Beiträge von Marula

    Zitat

    Und wer in Landstrichen mit Überpopulation an Hasen lebt ist froh um jeden, der erlegt wird. Das sind in großen Gruppen echte Schädlinge!
    Uns fehlt hier nämlich Luchs und Wolf, welche früher die Schädlinge in Grenzen hielten, dazu wurden sie früher noch deutlich massiver mit Hunden bejagt für den Kochtopf.. (Achja, wer gewöhnt den Wildtieren das Hetzen ab? Ach ne, da ist es sicher okay, weils da die Natur ist.)

    Auf Hasen schießen, das ist ne Kunst! Oft genug springt der Hase doch noch auf und wird nur verletzt, schleppt sich dann weiter. Da ist die Hatz mit Hunden sicherer und effektiver.
    (Informier dich doch mal richtig was manche der geplagten Gemeinden anstellen. Da wird vergiftetes Futter ausgelegt, Höhlen ausgeräuchert und weiteres um der Plage Herr zu werden. Das ist nicht humaner, im Gegenteil! Aber es ist unauffälliger und ruft darum nicht jeden "Gutmenschen-Tierliebhaber" auf den Plan)


    Du verwechselst Hase und Kaninchen. ;)

    Die Feldhasenbestände sind in weiten Teilen Deutschlands durch intensive Landwirtschaft leider deutlich zurückgegangen. Die kommen auch nicht in Gruppen vor, graben keine und gehen nicht in Baue und sind von Plage wirklich weeeeeeeeit entfernt.

    Kaninchen sind streckenweise schon recht häufig, leben gesellig, graben und bewohnen Baue, gehen nicht so weit von diesen weg und flüchten bei Gefahr sofort in dieselbigen. Hier und da sind die durchaus lästig, weil sie an manchen Orten in großen Massen vorkommen und dann z.B. Blumen, Gemüse und kleinere Gehölze abfressen oder Dämme, Wälle und ähnliches mit ihren Bauten instabil machen.
    So heftig wie z.B. in manchen Gegenden im UK oder Australien oder Neuseeland ist es hier aber lange nicht. Als ich in Schottland war, da wimmelte es nur so vor Kaninchen, man trat fast drauf, und die Leute sahen die da wirklich als Ungeziefer und Plage, ähnlich wie wie hier Nacktschnecken, weil die im Garten alles kahl frassen wenn man nicht alles sicherte wie in Alcatraz.

    Die traditionelle Beute vieler großer, schneller Windhundrassen waren und sind Hasen, z.B. Galgos, Greys, Magyar Agar...
    Kaninchen wurden und werden aus der "Windhundfamilie" hauptsächlich mit Whippets und mit Podencos bejagt, oft zusammen mit einem Frettchen.

    Zitat

    Weil es grausam und unnötig ist. Es macht für mich einen großen Unterschied ob ein Tier, ohne es zu erwarten, aufgrund eines Schusses von einem Moment auf den anderen einfach tot umfällt (nicht, dass ich diese Art der Jagd generell befürworten würde) oder erst noch teilweise minutenlang durch die Gegend gehetzt und dann zerrissen wird. Diese Tiere haben Todesangst, warum muss man das auch noch absichtlich provozieren? Ne, beim besten Willen nicht. Ich käme nie auf die Idee, meinen Hund sowas tun zu lassen und hoffe, dass entsprechende Gesetze zum Verbot solcher Hatzjagden auch noch in den betreffenden Ländern verabschiedet werden.


    Nicht jedes geschossene Tier fällt bei der Jagd mit der Schusswaffe sofort um und ist tot. Grade bei kleinem, schnell beweglichem Wild ist nicht jeder Schuss ein Treffer.
    Bei der Hetzjagd hat das gejagte Tier bei fairer Ausübung eine gute Chance zu entkommen (und sich später zu reproduzieren), sofern es gesund und fit ist. Von Internetbekannten die in den USA Open Field Coursing betreiben weiß ich zum Beispiel, dass, wenn sie dem Hasen die üblichen ca. 200 m Vorsprung lassen, mindestens 8 von 10 Hasen entkommen.
    Ein Jäger bei der Treibjagd kann dagegen in dem Augenblick nicht beurteilen, ob das ein topfitter Hase ist den er grade schießt, oder ein eher schwaches Tier. Vom Hochsitz runter vielleicht noch, aber auch da ist das nicht einfach - je kleiner das Tier und je mehr es ein potenzielles Beutetier ist, desto eher "ticken" sie bis zur letzten Minute, sehen eigentlich noch recht gut aus, und fallen dann irgendwann um.
    Die biologische Auslesefunktion nach Fitness ist bei der Jagd mit der Waffe wesentlich weniger gegeben als bei Hetzjagd mit Hunden oder bei der Beizjagd (Hund und Hase könnte man in dem ganzen Geschreibsel auch durch Jagdfalke und Ente ersetzen).

