Beiträge von Marula

    Ich find's auch Quatsch, gelb bei den Flats auszuschließen. Die Farbe ist von Anbeginn an in der Rasse und in keiner Weise schädlich für die Hunde oder für den Job, den sie mal machen sollten, geschweige denn für ihre jetzt überwiegende Funktion als Familienhund.
    Es ist und war nie was anderes als eine rein optische, willkürliche Entscheidung und ist somit in meinen Augen haarsträubender Schwachsinn.

    Da:

    Zitat

    Ich habe oft das Gefühl, daß Menschen ihre Hunde und Pferde Problemtiere nennen, mit denen nur sie umgehen können, um sich besser und einzigartig zu fühlen. Hundeflüsterer? Pferdeflüsterer? Alles hier in der näheren Umgebung.
    Sie haben überhaupt keine problematischen Tiere, sie wollen sie aber haben, um sich besser darstellen zu können.
    Wenn man sie hingegen mit einem ECHTEN Problemtier konfrontiert, sind sie total überfordert.
    Oft wird schlechte Kindheit, negative Erfahrung etc. als Ausrede für mangelnde Erziehung strapaziert. (das gilt nicht nur für Tiere)
    Wirkliche Problemtiere gibt es mMn nur ganz selten, aber es gibt immer mehr Menschen, die sich gerne damit schmücken oder es als Ausrede strapazieren. (und die Medien mit ihren Erziehungssendungen bedienen dieses Schema schließlich)

    Und hier:

    Zitat

    Den Trend kenn ich schon von den Pferden - in der Hundeszene scheint sowas ja mit einiger Verspätung anzukommen. Ich find's schlicht nur komisch, was alles "schwierig" sein soll, um die eigene Pferde/Hundeflüstererrolle rauszustreichen.

    Noch lustiger dass, konfrontiert mit einem wirklich problematischen Verhalten, genau diese Leute absolut hilflos sind. Bei Hunde ist es allerdings weniger komisch, weil die Umwelt es dann ausbaden darf - Pferde werden halt jahrelang "nach sonstwem" bespaßt und aus Schiß nicht mehr geritten/verladen oder sonstwas. Privatvergnügen.


    Kann ich nur zustimmen. Die meisten explizit als solche deklarierten "Problemtiere" sind meiner Erfahrung nach ziemlich normal bzw eher mit niedlichen Problemchen als mit echten Problemen versehen. Nur die Menschen dazu haben oft nicht mehr alle Tassen im Schrank.


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    Da werden Leute Pflegestelle, die mit viel Glück und noch mehr Glück einen eigenen total unerzogenen
    Hund durchs Leben gebracht haben.
    Und weiter gehts mit Leinenaggression und Endlosgekläffe, aber man ist ja sooo tierlieb, gibt sich Mühe und so weiter. Gesprächsstoff garantiert.


    Jup. Anfangs dachte ich echt noch: "Wow, Pflegestellen, das sind diese Leute, die richtig viel Erfahrung und Ahnung von Hunden haben, die einen neuen Hund gut auf sein "nächstes Leben" vorbereiten, ihn vernünftig einschätzen können, die Interessenten kompetent beraten und bei Problmen im neuen Zuhause helfen können!"

    Inzwischen bin ich da eher desillusioniert. Pflegestellen sind ganz oft Leute, die schon mit einem/ihrem eigenen Hund nicht so super klar kommen, auch nicht mehr Ahnung haben als die komplett grünen Interessenten und entweder Helfersyndrom oder Selbstüberschätzung oder beides haben.

    "Richtige" Pflegestellen sind in Relation so selten wie seriöse Züchter gegenüber Vermehrern.

    Wutpickel krieg ich immer dann, wenn jemandem, der sich noch gar nicht so sicher ist ob er überhaupt was wird mit dem Hundewunsch, oder dem Wunsch nach dieser Rasse, oder mit einem Hund aus dem TS (etc, etc, etc...) geraten wird, doch erstmal einen Pflegehund zu nehmen, denn "Wenn's nicht klappt, ist es ja nicht für immer."

    Ja, toll, und was, wenn sich so schnell keine neuen Interessenten finden, weil der Hund wirklich ein Problem hat und der unerfahrene/unsichere Neubesitzer auch nicht damit klarkommt? Dann findet er im besten Fall eine neue, kompetente Pflegestelle, im schlechtesten wird er zum Wanderpokal.

    Als ob Pflegestelle "Hund zum ausprobieren" wäre.


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    Ich kann den Trend zum "Ach sooooo anderen, aber fuer mich natuerlich genaaaaaau passenden Hund" allerdings auch eher im Forum beobachten. Die, die ich persoenlich kennen gelernt habe, haben grossteils sehr nette (ja richtig gelesen, NETT!!!) Hunde. Mit ein paar rassetypischen Eigenschaften, die aber weder durch Unfaehigkeit noch aus Egospielchen kuenstlich gepusht werden. (Aber ja, so Leute gibts halt auch :) )


    Ich betone im Forum auch ganz gern mal, dass ein Windhund idR kein Hund für jedermann und durchaus ein bisschen anders ist. Trotzdem sind meine beim realen Kennenlernen ziemlich nett, einfach und unkompliziert, haben ein paar Macken, aber sind alles andere als Problemhunde. Eben weil es passt. So rum wird auch ein Schuh draus.

