte Schönheit, das ist noch ein bisschen eher meins.


    Generell ist es bei mir so, dass zum Glück die Rassen, die mir optisch am besten gefallen, auch charakterlich ganz gut passen. Ich mag auch noch Basenjis, manche Nordischen, manche asiatischen Spitze und die ganzen roten mediterranen Spitzohren (Podencos und Podengos).


    Wie man wenig Wert auf Rasseeigenschaften legen kann geht mir, außer bei einem Mischling aus Mischlingen aus Mischlingen, nicht in den Kopf. Meine Hunde erfüllen ihre Rassebeschreibung zwar nicht ganz zu 100%, aber doch annähernd. Und die anderen Rassevertreter die ich kenne ebenso, egal ob aus dem TS oder vom guten Züchter. Natürlich ist jeder Hund ein Individuum und es gibt immer mal welche, die aus dem Rahmen fallen, aber Verhalten ist bei Hunden in sehr großem Maße erblich. Somit kann man sich bei einem Rassehund seine Baustellen wenigstens selber aussuchen. :p


    Achja, auch wenn sie mir noch so gut gefallen würden, einige sehr kranke Rassen mit niedriger Lebenserwartung kämen mir nicht ins Haus. Man kann auch so noch genug Pech haben, da muss ich mir nicht noch einen Risikopatienten ins Haus holen der mit 7 oder 8 schon alt ist und wo man das kleine Vermögen an TA-Rechungen am besten gleich fest mit einrechnet. Gesundheit wäre bei mir immer eins der obersten Kriterien bei der Rassewahl.

    Bei meinen Rassen ist es üblich, dass sie in vielen Ländern des ehemaligen Ostblocks 400-500 € billiger sind als in Deutschland. In den Beneluxländern und im UK sind die Preise ungefähr so wie in Deutschland und in Skandinavien teilweise 300-500 € mehr.
    Das alles bei seriösen Züchtern innerhalb der jeweiligen FCI-Landesverbände.

    Ich denke das hat zum einen mit den schon angesprochenen Kosten durch Vereinsmitgliedschaft, ausstellen der Papiere usw zu tun, die von Verein zu Verein unterschiedlich sind, und dann mit dem eben noch unterschiedlichen Lebensstandard und Preisniveau insgesamt. Wenn ein Monatsgehalt da um ein Viertel bis ein Drittel niedriger oder höher liegt als in Deutschland, dann wird sich das sicher auch in den Welpenpreise wiederspiegeln.

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    Ebenso die Magyar Agar Hündin meiner Eltern. Obwohl man sagt, dass Windhunde ja nicht so viel haaren...aber wenn ich mit ihr kuschel, bin ich selbst ein Fellbündel :D


    Ich weiß nicht, woher diese Legende kommt, dass die kurzhaarigen Windhunden so wenig haaren würden. Ich hab drei davon (zwei Greyhounds und einen kurzhaarigen Saluki) und die haaren alle ziemlich. Einer von den Greys ist die Pest, da kann man ganzjährig täglich ganze Hände voll rausbürsten und wenn man ihn streichelt, ist man nachher weiß paniert.
    Der andere Grey haart etwas weniger und eher phasenweise und der Saluki noch am wenigsten, aber auch noch beachtlich. Dabei hat der Saluki wirklich nur minimal Unterwolle. Ich frag mich echt, warum die immer noch nicht nackt sind.

    Aber wenigstens bringen sie wenig Dreck rein, die Fellpflege an sich macht null Arbeit (da bürsten oder nicht bürsten absolut keinen Unterschied macht - da kommt auch nach ner Viertelstunde Furminator noch genauso viel raus wie vorher - kann man es auch gleich lassen), sie sind nach nem Regen oder nach nem Bad extrem schnell trocken, sie pissen sich nicht an, sie haben nie Schneeklumpen irgendwo hängen, Kletten und so weiter haften gar nicht erst an... hat auch was.

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    Man ist hier ein Held, wenn man diese bescheuerte Prüfung (deren Inhalte nach dem Stille-Post-Prinzip im Threadverlauf immer abstruser werden) nicht bestehen könnte.