    Grausam... naja, man muss schon sehen, dass z.B. Hasen ausgesprochene Fluchttiere sind. Sie sind von ihrer ganzen Physiologie und ihrem Verhalten her darauf ausgelegt, gehetzt zu werden. Soll nicht heißen, dass die das toll finden, aber der tägliche Überlebenskampf findet für alle Beutetiere so oder so jeden Tag statt, der gehört zum Leben eines Wildtieres. Wenn jeder Hase, der gejagt wird, danach an Herzversagen sterben würde, das wäre eine ganz schöne Fehlkonstruktion... grade die, die entkommen, müssen sich ja fortpflanzen.

    Im Altersheim werden die jedenfalls so oder so nicht sterben und ein Tod in der freien Natur ist auch nicht immer schnell und schmerzlos.
    Ein geübter Windhund tötet Wild in der Größe eines Hasen sehr schnell, im Gegensatz zu z.B. Krähen und Elstern oder auch nem Marder. Ob die noch viel Schmerz spüren, so vollgepumt wie ein Tier in dem Moment mit Adrenalin ist?

    Letztlich ist sterben selten schön und oft nicht schmerzfrei. Da kann man noch so viel von waidgerechter Jagd und tiergerechter Schlachtung faseln, letztlich tötet man, auch wenn man sich mit dem Anschein von Schmerz- und Leidfreiheit schön hygienisch und moralisch überlegen davon distanziert. Ist halt die Frage, ob man grundsätzlich damit leben kann. Wenn nicht, muss man halt konsequenterweise gleich Vegetarier werden und sollte sich auch besser keinen Hund halten, denn der frisst ja auch tote Tiere.

    Und dann ist da ja auch noch die Sache, dass Hetzjagd ein uraltes Kulturerbe ist, eine der ältesten Jagdformen mit Hunden die es gibt. Ich finde das schon erhaltenswert.


    [quot]Ich finde es im Übrigen auch nicht gut (Wind)hunde weiterhin auf ausgeprägten Jagdtrieb zu selektieren. Es passt nicht mehr in unsere Zeit, erschwert diesen Hunden viel eher das Leben in unserer modernen, meist großstädterischen Welt und ist daher für alle Beteiligten eher von Nachteil. Für die Menschen, die ihren Hund nicht von der Leine lassen können und für die Hunde, die ihren Trieb nicht oder als kleines Trostpflaster allenfalls auf der Rennbahn ausleben dürfen, oft genug auch unter die Räder kommen usw.[/quote]
    Es passt nicht zu jedem Menschen und auch nicht an jeden Wohnort. Weswegen es eben auch trotz aller Sanftheit, Schmusigkeit und Schönheit eher Nieschenprodukte auf dem Hundemarkt sind und auch bleiben sollten.

    Nicht mehr in unsere Zeit - naja, Westeuropa und Nordamerika sind nicht die ganze Welt... in Russland, vielen Ländern Asiens, Afrikas und Südamerikas wird durchaus noch mit Windhunden gejagt, und sogar in der westlichen Welt, im UK (wenigstens noch zur pest control auf Kaninchen), in Irland, in Spanien und Portugal und in einigen Bundesstaaten der USA. Es ist ein bisschen vermessen zu sagen, weil das hier keine Tradition hat und bei uns tatsächlich durch dichte Besiedelung und Verkehr schwierig wäre, hat es nirgendwo mehr seinen Platz und wäre überholt.

    Jedenfalls, ohne den Jagdtrieb ist der Windhund für mich kein Windhund mehr, nur noch ein hübsches Abziehbildchen. Grade dieser Gegensatz aus in sich ruhender, sanfter Grazie und autonom agierendem, fokussiertem Vollblutjäger macht die Faszination an denen aus.

    Aber diese Diskussion wird man wohl bei allen spezialisierten Arbeitsrassen haben, seien es nun die Gebrauchshunderassen (wo sich auch so macher fragt, wozu man so einen Dampfhammer außerhalb von Polizei, Zoll und Militär braucht), den Herdenschutzhunden, Hütehunden...


    Und ja, ich finde es tatsächlich nicht schön, dass ich meine Hunde nie wirklich rassegerecht auslasten kann. Aber sie haben trotzdem viel Freilauf und Beschäftigung und ich arbeite nicht gegen ihren Trieb, sondern vermeide einfach Gelegenheiten. Sie wirken glücklich und ausgeglichen auf mich, das ist alles was ich dazu sagen kann.
    Glücklicher wären sie denke ich mit Jagdgelegenheit, aber ich kann nunmal nicht der Hunde wegen auswandern. ;)

    Zitat

    Hier in UK dürfen die Hunde ja im Feld arbeiten und Kaninchen jagen.
    Besonders schön finde ich die Fotos, die man davon manchmal sieht (stolzer Hundebesitzer, Hund und davor ausgebreitet ca. 30 erlegte Kaninchen) zwar nicht, aber gleichzeitig finde ich es gut, dass die Hunde nicht so "überzüchtet"/"verzüchtet" wurden, dass sie das nicht mehr könnten.


