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Beiträge von Marula
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Hab vor ein paar Tagen einen Schäferhundzüchter in Frankreich entdeckt mit blue, sable, silver und cream Schäfis. Ich muss ja sagen, dass ich die total klasse finde... Auch die Panda-Schäferhunde. Ich weiß nicht, ob diese Farbschläge beim Schäferhund "normal" sind oder ob das auch Mischlinge sind, aber gefallen tun sie mir ungemein... im Gegensatz zum "normalen Deutschen" in schwarz/gelb.
Guck den Thread mal durch, *irgendwo*
auf den vorderen Seiten hatten wir Panda-Schäfer und Fehlfarben beim Deutschen Schäferhund schonmal. -
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Eure kleine Tahlly ist super niedlich und die Farbe gefällt mir auch ausnehmend gut. Aber die Farbezeichungen auf der Seite sind ja ein einziges Chaos.
ZitatAlso Blau und Lilac konnte ich bei den Chis bisher nicht feststellen, dafür aber Chocolates an jeder Ecke und überall.
Aber erlaubt ist bei Chis doch alles, oder? -
Meine einer Greyhoundrüde wird zärtlich "Dicker" genannt.
Jetzt erstmal ja nicht außergewöhnlich witzig, aber sorgt öfter für Gelächter weil er nicht wirklich dick ist, sonders rassetypisch halt mit hochaufgezogener Tallie, sichtbaren Rippen und leicht sichtbaren Wirbeln und Hüfthöckern. Er ist halt bloß etwas kräftiger vom Typ her als meine anderen beiden.Ab und zu sind auch mal Passanten richtig empört: "Der Hund ist doch nicht dick!" Als könnte der das verstehen und würde sich in seiner Ehre verletzt fühlen.

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Meine (Saluki) war bis 2 Jahre oder so auch ziemlich knochig, egal wie viel sie gefressen hat. Diesen Sommer wird sie 5 und ist inzwischen ein sehr gute Futterverwerter, wo ich eher aufpassen muss, dass man noch Rippen sieht. Ist nicht bei allen so, aber die meisten Windhunde (und auch viele andere Hunde) sind als Teeny dürr und die Substanz kommt so ab 2-3 Jahre aufwärts.
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Die Weibchen
verstehen sich alle und deren Hunde untereinander haben keine Probleme? Bist du schon auf den Gedanken gekommen, dass du weder ein verbrieftes Recht hast da mitzulaufen noch den anderen vorzuschreiben wie sie ihre Hunde erziehen sollen oder gar deren Hunde für sie zu maßregeln?Wenn du dir aus 100% freiem Willen aussuchst mit jemandem spazieren zu gehen, das nicht funktioniert und durch ein vernünftiges Gespräch nix zu regeln ist, dann wäre die Konsequenz bei normal denkenden Menschen eigentlich, dass man allein geht oder sich andere Gesellschaft sucht.
Höchstens könntest du dich vielleicht mit einigen der anderen Weibchen aus der Gruppe seperat treffen, falls die dir zustimmen das das so kein Zustand ist. Falls nicht... pP, würde ich sagen.
Es keimt grade Verdacht, dass das hier derselbe Troll mit Beagel ist wie in dem kürzlich geschlossenen Thread mit der Züchter e-mail. Das ist doch nicht real hier...
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at whipit
Hallo,
ja, kann ich Dir erklären.
Die Hundehalterin des Whippet Rüppels liest anscheinend nun Hundeforen. Diese Aufforderung gilt der Hundehalterin !!!!!!!!!
"Andere Mittel" werde ich hier natürlich nicht offen legen. Da wäre ich schön dumm. Ich lass die ins offene Messer laufen.
Klingt nach einem fantastischen Plan. Sehr erwachsen.
Ich würd dir zuallererst mal raten, das persönlich, in der realen Welt, mit der Besitzerin zu klären. Wenn das nix fruchtet, musst du dir halt überlegen ob du in der Runde weiter mitlaufen willst oder nicht. Denn wenn der Whippet & dessen Besitzerin die anderen Teilnehmer bzw ihre Hunde nicht stört und du der einzige bist der dieses Problem hat, und wenn außer dir niemand die Whippetbesitzerin "rauswerfen" will, musst du halt für dich Konsequenzen ziehen. Egal wie lange du da schon mitläufst, du hast ja keinen Herrschaftsanspruch oder so.
Das ein junger Hund, der mit 12 Monaten wahrscheinlich mitten in der Pubertät steckt, andere Hunde nervt wenn sie es denn mit sich machen lassen, ist völlig normal. Bei vielen Hunden hätte sie damit schon lange ne saftige Abfuhr kassiert und würde sich das nicht mehr trauen, deiner ist anscheinend von der duldsamen Sorte. Ebenfalls völlig normal. Ist halt eine etwas ungünstige Kombi.