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    Es wird oft ein Problem aufgeblasen und künstlich dramatisiert, weil den Leuten das Wissen fehlt und sie normales hundliches Verhalten nicht mehr von echten Problemen unterscheiden können.

    Amen. Meine Hündin mag, seit sie richtig erwachsen geworden ist, rudelfremde Hunde nicht mehr soooo gern (was nicht heißt, dass sie komplett unverträglich ist) und bei anderen Hündinnen ist sie gleich noch mal doppelt wählerisch. Da wäre sie auch der einen oder anderen gepflegten Rauferei nicht abgeneigt.

    Das passt heute nicht mehr ins Image des stromlinienförmigen, angepassten, rundum lieben Familienhundes. Es ist aber nicht unnormal, es ist kein Problemverhalten, es heißt nicht, das mit dem Hund irgendwas falsch oder falsch gelaufen ist und, wenn man ein Auge drauf hat, ist es auch im Alltag völlig unproblematisch und fällt nicht weiter auf.

    Heute gesehen: Ein (kleines) Großpudelmädchen in Apricot Sable + Harlekin. Ist eine Patientin von uns, daher kein Foto.

    Kurz geschoren und mit der Farbe hatte ich echt Mühe, sie als Pudel zu erkennen, man ist ja schon sehr auf die Standardfarben und zumindest ansatzweise pudelige Frisur eingestellt. Aber sieht eigentlich ganz apart aus, weiß mit creme- bis sandfarbenen Platten, die einen schwarzen Überflug haben.

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    Sollte aber nichts draus werden, dann seid nicht traurig. Ich kann euch garantieren, dass diese Maus nicht die einzige ist, mit der ihr glücklich werden könnt. Bei weitem nicht.


    Ohne groß auf irgendwas anderes einzugehen, das kann ich bestätigen. Es gibt - leider - so viele Hunde im TS, dass immer wieder tolle Kandidaten dabei sind, mit denen man glücklich werden könnte. Ich hätte schon 10 Hunde wenn ich jedesmal einen genommen hätte, der für mich praktisch wie maßgeschneidert gewesen wäre.

    Also macht euch keinen Stress, wenn es nicht sofor oder nicht mit diesem klappt, ein anderer kommt und der wird genauso toll.

    Zu diesem Material und Modell kann ich dir nichts sagen. Aber ich hab vor Jahren zwei Kunstlederbetten (Glattlederoptik) bei padsforall gekauft und bin/war sehr zufrieden.

    Haben jetzt glaube ich 5 Jahre gehalten, waren sehr preiswert. Eins zeigt seit neuestem (wirklich erst seit 1-2 Monaten) leichte Risse im "Lacküberzug" des Kunstleders, das andere ist noch tiptop in Ordnung, und die Teile waren bei 3 großen Hunden täglich als Hauptliegeplätze im Einsatz.

    Würde da also bedenkenlos wieder bestellen.

    Zitat

    Das hier wäre dann das hübsche Mädel was drauß geworden ist ;)

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    Wow, echt traumhaft schön, nicht nur die Farbe. Auch ein ganz tolles Gesicht/schöner Ausdruck und schnittiger Körperbau, nicht so "stoffelig" wie manche Huskys.


    Der Shiba mit den schwarzen Beinen sieht für mich auch gefärbt aus, speziell: Gefärbt um einem Fuchs zu ähneln, die haben doch auch so schwarze Beine. Vielleicht als Gag, weil doch so oft gesagt wird, Shibas sähen wie kleine Füchschen aus?

    Aber bei manchen Sable-Hunde gibts tatsächlich so dunkle Beine. Dann ist aber meistens auch am restlichen Körper noch recht viel schwarzes Sabeling, z.B. bei manchen Malinois, Leonbergern, Afghanen, Sloughis... alles Rassen, wo rot/gelb mit Maske und schwarzem Überzug die einzigste oder eine der häufigsten Farben ist.

    Selber haben wollen würde ich wohl nur Windhunde, Mediterrane und ein paar wesensverwandte Hunde, so aus der Gruppe der Schensihunde, z.B. Basenjis.

    Auch gibt es Rassen, bzw extreme Ausprägungen mancher Rassen, wo ich absolut kein Verständniss dafür habe, wie sich die jemand schönreden kann, z.B. bei Basset Hounds, Englischen Bulldoggen, Möpsen, sehr schwerfälligen Riesenrassen und ständig bibbernden, zerbrechlichen Minizwergen... und so gern ich auch sagen würde, es sind nur die Besitzer die ich seltsam finde, meistens kann ich den Hunden auch nix abgewinnen und zwar oft auch vom Wesen her nicht.