    Ich find das gut. Kann den Stolz voll verstehen und würde mich da wohl auch selber hinstellen.

    Aber ich hab zu totem Tier auch ein anders Verhältnis. Durch meinen Beruf hab ich ja nun auch nen paar Wochen am Schlachthof Praktikum gemacht, hab täglich auch mit Nutztieren zu tun. Ich komm von Dorf, meine Großeltern hatten immer Schlachtkaninchen und Hühner von denen wir selbstverständlich auch mal welche bekommen haben, auch wenn wir Kinder im Frühjahr mit den putzigen Babykaninchen gespielt haben. Wir haben auch recht viele Jäger im Bekanntenkreis und da immer mal Wild bekommen.

    Ich find ein totes Tier sieht nicht immer bloß arm aus und rohes Fleisch und Innereien sind auch nicht ekelig - die Auslage im Schlachterladen finde ich wirklich und ehrlich appetitlich.
    Ich mach auch gern selber Fleisch am Stück fertig, so einen Hasen selber abziehen, ausnehmen, zerteilen, marinieren und dann langsam in Rotwein schmoren ist schon ziemlich toll. Mich stört's auch nicht, wenn mein Essen ein Gesicht hatte, ich kann auch Schafe mit Namen essen.

    Irgendwie spricht Jagd bei mir die Jäger- und Sammlernatur an, ebenso wie Pilze suchen und angeln. Wenn ich einen Korb voll Steinpilze gefunden hab, mach ich da auch ein schönes Foto von. Genauso ist das für mich mit den Fotos von erlegten Tieren. Stolz über die Leistung des Hundes und Freude über ne volle Gefriertruhe. Kenne jemanden in Schottland (nur über's Internet... der macht übrigens auch solche Fotos mit 40 toten Karnickeln und zwei vor Dreck starrenden Hunden im Kofferraum vom Kombi), der seine 8 Hunde den Großteil des Jahres über mit Kaninchen aus solchen "pest control" Aktionen füttert und ab und an auch selber mal Kaninchencurry isst. Ist doch toll?


    Was ich nicht so recht verstehen kann ist reine Tropähenjagd. Das man das Zeug auch essen oder wenigstens als Hundefutter verwerten kann ist für mich vom Gedankengang her schon wichtig.


    Zitat

    Zu dem Jagen bei den Windhunden will ich auch noch eine Kleinigkeit beitragen. Unser Whippet (6 Jahre alt) hat bis vor zwei Monaten nie gejagt! Da konnten Rehe 10 Meter entfernt stehen und er hat sie einfach nur angeschaut. Vor ein paar Monaten lief er wieder frei und zwei Rehe sind aus dem Gebüsch gesprungen und weggerannt, Henry mit vollem Karacho hinterher. Wir waren total geschockt weil er das einfach nie gemacht hat. Er kam dann zum Glück gleich nachdem wir ihn gerufen haben wieder zurück aber seitdem hält er nach Wild Ausschau. Find ich sehr schade und verstehe es auch nicht, dass er nach 6 Jahren Freilauf plötzlich Jagdtrieb bekommen hat. Wir lassen ihn jetzt immernoch frei laufen aber man muss eben mehr aufpassen.


    Na gut, aber dass ein Hund bei einer ultra-verlockende Gelegenheit mal ein bisschen hinter Rehen her rennt und danach natürlich was aufmerksamer ist, das kannst du bei wirklich allen körperlich halbwegs fähigen Rassen haben, auch bei Gesellschaftshunden und so.
    Klar ist mann dann vorsichtiger, aber deswegen wird ein Hund ja idR nicht zum Jäger vor dem Herrn.


    Zitat

    Ach ja, zum Thema Jagdtrieb, mir sind zwei Hunde deswegen in den Zug gelaufen, von 50mal waren sie 48 mal abrufbar, aber ein Hund ist nunmal keine Maschine....und das ist ehrlich gesagt auch der einzige Grund, warum hier noch kein Whippet sitzt. Die die ich kenne, sind zwar abrufbar, und natürlich setzen auch meine Hunde mal nem Reh oder nem Kanickel hinterher, aber Millo ist zB Futter wichtiger als hetzen..

    Ist aber denk ich eher ne innere Blockade...


    Wahrscheinlich schon, oder? (Die innere Blöockade meine ich.)

    Denn wie du schon richtig sagst, kein Hund ist eine Maschiene. Sowas kann einem mit absolut jedem Hund passieren. Wie oft hab ich nach Autounfällen jetzt schon gehört "Er hat sonst IMMER gehört, lief immer ohne Leine" usw usf.
    100% gibts halt nicht.

    Ich weiß, was mit meinen Hunden definitiv nicht geht und passe auf - ich denk letztlich ist man damit auch nicht schlechter dran, als jemand, der sich auf "annähernd 100%-igen Gehorsam" oder "bisher noch nie eine Spur von Jagdtrieb" verlässt.