    Ich bin ein Anti-Held, weil ich mit meinen Hunden trainiere, dass die auch mal Dinge mit mir tun, die sie nicht kennen und mir trotzdem dabei vertrauen und damit raus aus der Nummer...


    Wie gesagt, ich hab mit dem Schwierigkeitsgrad des Tests kein Problem, finde das alles sehr machbar... und befürworte sowas trotzdem nicht.

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    Tolle Argumentation! Liest sich wie eine Rechtfertigung von Menschen deren Hunde niemals nie eine Erziehung genossen haben.

    Nö, das zitierte sehe ich ebenso.

    Und stell dir vor, ich bin mir recht sicher, dass ich mit zwei meiner Hunde den Test auf Anhieb bestehen würden solnage der Freilauf-Teil nicht grade in nem vor Wild wimmelndem Gebiet stattfindet, und der mit dem dritten auch, mit etwas Feinschliff und sofern es ok ist Anfassen durch Fremde und Kinder abzulehnen.
    Ich finde den Test im Gegensatz zu vielen hier nicht unangemessen schwer, ich denk ein alltagstauglicher Hund sollte da spätestens mit ein bisschen gezieltem Training und vernünftigem Management durch den Halter wohl durchkommen, auch wenn sein normaler Alltag anders aussieht und er vielleicht nicht volle Punktzahl kriegt.


    Aber es ist eben nicht nur so, dass ich einen "derart gestalteten" Test unnötig finde, ich finde einen Hundeführerschein generell unnötig.
    Ich denke, die Problematik der gefährlichen Hunde, Beißvorfälle, Belästigung durch Hunde und so weiter wird extrem hochgehyped. Von den Medien, weil ne blutrünstige Story immer ein schöner Aufreger ist, von der Politik, weil es ein Bereich ist in dem man schnell mal mit ordentlich Aktionismus zeigen kann, das man was tut, und dabei darüber hinwegtäuscht, dass es an anderen Stellen viel heißer brennt.

    Diese allgemeine Anti-Hund-Hysterie entspricht so gar nicht meinem persönlichen Erleben und ich habe mit 3 großen Hunden sowohl mitten in der Großstadt (innenstädisch, tägliche Nutzung von städischen Grünanlagen, nix mit rausfahren auf den Acker wo es ruhig ist) als auch auf dem platten Land gelebt.
    Das ist für mich typisch deutsche, spießige Regulierungssucht und eine Möglichkeit eine relativ wehrlose Gruppe Bürger noch weiter abzuzocken und Hundehaltung weiter zu erschweren, ebenso wie die "Hundeverhinderungssteuer", die ja unter anderem erklärtermaßen auch ein Instrument der Kommunen zur Regulierung der Hundezahl ist.


    Ich kann nicht verstehen, was man als Hundehalter so toll dran findet, dass sich die Obrigkeit noch weiter in ein privates Hobby einmischt. Es gibt ein ordentliches Tierschutzgesetz, das ne Menge ausrichten könnte, wenn man es mal vernünftig ausreizen würde. Es gibt Regelungen wie man auffällig gewordene Hunde bzw Halter bestrafen und kontrollieren kann.
    Die anderen (die große Mehrheit, die nie jemanden stört und ihre Hunde nicht tierschutzrelevant behandelt) soll man doch bitte in Ruhe lassen.

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    Du verwechselst das mit dem SKN-Kurs. Den musste ich machen mit Splash, hätte ich im Rahmen der Junghundeschule eh gemacht. Da gibt es aber keine Abschlussprüfung, und nach den paar Lektionen würden die wenigsten Teams das HHB bestehen (insbesondere Abruf von anderem Hund). Da geht es mehr um korrekten Umgang mit dem Hund, wie man ihm was beibringt, Verhaltensregeln in der Öffentlichkeit, usw.


    Ahhhhhh, ok, so ist das. Danke!

    Ich denke meine Hunde würden den Test wohl bestehen, zumindest wenn es nicht um stofftierartige Duldsamkeit in jeder Situation geht, sonder darum, wie gut der HF den Hund im Griff hat und wie man in der Situation reagiert.