    Aber wenn es einigermaßen funktional gebaut und ein bisschen auf Zack ist, dann gucke ich es mir immer gern an. Und ich liebe es, mit anderen Hundeleuten (echte Hundemenschen, nicht "Hundebesitzer") zu quatschen, auch wenn es eine ganz andere Ecke ist als meine eigene FCI-Gruppe. Ich kann mich durchaus für Hütehunde oder Retriever oder Gebrauchshunde begeistern, auch wenn ich selber keinen haben will.
    Gucke mir auch auf Ausstellungen gern mal ganz andere Rassegruppen an und wenn irgendwelche Hundeevents in der Nähe sind, dann gucke ich auch Sachen gern, die nix mit Windhunden zu tun haben, z.B. Landesmeisterschaften im Hüten oder ein Schlittenhunderennen oder eine Vorführung der Diensthundestaffel der Polizei oder oder oder...

    Und ich kann auch bei vielen Hunden quer durch die Rassen anerkennen, wenn es ein schöner Hund ist. Ich mein, ein Labrador ist für mich vom Körperbau her so ziemlich der Anti-Hund, ich mag dieses stämmige einfach nicht. Aber, wenn der Hund gut in Form ist, rasseensprechend schlank (nicht windhund-schlank ;) ), gut bemuskelt, schönes Fell, zueinander passende Proportionen, grade Beine, ein effektiver, ausgewogener Bewegunsgablauf, der Eindruck dass der Hund jederzeit richtig lostoben könnte wenn er wollte, das er den ganzen Tag auf den Beinen sein könnte... ja, doch, das ist dann schon objektiv ein schöner Hund, wenn auch subjektiv trotzdem nicht mein Ding.


    Also, was das selber haben wollen angeht bin ich wohl rassistisch; was Rassen angeht, die mMn Qualzucht sind auch.
    Aber sonst ist meine Hundebegeisterung ziemlich undifferenziert. :D

    Kein Mischling... würde ich für mich nicht sagen. Was ich durchaus sage: "Kein Senfhund" und "Kein Mix aus Rassen, die einzeln schon nix für mich sind".

    Einen Mix aus Greyhound und Whippet oder aus Afghane und Saluki oder auch Greyhound x Saluki könnte ich mir (wieder... hatte ja schonmal sowas wo wahrscheinlich mindestens Greyhound und Saluki zusammen drinsteckten) gut vorstellen.

    Das ist der gleiche Typ Hund, die Grundzüge im Wesen passen zusammen, ich mag alle Eigenschaften der Elternrassen und wüsste nicht was da in der Mischung rauskommen sollte, das mich stören würde. Wenn sich sowas also mal ergeben sollte... warum nicht, wenn mir da die Eltern zusagen, würde ich nicht nein sagen.

    Aber z.B. nen Mix aus Greyhound und Deutschem Schäferhund oder auch einen der im spanischen TS so häufigen Galgo/Bardino-Mixe, das bräuchte ich nu nicht.

    Zitat

    Fühlt sich das Greyfell denn dann auch anders an als so ein Galgofell? :???:
    Windspiele haben ein so seidiges, weiches Fell. Mir scheint das Fell bei den Größeren auf den Bildern oft strohiger. Ich würde so gern mal einen Grey anfassen! =)


    Das strohige könnte sein, weil es TS-Hunde oder noch aktive Renner sind, die in Zwingerhaltung leben oder frisch aus dem Zwinger kommen.
    Die haben dann oft ein langes Zwingerfell, das sieht stumpf und glanzlos aus, hat richtig dicke Unterwolle (ja, Greys haben Unterwolle und die kann sich bei entsprechender Haltung ganz enorm entwickeln, das wird ein richtiger Teddypelz) und ist sehr weich. Wenn die Hunde in Wohnungshaltung kommen, geht das aus.

    Ansonsten kenne ich bei Greys zwei verschiedene Kurzhaartypen: Kurz, hart und "griffig" (mit festeren, grannigen Deckhaaren, die sich überall reinbohren), oft recht stark glänzend, und kurz, weich und wattig-seidig mit wenig Glanz.
    Mein Ire ist flauschig-weich. Die Leute sind oft erstaunt, wie weich er sich anfasst, eben ganz anderes als ein glatter, "harter" Deutsch Kurzhaar oder Dobermann.

    Galgos kenne ich bisher nur als sehr kurzhaarig mit wenig bis gar keiner Unterwolle und eher fest und glatt vom Griff, oder eben rauhhaarig.

    Ich bin meinem Geschmack von vor drei Jahren ziemlich treu geblieben:


    Der einzige Punkt der sich geändert hat ist, dass ich auch eine bestimmte Langhaarrasse in Betracht ziehen würde, allerdings nur in einer moderat behaarten, nicht gar so pflegeintensiven Form.