    Aber wenn mir sowas passiert wäre, könnt ich mir vorstellen, dass ich da auch ne gewisse Abwehrhaltung gegen hätte.

    Zitat

    Ich habe auch mal eine Frage an euch: eine Bekannte möchte sich einen Chart Polski anschaffen, ohne so einen Hund jemals gesehen zu haben. Sie mag wie ich Windhunde und da ich nahe an der polnischen Grenze wohne, soll ich den Kontakt zu einem Zwinger herstellen. Ich kenne mich mit der Rasse nun gar nicht aus und bin damit absolut überfordert. :???:
    Ich habe gehört, dass die Charts einen recht kleinen Genpool haben sollen? Optisch sind sie ja recht nahe am Grey, sollen aber wachsamer sein? Wie sieht es denn mit dem Haarkleid aus? Haaren sie viel? Brauchen sie Bekleidung im Winter?


    Ich würd mal nen Züchter besuchen oder, wenn eine Ausstellung, dann am besten gleich die JAS. Ne Rasse anzuschaffen ohne sie life zu kennen... naja, höchstens nach SEHR gründlicher theoretischer Vorarbeit und nach ausgiebigem Kontakt mit Besitzern... sonst: Komische Idee.
    Und es gibt so wenige davon in Deutschland, dass man auf den meisten Ausstellungen höchstens 1-5 Hunde antreffen dürfte, wenn überhaupt.

    Das "Unsere Windhunde" Themenheft Chart Polski ist auch sehr toll, da steht viel über Geschichte, Haltung, Erziehung usw drin.


    Meiner persönlichen Meinung bzw meines Wissensstandes nach ist der Chart Polski eine erfundene Rasse bzw ursprünglich das selbe wie der russisch-ukrainische Hortaya Borzaya. Die Polen wollten halt eine eigene nationale Windhundrasse und waren schneller mit der FCI-Registrierung. Ein guter Teil der sehr kleinen Zuchtbasis sind eh Hortaya.
    Und jetzt wird halt krampfhaft dran gearbeitet, die Unterschiede rauszuzüchten ( Charts sind noch uneinheitlich, werden aber, so mein Eindruck, zunehmend größer und gröber als Hortaya, aber es gibt immer noch genug Hunde, die man optisch ohne weiteres beiden Rassen zuordnen könnte) und eine phantastische Entstehungsgeschichte dazu gedichtet.
    Klar, es gab wohl mal große einheimische Windhunde in Polen - über die Zusammensetzung derer kann man allerdings nur noch spekulieren und ob die was mit dem heutigen Chart zu tun hatten und wenn ja, warum das eine komplett andere Rasse als der Hortaya sein soll... weiß kein Mensch.

    Kann aber ein bisschen verstehen, dass die russischen Züchter drauf pochen, dass das zwei verschiedene Sachen sind, schließlich ist die Hortayazucht noch weitgehend auf Gebrauchseigenschaften ausgerichtet, während CP doch zwangsläufig mehr in Richtung Showhund gehen bzw eben nicht mehr auf ihre jagdlichen Fähigkeiten getestet werden können.
    Für die Polen ist das mit der seperaten Rasse wohl mehre eine Sache des Nationalstolz bzw der romatischen Verklärung, dem CP kann aber jede Einkreuzung von Fremdblut nur gut tun, die Rasse fußt ursprünglich wirklich nur auf ner Hand voll Hunde.


    PS:
    Mein inzwischen verstorbener Greymix/Longdog Lawrence lief gern und gut am Rad. Er hat nicht groß gezogen, höchstens ein bisschen wenn Wild vor uns auf die Straße sprang, aber auch dann händelbar. Sonst ist er locker nebenher getrabt, im Sommer, wenn wir regelmäßig gefahren sind, bis zu 20 km.

    Meine Salukihündin jetzt ähnlich, wobei sie schonmal ein bisschen mehr einspringt (aber auch noch haltbar) und ich aus Zeitgründen es nicht schaffe, sie auf so lange Strecken zu trainieren, so dass wir meistens nur zwischen 5 und 10 km radeln.

    Greyhound Robin läuft wegen Arthrose höchstens mal Sonntags zum Bäcker am Rad (vielleicht 800 m hin und zurück...), macht das aber sehr gern und extrem anständig.

    Zitat

    Ich würde jetzt gerne mal was ganz Blödes fragen: was genau macht eigentlich so große Angst bei einem Hund mit Jagdtrieb?
    Dass der Hund tatsächlich mal ein Karnickel reisst? Das Erfolgserlebnis? Oder dass der Jäger das mitbekommt und kurzen Prozess macht?


    An sich finde ich Jagdtrieb sehr spannend und ein Windhund ohne ordentlich Trieb ist für mich ebensowenig ein Windhund wie ein Retriever noch ein Retriever ist, wenn er nicht apportieren mag. Ich würde auf keinen Fall drauf verzochten wollen, für mich ist das ein ganz wesentlicher Teil vom rassetypischen Charakter.