Mit Kontaktsuche zu dir oder auf sich aufmerksam machen oder Leckerlies wollen (du bist natürlich nicht verprflichtet fremde Hunde mit Leckerlies zu versorgen, will sie das ihr Hund Häppchen kriegt muss sie die selber mitbringen...) hat das Verhalten von dem jungen Hund wahrscheinlich wenig zu tun. Das ist einfach jugendliche Renitenz.
Eigentlich ist da die Besitzerin gefragt, ihre halbstarke Nervensäge von sowas abzuhalten. Wenn die das nicht macht, ist es deine Aufgabe und auch dein gutes Recht den fremden Hund von deinem abzuhalten. Normalerweise muss man da nicht groß drastisch werden, da reicht meistens ne deftiger Anschauzer, Weg verstellen und vor deinen Hund stellen, den anderen Hund von deinem am Geschirr/Halsband runterpflücken und mit entsprechender Ansprache wegschicken.
Am besten vorher ankündigen, so nach dem Motto: "Mein Hund nervt das total, der kann hier gar nicht mehr entspannt spazieren gehen. Bitte holen sie ihren Hund da jetzt weg, oder ich mache das selber."Allerdings musst du halt gucken, wie die Besitzerin das auffasst. Je nachdem wie die Gruppe zusammengesetzt ist, wer wen kennt, sich mit wem versteht usw kann sowas halt Stress geben.
Das Problem hat ehrlich gesagt wenig mit den Hunden und viel mit zwischenmenschlichem zutun, und da musst du dir halt überlegen, wie viel Stress dir diese Gassirunde wert ist und ob du da nach nem eventuellen Streit noch willkommen wärst und gerne mitlaufen würdest. -
Toffee finde ich völlig normal. Kann sein, dass sie noch ein bisschen weniger knochig wird wenn sie älter und ruhiger sind, aber so wie sie ist ist sie mMn auch wunderbar. Ist halt keine Showkondition.

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Ich kann Dagmar nur zustimmen. Da werden zwei grundverschiedene Sachen durcheinandergeworfen - erstens Massenvermehrung für Kommerz unter schlechten Bedingungen, die fraglos schlimm ist, aber nix mit Rasse oder Mischling zu tun hat.
Es ist natürlich auch Quatsch, bestimmte Mischlinge als Wunderwesen anzupreisen, aber das ist es bei Rassehunden ebenso (der Golden als perfekter, praktisch selbsterziehender Familienhund, der Chi als anspruchslose eigentlich-kein-Hund Handtaschendeko...). Das ist schlicht und einfach ne Händlermasche und darauf hinzuweisen ist richtig.Und zweitens eben Mischlingszucht an sich. Und da ist es keineswegs so, das erwiesen wäre, das Mischlinge kränker wären als Rassehunde. Sämtliche aussagekräftigen Studien die ich dazu kenne sagen eher, dass Mischlinge nach Bereinigung auf Größe/Gewicht im Schnitt etwas länger leben als Rassehunde ähnlicher Größe/Gewicht. Es gibt allerdings auch extrem langlebige Rassen (z.B. Whippet und Pudel) die über dem Durschnitt von sowohl den Mischlingen als auch anderen Rassehunden derselben Größe liegen.
Es gibt Krankheiten, die bei bestimmten Rassen überdurchschnittlich häufig sind und welche, die bei bestimmten Rassen sehr selten sind. Natürlich können Mischlinge die gleichen Krankheiten bekommen wie Rassehunde, es gibt allerdings keine Krankheit für die Mischlinge ein erhöhtes Risiko gegenüber dem Durchschitt der Rassehunde hätten.
Nen Mix aus zwei Rassen mit dem gleichen extremen Exterieur wird kein gesünderes haben (zwei Riesenrassen mit Knochenproblemen verpaart wird wohl keinen gelenksgesunden Hund geben, nen Mops mit ner Französischen Bulldogge macht die Nase auch nicht länger).Ich finde ne Hetze gegen rein profitorientiere Massenvermehrer voll in Ordnung. Dagegen nervt mich dieses generalisierte "gezielt Mischlinge züchten ist verwerflich!" ganz schön. Manche Leute wollen gerne nen Mischling, manche vielleicht sogar nen bestimmten, oh Schreck.
Wenn der aus ner vernünftigen Quelle kommt (das ist in meinen Augen nicht ausschließlich der TS), dann sollte man denen ihre Vorliebe einfach mal genauso gönnen wie die eigene, sich nen ganz bestimmten Rassehund rauszusuchen oder nen Hund aus dem TS zu nehmen, und sie nicht beschuldigen, indirekt am ganzen Vermehrerelend Schuld zu sein. Man ist ja als Besitzer eines reinrassigen Chihuahuas mit VDH-Papier auch nicht mitschuldig an den Chis vom fliegenden Kofferaumhändler. -
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Auch wenn ich die Art der Fragestellung des TE jetzt grundsätzlich für etwas ungeschickt empfinde, stellt sich mir nach der Lektüre des Threads folgende Frage:
Züchten Züchter nicht, um zu verkaufen?