    Bei zwei von dreien hab ich eh keine Bedenken, mit keinem Punkt. Ok, irgendwo im pieksigen, feuchten Gras oder auf Beton absitzen oder abliegen würden sie ohne ausgiebiges üben nicht machen, aber steh ist ja auch erlaubt. "Bleib" ohne Leine müsste ich nochmal etwas üben, aber das geht schon. Ich geh nur im Alltag so selten 30 Schritte von meinem irgendwo runstehenden Hund weg. :D

    Bei Hund Nr. 3 sind es die Übungen mit sich-anfassen-lassen, Fremde kommen frontal auf den Hund zu und wollen anpacken, Kinder wollen streicheln.
    Wenn es da ok wäre, wenn man die Person/die Kinder mit "Tut mir leid, der Hund mag das gar nicht, bitte nicht anfassen!" wegschicken darf, dann wäre das kein Problem und wie ich finde sehr alltagstauglich. Wird erwartet, dass der Hund sich ohne längeres Vorspiel von Fremden anpacken lassen muss, am besten noch gleich frontal ins Gesicht, dann könnten wir einpacken.
    Ich mein, ich könnte es machen wie beim TA, Hund auf nen Tisch und Kopf unter den Arm stecken. Dann kann man sie am Körper anfassen. Aber ich glaube, das ist nicht ganz der Sinn der Übung. :lol:


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    Das HHB habe ich mit Rhian locker bestanden. Mit Splash habe ich es nicht gemacht, der war als Junghund zu schnell für die recht kurzen Distanzen, und ich hätte ihn gemeinsam mit Rhian führen müssen - Mehrhundehalter müssen die Prüfung mit allen Hunden gleichzeitig laufen. Heute wäre es kein Problem.


    Ist das in der Schweiz nicht verpflichtend? Dachte ich immer und wundere mich grade, warum du es mit Splash nicht machen musstest. Oder nur einmal pro Halter und dann mit nem neuen Hund nicht mehr?

    Dass man die Prüfung mit mehreren Hunden laufen muss wenn man mehrere hat, finde ich auch ganz sinnig. Allerdings mit Einschränkungen... kenne z.B. Leute, die mit 4 Hunden gehen, aber maximal 2 gleichzeitig ableinen. Oder die 10 Hunde haben, aber nie mit allen gemeinsam laufen.


    Generell halte ich allerdings nix von ner Hundeführerschein-Pflicht. Hundehaltung ist mein privates Hobby, das den Staat, das Land, die Kommune oder wen auch immer nen feuchten Kehricht angeht, solange ich niemanden zulasten falle. Sollte das der Fall sein, gibt es bereits Regelungen um das bestrafen und zukünftig zu verhindern.

    Damit wird einfach die große Mehrheit der Hundehalter belastet, die mit ihren Hunden völlig unauffällig vor sich hinlebt und nie ein Problem für irgendjemanden ist. Man wird als Hundehalter in eine Schublade mit der Aufschrift "Braucht Regulierung, nicht fähig zur Eigenverantwortung" gesteckt, sozusagen schuldig bis zum Beweis der Unschuld. Da kann ich drauf verzichten.

    Natürlich gibts doofe Vorfälle, aber mMn auf die Gesamtheit aller Hunde und Halter bezogen zu wenig, um alle zu verdonnern. Und wie schon jemand weiter vorn anmerkte, die meisten Beißunfälle mit Hunden passieren eh im häuslichen Bereich, mit dem eigenen bzw einem Familienhund.

    Und zu guter Letzt darf ich den Scheiß als Halter auch noch selber bezahlen. :roll:


    Was ich ok fände wäre Hundeführerschein nach z.B. dem Muster hier im Thread (ich finds im großen und ganzen ok...) und bei bestehen fällt die Hundesteuer weg.
    Das wär doch mal ne Motivation! =)
    Aber bitte nur, wenn sichergestellt wäre, dass die Kommunen die Steuer nicht im Vorfeld als Druckmittel erhöhen dürfen, dann wäre ja die Freiwilligkeit wieder dahin.