    Aber ich hab schon Angst davor, dass mir ein jagender Hund auf die Straße läuft oder erschossen wird (bei letzterem allerdings weniger, die meisten Jäger sind heute doch nicht mehr ganz so schnell dabei).

    Das sie mal was kriegen könnten macht mir so ansonsten jetzt nix aus - ich bin schon sehr vorsichtig, einerseits weil ich nix illegales machen und auch keinen Ärger haben will, andererseits weil Wildtiere eben auch ihre Ruhe verdient haben. Und dann ist es ja auch nicht wirklich schön, wenn ein ungeübter Hund z.B. eine Katze zwischenhat, die sind ja auch nicht immer sofort tot, und da könnte ich ehrlich gesagt SEHR gut drauf verzichten!

    Aber wenn es trotz aller Vorsicht mal passieren sollte, dann ist es halt so. Die Hunde folgen ihrem Instinkt, genau wie das eine Katze tut die einem ne Maus auf die Fußmatte legt. Da wäre ich ihnen nicht böse wegen.

    Wenn man es hierzulande dürfte, ich würde auf jeden Fall auch mit Windhunden jagen gehen - das wäre noch mal eine Motivation, den Jagdschein zu machen... Sowas mal life in Spanien, Irland, den USA oder sonstwo zu sehen ist ein echter Traum von mir.

    Zitat


    -kann nicht (überall) offline laufen (und das ist mir sehr sehr wichtig)


    Da kann man nix gegen sagen, ich nehme an entweder das ist einem wichtig oder halt nicht.
    Ich kenn's nicht anders, ich hatte ja immer nur Windhunde, und mir macht es nix aus die Hunde eben auch mal an der Leine zu lassen. Wobei meine schon täglich uneingezäunten Freilauf kriegen und einen Hund nur an der Leine und im Garten und Sonntags auf dem Auslauf mal laufen zu lassen wäre für mich auch nix.

    Zitat


    -eine Baustelle an der man ständig arbeiten muss.


    Ist es ja nicht. Es ist keine "Baustelle" und kein Problemverhalten, es ist erwünschtes, rassetypisches Verhalten! Da muss man nix wegerziehen, das gehört so. Arrangieren kann man sich damit, wenn man dagegen an arbeitet wird man nie glücklich und auch "Jagdersatz-Training" ist meistens aussichtslose Syssiphusarbeit. Der Hund macht da eventuell mit und hat auch Spaß dran, aber das heißt nicht, dass er bei sich bietender Gelegenheit nicht trotzdem den Felldummy dem echten Hasen vorzieht. :D

    Zitat


    Also bei uns sind Waldspaziergänge "einfacher" als Feldspaziergänge, denn wenn auf dem Feld unerwartet Wild auftaucht dann ist es viel schlimmer weil es ewig in Sicht bleibt bis es verschwindet, d.h. da ist der Reiz normalerweise viel zu groß um einen Windhund abrufen zu können. Ich finde Wild im Wald deutlich weniger oft sichtbar & wenn dann quert es meist den Weg und ist direkt wieder aus dem Blick, da drehen meine Zwei deutlich weniger hoch.
    Ich denke aber, WENN Windhund, dann muss man sich einfach klar sein dass es kein "ich schlendere mal dahin und mein Hund trabt offline nebenher" ist, sondern dass man meist wirklich 100% Aufmerksam sein muss & mögliches Wild einfach vorher zu sehen oder die Anzeichen fürs Durchstarten beim Hund früh genug zu erkenne.
    Man sollte sich auch überleben ob man, wenn es schlecht läuft, damit leben könnte immer mit Leine unterwegs zu sein & ansonsten eingezäunte Flächen fürs Rennen zu suchen.
    Für jemanden den eine Leine stört und der gerne gemütlich Gassi geht und seinen Gedanken nachhängt ist ein Windi vermutlich nichts.


    Ist bei uns genauso: Wald ist aus den oben genannten Gründen für mich entspannter als Feld. Auf dem Feld haben sie den ganzen Horizont zu scannen und sehen flüchtendes Wild ne halbe Ewigkeit, und solange sie es noch sehen, würden sie auch nicht aufgeben.
    Bei langköpfigen Hunderassen ist der Fleck des schärfsten Sehens übrigens eher horizontal in einem Streifen auf der Netzhaut verteilt und die Augen sind ebenfalls von Sitz her ideal eingepasst, um das Horizontlevel weiträumig abzusuchen, während kurzköpfige Rassen eher einen runden Fleck des schärfsten sehens haben und Objekte in der Nähe besser räumlich wahrnehmen können, da ihre Augen mehr parallel nach vorn schauen, ähnlich wie beim Mensche.
    Also, Windhunde haben auf dem offenen Acker auch einfach einen Sichtvorteil gegenüber vielen anderen Rassen, was wohl ein Grund dafür sein könnte (neben der Windschnittigkeit und der guten Eignung zum gezielten fassen und greifen die so eine lange Schnauze hat), dass alle Hetzhunde einen vergleichsweise langen, schmalen Schädel haben.