Und warum gibt es so große Preisunterschiede bei scheinbar ähnlicher "Qualität" der Aufzucht?
Warum kostet ein Welpe der Rasse x bei Züchter y 1.500 €, bei Züchter z 1.200 €?
Einfach nur, weil es "geht"?
Nein, in der Regel züchten Züchter nicht um zu verkaufen. Die meisten, die ich als gute, seriöse Züchter bezeichnen würde züchten, um sicher selber was zu behalten, ihre Linie weiterzuführen und dem gesetzten Zuchtziel näher zu kommen. Der eine oder andere Welpe geht vielleicht an andere Züchter, der Rest dann an Liebhaber, aber die Erzeugung von Hunden für Liebhaberplätzen ist selten das Hauptziel.Die Kostenunterschiede kommen ua auch durch unterschiedliche Kosten zusammen, die die Züchter hat. Das ist einfach individuell verschieden. Musste er extra an-/ausbauen um den Wurf aufziehen zu können? Musste er 400 km zum Deckrüden fahren oder 2000 km? Hat er Natursprung machen lassen oder Tiefgefriersperma aus den USA importiert, und die Hündin dann in Narkose nach Deckzeitbestimmung im Labor intrauterin besamen lassen? Sind die Eltern erfolgreich im Sport geführt? Das verursacht auch viel Kosten (Fahrtkosten, Meldegelder, Ausrüstung, Kurse und Trainingsstunden...). Ist im Züchterhaushalt eh jemand ganztags zuhause oder musste erst jemand unbezahlten Urlaub nehmen? Wie viele Welpen waren es? Ein Zweierwurf verursacht im Vorfeld die gleichen Kosten, es muss ebenfalls jemand da sein usw, aber alle Kosten teilen sich bloß durch zwei statt vielleicht durch 12...
Das sind alles so Überlegungen die den Preis um ein paar 100 € beeinflussen können. Alle Kosten eines Wurfes wieder reinkriegen bzw vielleicht ein paar 100 € im Plus landen kann man vielleicht mal, wenn man die ganze Infrastruktur eh schon hat, also frühestens ab dem zweiten Wurf, und wenn es ein größerer Wurf war und alles glatt lief.
Bei kleinen Würfen, wenn was schiefgeht (Beispiel aus dem Bekanntenkreis: Hündin braucht nen Kaiserschnitt, es gibt Wundheilungskomplikationen, zwei Welpen und die Mutter müssen medizinisch versorgt werden, Ehefrau vom Züchter muss sich noch Urlaub nehmen um bei der Handaufzucht zu helfen weil der Züchter selber mit der Pflege der Mutterhündin und des vitalen Rest-Wurfes genug zu tun hat...) und wenn man die ganzen Erstanschaffungen einrechnet die man vor der Anmeldung des eigenen Zwingers/ersten Wurfes hat, kommt man so schnell nicht bei null/null raus.ZitatUnd ganz ehrlich um an einen Hund zu kommen, braucht man heute nicht mehr auf den Polenmarkt fahren, da finde ich Dir in 2 min. mindestens 20 Privatzüchter alleine in meiner Stadt, die noch heute Welpen zu verkaufen hätten, sofern man denn einen haben möchte... ein Blick ins netz genügt da doch.
Ja, wenn man einfach irgendeinen Hund will und es einem reicht, das der nicht im Keller aufgezogen wird, dann sicher. Sobald man ein bisschen klarer definierte Vorstellungen hat schrumpft das auf einmal ganz drastisch. Für meine Rasse (es soll ja Leute geben, die eine bestimmte Rasse wollen die es nicht an jeder Ecke gibt) gibt es in ganz Deutschland um die 30 Züchter. Davon kommen 20 schonmal gar nicht in Frage weil mich die Linien nicht sonderlich interessieren und die restlichen 10 haben halt auch nicht ständig nen Wurf liegen, die machen zwischen einmal jährlich und alle 4 Jahre oder so mal einen. Die haben dann idR ne Warteliste so lang wie mein Arm. Und selbst wenn mal nicht alle Welpen schon im Voraus versprochen sind oder einer überbleibt, sind die deswegen nicht gleich im Verkaufs-Notstand, dann wird der Welpe/Junghund halt so lange behalten bis genau DIE Käufer kommen bei denen nach Ansicht des Züchters alles stimmt.Der Züchter hat keinen Anspruch drauf, das ihm die Käufer mit ihrem Geld die Bude einrennen - aber wenn er ein bisschen was zu bieten hat, dann hat er in dr Regel die Wahl, wo seine Hunde hingehen.
Der Käufer hat keinen Anspruch auf einen Welpen von diesem bestimmten Züchter - wenn ihm nicht zusagt, was da verlangt wird, dann muss er halt woanders hingehen.