    Meine sind mir ein paar Mal durchgebrannt (nie alle zusammen, und nur nen knappe Hand voll Male in inzwischen 8 Jahren) und waren immer sehr schnell wieder da, weil es eben immer Gelände war, wo sie nicht soweit gucken konnten - und wenn das Wild verschwunden ist, sind sie idR wieder abrufbar bzw kommen eh von selber wieder.

    Ich sehe und höre öfter mal, dass sich viele Leute auf die Stoppelfeldsaison freuen, weil der Hund dann auf den Acker darf - uah, nee, never ever!!! Da sind meine wie unter Strom, da fühlen sie sich glaube ich wie in der ukrainischen Steppe oder so.

    Allerdings gibts auch Waldstücke, wo ich nie ableine, weil da doch öfter Mal Wild über den Weg wechselt und es allzu verlockend duftet - wenn die Fährte einigermaßen frisch ist, will zumindest meine Salukihündin auch hinterher und selbst mein früher "nasenblinder" Grey hat da von ihr gelernt.


    Womit man sich vor allem mental auch mal beschäftigen sollte ist, ob man damit leben kann, dass der Hund auch mal was erwischt.
    Fast alle langjährigen Windhundhalter (zumindestens die mit mehreren Hunden) die ich kenne, sind irgendwann mal in diese Situation gekommen. Sei es der worst case (Hase oder Reh draußen auf dem Spaziergang richtig gehetzt und auch gekriegt) oder auch, das der Hund im eigenen Garten oder auf ner eingezäunten Fläche was findet, was sogar ziemlich häufig ist.


    Zitat

    Ui, du scheinst viele Züchter zu kennen! Ja, Ares ist ein Rumford- Showgreyhound, T-Wurf :D.


    Naja, gibt ja nicht viele Greyhoundzüchter, und noch weniger die grade vom Zeitraum her einigermaßen passend Welpen hatten. Das ist mMn eine sehr gute Zuchtstätte. Kenne die Züchter nicht persönlich, nur virtuell (und auch da nicht gut), aber sie sind soweit ich weiß sehr engagiert und was ich über die Zuchtplanung, Aufzucht usw weiß hört sich auch tiptop an. Ich denk da hast du dir einen Hund mit besten Startvorraussetzungen geholt! :gut:

    Na, ich würd halt anleinen, weggehen und ihn einfach mitnehmen. Ich mein, es mag Härtefälle geben, die sich auf den Popo setzen, sich nen Zentner schwer machen und die man wirklich gewaltsam wegschleifen müsste, wenn sie irgendwo nicht hinwollen. Wenn der Hund sich nun mit Händen und Füßen sträubt und man ihn würgend wegziehen müsste... dann muss man sich was anderes einfallen lassen.
    Aber die meisten Hunde zieht man halt maximal mal ein paar m hinterher und dann merken sie schon, dass mitkommen angesagt ist. Man darf da nur keinen großen Deal draus machen - wo Chef oder Chefin hingeht, da kommt Hund halt mit und aus die Maus.
    Ich weiß, ist nun nicht ganz im Sinne der "OMG, packt den Hund BLOß NICHT AN, jeder Zug an der Leine ist GEWALT!"-Fraktion. Bei mir hat's bisher noch keinem geschadet und der Groschen fiel immer sehr flott.


    Naja, zum Balljunkie machen wär nun nicht so toll, aber das muss man mit nem Greyhound erstmal schaffen. Alles in Maßen halt, spiel ruhig Ball mit ihm wenn's Spaß macht. Wenn der Hund ein bisschen spielzeugfixiert ist, ist das doch später toll zum üben, dann kann man das auch mal als Motiovationsmittel nehmen (kann ich bei meinen z.B. vergessen...).

    Rumford/Kesslers?

    Zitat

    Er verhält sich mir gegenüber distanziert. Dieses Verhalten kann ich noch nicht recht einschätzen. Auch in der Nacht will er keine Nähe. Ich glaubte, Welpen haben ein großes Bedürfniss nach Zuneigung, aber meiner kaum. Waren eure Welpis auch so?


    Ich hatte noch keinen Welpen, auch keinen Greyhoundwelpen. Meine beiden erwachsenen Greys sind beide nicht so die Kontaktlieger. Sie waren/sind wahnsinnig schmusig, aber beim schlafen wollen sie sich frei entfalten und brauchen ihren Platz für sich. Also nicht so die typischen Bettschläfer-Windhunde.

    Distanziert sind bzw waren meine Jungs gar nicht, die schmusen bei jedem gleich an und würden am liebsten bei den Schmuseeinheiten auf den Schoß.

    Zitat

    Der Rückruf klappt bisher gut, ich übe fleißig, damit er immer freudig zu mir zurückkommt. Wie übt ihr den Rückruf? Ich gehe davon aus, dass dies bereits im Welpenalter spielerisch aufgebaut werden sollte. Jedes Mal, wenn ich Ares rufe und er zu mir kommt, wird er gelobt und bekommt ein Leckerchen. Das tun wir über den Tag verteilt. Meine Hundetrainerin empfiehlt ein Training mit Schleppleine.


    Im Grunde ists schon richtig so: Immer fleißig loben und belohnen.

    Am bestem die Belohung etwas variieren: Mal nur ein verbales Lob, mal ein Häppchen was ganz tolles, mal "nur" nen normalen Keks, mal nen Spiel... oder ruf ihn mal, wenn du nen toten Vogel oder so gefunden hast, das finden die meisten Hunde ja auch geil. :D Auf jeden Fall sollte es nicht langweilig und berechenbar werden, sondern immer interessant sein zu dir zu kommen.

    Anfangs nur rufen, wenn der Hund eh schon unterwegs zu dir ist.
    Vermeiden, dass er lernt, dich zu ignorieren. Also lieber nicht rufen, wenn er eh mit der Aufmerksamkeit ganz woanders ist und du schon denkst, dass er eh nicht kommen wird. Dann lieber schweigen und wenn es geht weggehen, sonst hingehen, Hund einsammeln und fertig.
    Dabei sich nicht hinterherrennen und Fangen spielen einlassen. Manchmal, wenn ein Hund nicht kommt und sich nicht fangen lässt, bringt es auch was, sich auf den Boden zu setzen und irgendwas anderes zu machen (mit der Leine spielen, Gras ausrupfen...). Dann werden sie neugierig und kommen an, man kann belohnen und einsammeln.

    Immer mal zwischendurch anleinen und gleich wieder laufen lassen, damit er nicht lernt: Leine dran = Spaß vorbei.

    Auf dem Spaziergang kann man beim Freilauf gut kleine Aufgaben einbauen: Verschwinde auch mal hinter nen Busch, ohne es vorher anzukündigen, und lass ihn nach dir suchen (steigert die Aufmerksamkeit auf dich), wirf Leckerlies ins hohe Gras (am Anfang ganz einfach, nur ein paar cm vor seiner Nase und so, dass er sieht wo es hinfällt, später schwieriger), lass ihn auf Parkbänke hüpfen oder drunter herschlüpfen, balancier mit ihm auf alten Baumstämmen...

    Zitat


    Man liest/ hört ja immer wieder, dass Windhunde "unerziehbar" seien. Ich lege Wert auf einen (mehr oder weniger... ;) ) guten Grundgehorsam. Habt ihr das mit euren Windhunden erreicht? Ares` Züchter sind der Meinung, dass man Greyhounds gut erziehen kann. Ich bin zuversichtlich, aber viele sagen das Gegenteil. Ich möchte die rassespezifischen Eigenschaften respektieren.


    Meine Greys sind/waren sehr gut zu erziehen. Von laufendem Wild konnte und kann ich sie nicht abrufen, aber es wären auch komische Windhunde wenn das ginge. Sonst hören sie aber wie jeder andere Waldi und Bello auch.


    Von welchem Züchter ist dein Ares denn, wenn ich fragen darf? Ist Ares auch sein eingetragener Name? Dann vielleicht von Resch Wind?

    Ich find Rüde oder Hündin wesentlich weniger entscheidend als rassetypische Eigenschaften, individuelle Charakterunterschiede, Sozialisierung und Erziehung.
    Es gibt zickige, giftige Mädchen und auf Krawall gebürstete Machokerle, und es gibt verträgliche, nette Mädels und ebenso verträgliche, nette Jungs.

    Bei mir ist es das Mädel, wo man den Daumen drauf haben muss damit sie nicht größenwahnsinnig wird und die Rüden sind/waren völlig entspannt.

    Über die Frage nach dem Geschlecht würde ich mir also gar keinen Kopf machen und das dann beim Welpen angucken nach Sympathie entscheiden bzw nehmen was da ist wenn der Wurf/die Verpaarung gefällt.

    Mein erster Hund war ein wenig-bis-nie-Beller, hat aber ab und an mal gejault und gefiept wenn er Futter wollte. Da konnte ich über Leckerchen in der geschlossenen Hand und etwas "heiß machen" erst irgendwelche Geräusche hervorlocken und belohnen und das dann zu richtigen bellen steigern. Er hat aber immer nur einmal gebellt, nie durchgebellt bis zum Abbruchkommando. So weit sind wie nie gekommen.

    Der zweite Hund ist so gut wie stumm, in mittlerweile 6 Jahren kann ich es an den Fingern einer Hand abzählen wie oft ich ihn hab bellen hören, und auch jeweils nur ein einziger, leiser, quitschieger Beller. Der ist total futtergeil, aber selbst wenn er den ersten Hund auf Kommando hat bellen hören und direkt danaben stand - er hat es nie nachgemacht.
    Er trippelte auf der Stelle, leckte sich das Maul, glotzte ganz doll... und gab irgendwann auf. Wenn man versucht hat ihn ein bisschen hoch zu puschen, dann wurde ihm das schnell zu bunt und er ging weg.

    Nummer drei hat es sich innerhalb von Minuten von Nummer eins abgeguckt. Aber die bellt eh gern und ist auch sonst gesprächig.

    Von den Cavalieren würde ich aus gesundheitlichen Gründen die Finger lassen, auch vom seriösen Züchter. Auch die deutschen Züchter züchten auf der selben, nicht wirklich großen Basis wie die britischen und unter Einsatz von importierten Zuchttieren aus dem Ausland, die kochen also mit dem gleichen Wasser wie alle anderen und haben somit die gleichen Pestilenzen drin.
    An "kleinen" Baustellen hat man bei denen gern Ohrenentzündungen, ständig verstopfte und entzündete Analdrüsen und Allergien. Alles auf Dauer auch teuer und nervig ohne Ende. An großen vor allem Herzprobleme, die gehören bei der Rasse scheinbar zur Grundausstattung. Außerdem haben sie für eine so kleine Rasse eine mickrige Lebenserwartung. Andere kleine Hunde sind mit 8-10 Jahren meist noch taufrisch, Cavaliere sind da vom Habitus her alt und werden auch gar nicht so ganz viel älter. Syringomelie hin oder her, das wären für mich alles schon Gründe, die Rasse zu vergessen.


    Zu den Whippets/Windhunden: Ich denk man kann bei guter Sozialisation und Ausbildung und mit den richtigen Bedigungen jede Hunderasse MIT Kindern halten, aber nicht alle Rassen sind ideal FÜR Kinder.

    Die meisten Windhunde (einzelne Individuen können immer anders sein), sind mMn keine idealen Kinderhunde. Sie neigen schon dazu, Einmann-Hunde zu sein. Die Orientalen stärker als Whippets, Greyhounds oder Wolfhounds, aber selbst die binden sich meiner Erfahrung nach mehr an eine einzelen Person als an die ganze Familie. Meine Salukihündin ist wirklich fantastisch mit meiner Familie, und ich hätte auch mit (eigenen) kleinen Kindern keine Bedenken mit ihr. Aber ich bin für sie Sonne, Mond und Sterne und das lässt sie die anderen auch mal merken. Bei meinen Greyhounds war/ist das nicht ganz so ausgeprägt, aber auch die wissen, wer ihr Frauchen ist und wer "bloß" normale Familienmitglieder sind.

    Sie sind außerdem... naja, schwierig zu erziehen finde ich sie nun nicht. Eher im Gegenteil, wenn man eine gute Bindung hat, sind es tatsächlich Hunde, die viel einfach so dem Halter zuliebe machen.

    Aber man muss dafür schon arbeiten und sie sind nicht immer leicht zu motivieren, zumindest nicht mit dem gängigen Gehampel. Klar, die machen auch mal was für ein Leckerchen, aber wirklich wichtig ist ihnen das nicht. Und die wenigsten Windhunde sind im Erwachsenenalter noch verspielt, im Sinne von "für Spielzeug/toben mit dem Besitzer zu begeistern". Bällchen werfen und Zergelspiele sind meistens nicht so ihres, oder zumindest sind sie nicht völlig jeck darauf. Ausnahmen bestätigen die Regel. Auf jeden Fall sind sie meistens lange nicht so spiel- und Spielzeug-geil, dass man das groß als Motivation für die Ausbildung nutzen könnte.


    Das alles ist für einen Hund, der nicht nur freundlich und harmonisch mit Kindern leben soll (der aber eigentlich den Erwachsenen oder sogar nur einem Erwachsenen gehört), sondern mit dem die Kinder auch allein mal was anfangen können sollen, nicht so ideal.

    Guckt euch die Whippets ruhig nochmal bei der Züchterin an, vielleicht begeistern sie euch in ihrer häuslichen Umgebung doch. Und Whippets gehören sicher auch zu den mildesten und noch am ehesten "klassisch ausbildbaren" Windhundrassen.
    Aber wenn's nix für euch ist, dann nicht. Gibt noch viele tolle Rassen.

    Wie funktioniert das eigentlich mit dem Zwingernamen bei Eintragung in Polen? Hast du Marcin's Zwingernamen übernehmen dürfen, geht der Wurf auf seinen Namen, bist du Co-Breeder, hast du "Tulpar" nur als "normalen" Namensbestandteil eingetragen, nicht als Zwingername?


    Ich könnt gar nicht sagen, welchen von den vieren ich am hübschesten/niedlichesten/whatever finde. Sie sehen so von den Fotos alle verdammt ähnlich aus, und auch recht ausgeglichen vom Exterieur und sonsten Typ her. Aber war ja auch zu erwarten, die Eltern waren sich ja auch schon (optisch) sehr ähnlich.